Möglichkeiten ein Velomobil mit E Motor auszurüsten

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Bitte hier Möglichkeiten diskutieren wie Velomobile
Modellübergreifend motorisiert werden können.
 
Ich versteh grad nicht, warum die 7km/h so einen Unterschied machen sollen.

Nochmal:
Der Motor ist bewusst "zu schnell" gewählt, damit
-der "elektrische Freilauf" des Phaserunner das Schleppmoment des Motors über den gesamten Geschwindigkeitsbereich des VM kompensiert
-der Motor bei schnellen Abfahrten erst >80 in die Zwangsreku kommt
-der Motor beim Reku-bremsen aus hoher Geschwindigkeit (>70) keine zu hohe Spannung generiert, die den Controller oder das BMS frittiert

Ich denke die wenigsten VM-Fahrer möchten verschwitzt in einem feuchten VM sitzen, dessen Nabenmotor beim bremsen 70-90V generiert und in das System füttert. Mir ist bewusst, das der "elektrische Freilauf" mit seinen 8-15W rechtliche Grauzohne ist. Die Pedelec-Unterstützung kann man über den CAv3 auf 25km/h limitieren.

Aufgrund irgendeiner hirnamputierten Moped-Richtlinie müsste der Sitz 10-15cm höher über dem Asphalt liegen. Ne 45km/h Version ist also eher nicht zu erwarten, bzw nicht möglich.

Und das "zu schnell" wählen führt dann nicht dazu dass der Motor dort wo er Leistung bringen soll sich in einem zu tiefen Drehzahlbereich herumquält?

Normalerweise würde man einen Antrieb so wählen dass er bei Abregelgeschwindigkeit mit optimalen Wirkungsgrad fährt. So hast die meiste Reichweite und den kühlsten Motor und das höchste verfügbare Drehmoment für heftige Steigungen. Das alles würdest Du schmälern nur damit der simulierte Motorfreilauf bis zu VM-typischen Gewschwindigkeiten funktioniert?
 
Eine andere Diskussion die im anderen Thread beleidigt abgebügelt wurde:
Leicht versus schwer:
Ausgehend von einem EU-legalen 25km/h limit.
Es werden sich 3 Nutzergruppen ergeben
  • Gruppe 1: BioBiker die keine Unterstützung wollen werden bereits sehr gut bedient. Darauf sind die schnellen und leichten VMs optimiert.
  • Gruppe 2: Fahrer die sich eine leichte Unterstützung wünschen. Sie fahren im Flachen weit jenseits der 25 und brauchen den Motor nur zum Anfahren und an Steigungen über say 3%, weil in allen anderen Fahrsituationen sind sie schneller als der Motor unterstützen darf. Sie wollen oberhalb der 25 keinen Stromverbrauch, kein Schleppmoment und ein möglichst leichtes System dass ihnen bei Reisegeschwindigkeit im Flachen, say 40-50 km/h, keine Verluste der kostbaren Muskelkraft bereitet.
  • Gruppe 3: Fahrer die sich eine kräftige Unterstützung wünschen. Stromverbrauch ist nebensächlich, weil sie ein hohes Gewicht akzeptieren, der Akku kann üppig dimensioniert werden. Sie fahren im Flachen nicht dauerhaft über 25km/h, also ist Effizienz oberhalb von 25 ziemlich egal. Aber es muss dennoch hohe Geschwindigkeiten an Gefällen verkraften. Ein leichtes Fahrzeug wie der Bülk müsste wahrscheinlich verstärkt werden um das hoche Gewicht der Komponenten und das brachiale Drehmoment des Motors aufnehmen zu können. Im Fall der kurzen Einarmschwinge muss eventuell das Drehmoment begrenzt werden damit das Motordrehmoment nicht die Schwinge aufbockt. Auch ist zu überlegen ob ein Drittel des Gesamtgewichts ausreicht um ein durchdrehen zu verhindern. Im Fall vom Nabenmotor liegt der Schwerpunkt ungünstig weit hinten und oben, was die Kippneigung erhöhen könnte. Der Pedalantrieb dient eher der Motorsteuerung als dem Vortrieb. In der Regel wird wohl pseudopedaliert werden.
Bezogen auf (3-rädrige) Velomobile schätze ich das Marktpotential der 3 Typen 60/30/10%. Hingegen bei Velocars wird wohl Gruppe 3 überweigen.

