1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

mehrere fragen zur planung für mein quad

Dieses Thema im Forum "Trikes / Quads" wurde erstellt von geist4711, 06.04.2018.

  1. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    der teufel liegt, bei vielen sachen, im detail.
    genauer aufbau der schwinge: wo wasfür schrauben und scheiben, lager usw. da ist noch viel arbeit übrig bevor ich anfangen kann sonst muss ich zuviel doppelt machen oder neu konstruieren, wenn nicht vorher alles soweit feststeht. und dann muss ich das noch mit einigen bauteilen abgleichen ob das so passt wie angedacht, zb reale zahnradgrössen wenn 22Z oder doch 18 oder 16.
    oder bei vers 32-8 vorderachse, die gelenke der querträger: ob mit bundbuchsen, oder bund-kugellagern, oder ganz ohne? achsschenkel mit bundbuchsen oder radial bzw axial-kugellagern? wie passen die da rein?
    usw...
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.04.2018
  2. chrischan

    chrischan

    Beiträge:
    1.522
    Ort:
    Bramsche
    Velomobil:
    Alleweder A1-A4
    Liegerad:
    Flevo Racer
    Du weißt sicher: Das Erste für den Feind, das Zweite für den Freund, das Dritte für Dich selbst. ;)
    Insofern:
    Deine Zeichnung stellt ein kompaktes Quad dar. Nimm bloß dünnes Material, das ist stabil genug.
    Gruß Krischan
     
  3. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    so ist es auch geplant, bin nur immer etwas grosszügig mit sicherheitszugaben, zb 3-4mm alu-rohr war angedacht, dann sagte man: das ist zu dick. nun wird es 2mm werden :)

    beim rumschauen wegen VR-naben mit diskausfnahme hab ich noch etwas recherchiert und festgestellt das die steckachsen, wenn sie 15mm haben, schwierig zu verwirklichen sein werden -müsste dann wohl achsen drehen lassen und mit 15mm feingewinde iso version II schneiden -kostet recht teuer werkzeug, nur für 2 achsen :)

    wenn es klappt bekomm ich für wenig geld achsen mit 20mm steckachse, da gehen dann A2-gewindestangen 20mm, also 'standartware' und 20mm-achsen sind etwas stabiler. mehrgewicht dabei wird in kauf genommen.

    es wird also, gemessen an der achs-aufhängungszeichnung so werden, das da 20mm achsen verwendung finden und das A2-vierkantrohr für die achsaufnahme dann 20mm-gewinde beidseitig bekommt und da die achsen reingescharubt werden innen sowie aussen am wierkant je eine kontermutter(je eine mutter gespart) und am rad nochmal eine selbstsichernde.
    dazu ein frage, wie gefährlich wird es da links keine linksgewinde-stangen zu nehmen? die steckachsen-naben dürften ja vom aufbau her hülsen für die steckachsen haben, die selber nicht mitdrehen?!
     
  4. chrischan

    chrischan

    Beiträge:
    1.522
    Ort:
    Bramsche
    Velomobil:
    Alleweder A1-A4
    Liegerad:
    Flevo Racer
    Frag mal @Jack-Lee nach Achsen. Rechtsgewinde ist kein Problem, die Räder sind wohl kugelgelagert?
    Gruß Krischan
     
  5. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    ja sind kugelgelagert(industrie)
    jack frag ich wenn ich nicht weiter komme, danke aber für den hinweis :)
     
  6. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    nächste frage :)
    ich komme wohl kaum drumrum die räder selber u speichen, weil nirgends gibts die so wie ich die haben wollte.
    zur erklärung:
    ich will die räder einspeichen das die felgen mittig über der nabe liegen, also nicht eine seite steiler und eine weniger steil sondern mittig nabe.
    dadurch will ich die speichenspannung gleich haben und somit auch die belastungsfähigkeit was seitenkräfte angeht gleich haben.
    dazu kommen eben noch die 20mm-stecknaben und hinten die vorhandenen trommeln(70mm S+A) gepaart mit einfachen kastenfelgen. so macht das eigentlich keiner bzw hat nicht die naben oder oder....

    dann was einspeichen angeht:
    ständer werde ich mir selber machen, kaufbares is zu teuer.
    speichen-tentiometer, hmm wenn ich mir anschaue das man ein gerät nimmt das die durchbiegung misst und man eh ausmessen/eichen muss, kann man auch gleich ne empfindliche uhr kaufen und den rest drumrum selber machen....
    gerät mit 300kg-waage zum speiche ziehen und eichen des messgerätes kann man auch für relativ wenig geld selbst machen.

    nun meine fragen:
    welche speichen/ nippel, für normale beanspruchung empfehlt ihr, wo sind da die unterschiede zwischen den herstellern? damit mein ich nicht die verstärkten, die mittig dünnerne oderso :)
    speichen sollen niro werden 2mm dick.
    welche messingnippel würdet ihr nehmen, oder doch alu und welcher hersteller?
    angedacht sind 14mm messingnippel 2mm.

    tips für eine einfache kastenfelge? hersteller?
     
