Schraubkranzkompatibilität

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Hallo Forum,
ich habe eine älteres Fahrrad bei dem die gesamte Schaltung (Tourney Schraub 6x14-28 mit Drehgriff) ziemlich Mus ist. Da die Einbaubreite 130mm ist und ich kein Königreich investieren möchte denke ich, dass ich das Hinterrad behalten sollte. Trotzdem möchte ich bei der ganzen Sache auch ein wenig upgraden, daher meine Frage:

Sind diese Schraubkränze untereinander kompatibel? 7x13-28 scheint mir eine Idee. Bzw. besteht auch die Möglichkeit zu MEHR? Ab 8 Gängen finde ich nur spezielle E-Bike-Kränze.
 
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Das Gewinde wird sehr warscheinlich passen.
Der 7 fach Schraubkranz ist breiter als der 6fach. Neue Beiträge
Bei 5,6,7 und 8fach ist die Breite der Kette und der einzelnen Ritzel immer identisch. Sprich es kam einfach immer ein Ritzel außen dazu und damit wurde das Ritzelpaket jeweils breiter und braucht mehr Platz.
Wenn der Rahmen weich genug ist, kann man einfach eine Unterlegscheibe auf die Achse unterlegen um etwas Platz zu bekommen.
6 fach gibt es als Schraubkranz aber noch neu bei Sunrace oder Shimano.

Mit fahrradfrohen Grüßen

Johannes
 
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Also ich wollte die Nabe ja behalten, daher brauche ich ja den Rahmen nicht verbiegen (Toitoitoi). Aber wie ist das jetzt mit der Kompatibiltät der Naben zu den Schraubkränzen? Kann ich davon ausgehen das ich jeden Schraubkranz auf eine Schraubnabe bekomme oder bin ich wegen der von Dir angeprochenen Verbreiterung der Ritzelpakete auf 6-fach beschränkt?

PS: Ein googlen ergab das die nur im Bereich der grossen Ritzel aufgeschraubt werden. Okay, ich krieg dann alles drauf, aber der Rahmen kann kollidieren wie Du geschrieben hast. Aber gibt es da nicht irgendwie ja ich meine Erfahrungswerte welche Ritzelanzahl man standardmässig in einem 130mm bekommen hat - damals?
 
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130mm ist bei 7fach Schraubkranz Standard.
Demontage Schraubkranz geht am besten in dem man den Abzieher in einen Schraubstock einspannt und an der Felge dreht.
 
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Demontage Schraubkranz geht am besten in dem man den Abzieher in einen Schraubstock einspannt und an der Felge dreht.
Ich habe mit langem Hebel und großem Moment letztens wenig bewegen können. Geholfen haben dann gezielte Schläge mit einem schweren Hammer (1.5 kg?) mit Gummipolster auf das Ende eines normalen Schraubenschlüssels der auf dem Abzieher steckte.

viele Grüße

Christoph
 
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130mm war/ist Standard bei Rennrädern und früher auch bei Tourenrädern. Naben sollte es in allen Preisklassen geben. Oder sind es doch nur 126mm?

Wenn es nur darum geht, den Kranz zu ersetzen, gut, aber wenn du eh auf 7-fach umbaust, würde ich eine Kassettennabe einspeichen. Von Schraubkränzen würde ich nach Möglichkeit weggehen.