Aber vielleicht wäre das ein Fall für eine Umfrage, dann wüssten wir mehr.
 
The 25 km/h and 250 Watt constant power limit is artificial and nothing to do with real world physics.

I now own a Bosch pedelec motor for the first time. It climbs my reference hill 3-4 km/h faster than any of my Chinese BB or geared hub motors. The cargo bike weighs 48 kg! 20 kg more than my e-trike or upright pedelec, even heavier than my vélomobile... :oops: So the only way it can be faster is because it produces more power.
 
Well nobody takes those 250W serious, it is actually a gap in the regulation obviously written by lawyers, but the 25km/h are a rather hard limit with little room for interpretation.
 
Ihr wisst schon, daß die 250W Nenndauerleistung Angabe mal so richtig gar nichts mit der maximalen Leistung zu tun hat?
Doch ich glaube das hat sich herumgesprochen. Die 250W Grenze ist absichtlich oder unabsichtlich so formuliert worden dass man das ignorieren kann.

Aber es reichen für 25km/h Konstantfahrt im Flachen <=250W. Die höhere Leistung ist nur beim Anfahren und am Berg interessant. (Gruppe 3 jetzt mal ausgenommen, ich weiss nicht was Fahrzeuge mit "schwerem" Antrieb bei 25km/h brauchen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mich klar in Gruppe 2 sehen und so möchte ich ein VM nutzen, es unnötig schwer
machen um mit 25 km/h zu fahren ist mir nicht einmal mit dem E Mango gelungen.
 
Ich führ grad im Hintergrund eine Email-Konversation mit Justin. Sein Vorschlag:
..since we now have a pretty high end CNC lathe that could turn out an adapter insert of sorts. If you have the ability to ship us one of the rear swing arms and you think that there would be a market for at least like 30-40 units, then we'd be glad to at least explore the feasibility and perhaps get a prototype built.
@Jens Buckbesch @Velomobileworld hier ist ein Angebot von Grin Tech den All-Axle Nabenmotor an aktuelle VMs anzupassen. Den passenden Motorcontroller, Display und das seit Jahren beste eBike Ladegerät wird ebenfalls von Grin Tech produziert.

Mein Vorschlag: Kontaktiert Justin unter info@ebikes.ca und schickt ihm ne Hinterradschwinge
Wie lang würde der Wechsel des HR bei Einarmschwinge Bei gleicher Achse dauern?
Umbau auf "Biobike" in 5 min? 10 min? Mich würden hier die Meinungen von @Jens Buckbesch oder @Düsentriebin interessieren, an @Velomobileworld wird der Vorschlag geschäftsbedingt vermutlich eher vorbeigehen.
Ich würde mich klar in Gruppe 2 sehen
Ich auch. Steigung* (und im Stadtverkehr Knie), ansonsten läuft es ja...
Dazu wäre ich bereit mich auf das 'semi-legale Experiment':
Mir ist bewusst, das der "elektrische Freilauf" mit seinen 8-15W rechtliche Grauzohne ist.
einzulassen, denn ein Milan/Bülk/A9, bei dem das HR bei > 27,5 km/h mit 5-10 W bremst käme für mich nicht infrage.

*wer schneller sein will, muss weniger langsam fahren
 
Ich bin gerade am QV+ dran den Lightest 250W36V ein zu bauen, Motor ist schon eingebaut am Schlumpf Highspeeddrive 42/105.