  7. Marc

    Marc

    Beiträge:
    1.287
    Ort:
    Hamburg
    Liegerad:
    Sonstiges
    Trike:
    ICE Vortex
    Nimm Hohlkammerfelgen. Die sind einfach fester. Meiner Meinung nach steht und fällt ein Laufrad mit der Güte der Felgen.
    Bei Ebay gibts immer mal wieder günstige Angebote.

    Räder neu aufbauen kann man auch ohne Tensiometer.
    Ich bau hin und wieder neue Laufräder und ab einer bestimmten Speichenspannung kann ich am Ausschlag meiner Messuhren sehen, welche Speichen am Ende ev. noch etwas fester angezogen werden müssen

    Hast du schon einen Zentrierständer? Hier mal ein Beispiel für einen DIY-Zentrierständer.

    Speichen: Ich nehm meist 2mm Sapim Leader für meine Räder. Die sind günstig und halten auch problemlos meine etwas harte Fahrweise mit 24" und 26" Vorderrädern am Trike aus.

    Nippel: Messing.
    14mm Nippel haben IMO keine Vorteile gegenüber 12mm Nippeln. Bei meinen bevorzugten Nippeln (Sapim Hexagonal Messing) ist die Gewindelänge der 12mm und 14mm Nippel sogar gleich.
     
  8. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    nein, zentrierständer hab ich noch nicht, hab ja erstmal nur geschaut was ich so finde vonwegen ob sich lohnt sowas selber zu machen oder fertig kaufen.
    den angegebenen zentrierständer hab ich schon gesehen, ähnlich wird meiner auch -eine seite fest hoch, andere schwenkbar für verschiedene nabenbreiten :)

    die infos zu nippeln und speichen sind gut, mal sehn ob ich die in passender länge(wenn ich an den naben messen und ausrechnen kann wie lang die sein müssen) kriege.
    scheint die dinger nicht in jeder länge zu geben, bei meinen rädern dürften so 180-190mm raus kommen 3-fach gekreuzt, zweifach unter 180mm...
    dachte an sowas wie sapir strong, in niro.

    mit den kammerfelgen, werde ich berücksichtigen, mal sehn welche breite es da gibt, meist ja 19mm, ich wollte eigentlich 25mm, naja nochma suchen irgendwo sah ich eine markenfelge mit 23mm....

    wie is das eigentlich, bei ginko zb steht gepunzte felgen sind besser, nur kaum einer punzt die felgen wohl, oder die kosten das 3-fache :)
    oder reichen diese art unterlegscheiben? beim 20" stehn die speichen ja relativ schräg?!
     
  9. TimB

    TimB

    Beiträge:
    6.911
    Alben:
    1
    Ort:
    Tettnang Bodensee
    Ich hab mir so einen gekauft - der kann mehr als der verlinkte DIY und ist günstiger. Wenn es verwindungssteif und genau mit Extras sein soll, kann man mit Eigenbau sparen, aber für den Preis der Einzelteile des DIY kriegt man schon einen richtig guten Zentrierständer.

    Die seitliche Belastung ist aber unterschiedlich, solang Du nicht irgendwo einfädelst - das kurveninnere Rad wird schließlich stark entlastet.

    Wenn es stabile Laufräder sein sollen, plädiere ich auch für Hohlkammerfelgen.
    Wenn es gepunzt und breit und günstig für Trommelbremsen sein soll in 20" verweise ich auf Pedalkraft. Die Rigida AS32 hab ich am Flux und noch nicht kaputt bekommen. Aber alles unter 35 mm Bereifung ist damit durchschlagsgefährdet, ideal für 40er Schluffen.
    Ansonsten nehm ich meist die Alex DA16, die kann sehr viel ab - hat aber nur 16 Breite, da sehen 40er schon seltsam aus mit - aber alles runter bis 25 ist gut fahrbar.


