Mein Lynx(x) - ein Liegerad ist niemals "fertig"

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Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich das Lynx von @marcel_r1 übernommen - die original Fotos aus dem Verkaufs-Thread sind hier zu sehen:

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Die ersten Umbauten ließen nicht lange auf sich warten: Anderes Vorderrad mit SON20-Dynamo (stammt noch aus meinem verstorbenen Peer Gynt), andere Schaltung: Rohloff (stammt aus dem ZZ Horizont Top)....
(Fortsetzung folgt :) )
 
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"Vorwärts immer - rückwärts nimmer!" - *grübel* welcher hochbegabte deutsche Dichter hat das nochmal von sich gegeben....? :unsure:
(Erich Honecker;))
 
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... aber zurück zum Thema:
Anderes Vorderrad mit SON20-Dynamo (stammt noch aus meinem verstorbenen Peer Gynt)
20190704_135344.jpg

andere Schaltung: Rohloff (stammt aus dem ZZ Horizont Top)....

20190704_135352.jpg

Beim Halter für die Drehmomentstütze mußte ich ein Stückchen Flachstahl verbauen, den Schaltzug-Gegenhalter mit einem Blechwinkel an die (jetzt leere) Dynamo-Lasche anschrauben:

20190704_135402.jpg
(das kleine Stück Plastik soll verhindern, daß der Schaltzug dran hängenbleibt)

20190704_135527.jpg
 
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Als nächstes kam die Kopfstütze, die @neksöl freundlicherweise verschenkt hat (danke nochmal (y)):
Zur Befestigung habe ich einfach ein Stück Sperrholzlatte (vom Lattenrost) längs gebohrt und die beiden Führungsrohre darin eingepaßt:


20190704_135546.jpg

Von innen mit einem Flachwinkel und Schloßschrauben (schön flach) befestigt, Stück Fahrradschlauch drüber, damit die Schrauben nicht vom Rückenschweiß rosten:

20190704_135652.jpg
 
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Dann wurde der Ständer etwas verlängert, weil das Rad sonst zu schräg stand: Sperrholzklötzchen, mit dünnem Reifenstück ummantelt (rutscht nicht und schützt das Holz):

20190705_120626.jpg

Fortsetzung folgt....
 
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... den Schaltzug-Gegenhalter mit einem Blechwinkel an die (jetzt leere) Dynamo-Lasche anschrauben...
das kleine Stück Plastik soll verhindern, daß der Schaltzug dran hängenbleibt...

Anhang anzeigen 209243

Ich würde schauen, ob man den Zuggegenhalter anders anbauen kann. Oder ggf. selbst einen basteln...letztlich reicht ja ausreichend stabiles Flachmaterial mit 2 Bohrungen im entsprechenden Abstand plus Muttern davor und dahinter, um die Verstellbarkeit zu gewährleisten. Warum? Weil ich gemerkt habe, dass ein möglichst gerader Verlauf der Schaltseile durch die Hohlschrauben im Gegenhalter bis wiederum durch die Ausführungen aus der Nabe selbst (also noch durch die kleinen Rohrstutzen, auf denen der Faltenbalg sitzt hindurch) von Vorteil für die Betätigungskräfte am Griff und natürlich die Haltbarkeit der Züge selbst ist. Aber nur, wenn das mit vertretbarem Aufwand machbar ist - kriegsentscheidend ist es nämlich nicht.

LG Holger
 
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Ich kann Deinen Punkt nachvollziehen, aber da der Ausgang der Züge aus der Nabe ja auch leicht schräg nach oben gestellt ist, laufen die Züge schon ziemlich gerade; jedenfalls habe ich an der Schalt-Kraft keine Probleme festgestellt.

... aber zur Fortsetzung. Hier noch ein Gesamtbild des bisherigen Standes (der Umwerfer wurde auch entfernt):

20190705_120546.jpg

Kurze Zeit später brach das Kunststoffgehäuse des Ständers auf der Vorderseite ab, sodaß der Ständer das Fahrrad nicht mehr halten konnte :(:

20190718_113831.jpg

Was tun? Einen solchen Ständer nachbestellen wäre nicht nur aufwendig (und möglicherweise teuer?) geworden, sondern hätte auch das Risiko gehabt, daß der neue Ständer früher oder später wieder abbrechen könnte... also stattdessen reparieren: Kleines Loch ins untere Ende des Ständers gebohrt, Schaltzug mit Nippel eingefädelt....