Die letzten Tage war hier Schneechaos mit täglich 2-4h räumen, da kam ich nicht weiter. Dieses Wochenende geht es an die Kabel
 

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Doch ich glaube das hat sich herumgesprochen. Die 250W Grenze ist absichtlich oder unabsichtlich so formuliert worden dass man das ignorieren kann.

Aber es reichen für 25km/h Konstantfahrt im Flachen <=250W. Die höhere Leistung ist nur beim Anfahren und am Berg interessant. (Gruppe 3 jetzt mal ausgenommen, ich weiss nicht was Fahrzeuge mit "schwerem" Antrieb bei 25km/h brauchen.)

Some real world examples always help, driver weight 76 to 80 kg depending on the year... :rolleyes:

In #4 my 48 kg (manufacturer weight) cargo climbs my reference hill at 21-22 km/h. The LCD tells me I am adding >330 Watts through the pedals. My velomobile and lighter pedelecs climb(ed) at 17 -> 19 km/h with similar driver input. It is a short hill, maybe 12%?

I once had a 20 kg pedelec, about 25 kg with luggage so weight is comparable to a light VM. A Mxus XF08 hub motor with 15 Amp x 36v could climb 2.4 km at an average of about 6-7% at a constant 24.7 km/h. I varied the cadence to stay below 25 km/h, my input would have been a similar 160 -> 3xx Wattts, always seated so never standing on the pedals.

An experiment with the trike and the same motor but a 25 Amp controller would push the 27 kg (plus driver) up >10% at 25 km/h pseudo pedalling. The Watt meter gave a peak of 960 Watts.

Long range driving on the "flat" I have a 70 Watt "strong driver" setting for the Bafang BBS01. It is enough to maintain a constant average speed of 26-27 km/h, the little bumps in the road never make the speed drop below 24 km/h because the motor kicks in and those few Watts are enough. I have a 150 Watt setting for sections with more hills.

My dream motor is a light geared hub motor mounted on a bracket under the boom. You can engage the sprocket on the slack side chain only when you need it, so places where you are constantly over 25 km/h you disengage the motor which only adds weight and not drag.
 
Alles was ausserhalb der dreieckigen Pyramide ist, deren Grundfläche die Strasse und deren untere Ecken die Radaufstandspunkte sind und deren Seiten 45° geneigt sind erhöht die Kippneigung.
 
Bezogen auf (3-rädrige) Velomobile schätze ich das Marktpotential der 3 Typen 60/30/10%
Wobei die Übergänge zwischen den Gruppen 2 und 3 fließend sein können.
Aber es reichen für 25km/h Konstantfahrt im Flachen <=250W.
Na, schreib lieber mal "<<250W". Ein Rad, das für konstante 25km/h in der Ebene wirklich 250W bräuchte, wäre eine ausgesprochen schwergängige Möhre. Und dementsprechend nervig.

Modellübergreifend motorisiert
klingt nach einem Konzept für alles. Dabei haben wir im VM doch grundsätzlich 3 oder 4 denkbare Einbaupositionen, in Verbindung mit Ketten- oder sogar Zahnriemenantrieben:

Tretlagermoter,
Hilfskette am Tretlager (@anotherkiwi: an older concept that would allow You to realize your "dream motorisation"),
Nabenmotor
und Mittelmotoren als Zwischengetriebe an der Stelle einer der Umlenkrollen für die Kette.

Abhängig von den Konstruktionsmerkmalen des jeweiligen Velomobils können sich da schon unterschiedliche Ansätze als im Einzelfall optimal herausstellen.
 
Alles was ausserhalb der dreieckigen Pyramide ist, deren Grundfläche die Strasse und deren untere Ecken die Radaufstandspunkte sind und deren Seiten 45° geneigt sind erhöht die Kippneigung.
Der Nabenmotor ist nicht breiter als die originale Nabe, nur schwerer. Sollte also nichts außerhalb liegen!? :unsure:

fluxx.
 
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