Rennhaube am Quest mitführen

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Mal eine Frage: mehrfach habe ich Bilder von VMs gesehen, wo eine Rennhaube irgendwie rückwärts auf der Hutze mitgeführt wird. Wie befestigt Ihr die Haube? Einfach mit gutem Klettband?
Ich habe schon überlegt, ein Tenaxknopf zu montieren, was natürlich Bohren bedeutet. Da frage ich vorher doch lieber, ob es auch weniger invasive Lösungen gibt.

Gruß vom spargelix

Edit: konkret geht es um eine ICB-Haube
 
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Schau mal in @Kraeuterbutter s Evo K Thread, hier (und weiter). Er hat das, soweit ich weiß, quasi erfunden und per Magneten gelöst bzw. befestigt.:D
Ist zwar kein Quest, aber selbst ist der Mann.;)

Steht mir auch noch bevor, das nachzuahmen, weil eine adäquat klappbare Haube gibt's ja noch nicht (und würde ins DF auch nur bedingt rein passen. Da hättest Du es mit einem Quest sicher leichter).
 
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Man kann die Haube auch zersägen in Deckel und die Haube selber, dann passt sie ins Rad!
 
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Mit Bohrung in Hutze und Haube. Weitere Zutaten sind Schraube, Mutter und Flügelmutter. Schraube von innen durchstecken, Mutter von aussen drauf- Das verbleibt dann so. Darauf die Hutze, und oben drauf die Flügelmutter.
Wenn Du Dir die Fotos in der Verkaufsanzeige des Vorbesitzers meines Quest anschaust, kannst Du es erahnen:
https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/quest-370.56783/

Mit bestem Gruß,
Tobias
 
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erfunden ?
naja.. ich bin wohl der, der am häufigsten davon schreibt ;)

ich versteh gar nicht, wie andere sich zwischen Fahren "IMMER MIT HAUBE AUF" und "Haube daheim lassen" entscheiden können...

hier bei dieser 2600km Velomobil-Tour hab ich es das erstemal so verwendet, und es war und ist ein Segen !


erprobt bis über 90km/h, hält ;)
 
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Die Haube von meinem DF transportiere ich seit diesem Sommer bei gutem Wetter auch auf derHutze. Sie wird einfach fest geklettet und zusätzlich am Rangierhaken eingehakt. Dafür habe ich in die Haube ein Rohrhalterung eingeklebt, die dann an dem Rangierhaken einklinkt. Anfangs war ich auch noch etwas skeptisch, aber nachdem die Konstruktion nun schon auf einigen Holperstrecken und auch bei einigem Wind (gut bei Orkanböen würde ich damit nicht fahren wollen) super gehalten hat, fahren ich damit jetzt völlig sorglos.
 

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Die Haube von meinem DF transportiere ich seit diesem Sommer bei gutem Wetter auch auf derHutze. Sie wird einfach fest geklettet und zusätzlich am Rangierhaken eingehakt.
Kannst du noch mehr Bilder von deinem DF mit Haube auf der Hutze zeigen ? Z.B. von der Seite ? Wirkt sich die Haube negativ auf die Geschwindigkeit aus ? Wäre es (z.B. mit Magneten) auch möglich die Haube während der Fahrt auf der Hutze abzulegen ?
 
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Ich kan mir irgendwie nicht vorstellen, dass man mit solch einer Konstruktion auf der Hutze genauso schnell fährt wie ohne. Das zerstört doch die ganze Aerodynamik
 
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Auch kräftige Magnete halten bei Scherkräften (z.B. bei einem Schlagloch) nur wenig.
Klettband ist ebenfalls nicht wirklich zuverlässig, weil irgendwann die Verklebung durch Hitze oder Feuchtigkeit nachlässt,
was man leider am gezeigten Beispiel auch schon erahnen kann.

Malt euch bitte mal aus, welch schwere Unfälle passieren können, wenn die Haube z.B. einem Rad- oder Motorradfahrer ins Gesicht geschleudert wird.

Mit einer solchen Konstruktion 80 km/h und mehr zu fahren, nenne ich schlicht kriminell. Tut mir leid, das sagen zu müssen. @Kraeuterbutter , du hattest ja selbst schon berichtet, dass dir die Haube auch schon mal abgeflogen ist. Und mal bei 90 km/h zu testen, ob die Haube hält, halte ich schon für sehr heftig. Du spielst dabei mit der Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer!

Über 20 km/h lässt es sich auch im Sommer unter der Haube aushalten und darunter lege ich diese in kräftigen Steigungen vorne ab, gesichert mit einem langen Schnürsenkel, zwischen die beiden hinteren Haubenöffnungen gebunden und um die Spiegel gelegt. Sicher auch nicht optimal, aber während der Fahrt relativ sicher handhabbar.

Haube während der Fahrt drehen und längere Zeit keine Hand an der Steuerung halte ich für absolut nicht vertretbar. Schon 15 km/h und leicht böiger Wind kann alle Kraft erfordern, wenn man die Haube nur gerade nach vorne versetzt. Und ich weiß, wovon ich rede: Alleine dieses Jahr hat mich meine Haube in meist hügeligem Gelände gut 10T km begleitet.

