Trike - Pedelec, ja oder nein

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Bei mir hält der Motor schon 3500km.
mein erster MOtor: 250 Euro
hält jetzt seit 11 Jahren ;)
km-Anzahl ? weiß ich nicht... hab nicht mitgezählt
auf 11 Jahre gerechnet nicht viel, da ich 8 Fahrräder habe
aber doch deutlich mehr als 3500km sinds schon ;)

Akkus: hab ich früher Bosch-Rotak-Akkus verwendet..
gabs für 50-70 Euro gebraucht bei ebay
da ist kein Löten nötig einfach Kabel dran und fertig
 
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Zu Deinen Preisvorstellungen: Du hast bestimmt Recht mit den von Dir genannten Preisen und kannst somit gerne die Untergrenze auf rund 500€ heruntersetzen, aber: Wer von uns allen kann den schon seinen Akku selbst bauen und dabei sicher sein, dass er wirklich alles richtig macht - ich denke da hauptsächlich an die Kurzschluss-/Brandgefahr? Ich fürchte, da bleiben nicht viele übrig - und der Rest muss halt leider doch deutlich mehr bezahlen für Motörchen + Akku...
Man muss ja nicht alles selber machen.
Akkuservice Dellinger bietet Akkus aus Qualitätszellen, in hochwertiger Verarbeitung, zu günstigem Preis an.
Wenn du willst, lötet Herr Dellinger dir auch die Kabel dran. ;)

Hochwertigere Akkus zu sehr fairen Preisen, gibt es bei Em3ev aus Hong Kong.
Keine billige Chinawahre ohne Garantie aus zweifelhafter Quelle, sondern ein Engländer der sich mit seinem kleinen Familienunternehmen in der englischsprachigen E-Bike Community einen erstklassingen Namen erarbeitet hat. Dort werden Akkus auf einem Qualitätsniveau gefertigt, das nur wenige deutsche Hersteller erreichen (wenn überhaupt). Justin, der Besitzer von Grin Tech und der Endless Sphere Foren, fährt (oder fuhr*) einen Em3ev Akku.

Zudem wird ein Motor nicht teurer, wenn man keinen billigen Akku verwendet. :D


*aktuell verwendet er eher LiGo Akkus aus eigener Produktion.
 
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Man muss ja nicht alles selber machen.
Akkuservice Dellinger bietet Akkus aus Qualitätszellen, in hochwertiger Verarbeitung, zu günstigem Preis an.
Danke für den Link !
da kann man sich selber Löten wirklich ernsthaft überlegen sein zu lassen..

der hat ja Akkus für 200 EUro im Angebot, die bei den klassischen Pedelec-Herstellern für 600-800 Euro über den Ladentisch gehen (klar: dort dann auch mit Akkugehäuse, aber das brauchts ja ned wirklich - auf allen Seiten bissal Kork, eventuell noch Eckenschutz aus Kunststoff-L-Profil, und dann Schrumpfschlauch drüber -> für 10 Euro machbar)

für einen leichten Akkupack (36V 5,8Ah -> bei mir reicht sowas für ca. 60-80km Reichweite) sind gerademal 83 Euro fällig
 
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Dellinger kanntest du nicht?
Ich hatte mich schon gewundert, das du auf Akku selber löten bestehst. Bei den Preisen (die Zellen sind ausserdem mit Epoxy verklebt), würd ich nicht an meinen Akkuzellen rumbraten.
 
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Guten Morgen allerseits,

ich bin beeindruckt von eurem offenen und fachlich versierten Forum. Als Neuling stolpere ich über diese Zeilen:

300-350 Euro ein gängiges, neues Motorset + 100Euro+ der selbstgebaute Akku aus hochwertigen Zellen

E-Antrieb muss nicht teuer sein.. zumindest sind 1000 EUro nicht die zu nennende Untergrenze und 3000 Euro ist schon mit das teuerste was man finden kann
Ich finde leider kein Set in dem genannten Preisrahmen. Würde mir jemand "auf's Pferd" helfen?

Herzlichen Dank!
 
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Auf meiner Portugalreise November 2018 stürzte ich in einer Kurve. Es war ein Übergang von Naturweg auf asphaltierte Straße und leider lag dort zu viel Sand, den ich zu spät sah und der den Sturz herbei führte. Mit meinen in 2018 noch 65 Jahren war leider immer noch so viel Unvernunft vorhanden das Rad in der Abfahrt laufen zu lassen.

