open source Velomobil

Moin,

es gibt ja immer wieder das Thema das sich Leute an eigene Velomobile ran wagen.

Viele machen sich drüber lustig weil schon oft mit wenig Erfolg da gewesen einige sind
mit wertvollen Tipps dabei.

Warum kein open source Velomobile bauen?

So kann jeder sein Können einbringen und die Nutzer können sich untereinander helfen.

Im Flugmodellbau wird so etwas schon seit vielen Jahren gelebt.
Selbst von kommerziell hergestellten Modellen gibt es die Möglichkeit sich eigene Formen zu bauen.

Hier könnte nach gemeinschaftlich erstellten Plänen eine Form erstellt werden die je nach Können entweder
selber genutzt wird oder unter mithilfe eines Profis kann gebaut werden.

Evtl. möchte ja auch ein Hersteller eine seiner Formen zur Verfügung stellen und so für Auslastung
und mehr Verbreitung sorgen?

Andere wieder die z.B. Alu schweißen können würden halt sich dort einbringen.
So kann recht zügig eine gewisse Verbreitung geschehen und die Nutzer können sich mit Tipps gegenseitig
helfen.

Mit einem Hersteller habe ich kürzlich drüber gesprochen, der hat halt div. Bedenken und meint halt des es die
Gedanken alle schon einmal gab.

Da hat er sicherlich Recht aber evtl. ist die Zeit ja jetzt richtig und es finde sich ein paar Leute die Lust dazu haben?

Gruß
 

DanielDüsentrieb

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AW: open source Velomobil

Das habe ich schon oft vorgeschlagen und diskutiert. Es ist sicher so das es nicht funktionieren wird. Trotzdem finde ich das genial weil THEORETISCH sollte das gesamte Wissen alles schlagen.
Wie kompliziert das ist . Werdet ihr so folgt sehen .


Ich schlage zwei Räder vorne und ein Rad hinten vor. Angetrieben wird hinten .

Ps. Ich werde weiter nicht mit Wirken weil ich selber noch ein eigenes bauen möchte.
 

DLK

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Warum kein open source Velomobile bauen?
Bevor man in Gemeinschaft ein VM bauen kann, muss man sich über die verschiedenen Parameter einig sein. (Delta oder Tadpole, Kopf drinnen oder draussen, Räder offen oder geschlossen, Sitzhöhe und Radstand, McPherson oder welche Federung, Carbon oder welches Material, Radgrössen und Bodenfreiheit, für 2m Menschen oder nur für 1.60, Monocoque oder nicht, und wohl noch unzählige andere...)

Doch die Gemeinschaft ist sich darüber leider nie einig. Ein Modell das viele Möglichkeiten offen lässt funktioniert wegen der vielen wechselseitigen Abhängigkeiten nicht.
Und um es am Schluss zu bauen, muss man sich manchmal gemeinsam in der Werkstatt treffen, und das bei Teilnehmern die 1000km voneinander entfernt wohnen.

Viel einfacher ist es zusammen mit einem Freund sowas zu machen, tauchen dann spezifische Fragen auf, hilft doch immer jemand in diesem Forum mit seinem Fachwissen gerne weiter.:dafuer:
Z.B. arbeiten Jack-Lee und mb3 doch so zusammen, ob sie sich immer einig sind weiss ich nicht. Es gibt noch kein VM, aber zumindest erste Ergebnisse.

Grüße
Dominik
 
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Trotzdem finde ich die Idee gut. Ich habe z.B. mein Projekt in verschiedene Baugruppen aufgeteilt, die wie ein Baukasten zueinander passen. Das hat folgende Vorteile:

1. Höchste fexibilität, jeder kann selbst zusammenstellen was er gerne hätte. Nur ein Trike, oder doch ein VM, ein Cabrio oder ganz geschlossen, mit oder ohne Neigetechnik ...

2. Bei den Baugruppen hat jeweils die bessere Lösung vorrang. Und die einen sind auf Rahmenschweißen spezialisiert, wärend die anderen lieber Kunststoffteile machen.

Es muss nur gewärleistet sein, das am Schluss die einzelnen Segmente zusammenpassen.