Ansonsten empfiehlt sich halt im Sommerbetrieb der Schaumdeckel als praktikable Notlösung.
 
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Ich kan mir irgendwie nicht vorstellen, dass man mit solch einer Konstruktion auf der Hutze genauso schnell fährt wie ohne.
Hat ja auch niemand behauptet. Aber der Unterschied ist sehr gering. Mit der Haube auf der Hutze bin ich ca. 2 km/h langsamer - natürlich im Vergleich zu dem Fall, dass ich die Haube ganz weg lasse. Wenn einem die Geschwindigkeitseinbuße zu viel ist, bleibt nur die Möglichkeit, die Haube im inneren des VMs zu transportieren. Mal abgesehen davon, dass das im DF nicht möglich ist, wäre damit dann aber auch wieder Platz für anderes Gepäck verloren. Ich würde sogar 5 km/h für diesen Frischluftgewinn in Kauf nehmen und dafür, dass ich jetzt nicht mehr wie sonst so oft bei nicht eindeutigem Wetter zig mal hin und herüberlegen muss, ob ich nun mit oder ohne Haube fahren soll :).
Nichts desto trotz gibt es bei meiner Lösung aber noch ein paar Nachteile: Die Fahrtrichtungsanzeige ist mit dem Blinker nicht mehr möglich. Aber da kann man jetzt ja die Hand raushalten. Und für das Rücklicht werde ich mir noch ein kleines an die Haube klebbares Batterie-Rücklicht besorgen. Ein wenig Sorge bereiten mir nur die von @berbr geäußerten Bedenken. Am einfachsten wäre das natürlich zu lösen, wenn man auf den Rangierhaken verzichten würde. Die Haube würde dann auch in dem Bereich auf der Hutze aufliegen und könnte auch dort geklettet werden. Aber auf den Bügel möchte ich nicht mehr verzichten wollen. Vielleicht könnte man ja einen Schlitz in die Haube machen durch der der Bügel dann rausragen kann - aber bevor ich das mache, warte ich erst mal ab, ob sich da vielleicht noch andere Experimentierfreudige vor mir finden...:sneaky:
So, aufgrund von @Sandro noch ein paar weitere Bilder...
 

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Malt euch bitte mal aus, welch schwere Unfälle passieren können, wenn die Haube z.B. einem Rad- oder Motorradfahrer ins Gesicht geschleudert wird.
Da gebe ich dir völlig Recht und ich habe deshalb auch immer sehr gewissenhaft vor jeder Fahrt geprüft, ob die Konstruktion auch noch stabil ist. Ich war mir aber immer sicher, dass sich die Haube unter normalen Umständen nicht lösen kann - und bei unnormalen Situationen wie stark böiger Wind oder mit 80 km/h eine unbekannte und vielleicht mit Bodenunebenheiten/Schlaglöchern behaftete Abfahrt hinunter fahren, würde ich die Haube auch nie so transportieren.
gesichert mit einem langen Schnürsenkel, zwischen die beiden hinteren Haubenöffnungen
Ein guter Hinweis, ich denke, dass sollte mit der Haube hinten auf der Hutze auch gehen. Ich hoffe aber @Gugla, du hast das Band dann nicht zur Sicherung um deinen Hals gelegt um dich dann im Falle eines Haubenabwurfs zu strangulieren ;)
Haube während der Fahrt drehen und längere Zeit keine Hand an der Steuerung halte ich für absolut nicht vertretbar.
Volle Zustimmung!!!

Speziell für DF-Fahrer: Über die Gefahr einer abfliegenden Haube habe ich mir hier schon einmal Gedanken gemacht.
 
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Finde grad kein Bild mit der Haube hinten drauf. Aber man kann die klett sehen, die ich dran gemacht habe. Mit den drei klett Punkten habe ich die Haube hinten drauf gehabt. Bis 40 kmh kein Problem.
 
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Mit einer anständigen mechanischen Verriegelung / verlässlichen Befestigung sehe ich da überhaupt kein Problem. Ohne eine solche sollte man garnichts auf irgendwelchen Fahrzeugen transportieren, so daß es herunter, in den nachfolgenden oder entgegenkommenden Verkehr fallen oder auch nur auf der Straße liegen bleiben könnte.
Es hat aber auch schon jemand eine leere Getränkedose aus dem Seitenfenster vor mein DF geworfen, als ich mit 50 km/h auf wenig befahrener Landstraße geradeaus fuhr, nachdem er mich überholt hatte (zum Glück mich nicht getroffen, dieses geistig minderbemittelte A... Nein, das Kennzeichen konnte ich nicht mehr erkennen, bis ich realisiert hatte, was da gerade unglaubliches passiert war. Aber eine Boden-Boden-Rakete zum Abschießen, hätte ich mir gewünscht [die selbtgefahrene wäre zu langsam und nicht explosiv genug gewesen]). Es gibt also weitaus größere Gefahren im Straßenverkehr, als die Restwahrscheinlichkeit, daß eine eigene Befestigungskonstruktion zur Haubenbefestigung versagen könnte.
Aber wie schon gesagt: ich persönlich würde eine mechanische, verriegelbare Befestigung bevorzugen, sollte ich mal dazu kommen.
 
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