bergauf
 
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Also ich wollte die Nabe ja behalten, daher brauche ich ja den Rahmen nicht verbiegen (Toitoitoi). Aber wie ist das jetzt mit der Kompatibiltät der Naben zu den Schraubkränzen? Kann ich davon ausgehen das ich jeden Schraubkranz auf eine Schraubnabe bekomme oder bin ich wegen der von Dir angeprochenen Verbreiterung der Ritzelpakete auf 6-fach beschränkt?
Da kommt die von @WeliJohann erwähnte Unterlegscheibe/Distanzbuchse in Spiel. Das Gewinde passt, aber ein breiterer Kranz ragt weiter nach rechts raus. Auch wenn das kleinste Ritzel selbst noch nirgendwo anstößt, kann es sein, dass die darauf laufende Kette am Rahmen raspelt. Dann musst Du vor der Kontermutter (besser unter der Kontermutter) etwas unterlegen, brauchst evtl. eine längere Achse und musst den Rahmen hinten weiter machen.
Konstruktiver Nachteil von klassischen Schraubkranznaben: Sie haben praktisch immer eine 10mm-Stahlachse, und die kommt mit zunehmender Breite des Schraubkranzes an ihre Festigkeitsgrenzen. Das Lager sitzt nämlich unter dem Schraubgewinde und damit mit zunehmender Kranzbreite immer weiter entfernt vom Ausfallende, und entsprechend wird auch der Hebel größer, mit dem der Kettenzug an der Achse herumbiegt.
 
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Ja. Hier hätte ich noch eine Schlaukopffrage. Der Link von @jaap1969 erwähnt das bereits in den 70gern bei 6-fach mit schmaleren Spacern gearbeitet wurde und es wird von Ultra-7-Gang-Paketen gesprochen die in einen 126mm Rahmen passten - daher:
Ist es wirklich so das 7-fach Schraubkränze ein ganzes Ritzel breiter sind als 6er*?

*Disclaimer: Ich weiß final muss das halt einfach ausprobiert werden. Aber da wir grad so schön sprechen....
 
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Die Aussagen gelten für die damals üblichen Schraubkränze und Hinterbauten.
In den letzten 25 Jahren wurde Schraubkranz meist nur an Discounterräder oder Hinterradnaben-Motoren verbaut.
Oder wenn am günstigen Markenrad, Magura Felgenbremsen verbaut waren.
Beim Markenrad war das dann 7fach Schraubkranz mit 135mm Hinterbau.

Beim Discounterrad ist die Breite Hinterbau gefühlt undefiniert aber meist zu breit.
Und wird durch die Achsschrauben auf das Maß der Achse zusammengedrückt. Gefühlt sind das Universalrahmen wo man bis 135mm alles rein bekommt.
Da ist die Breite der Schraubkränze meist nicht so entscheidend. Und es war meist nur 6 oder 7 Fach verbaut.
8/9 Fach Schraubkranz gibt es meines Wissens erst seit den E-bikes. Da sind aber die Motoren oft mit 7fach schon breiter wie 135mm. Ohne aufbiegen Hinterbau geht da oft nichts.
 
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Also konkret ist es ein Spezialized Hotrock 20* NICHT die aktuelle Generation (vermutlich Anfang 2010er). Der (Alu)Hinterbau hat gemessen ziemlich genau 130mm und zuckt nicht beim Aufschrauben. Weshalb ich halt nicht rumbiegen möchte. Aber wie gesagt ich schau mal. Klingt ja ganz vielversprechend alles.

*Also ein Spezialized für äh kleine Menschen!
 
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Tja, hättest Du das mit dem 20 Zoll Hotrock mal gleich gesagt...

Das Rad ist mM mit 6-fach mehr als ausreichend bestückt für die Zielgruppe. Der Revoshift Drehgriff funzt an sich super, wenn nicht, gibt es den wirklich billig als Ersatz. Gute Aussenhüllen & Edelstahlinnenzug verstehen sich von selbst....

Der 6-fach Kranz hat 5 mm Abstand zum Rahmen. Da würde ich nicht mal drüber nachdenken, ob da ein 7-fach Kranz drauf geht. Mal abgesehen vom fragwürdigen “Mehrwert“ für 6-10 Jährige.

Aber gehen wird es, man kann bestimmt irgendwas „umspacern“ und das Hinterrad dann immer bissel reinwürgen.
 
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Tja, hättest Du das mit dem 20 Zoll Hotrock mal gleich gesagt...

Das Rad ist mM mit 6-fach mehr als ausreichend bestückt für die Zielgruppe. ….
Guckstu :cool:, deshalb hab ichs nicht gesagt, damit mir keiner erzählt, das ich nicht will was ich will. Wenn ich jetzt noch sagen würde das ich vorne schon vor längerem auf 50er Blatt umgebaut habe damit er nicht einen auf Trickfilmfigur macht bei höheren Geschwindigkeiten oh Gott was dann passieren würde...
 