Naja - grundsätzlich ist eine Demokratie halt schwierig
 
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Servus,

mit unserem "VM Workshop" wollten wir eigentlich genau soetwas anstreben.
Es muss zwar ein Grundkonzept stehen (z.B. Tadpole), aber ansonsten kann man in sehr großen Bereichen variieren.

Da wir aber auch ein VM komerziell anbieten möchten, gibts aber halt gewisse Einschränkungen -> entweder ich darf alle im Workshop angebrachten Dinge auch beim zu verkaufenden VM verwenden (also Ideen die vom mir kommen/ausentwickelt wurden) oder ich bringe Ideen die ich am komerziellen VM verwende nicht ein.
Letzteres wäre aber n bisl schade.

Gruß,
Patrick
 
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Naja, ich fände die Idee großartig ;)
Was mich in letzter Zeit ein bischen wundert ist warum Harald Winkler in der "Szene" so wenig Beachtung findet. Nicht ein einziges Projekt hat seine geniale Idee zum bisher leichtesten Velomobil aller Zeiten wahrgenommen!
Ok, das Teil ist ungefedert, aber durch Einbau einer Federung wird's auch nicht plötzlich 10kg schwerer...
Also, was hat Harald bei seinem 12 Kilogramm Velomobil falsch gemacht, dass er hier nichtmal erwähnt wird? ;)

Gruß,
Justus
 
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Servus,

ich hab mit Harald auch schon lange drüber geredet (wenn man dort nächtigt, kommt man ja auch nich drumrum).
Harald wollte maximal simpel und maximal leicht. Dabei ists aber für n VM auch maximal unaerodynamisch :D

Die ganze Konstruktion ist so an sich kaum änderbar. Maximal eine Federung ist möglich.
Ein Einbau einer normalen Kurbel, das raussetzen der Räder um die Karosse aerodynamischer zu bauen usw. würde das konzept zum kippen bringen und die sache DEUTLICh schwerer machen.
Zudem basiert die Konstruktion auf einer fast "schwerelosen" Hülle via Schaum. Könnte mich damit nicht wirklich anfreuden, optisch wie haptisch. Auch Aerodynamisch nicht grade super.

Aber das was bei einem doch so simplen VM rausgekommen ist, ist schon erstaunlich!
Man beachte auch das Tandem mit knapp 19kg..

Gruß,
Patrick
 

Reinhard

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Also, was hat Harald bei seinem 12 Kilogramm Velomobil falsch gemacht, dass er hier nichtmal erwähnt wird? ;)
Nun, erwähnt wird er bzw. sein Asphaltretboot hier doch oft genug. Allerdings ist das eher ein Gefährt für sommerlichen Eisdielenbesuch und ähnlichen Gelegenheiten ... Mir gefällt es eigentlich recht gut, aber würdest Du damit regelmäßig 30 km Arbeitsweg bewältigen wollen? Ich eher nicht ...
 
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Ich würde mal etwas differenzieren, ein Großteil der Velomobilisten scheint hier auf dem Land zu leben, ich würde bei Fahrten in der Stadt jederzeit Harald´s Velomobil nehmen wollen, immerhin sind hier nur selten 50km/h drin.
In der Stadt sind hauptsächlich Beschleunigungen auf zu bringen, und da spielt Aerodynamik nunmal kaum eine Rolle.
Zumindest wenn ich von Hamburg spreche ist mir hier keine Strecke bekannt wo man wirklich ausreichend lange ungestört Fahren kann ohne das man sich seine Wirbel einzeln aufsammeln kann oder durch eine Ampel Geisterfahrer ... gestört wird.
Auf dem Land ist das natürlich anders, ich sprech mal vom Niederrhein, da bin ich schon strecken gefahren, da war der Radweg besser als die Straße nebenan.
Also ist Aerodynamik nicht alles ;)

Und allein schon deswegen ist ein open source Velomobil genial, weil eben nicht jeder Landmensch mit grausamer Aerodynamik kämpfen muss, aber auf der Stadtmensch, sofern es sich für ihn nicht lohnt, auch auf schwere Glas/Kohlefaser und die Top Aerodynamik verzichtet, dafür aber nur mit 12kg an der Ampel losheizen kann.