20190718_112249.jpg

...und oben an der Dynamolasche mit einer Klemmschraube (passend eingestellt) befestigt:

20190718_113730.jpg

Der kleine Gummi verhindert, daß der Schaltzug in die Speichen gerät, wenn der Ständer eingeklappt ist:

20190718_114008.jpg

Aber ach, das wars noch nicht - wenige Tage später brach der Kunststoff auch an der anderen Seite ab :mad: , sodaß der Ständer oben nicht mehr hielt... also die Konstruktion angepaßt - jetzt zieht eine Gummischnur den Ständer hoch. Sozusagen eine Ständerautomatik, wie bei manchen Motorrädern ;):

20190914_163607.jpg

Funktionierte sehr gut, nur daß die Führung durch das Loch der Drehmomentstütze nach und nach die Gummischnur abreibt.
 
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Ich glaube, hier ist mal wieder ein kleines Update fällig ;)

- Da ich gemerkt habe, daß ich bei unserer Topographie noch kleinere Gänge benötige, um den Wocheneneinkauf (oft >30kg + Hänger) gut nach Hause zu bringen, habe ich der Rohloff ein 16Z Ritzel spendiert (statt dem vorhandenen 15er) und den Umwerfer wieder eingebaut, so daß ich jetzt 44-32Z auf 16Z mit Rohloff zur Verfügung habe; kleinere Entfaltung macht keinen Sinn, weil ich da irgendwann umkippe ;)

- Unter dem Sitz wurde eine Halterung für eine zusätzliche Tasche angebracht:

20200616_194536.jpg20200616_195329.jpg

- Um die Sichtbarkeit im Winterbetrieb zu verbessern, habe ich an verschiedenen Stellen großzügig LKW-Reflektorstreifen aufgeklebt - auch an den Kurbeln (als Ersatz für die nicht sinnvollen Pedalreflektoren):

20201104_175323_crop.jpg20201109_201621_crop.jpg
(auf dem zweiten Bild liegt der Helm oben auf der Kopfstütze; der hat auch Reflektoren)

- Für den Winter bzw. bei unsicherer Wetterlage habe ich eine (durch Klett-Verbindung abnehmbare) Frontverkleidung angebaut.

- Das hintere Schutzblech (bzw. die Schrauben, die es festhalten sollen) sind an mehreren Stellen ausgebrochen und mußten dauerhaltbar repariert werden, z. B. hier:
20200411_175618_kl.jpg20200411_180801_kl.jpg20200411_180809_kl.jpg20200411_180943_kl.jpg

- Spritzlappen vorne und hinten, um sich bei Schmuddelwetter nicht einzusauen.
- Derzeit sind vorne und hinten noch die Winterreifen montiert, kommen aber demnächst runter.

Geplant ist noch:
- Das 44er Kettenblatt durch ein 50er ersetzen (schon gekauft) für mehr Endgeschwindigkeit, auch im Hinblick auf Brevets; zu testen wäre, ob der Rohloff-Kettenspanner die Differenz von 50Z-32Z=18Z überbrücken kann; ansonsten muß ich stattdessen ein Schaltwerk als Kettenspanner verwenden. (44-32 klappt noch problemlos)
- Den Scheinwerfer versetzen (wohin?), weil er von innen in die Frontverkleidung leuchtet und dadurch sowohl mich blendet als auch schwächer nach vorne leuchtet.

Insgesamt kann ich sagen, daß das Lynx mittlerweile mein zuverlässiges Alltags- und Vielzweck-Fahrrad geworden ist, das ich insgesamt am meisten fahre - Sommer&Winter, Berg&Tal, Einkauf/Pendeln/Freizeit usw. :D
 
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Funktionierte sehr gut, nur daß die Führung durch das Loch der Drehmomentstütze nach und nach die Gummischnur abreibt.
Wie man auf dem zweiten Bild im letzten Beitrag sehen kann, habe ich das mittlerweile auch verbessert - eine original FischerTechnik® Rolle mit einer Schelle aus einer original Waschmittelflasche ;)
 
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- Den Scheinwerfer versetzen (wohin?), weil er von innen in die Frontverkleidung leuchtet und dadurch sowohl mich blendet als auch schwächer nach vorne leuchtet.
Um das zu vermeiden, gibt es doch Streamer mit Ausschnitt für den Scheinwerfer.
Ich ziehe das mal hier rüber in den passenden Thread.