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Aber gehen wird es, man kann bestimmt irgendwas „umspacern“ und das Hinterrad dann immer bissel reinwürgen.
Z.B. schauen, ob links eine Scheibe dazwischen ist, die man nach rechts verlagern könnte. Dann muss man auch nichts reinwürgen, sondern vermutlich nur alle rechten Speichen um 1/2 Umdrehung fester anziehen.
 
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Guckstu :cool:, deshalb hab ichs nicht gesagt, damit mir keiner erzählt, das ich nicht will was ich will...
Ach so, wer also eine präzise Antwort möchte, stellt die Frage absichtlich ungenau, damit er von anderen nicht bevormundet wird. Das ich da nicht drauf gekommen bin...

Wenn ich jetzt noch sagen würde das ich vorne schon vor längerem auf 50er Blatt umgebaut habe damit er nicht einen auf Trickfilmfigur macht [...]...
Und - hast Du auch gleich auf 170er Kurbeln gewechselt? Da ist der Hebel besser (Goldene Regel der Mechanik...) Kettenlinie & Q-Faktor bleiben bestimmt gleich - ist ja viel Platz zum Rahmen bei dem originalen 34er Kettenblatt und den 127er Kurbeln. Angeblich soll ja schnell treten schnell machen, aber das ist vermutlich Unfug.

Z.B. schauen, ob links eine Scheibe dazwischen ist, die man nach rechts verlagern könnte. Dann muss man auch nichts reinwürgen, sondern…[…]
Genau, z.B. schauen. Und tatsächlich habe ich ein 20er Hotrock von 2010 im Keller stehen! Da lugt auf der linken Seite nur die Kontermutter 2,5 mm unter der Gummidichtung hervor. Gut - man kann die weglassen (einfach Tesa drumrum), andere Distanzscheibe verwenden und umzentrieren. Geht alles. Geht ja auch ein 50er Kettenblatt.
 
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Ach so, wer also eine präzise Antwort möchte, stellt die Frage absichtlich ungenau, damit er von anderen nicht bevormundet wird....
Korrekt. Denn besser eine ungenaue Antwort als eine Antwort die nix mit der Frage zu tun hat (Willst Du gar nicht - Revoshift - Zielgruppe)
Und - hast Du auch gleich auf 170er Kurbeln gewechselt?
Bei einem Fahrer von 1,25 Grösse? Natürlich nicht.
Angeblich soll ja schnell treten schnell machen, aber das ist vermutlich Unfug.
Ja. Benutzt Du Ritzelrechner, dann weisst Du warum.

Aso @Topic: Das dauert jetzt ein bisschen bis ichs raushab, ich lass das den Fahrradhändler meines Vertrauens machen, der hat im Gegensatz zu mir einen Schraubstock und ist ein Profi, falls das Gewinde fest ist oder sonst was ist. Und der kann halt nicht so kurzfristig (Goldener Herbst, C-Einschränkungen, das EBike brummt). Ich poste dann nochmal.
 
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Hallo Opti,

ich konnte es leider zeitlich nicht eher einrichten, aber ich wollte Dir gern hier im Thread noch etwas schreiben. Und - auch wenn es für Dich auf den ersten Blick mit Deiner Ursprungsfrage nichts zu tun hat, denke ich doch, dass es für das Thema Kinderrad, Ergonomie und Technik im Allgemeinen relevant ist.

Ich glaube, Du hast mich weiter oben gründlich missverstanden oder wolltest eben tatsächlich nur Deine Frage „...habe den Zahnkranz 6x14-28 ... möchte den Zahnkranz 7x13-28... sind die kompatibel?“ beantwortet wissen. Das allein hätte der Radhändler, der das umbaut, aber auch gekonnt bzw. ein Kundiger bei Wikipedalia in 10 Minuten selbst recherchiert.