Der Helm verhinderte schlimmeres, aber am linken Auge, der Stirn und dem linken Wangenknochen war eine Ärztin gut 1 1/2 Stunden mit Nähen beschäftigt. Schürfwunden am Knie und eine Stauchung an der Hüfte kamen noch hinzu. Da das MRT keine Probleme im Schädelinneren zeigte, bekam ich die Erlaubnis für den Heimflug.

Die Wunden verheilten gut, aber der Schmerz in der Hüfte verstärkte sich von Woche zu Woche. Mittlerweile konnte ich nur noch mit zwei Krücken unter Schmerzen laufen. Mein Hausarzt, der auch Chirotherapeut ist, war nach 3 Anwendungen ratlos und schickte mich dann Ende Januar in das Krankenhaus zum MRT. Diagnose dort war Verdacht auf Prostata Karzinom.

Im Februar und März durfte ich dann alle bildgebenden Verfahren der modernen Medizin kennenlernen und nach der Biopsie erfolgte die Diagnose, die Beckenschmerzen kamen von den Knochenkrebszellen, die wohl das Nervensystem an der verletzten Hüfte angegriffen haben.

Seit Anfang März begann ich mit einer Hormontherapie und Zytiga und konnte nach 14 Tagen wieder schmerzfrei laufen. Keine guten Aussichten, da ohne Heilungschancen. Das durch den Unfall geschwächte Immunsystem förderte wohl die schnelle Verbreitung.

Positiv: Durch den Unfall kam es zu einer relativ frühen Krebserkennung, die nach heutigem medizinischem Wissen relativ gut zu behandeln ist. Eine OP ist nicht notwendig, da "ossär metastiertes Prostata Karzinom" vorhanden ist.
Negativ: Nach den 4 Monaten der zwangsweisen Ruhe haben meine Beine nur noch Haut und Sehnen. Normales Radfahren ist erst einmal vom Arzt wegen der Prostata untersagt worden.

Ganz ohne Radfahren wollte ich dieses Jahr ungern verbringen und habe mich hier im Forum etwas eingelesen und wollte mir fast schon ein neues Gecko FX kaufen, als ich hier den Link von der Gebrauchtradseite von HPV.org fand. In dem Bericht von @HeinzH. über sein Gekko FXgefiel mir die gute Transportmöglichkeit. Dies geht mit dem Scorpion FX etwas erschwert, aber die nächsten Touren werde ich eher von zu hause aus planen, da ich das nächste halbe Jahr in ständiger Behandlung bin.

Dort stand ein sehr preiswertes Scorpion FX mit Go Swissdrive Antrieb von Juli 2016 mit nur 2600 km zum Verkauf. Der Verkäufer war nur Vermittler und das Rad stand keine 2000m von meinem Haus entfernt. Gleich eine Probefahrt vereinbart und da diese positiv verlief, fuhr ich mit Rad gleich nach Hause. Da die dort wohnende Mutter des Vermittlers uns kannte, konnte ich den Kaufpreis überweisen.

1.jpg


Nach nun zweiter Akkuladung und 200 km weiter bin ich so begeistert, das ich meinen beiden normalen Rädern nicht nach trauere. Als begeisterter Radtourist freue ich mich schon auf meine erste 3-5 Tage Tour im Mai. Die Muskulatur erholt sich langsam und selbst die Gartenarbeit klappt schon wieder.

Es wird meine erste Tour mit einem Pedelec sein und ich werde dabei maximal 80 km Tagesetappen einplanen. Bei Vrienden op de Fiets findet man bei gut 90 % der Unterkünfte "Oplaadpunt elektrische fiets" und somit kann es den nächsten Tag "kraftvoll" weiter gehen. ;)

Auch wenn ich wieder über kräftige Beinmuskulatur verfüge, werde ich das Liegedreirad weiterhin bevorzugen. Es ist eine total andere Wahrnehmung der umgebenden Natur möglich. Den Oberkörper nicht mehr über den Lenker gebeugt und die Augen auf die Fahrbahn vor einem gerichtet, damit man das nächste Schlagloch oder die Erhebung durch eine Baumwurzel im Asphalt rechtzeitig erkennt. Ganz entspannt, aufrecht sitzend die Umgebung betrachten und geräuschlos durch den Go SwissDrive Motor die Landschaft genießen.

