Quest 216

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Hallo zusammen,

da ich heute das Quest 216 erworben habe, will ich euch hier von meinen ersten Eindrücken und Erfahrungen berichten.
Heute Morgen bin ich mit dem Auto, ja ich weiß nicht ganz die feine Art der Velonauten hier, ca. 350km gefahren und habe das Quest vor Ort in Augenschein genommen.
Da ich noch nie live mit einem VM Erfahrung sammeln konnte, wurde mir erst einmal in Ruhe alles gezeigt, was ich wo finde, - da gebraucht - in welchem Zustand sich was befindet.
Nach dem ich dann schon mit einem großen Grinsen um das VM geschlichen bin und auch mal kurz testweise drinnen gesessen habe, wurde es Zeit für eine kleine Testfahrt.
Wir sind zu 2. durch mehrere kleiner Dörfer gefahren und was soll ich sagen.... nur meine Ohren konnten mein Grinsen begrenzen.
Keine große Steigungen, ein paar wenige Kurven, wenig Verkehr, also super Bedingungen für einen Anfänger wie mich!

Nach dem wir auf dem Hof wieder angekommen waren und die Verhandlungen abgeschlossen hatten, ging es los mit dem Verladen.
Mein Vorbesitzer hat mir netter Weise seine ganzen gesammelten Sachen zum Quest mit gegeben. (Fußloch Abdeckungen, neue Reifen, Kettenblätter....)
Dann musste ich nur noch die Haube und das Quest selbst gut verstauen.
Als ich von Hof gefahren bin und der ehemalige Quest Besitzer gewinkt hat, war ich mir nicht sicher ob es mir oder dem Quest galt.
Da doch sehr viele, wohl schöne, Erinnerungen damit vom Hof gerollt sind und daher der Abschied schwer viel.

Auf dem Weg nach Hause ist mir bereits aufgefallen wie viele Leute einen wegen einem VM erstaunt anschauen.
Kaum war ich zu Hause und hatte gerade begonnen alles wieder auszuladen, standen schon die ersten neugierigen Nachbarn da und haben das Quest begutachtet.
Dabei kamen natürlich auch die Standart Fragen auf "Was ist das?" "Wie schnell ist man damit?" "Was hat das gekostet?"

Auch wenn es, bis ich fertig mit abladen war, schon dunkel war, musste ich unbedingt noch ein bisschen fahren!
Zum Glück war noch etwas Strom im Akku für das Licht.
Dadurch konnte ich noch eine kleine Runde auf den Feldwegen um meine Heimat herum drehen.
Ich bin es erstmal langsam an gegangen und werde versuchen erstmal zu lernen was mit dem VM geht, was nicht geht und wie ich Gut und Sicher fahren kann.
Da ich momentan auch keinen Tacho habe, bin ich auch nur nach Gefühl und nicht nach Geschwindigkeit gefahren.
Habt ihr da Tipps, welche Tachos / Navigationsgeräte man empfehlen kann?
Festgestellt habe ich unter anderem auch wie Weit und Lang das VM rollt, einfach nur schön!

Das soll es dann erstmal gewesen sein,

viele Grüße
Sproessling / Simon

Bild 1.jpegBild 2.jpeg
 
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Achso, zu Tacho und Navi:

Da gibt es extra die Unterbereiche Elektrik/Elektronik und Navigation. Einfach dort stöbern und im entsprechenden Faden fragen, was es zu fragen gibt.

In meinem Quest läuft der serienmäßige Cateye Enduro zur Doku im Hintergrund mit mit, ansonsten habe ich auf dem Samsung (weil das Ant+ kann) iPbike am Start und die Sensoren für Geschwindigkeit und Herz kommen von Wahoo.

Navi ist prima mit Oryx und Brouter, ansonsten velohero und golden cheetah.

Und jetzt viel Spass beim suchen, lesen, stöbern, finden...

Das Wochenende wird zu kurz sein...
 
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Thema Tacho, nimm den Tacho, der dir gefällt und du auch an dein Aufrechtrad verwenden würdest. Es gibt keine speziellen Velomobiltachos.
Ich habe den originalen Tacho an meinem Quest durch einen von Sigma ersetzt
 
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Glückwunsch zum Quest.

Den Tacho würde ich in der Einfahrphase einfach weglassen. So hast du keinen Druck irgendwelche Geschwindigkeiten die hier im Forum
so rumgeistern erreichen zu müssen. Du findest so viel leichter deine Wohlfühlgeschwindigkeit und später bist du erstaunt wie flott das
sein kann.

Für Touren verwende ich den Garmin Edge Touring und füttere ihn mit BRouter Daten. Meist klappt das ganz gut, hin und wieder wird es
aber interessant. Bei langen Touren ist es hilfreich sich alle Orte durch die man kommt auf einen Zettel zu schreiben. So steht man bei
einem Navi Ausfall nicht ganz auf dem Schlauch.

Viele Grüße
Andreas
 
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Wenn Du ein Handy stets dabei hast, kann man auch ganz auf einen Tacho verzichten. Es gibt mehr als ausreichend Apps wie z.B. AAT oder Wadlbeißer oder bikecomputer oder ... oder ... mit und ohne Cloud-Anbindung.
Wenn das Handy an einem schattigen regensicheren Platz angebracht wird und einen gescheiten GPS-Empfang hat, funtioniert das problemlos. Falls es Probleme mit Signalstärke (z.B. Abschirmung durch Carbon) gibt, kann ein GPS-Repeater helfen.
 