TOP IDEE
 
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Iich würde bei Fahrten in der Stadt jederzeit Harald´s Velomobil nehmen wollen, immerhin sind hier nur selten 50km/h drin.
Ich nicht! Innenstadt ist für mich das Revier eines ungefederten maximal reduzierten MTB.
Damit hat man einen guten Überblick an Kreuzungen, kann einen Bordstein überspringen oder schon mal ein paar Stufen runterräubern...

Auf dem Land ist das natürlich anders, ich sprech mal vom Niederrhein, da bin ich schon strecken gefahren, da war der Radweg besser als die Straße nebenan.
Also ist Aerodynamik nicht alles ;)
Na wo denn das? Ich fahre da immer auf der Straße.
Gibts da überhaupt schlechte Straßen?

Und allein schon deswegen ist ein open source Velomobil genial, ....
Naja bei opensource denkt ja jeder er kann SEINE Ideen verwirklichen.
Defacto wird aber eine Schnittmenge ALLER Ideen mit VIELEN Kompromissen verwirklicht.
Insofern wird nie das rauskommen was man sich erhofft.
 
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Ich würde mal etwas differenzieren, ein Großteil der Velomobilisten scheint hier auf dem Land zu leben, ich würde bei Fahrten in der Stadt jederzeit Harald´s Velomobil nehmen wollen, immerhin sind hier nur selten 50km/h drin.
In der Stadt sind hauptsächlich Beschleunigungen auf zu bringen, und da spielt Aerodynamik nunmal kaum eine Rolle.
Zumindest wenn ich von Hamburg spreche ist mir hier keine Strecke bekannt wo man wirklich ausreichend lange ungestört Fahren kann ohne das man sich seine Wirbel einzeln aufsammeln kann oder durch eine Ampel Geisterfahrer ... gestört wird.
Auf dem Land ist das natürlich anders, ich sprech mal vom Niederrhein, da bin ich schon strecken gefahren, da war der Radweg besser als die Straße nebenan.
Also ist Aerodynamik nicht alles ;)

Und allein schon deswegen ist ein open source Velomobil genial, weil eben nicht jeder Landmensch mit grausamer Aerodynamik kämpfen muss, aber auf der Stadtmensch, sofern es sich für ihn nicht lohnt, auch auf schwere Glas/Kohlefaser und die Top Aerodynamik verzichtet, dafür aber nur mit 12kg an der Ampel losheizen kann.

TOP IDEE
1) Wohnst du scheinbar auf der falschen Seite von Hamburg. Hier im Osten...Bergedorf Elbmarsch etc. sieht das anders aus. Ideale Strecken für Liegerad und VM (Sogar direkt am Segelflugplatz Boberg vorbei..den du sicher kennst) Meine Strecke: Ost-Bergedorf bis Rothenburgsort...da kann ich groß zwischen 4 Trassen (und die noch mit Variationen) wählen. Alle VM-Tauglich. Mit OSM/Bikeroutetoaster etc. holt man wahrscheinlich eh mehr Zeit raus als mit jeder Verkleidung.
2) @ Rene Gerade jetzt spielt der Wetterschutz die größte Rolle noch vor Beschleunigung etc. ...lieber Trocken und Umweg als mit dem MTB die Stufen runter. (Irgendjemand mit ner Streetmashine hat mal behauptet er könne dies auch).
 
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Opensource...
...wäre für mich, ein bewährtes, aber z.B. in Lenkerform (Untenlenker, Tiller, UDK), Radgrößen und ggf. Spurweite und Radstand variables Trike mit etlichen Ansatzpunkten (Anlötern...) für Anbauten als Basis zu nehmen und dann nach eigenem Gusto darauf Karosserien zu bauen. Da kann dann der eine einen Lastesel draus machen, der andere ein schnelles, mageres Spaßgerät und der 3. einen Zugvogel für die ganz lange Strecke. Thomas Seide macht das in industriellem Rahmen vor.
Ist natürlich klar, dass ein bestimmtes, alltagstaugliches Trike als Chassis zwar einen Großteil der Ansprüche erfüllen wird, aber nicht alle, wenn diese Ansprüche steigen und sich individualisieren.
Ein VM mit den Qualitäten des Milan auf Basis eines alltagstauglichen Trikerahmens mit Bodenfreiheit von ca. 120 mm ist natürlich nicht möglich. Ebenso bliebe die Frage nach der Tretlagerüberhöhung, die sich wegen der hohen Belastung des Tretlagermastes nicht so schnell verändern lässt.
Und selbst hier wäre ein statisches Modell in Form eines in jeder Richtung verstellbaren "Heimtrainers", der der Kurbelbewegung auch Widerstand entgegen setzen kann und so den Bewegungsabläufen und muskulären Belastungen beim Pedalieren sehr nahe kommt, möglich. Weiter wären damit Sitzwinkel und -größe, Handposition usw. im Groben zu ermitteln.