    Gruß,

    Tim
     
  10. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    @TimB: mit geht es beim einspeichen um einen gleichen zug auf beiden seiten, also ritzelseite und gegenüber beim hinterrad zb. das die felge dann nicht mittig läuft ist unwichtig, da es ja ein quad wird, bzw liesse sich baulich ausgleichen.

    pedalkraft scheint die besten preise für's einspeichen zu haben und auch solche speichen und felgen zu führen, wie ich sie haben wollte. war bei denen schonmal gucken, hab das dann aber nichtmehr auf dem schirm gehabt weil schon länger her und wenn man viel rumsucht, vergisst man leicht wo man vor längerem mal war :)
    zum dort angesagten preis, kann ich dann, wenn ich die naben die ich habe denen zuschicke, auch einspeichen lassen -einspeichen ist mir nicht so angenehm eigentlich, da baue ich lieber 5 rahmen usw zusammen als rad einzuspeichen, bin da nicht geübt bzw hab ich noch nie gemacht und wenn ich mir das so anschaue zb bei youtube krieg ich das grausen -nur fummelei :)
    und ich muss mir nicht erst ständer usw bauen, das kann ich dann später machen wenn ich dann eins der räder mal zb vom schlag befreien müsste....

    übrigens thema mantel:
    sollte pannensicher sein, wegen in HH gibts viel glas und da könnte das etwas wenigstens helfen.
    was haltet ihr von den kenda-K935 mänteln? ja ist kein rennmantel und nicht ultraleicht, aber günstig und hat noch wenigstens ein bischen profil.
    hat da jemand erfahrungen mit denen?
    hab die jetz im winter zwar grade auf unsere normalen räder gemacht(anhänger in 20") wir sind aber nochnicht gefahren damit, keine zeit.

    und zum schluss:
    querachse hinten.
    bei meinem quad soll ja von dem zwischengetriebe nach hinten die kette auf eine achse gehen(20mm durchmeser wohl) die dann aussen an die beiden schwingen geht und von da zu den angetriebenen rädern.
    wasfür eine achse würdet ihr nehmen?
    bisher hab ich da 2 varianten:
    VA vollachse präzisionsachse ,Cf53 gehärtet Tol. h6, 800mm lang ca
    stahl- vollachse präzisionsachse poliert ca 800mm lang
    oder doch ein VA oder gar alu-rohr 20mm mit zb 3mm wandstärke?
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.2018
  11. TimB

    TimB

    Beiträge:
    6.911
    Alben:
    1
    Ort:
    Tettnang Bodensee
    Ich würd da grad keine Experimente machen und den Schwalbe green guard bei bikes2race kaufen - 12,24 für die 40-406
     
  12. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    was ist den an den reifen besser?
    ich frage das weil ich bin diese dunkelgelb-schwarzen 'standart-fahrad-reifen' gewöhnt, wo es eigentlich egal war welchen man kauft.
    da gab es grade mal rennrad(die dünnen dinger empfinlich wie sau) und bmx/mtb-reifen, die stollemndinger die immer 'RRRRRR' beim rollen machen :)
    dann habe ich radtechnisch laaange geschlafen(20jahre oder länger? ;-) ) und heute gibt es für jeden zweck 5 modelle...

    wie haben sich radreifen seit dem entwickelt?
    bieten die billigen kenda wenig halt auf asphalt?
    regenuntauglich?
    weniger seitenlaststabil?
    also im vergleich zu den zb vorgeschlagenen schwalbe, die übrigens überaschender weise nicht so exorbitant teurer sind als die billigen kenda.
     
  13. TimB

    TimB

    Beiträge:
    6.911
    Alben:
    1
    Ort:
    Tettnang Bodensee
    Ich kann Dir bestätigen, daß sie guten Pannenschutz haben und eine lange Lebensdauer. Ohne verstellte Spur oder gebrochene Speichen hab ich einen Satz 20.000 km gefahren am Milan.
    Im Vergleich zum M+ sind sie günstiger, leichter und rollen besser.
    Im Vergleich zum Durano laufen sie schlechter und sind schwerer, leben aber 3x so lang, haben kaum Pannen und sind günstiger.
    Es kommt vor, daß ein Karkassenschaden vorliegt, wenn also bei Erstrmontage ne Beule da ist umtauschen und nicht fahren. Hatte ich 1x bei etwa 20 Marathons.
    Er wird auch von vielen anderen gefahren. Wie gut der Kenda läuft, wie gut der Pannenschutz ist und ob er ne lange Lebensdauer hat musst Du halt selbst ausprobieren.