P.S.: Da hier im Forum eine seltsame Meinung zur elektrischen Unterstützung vorherrscht, werde ich mich schreibend etwas zurück halten und hier nur weiterhin lesend unterwegs sein und das hoffentlich noch einige Jahre.
 
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Azub TI-Fly 26
Ich fahre mein Trike AZUB TRIcon26 lieber mit als ohne Motor. Anfangs war ich scharf auf den BIMOZ wegen dem Gewicht, und weil alle anderen Komponenten vom Antrieb nicht getauscht werden mussten. Problem ist nur, das der BIMOZ Mittelmotor noch nicht existiert. Also nach was anderen umgesehen und bei EBS in Heidelberg fündig geworden. Das TRIcon hat eine spezielle HR-Achse, eine Syntace X12-Steckachse mit 150mm Einbaubreite. Bei AZUB kann ich das wohl auch gegen ein Standard-Ausfallende mit 135mm austauschen. Dann stieß ich im Internet über den MAXON Bikedrive. Teuer und aus der Schweiz, aber gut. Den gabs in mehreren Varianten und Geschwindigkeiten und Einbaubreiten. Ich wählte den MX33 Boost-Standard. Der ist 148mm breit und unterstützt von 33km bis 26km/h je nach Ladung des Akkus. Außerdem passt er in meine Steckachsaufnahme. Die linke Seite der Achsaufnahme am Trike wurde mit Unterlegscheiben angepasst, damit der um 2mm schmalere Motor reinpasst. Für den Akku fand ich bei Terracycle den passenden Halter. So sitzt er nun am Rahmen getarnt hinter dem Sitz VOR den Lowridern, blockiert nicht den Gepäckträger. Das Bedienteil am Lenker ist ein simpler Drehgriff, der die ungefähre Ladung und gewählte Unterstützungsstufe anzeigt. Mehr brauche ich nicht.

Mittlerweile habe ich ich 7000km mit dem Motor im Kasten. Missen möchte ich ihn nicht mehr. Die anfängliche Reichweite im Akkubetrieb lag bei 100km, jetzt ca 60km. In Folge wurde ein ErsatzAkku angeschafft, um die Reichweite wieder auszudehnen. Mit 2 Akkuladungen dann 160km erreicht. am letzen WE. Weil die Reichte im Winter so in den Keller ging, beschloss ich nach jeder Fahrt die geladenen Wh und Ah zu messen. Dabei festgestellt, dass mein Akku bereits nach einigen Monaten statt der erwarteten 500Wh/10Ah nur noch 450Wh/9Ah bereit hält. Das Ladegerät läd den Akku mit 5Ah, wenn es denn läd, wenn... Der Akku ist kälteempfindlich. Bei unter 10° C muss er sich erst aufwärmen, bevor er anfängt zu laden. Deshalb bei langen Touren (>60km) lieber den Ersatzakku mitnehmen. Zum Pendeln ist der Motor ausgezeichnet. Wenn man am Arbeitsplatz nachladen kann, sind 50km das Maximum, das ich mit 25er Schnitt fahren würde. Den Arbeitsweg habe auch schon mit 28er Schnitt geschafft mit 85% Stadtverkehr. Ein defektes Steuerkabel musste ich wegen Kabelbruch tauschen. Der neue Akku hat übrigens keine 500Wh/10Ah sondern nur 480Wh/9,8A.

Was ich noch festgestellt habe: Der Weg zur Arbeit ist weniger schweißtreibend, schneller ist man sowieso. Mit Motor fahre ich in der größtmöglichen Übersetzung (48 auf 11 Zähne). Ohne Motor muss ich hinten mindestens Ritzel höher schalten, vorne dann lieber dass mittlere KB benutzen. Und mir wird so warm, dass ich die Jacke öffnen muss, zur Kühlung. Auf Dauer geht meine Ausdauerleistung zurück, wenn ich mit Motor so weiter mache. Ohne Motor fahre ich meist so mit 17-18Km/h, mit E meist um die 30km/h. Da es sich um einen Radnabenmotor handelt, wird auch der Antrieb geschont, Verschleiß von Kette, Ritzel und KB geht zurück. Wie gesagt, ich bin damit schon 7000km und auch den Winter durch gefahren.