Der Knackpunkt mit so einem Trike ist dann nicht mehr der Gesamtentwurf eines VM, sondern der Bau der Karosserien selber. Mit einem Rahmen, der die Karosserie von den Aufgaben der Krafteinleitung und -verteilung befreit, wären schon einige Konstruktionszwänge herausgenommen: Seht Euch mal die Karosserie der Leitra und der von ihr abgeleiteten Wildcat an und vor allem: Hebt sie mal hoch!
Sie sind superleicht, weil sie nur die aerodynamischen Kräfte, nicht aber die Belastungen durch Fahrbahnstöße, Querkräfte bei der Kurvenfahrt, Biegekräfte durch den Antriebsstrang usw. aufnehmen müssen. Und an der Karosserie kann man mit Meufflmatten, ggf. sogar Karton usw. so lange herumbasteln und bei Probefahrten experimentieren, bis einem die Karosserie "passt" und auf dieser Basis eine höherwertigere und arbeitsaufwendigere Ausarbeitung in GfK folgen kann. Zugleich kann so ein Trike als nacktes "Rolling Chassis" nach der groben Ermittlung auf dem "Heimtrainer" im Alltagsfahrbetrieb so lange eingestellt werden, bis die Ergonomie perfekt passt. Dann kann es als Basis für eine Sitzkiste dienen, also ein grobes Negativmodell aus Styroporplatten o.ä., anhand dessen die individuellen räumlichen Eckdaten der Karosserie samt Pedalkreis usw. festgelegt werden. Das ist für einen Tüftler alleine nur schwer möglich, dergleichen Aktionen wären dann etwas für einen gemeinsamen Workshop der Open Source VM-Bauer.

Grüße, Martin
 
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roland65

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Was mich in letzter Zeit ein bischen wundert ist warum Harald Winkler in der "Szene" so wenig Beachtung findet. Nicht ein einziges Projekt hat seine geniale Idee zum bisher leichtesten Velomobil aller Zeiten wahrgenommen!
Ok, das Teil ist ungefedert, aber durch Einbau einer Federung wird's auch nicht plötzlich 10kg schwerer...
Also, was hat Harald bei seinem 12 Kilogramm Velomobil falsch gemacht, dass er hier nicht mal erwähnt wird? ;)
Hallo Justus,

Vorausschickend sei gesagt, dass ich Harald gut kenne, ihn sehr mag, seinen Forscher- und Entwicklerdrang bewundere und wenn es geht auch fördere, wobei letzteres bei ihm selten nötig ist. ;) Harald entwickelt viele Sachen v.a. weil er einfach Spaß dran hat und nicht aus kommerziellen Gründen. Vielleicht werden seinen Sachen auch deshalb wenig erwähnt, weil jeder selbst der große Zampano sein will. :D Ich bin ja auch gespannt, was in diesem Forum immer neues aus dem Hut gezaubert wird und freue mich, wenn es nicht nur lauter tote Kaninchen sind.