Ich sehe für dieses Problem 4 Lösungen, die mich aber alle nicht befriedigen:

1) Wie von Dir @wolfson vorgeschlagen, ein Loch für den Scheinwerfer in die Verkleidung bohren bzw. sägen. Nachteile: Der Scheinwerfer muß soweit nach vorne versetzt werden, daß er in dem Loch sitzt - dann ragt er aber ohne Verkleidung zu weit nach vorne und ist immer abbruchgefährdet. Außerdem säge ich sehr ungern ein Loch in sowas rein, wenn sich's irgendwie vermeiden läßt.
Vorteil wäre, daß die Verkabelung weitestgehend so bleiben kann, und daß die Ausleuchtung mit und ohne Verkleidung dieselbe wäre. Außerdem mus beim An- und Abbauen der Verkleidung nichts am Licht verändert werden.

2) Den Scheinwerfer nach oben (oberhalb der Verkleidung) versetzen, oder dort einen zweiten anbringen.
Vorteile:
Bessere Ausleuchtung, bessere Sichtbarkeit.
Nachteile:
Schwierig, einen Platz für den Scheinwerfer zu finden, wo er nicht störend in die Sichtlinie ragt.
Der Lichtschein wird relativ wackelig sein, da die Verkleidung ziemlich weich ist.
Die Verkabelung muß so gemacht werden, daß sie beim Abnehmen der Verkleidung getrennt und für den "Normalbetrieb" umgelegt werden kann.

3) Den Scheinwerfer um soviel tieferlegen, daß er unten an der Verkleidung vorbei leuchtet.
Vorteile: Der Scheinwerfer muß nur einmal angepaßt werden und kann dann so bleiben, egal, ob ich mit oder ohne Verkleidung fahre. Außerdem kann die Verkabelung weitestgehend so bleiben, wie sie ist.
Nachteile: Die Ausleuchtung ist nochmal deutlich schlechter, dadurch die Sichtbarkeit. Außerdem habe ich da unten ja schon die Induktionsleuchte.

4) Ich bringe irgendwo in der Mitte der Verkleidung (außen natürlich) eine Halterung für den bzw. einen zusätzlichen Scheinwerfer an.
Das hätte von allen Vorteineb, aber auch Nachteilen etwas... :-/
 
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Um den Streamer drumherum arbeiten, mag ihn zwar im Ganzen belassen. Ich finde aber, dass die anderen Vorschläge die Vorteile einer mittig angeordneten Lampe, in korrekter Höhe, nicht überwiegen. Nimm einfach eine Lochsäge und das Thema ist in unter einer Minute erledigt. Etwas nachschleifen und gut ist. Dann hast Du Licht bei widrigen Witterungsverhältnissen, so, wie Du es benötigst.
 
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Das hintere Schutzblech (bzw. die Schrauben, die es festhalten sollen) sind an mehreren Stellen ausgebrochen
Das Problem ist bei H-Schwingen, es gibt nur eine Befestigung direkt an der Schwinge und die anderen Befestigungen sind mit Streben. Dadurch schwingt das Schutzblech und geht kaputt. Verstärken heißt, es dauert nur etwas länger bis es kaputt geht. Wirkliche Abhilfe bieten zwei diagonale Streben. Dann hält das Schutzblech wirklich sehr lange. Siehe Foto.

6B110245-FA9C-498A-9F99-01BEAEDBB609.jpeg
 
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Guter Hinweis @jensNBG (y) Das werde ich mal im Hinterkopf behalten, sollte wieder mal was ausbrechen am Schutzblech.
Die wirklich unkaputtbare Alternative (wenn's nicht Schickimicki sein muß) ist ein passend geschnittener Reifen, wie z B. hier ungesetzt. Da bricht dann 100%ig nichts ab. Der "Boruttisierungs-Effekt" ist halt Geschmackssache... ;)
 
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Das werde ich mal im Hinterkopf behalten, sollte wieder mal was ausbrechen am Schutzblech.
Mach's ruhig vorher. Bei mir waren schon Anrisse im Kunststoff, und die Maßnahme hat deren Ausbreitung zwar nicht gestoppt, aber immerhin stark verlangsamt.
Meine Lösung ist hier zu sehen: klick (das Bild mit Gepäckträger). Die Streben sind immer noch mit denselben Kabelbindern an der Schwinge befestigt, nichts hält so lange wie ein Provisorium...
 
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