Bei mehrtägigen Radreisen kommt das Mehrgewicht hinzu, das großvolumige Ladegerät und evtl, Zweitakku drücken das Volumen für anderen Kram. Am Trike habe ich auch die Kettenschnellverstellung von Terracycle verbaut. So kann die Beinläge schneller auf andere Personen angepasst werden. Passt dann gut, wenn ich mit jemanden eine Liegeradtour machen will, der selber keins hat. Selber muss ich wieder mehr Greenmachine fahren, um die Form nicht zu verlieren.
 
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ThE

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Moin!

Bei einem Scorpion mit GoSwissDrive kann man nichts verkehrt machen. Ich habe den großen Akku mit 636 Wh und der reicht bei Profil Tour und Stufe 1 für gut 160km, Stufe 2 bringt es auf 130km, Stufe 3 nutze ich nur an Steigungen, die anderen habe ich noch gar nicht gebraucht.

Ebenso gut dürfte der Simano 8100 sein und der ist ja noch erhältlich. Zuverlässige Großserientechnik und bei über 25km/h ohne nennenswerte Bremswirkung. Dazu eine Rohloff und man fährt sorgenfrei. Nur Riemen geht halt nicht.

Ich würde immer wieder ein Pedelec kaufen. In der Stadt, auf Touren in hügeligem Gelände und beim Pendeln zur Arbeit ist das ein absoluter Komfortgewinn. Treten muss man auch und bei >25km/h auch ohne Hilfe. Mir reicht das vollkommen. Und: Ich möchte fahren, nicht basteln!
 
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(…..) P.S.: Da hier im Forum eine seltsame Meinung zur elektrischen Unterstützung vorherrscht, werde ich mich schreibend etwas zurück halten und hier nur weiterhin lesend unterwegs sein und das hoffentlich noch einige Jahre.
Nun, früher konnte ich tatsächlich beobachten, daß manch einer, welcher sein ein- oder mehrspuriges Liegerad mit einem eAssistenzantrieb nachgerüstet hatte, dies hier im Liegeradforum oder erst recht im Radreise- und Fernradler Forum vorsichtshalber(?) nicht erwähnte. Inzwischen, bei den Trikern ist die eQuote nach meinem Augenschein inzwischen bei geschätzten 30%, ist dies nicht mehr ehrenrührig. Spätestens in einigen Monaten, wenn tausende von eScootern unsere Wege teilen, wäre dies auch einigermaßen albern...:whistle:
Bis denne,
HeinzH.
 
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Hallo,

Der Helm verhinderte schlimmeres,
Für solche Glaubensbekenntnisse gibt es den speziellen Bereich "Helmthemen".

Da hier im Forum eine seltsame Meinung zur elektrischen Unterstützung vorherrscht, werde ich mich schreibend etwas zurück halten und hier nur weiterhin lesend unterwegs sein und das hoffentlich noch einige Jahre.
Das hier wenig über Motorunterstützung geschrieben wird liegt primär eher daran, dass Reinhard nicht nur dieses Forum betriebt, sondern auch noch das https://www.pedelecforum.de/forum, und er nachvollziehbar und völlig korrekt wünscht, dass entsprechende Themen dort behandelt werden. Velomobilthemen haben ja auch nichts im Unterforum Trikes verloren und umgekehrt.

Gruß, Klaus
 
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Das hier wenig über Motorunterstützung geschrieben wird liegt primär eher daran, dass Reinhard nicht nur dieses Forum betriebt, sondern auch noch das https://www.pedelecforum.de/forum, und er nachvollziehbar und völlig korrekt wünscht, dass entsprechende Themen dort behandelt werden.
Die Frage, ob ich eine Motorunterstützung sinnvoll finde, oder nicht, lässt sich aber nur hier im normalen Trike Forum beantworten. Im Pedelecforum ist diese Frage müßig, da die Nutzer dieses Forums per se nur mit Motorunterstützung fahren.
C.
 