Der Riesenvorteil eines Forums ist doch der Gedankenaustausch über Ideen/Ansichten/Projekte und unter Umständen trifft man als Fragender zufällig auf jemand mit dem Ahnungsschein. Juliane Neuß ist z.B. so jemand. Auf Ihrer Homepage kann man sich eine Kurzfassung „Ergonomie des Fahradfahrens“ herunterladen. Es gibt die - sehr empfehlenswerte - lange Version sogar als Buch. Auch und gerade für Liegeradfahrer. Es schreiben ja hier auffällig viele, dass sie mit “normalen“ Rädern permanent Probleme haben oder hatten.

In Julianes Text heisst es:“Wer [...] alleine die Leistung des Radfahrers, in Form der maximal erreichbaren Geschwindigkeit oder Streckenlänge betrachtet, sich also nur auf die Antriebsleistung beschränkt, wird auch in 20 Jahren noch versuchen, Fahrräder alleine nach der Rahmenhöhe zu definieren.“

Meinem Eindruck nach geht die „Opti“mierung Deines 20er Hotrock in genau diese Richtung. Freundlicherweise hast Du ja drei Bilder in „Meine Liegeraderfahrungen“ gepostet:


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Als Händler/Verkäufer/Mechaniker habe ich es in den letzten 25 Jahren oft erlebt, das Kinderräder von Erwachsenen leider nur mit Erwachsenenaugen gesehen wurden und nicht mit denen eines Kindes. Beliebte Missgriffe sind:

  • Fahrrad an sich zu gross - wird „schon passend gemacht“ (Klötzer auf Pedale, Vorbau nach hinten gedreht, Sattel ganz unten, Lenker trotzdem viel zu hoch etc.)
  • Bremsgriffe mit zu grosser Griffweite
  • Schalthebel zu schwer bedienbar für Kinderhände
  • Unpassende Bereifung (sehr breit, schwer und/oder grobstollig bzw. viel zu schmal, schlechte Gummimischung)
  • Griffe, die keine sichere Radkontrolle ermöglichen (drehen mit/zu dick/zu lang)
Natürlich wird ein Kind auf einem solchen Rad fahren können, aber optimal im Sinne von „das macht längerfristig Spass und fördert die Freude am Rad fahren“ ist es nicht.

Auch mit einer Vielzahl an Gängen sind Kinder oft überfordert und man sieht häufig nur zwei Schaltpositionen: Ganz leicht zum anfahren und ganz schwer, damit „man schnell fahren kann“. Mein ironischer Einwurf, dass es vermutlich Unfug sei, das „schnell treten schnell macht“, zielte darauf ab.

NATÜRLICH macht schnell treten schnell! Beobachte mal beim örtlichen Radsportverein die U11 Fahrer beim Training. Da fährt keiner mit „nur“ 90 rpm. Es ist also durchaus sehr sinnvoll, wenn das Kind „... einen auf Trickfilmfigur macht.“

Wikipedia sagt hier:

„Für die langfristige sportliche Entwicklung von Jugendlichen ist es besser, zunächst die Trittfrequenz zu trainieren. Dadurch werden die Muskeln, Bänder und Gelenke langsam angepasst und die Jugendlichen vor Überlastungserscheinungen geschützt; später kann Kraft deutlich schneller antrainiert werden. Durch die Begrenzung der Ablauflängen in der Sportordnung werden die Jugendlichen zu einem höherfrequenten anstelle eines kraftvollen Fahrstils gezwungen.“

Die maximale (!) Ablauflänge liegt beim BDR - bis 13 Jahre - bei 5,66 Meter. Da liegt das Hotrock bei Deiner Wunschübersetzung von 50/13 mit 5,58 Meter nur ganz knapp drunter. Und das auch nur, weil Du dem Rad 28 mm schmale Reifen verpasst hast. Die 5,58 Meter sind schon ziemlich gewaltig - bei 90 Umdrehungen pro Minute fährt man 30 km/h.