Konkret zum Thema: als ich mit dem Asphalttretboot auf der letzten Spezi mitfuhr und so antrat, wie ich das halt gewöhnt bin, ist der Fahrer gleich mal gegen den Randstein gedonnert, denn ... ich hätte wohl nur sehr wenig treten dürfen, weil das Kurvenverhalten nicht besonders gutmütig ist bei entsprechender Krafteinwirkung. :( Der Effekt - Gabel komplett verbogen. Naja, hat mir echt leid getan. Harald als großer Verwerter hat es später natürlich wieder hin bekommen - Kleinigkeit. :p
Meine weitere Erfahrung, die auch das Asphalttretboot einschließen wird: eine Schaumverkleidung kannst Du bei ständiger Nutzung nach 1 Jahr nicht mehr wirklich gut anschauen, weil sie gegen mechanischen Abrieb einfach nicht robust ist. Klar, damit wird's dann noch leichter. :) Ich fahre fast täglich mit dem Trike. Wenn eine Verkleidung mal richtig verkratzt ist musst Du es einfach frisch lackieren können und fertig. Ein umfallendes Up darf nichts ausmachen oder Löcher verursachen, und wenn ein Schaden entsteht, muss der fast unsichtbar zu reparieren sein. Das ist für mich ein wichtiger Faktor beim Begriff "Nachhaltig".

Zum Opensource-VM: das muss robust genug sein und einfach den Selbstaufbau erlauben. Konkret würde ich vorschlagen, hier in 2 Teilen zu denken - tragende Bodenplatte (Lenkung, Antrieb usw. inkl.) und nichttragender Deckel. Wenn das fahrende Gerüst mit allen technischen Finessen grundsätzlich klar ist, kann oben drüber alles mögliche umgesetzt werden. 2-3 verschiedene Breiten dürften da nicht das grundsätzliche Problem sein. Auch die Option Tiller- oder Panzerlenkung ist wohl möglich. Ich würde sogar den Übergang der Bodeneinheit zum oberen Aufbau schon offen lassen, damit den jeder nach persönlichem Geschmack lösen kann. Da dies meist eh Einzelaufbau bedeutet, müsste der Bauplan unten feststehen und für das darüber das Prinzip festgehalten sein, so dass sich das jeder passend machen kann. Und dabei immer daran denken:
Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst die keiner kann.

@ Jack-Lee: Klar kannst Du opensource auch für ein kommerzielles Produkt verwenden. Du kannst nur nicht den Plan Dein eigen geistig Werk nennen. Es entscheidet einzig der Kunde mit seinen Fähigkeiten ob, was und wie er etwas selbst umsetzen kann oder was er eben kauft. Der Holz-VM-Bau geht ja auch schon in diese Richtung. Vllt ist das eine neues Geschäftsmodell, wenn Du jemals richtig Zeit hast. :D

Mein persönliches Fazit: beim Opensource zumindest vorerst mal auf die Bodeneinheit beschränken, denn wenn die gut fährt, kann man je nachdem drüber bauen, was man möchte - optimiert auf Geschwindigkeit, Platz, Höhe, Extravaganz, ... So läuft das nicht gleich in eine Sackgasse und lässt so noch ausreichend Spielraum, wie Konstrukteure Spielfläche benötigen.

Gruß, Roland
 
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Halo Roland,

das nennt sich ja wohl: "Zwei Doofe, ein Gedanke." :D :D :D

Herzliche Grüße, ich freue mich auf unsere nächste Begegnung während der Spezi!
Martin
 
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Ich hab hier schon viele fragen uber Velomobile gepostet und darauf auch gute antworte bekommen. Wenn ich selbers was ausfinde wird ich es auch gerne hier posten. Open source kann zu guten resultaten fuhren. Das da was gutes herauskommen kann sehe ich auch ein. Ich furchte aber das sehr viel zeit notig ist bis sich alle einig sind ;).
 
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Servus,

also mit "Bodenplatte" ist dann sowas gemeint? (Siehe unten)

Diese "Grundeinheit" baue ich grade nochmal in "richtig", da bei der zu sehenden eigentlich nur getestet wurde.
Um die Einheit zu vervollständigen fehlen nur noch ca. 30cm hohe Seitenwände und oben ein weiterer Ring zum stabilisieren.
Das gibt schon eine fahrbare Grundeinheit.

Gruß.
Patrick
 

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Hallo Patrick,

genau das meinte ich mit "Heimtrainer": Also ein schnell umzuarbeitendes Grundgerüst zum Erproben der Ergonomie. Die Tretlagerüberhöhung ist ja beträchtlich, das Gerät könnte mir gefallen.

Grüße, Martin
 
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