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Im Pedelecforum ist diese Frage müßig, da die Nutzer dieses Forums per se nur mit Motorunterstützung fahren.
Off topic, aber ich kann es mir nicht verkneifen:
Bald wird es umgekehrt sein; es gibt kein Pedelecforum mehr weil der Mainstream im Freizeitbereich elektrisch ist — dafür gibt es dann ein HPV-Forum wo die paar Hanseln, die noch unkomfortabel und am Berg langsam fahren wollen, ihre verqueren Gedanken austauschen können.
 
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Für solche Glaubensbekenntnisse gibt es den speziellen Bereich "Helmthemen".

Das hier wenig über Motorunterstützung geschrieben wird....
Mir ging es nicht um ein Glaubensbekenntnis und das der Helm bei diesem Unfall weitere Kopfverletzungen verhinderte ist nun mal eine Tatsache. Der momentanen Helmpflicht und Versicherungspflicht Debatte stehe ich auch kritisch gegenüber. Die Verkehrswende wird man damit nicht erreichen.
Von meiner Jugend bis zur Rente fuhr ich regelmäßig mit dem Rad. In den letzten Jahren bis zur Rente so ab 1995 war ich hier in Oberhausen zwischen 7-8 Uhr allerdings fast alleine unterwegs. Das Potential an Radverkehr in der Stadt ist riesig, auch wenn hier bei uns das Radwegesystem immer besser wird.

Zu einem durch das Ladegerät verursachtem Batterieproblem wurde mir im Pedelccforum auch schon geholfen. Nur bei Liegetrike speziellen Fragen wird einem dort wohl kaum einer helfen können.

Und ohne meine derzeitige Muskelschwäche und dem ärztlichem Rat zum Fahrrad fahren würde ich nur schwimmen gehen, wenn es diese elektrische Unterstützung nicht gäbe. Und ohne diese im Beitrag genannten gesundheitlichen Probleme würde ich nun ein neues Orbea Gain Urban F10 fahren, das ich mir im Frühjahr 2018 bestellte und kurz vor meiner Radreise bekommen habe. Leider konnte ich damit nur einmal kurz vor meiner Radreise fahren. Da ich die nächste Zeit mit dem Liegetrike fahren muss, habe ich es meinem 40-jährigem Sohn geschenkt. Er nutzt das Rad nun für seine tägliche Fahrt zur Arbeit in Dortmund.

Da ich nicht jünger werde, bleibe ich wohl bei dem schweren Liegetrike und finde mich damit ab. :)
 
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Moin moin!
(…..) ….wo die paar Hanseln, die noch unkomfortabel und am Berg langsam fahren wollen, ihre verqueren Gedanken austauschen können.
Technisch kreative Forumsmitglieder sehen bereits heute, im Jahr 2019 nicht nur schwarz und weiß, sondern denken darüber nach, wie man das Beste aus beiden Welten zusammenbringt.

Die vergleichsweise rare Muskelkraft mit einem möglichst ordentlichen Wirkungsgrad und unter gesunden ergonomischen Verhältnissen aufs Antriebsrad zu bringen, dies ist nur eines der Themen mit dem man sich befassen kann. Bei dem einen oder anderen Trike-Pedelecs macht es nämlich nicht wirklich Spaß, nennenswert Pedalkraft einzubringen oder gar ausschließlich mit Pedalkraft zu radeln.
Und wem das nämlich technisch bedingt kein Spaß macht, dessen Muskelkraftanteil beim Radeln und damit auch seine "elektrische Reichweite" wird mit der Zeit sinken.
"Welche Arten der Ein- und Ausregelung der eAssistenz gibt es, welche weitere sind denkbar/wünschenswert und welchen Einfluss haben sie auf den Muskelkraftanteil?" ….ist beispielhaft ein anderes erörterungswürdiges Thema nicht nur für den technisch Kreativen.

Es gibt einige hier, die sich insgeheim damit befassen, aber den Teufel tun, dies hier auch nur zu erwähnen. Schade eigentlich, mit der Brainwriting-Methodik ginge es diesbezüglich wohl schneller voran...

Gruß aus Münster,
HeinzH.
 
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Da hier im Forum eine seltsame Meinung zur elektrischen Unterstützung vorherrscht
Das ist leider so. Der eine oder andere fühlt sich merkwürdigerweise als Messias gegen die Sünde der Motorunterstützung berufen. Ich finde, das sollten die betreffenden Herrschaften für sich behalten und jedem selber überlassen.
 
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