    Das ist ein Angebot, sonst kosten die 20-25 €/Stk und sind ihren Preis wert.

    Gruß,

    Tim
     
  14. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    hab mir jetzt ma 4 bestellt, sind bei dem angebot ja nur wenig teurer als die kenda's.
    20mm-VR-scheiben-naben hab ich auch bestellt, dann kann ich anhand der naben, wo ich dann auch alles direkt abmessen kann, vernünftig weiter planen.
    wenn die kostruktion dann so bleibt, bau ich erstmal die schwingen und die naben-/bremssattel-aufnahmen für vorn, wobei ich da erstmal die bremssattel braucht.

    wer kann über welche erfahrungen dazu berichten?
    eigentlich wollt ich einen magura-big-bremsgriff mit magura (MT2) oder shimano(MR8000 oderso)-sätteln verbinden.
     
  15. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    so, reifen sind da.
    das profil der reifen ist auf jeden fall schonmal sichtbar dicker, also dickere lauffläche, da hat sich das mehrgeld schonmal gelohnt :)

    nochmal zu bremsen, könnte man nicht auch den griff von 4-kolben-bremsen nehmen? die müssten ja auch mehr volumen haben?
    und die magura 'gustav' zb scheinen noch einen recht ordentlichen tank zu haben, ist das auch ein hinweis das diese dann 2 bremsen ansteuern könnten?
     
  16. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    wieder eine frage:
    verschlauchung der bremsen vorn.
    was ist besser:

    A ein hydraulik-schlauch zur ersten bremse, dann weiter zur nächsten

    B ein stück schlauch, ein T-stück und dann zu den bremsen


    bei möglichkeit A spart man sich das teure T-stück und kann besser entlüften.
    druck in einer flüssigkeit verteilt sich ja gleichmässig, das dürfte eigentlich kein problem machen.

    spricht was dagegen?
     
  17. flachlaender

    flachlaender Team

    Beiträge:
    800
    Alben:
    3
    Ort:
    48734 Reken
    Velomobil:
    Milan SL
    Liegerad:
    Eigenbau
    Hat der Nehmerzylinder der ersten Bremse dann zwei Anschlüsse?
     
  18. geist4711

    geist4711

    Beiträge:
    112
    Ort:
    Hamburg
    ist zwar noch nichts gekauft, aber es soll ein solcher werden.
    ich wollte einen nehmerzylinder mit druckanschluss und belüftungsöffnung(schraube) nehmen, da sollte dann die leitung zum nächsten zylinder dran.

    die infos die ich bisher finde sind leider in jeder richtung(welcher geberzyl kann 2 bremsen ansteuern, welche geber- und nehmer passen zusammen, usw) sehr spärlich, scheint system hinter zu stecken und erfahrungen gibt es scheinbar auch nicht bergeweise.

    das richtet sich jetzt nicht an leute die sowas auch schon gemacht haben oder überhaupt hydraulische bremsen haben und hier nicht gleich alle geflogen kommen und schreiben, ich meine ehr die hersteller die möglichst garkeine genaueren angaben zu ihren produkten machen. nichtmal die notwendigen hydraulik-leitungen kriegt man genauere angaben zu.
    zb standartware; 6, 8, 10mm hydraulikleitung oder öl, kann man für solche systeme auch nicht nehmen, nein es muss spezielles hersteller-xy-öl oder leitung sein.
    manchmal nervt mich das echt an, entschuldigung meine ausdrucksweise....
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2018
  19. rikschaprofi

    rikschaprofi

    Beiträge:
    1.791
    Ort:
    23564 Lübeck
    Velomobil:
    Milan
    Liegerad:
    Eigenbau
    Trike:
    Eigenbau
    Hallo,

    habe nicht alles gelesen, aber der Entlüfungsanschluß bei Matura Felgenbremsen kann auch für eine weitere Bremse genutzt werden...

    ...aber der Schlauch ist elastisch. Das heißt ein Teil des Drucks den der Geberzylinder aufbaut geht in die Verformung des Verbindungsschlauchs. Je länger - desto weniger Druck bleibt für die Brems / Bremsen übrig.

    Sollte der Schlauch bei Scheibenbremsen der gleiche sein wie bei Felgenbremsen dürfte es sich dort auch so auswirken.

    Gruß Heiko
     
  20. flachlaender

    flachlaender Team

    Beiträge:
    800
    Alben:
    3
    Ort:
    48734 Reken
    Velomobil:
    Milan SL
    Liegerad:
    Eigenbau