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Danke für die vielen netten Kommentare.
Leider habe ich es auch heute nur im Dunkeln geschafft eine kleine Runde zu drehen.

Für Morgen ist aber schon eine Tour geplant, dabei werde ich dann auch endlich mal nicht im Dunkeln fahren.
Auch werde ich dann eure genannten Tipps zur Navigation mit dem Handy testen.
 
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Heute konnte ich bei Tageslicht meine erste kleine Tour mit dem Quest machen.

Dabei bin ich Richtung Rhein gefahren um dort mal eine längere Strecke ohne viele Unterbrechungen fahren zu können.
Auf dem Weg dorthin musste ich durch eine Unterführung, welche für VMs recht scharfe Kurven hat.
Durch diese Kurven bin ich aber ganz gut durch gekommen, also war meine Sorge die ich im Vorhinein hatte umsonst.

Als ich auf dem Radweg am Rhein unterwegs war, hat sich so ziemlich jeder der dort zu mir umgedreht. Das bin ich bisher noch nicht gewöhnt.
Das Quest fuhr sich dort so gut, dass ich angefangen habe jeden in Sichtweite zu überholen, obwohl ich sicherlich noch nicht an der Leistungsgrenze war!

Was mir bei dem ganzen Überholen aufgefallen ist, dass man die Klingel scheinbar erst hört, wenn ich recht knapp hinten dran bin.
Dadurch musste ich jedes mal Bremsen was auf Dauer viel Energie kostet.
Die Hupe funktioniert aktuell leider nicht wirklich, scheinbar hat diese nicht genügend Spannung vom Akku. (Als der Akku frisch aufgelanden war hat die Hupe 5 mal funktioniert)

Am Ende habe ich mich mit Tageslicht auch mal ein wenig in den Stadtverkehr getraut, was erstaunlich gut funktioniert hat.
Wobei am Sonntag Nachmittag auch nicht viel Verkehr ist. Das sieht zu Berufsverkehrszeiten bestimmt nochmal ganz anders aus.

Am Ende meiner Tour musste ich nochmal eine kleine Steigung bewältigen, dafür habe ich vorne auf das kleine Kettenblatt gewechselt.
Oben angekommen wollte ich dann wieder auf das mittlere Kettenblatt schalten, nur ging das irgendwie nicht...
Nach einigen Kilometern auf dem kleinem Kettenblatt und noch viel mehr Schaltversuchen hat es dann auf einmal geklappt.
Danach sollte ich die Tage wohl mal schauen!

Für Morgen ist aber schon eine Tour geplant,...
Auch werde ich dann eure genannten Tipps zur Navigation mit dem Handy testen.
Ich benötige dafür wohl erstmal eine Handyhalterung im Quest, da ich nichtmal die Navigationsansagen hören konnte.

In welcher Gegend von Hessen ist das Quest denn jetzt unterwegs?
Das Quest bewegt sich aus der Region von Darmstadt heraus.

Das Wochenende wird zu kurz sein...
Du triffst den Nagel auf den Kopf!
 
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...Durch diese Kurven bin ich aber ganz gut durch gekommen, also war meine Sorge die ich im Vorhinein hatte umsonst. ...
Das ist meist so.
...Das bin ich bisher noch nicht gewöhnt. ...
Richtig erfasst: "noch nicht"
... Das Quest fuhr sich dort so gut, dass ich angefangen habe jeden in Sichtweite zu überholen,...
Auch völlig normal.
... Die Hupe funktioniert aktuell leider nicht wirklich, scheinbar hat diese nicht genügend Spannung vom Akku. (Als der Akku frisch aufgelanden war hat die Hupe 5 mal funktioniert) ...
Elektro-Hupe zieht ordentlich Strom und nicht jeder ordnet sie gleich einem Fahrrad zu.
... ein wenig in den Stadtverkehr getraut, was erstaunlich gut funktioniert hat. ... Das sieht zu Berufsverkehrszeiten bestimmt nochmal ganz anders aus. ...
Solange Du nicht gerade durch das dickste Getümmel musst, geht das eigentlich ganz gut. Meist kann man mit dem Rad auch andere Strecken fahren als mit dem Auto.
...Ich benötige dafür wohl erstmal eine Handyhalterung im Quest, da ich nichtmal die Navigationsansagen hören konnte. ...
Da könnte ein Knopf im Ohr etwas helfen, aber bei einem VM sitzt man grundsätzlich im Geigenkasten (Resonanzkörper).
 
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Was mir bei dem ganzen Überholen aufgefallen ist, dass man die Klingel scheinbar erst hört, wenn ich recht knapp hinten dran bin.
Dadurch musste ich jedes mal Bremsen was auf Dauer viel Energie kostet.
Die Hupe funktioniert aktuell leider nicht wirklich, scheinbar hat diese nicht genügend Spannung vom Akku. (Als der Akku frisch aufgelanden war hat die Hupe 5 mal funktioniert)
Die Klingel nur nutzen, wenn du eh schon direkt hinter einem herfährst. Vorsicht, wenn du direkt hinter unsicheren Leuten herfährst, da kann das Hupen zu Stürzen besagter Radfahrer kommen.
Thema Hupe die Lautstärke und das Ansprechverhalten kann man durch ein wenig herein-und herausdrehen der mittleren Schraube beeinflussen. Einfach mal ein wenig experimentieren.
 
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