Das tritt ein Kind, das nicht mal richtig an den Lenker kommt (der Vorbau auf Deinem Bild ist ja um 180 Grad nach hinten verdreht) niemals dauerhaft oder gar kraftvoll. Eventuell mal bergab, aber nur „mit“. Zum Vergleich: Mit dem originalen 34er Kettenblatt kommt das Kind auf 20,5 km/h, was für Altersklasse 10 und jünger schon sehr fordernd sein kann.

Das Hotrock ist ein gutes Kinderrad, mit ein paar Verbesserungen sogar fast ein sehr gutes. Der Q-Faktor liegt z.B. etwa bei 180 mm, ein vergleichbares Frog Bike kommt hier auf 130 mm. 150 mm kann man auch beim Hotrock erzielen, ohne das funktionale Nachteile entstehen. Allerdings nicht mit einem 50er Kettenblatt...

Abgerundet mit leichten Reifen um 47 mm Breite, einer Starrgabel passender Einbauhöhe sowie einem leichten Cockpit - voilà, ein prima Kinderrad! Inwiefern sich das persönlich lohnt, muss jeder selbst definieren. So ist ein grobmotorisch veranlagtes Kind vermutlich mit dem Stahlprügel von Lenker besser bedient, als mit dem leichten Tuningteil.

Ein Wechsel des 6- gegen einen 7- oder 8-fach Schraubkranzes bei Deinem Hotrock hat in meinen Augen mehr Nach- als Vorteile. Zumal ich auf den Bildern ganz andere Baustellen sehe, so z.B. diese gelben Schaumstoff“griffe“ oder die Gefahr, durch das weiter nach unten gekommene Tretlager (28 mm Reifen statt 50 mm) in der Kurve einen Pedalaufsetzer zu haben. Gerade diese riesigen Pedale setzten noch eher auf und verbliebene 66 mm zum Boden sind nicht viel... Rein optisch wirkt das Rad auch ziemlich „abgehotrockt“ Eine gute Funktion der verbauten Teile würde ich da eher nicht erwarten.

Trotzdem: Weiterhin viel Freude beim gemeinsamen Rad fahren und basteln.

Herzlichst
Günther
 
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Beliebte Missgriffe sind:...
Das ist sehr betrüblich was hat das mit mir zu tun? Also bis auf die Sache mit dem Vorbau. Hab ihn mittlerweile richtig drehen können. Immer dieses Wachsen.

Natürlich wird ein Kind auf einem solchen Rad fahren können, aber optimal im Sinne von „das macht längerfristig Spass und fördert die Freude am Rad fahren“ ist es nicht.
Ich werde ihm ausrichten, dass er laut Deiner professionellen Meinung keinen Spaß am Radfahren haben darf. Die Antwort wird vermutlich genauso ausfallen, wie wenn ich ihm sage, dass er sich das einbildet, dass das Shampoo in den Augen brennt, weil auf der Packung steht, dass das ein nichtbrennendes Shampoo wäre.

Die 5,58 Meter sind schon ziemlich gewaltig - bei 90 Umdrehungen pro Minute fährt man 30 km/h.
Korrekt. Deshalb brauchen wir den Zahn weniger. Weil die Übersetzung an ihre Grenzen kommt. Ist ja nicht so das man für 30km/h bei der Stirnfläche irgendwelche Monsterleistungen treten müsste.

ein optisch wirkt das Rad auch ziemlich „abgehotrockt“ Eine gute Funktion der verbauten Teile würde ich da eher nicht erwarten.
Ja ich weiß das Radhändler "Benutzen bis wirklich kaputt" und "Anpassen statt Neukaufen" für umsatzschmälerndes Teufelzeug halten. Bin halt kein Radhändler :)

PS: Ja also das gefühlvolle Schalten muss er wirklich noch lernen. Im Moment hält er sich für einen Sportwagen und die Erzeugen beim Beschleunigen beim Gangwechsel halt diese Krachgeräusche, das heißt er schaltet im Moment äh lärmoptimiert, aber wieder ein Plus von alten abgerockten Teilen.
 
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