Laden eines EBike-Akku mit einer Powerbank

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Hallo,
im Fahrradschuppen habe ich keine Steckdose. Kann ich mein Akku 36V 20Ah mit einen Solar Akku mit Steckdose 200 Watt 60Ah laden (50 Watt Solarpanel) ?
Wichtig ist das ich den Fahrrad Akku nicht völlig leer fahre sondern nach Einkaufsfahrten auch laden möchte. Bin nicht sicher ob die Angaben reichen um eine adäquate Antwort zu geben also einfach nachfragen. Möchte das Akku tragen in die erste Etage verringern aufgrund einer Behinderung.
 

JKL

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Frage:
Benutz du einen Umrichter auf 240V oder möchtest du den Pedelec-Akku direkt laden?

Gruß Jörg
 
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moin,

ich hab dieses Modell (das ist bisher der Einzige der schon mehr als 2 Jahre funktioniert)

Begrenzt auf die 42V (bei mir 54,6) und 2A bzw 4A für schnelleres Laden.
Diode mit 5A oder mehr dahinter.
Den hier oben drauf gebastelt:

VG Steffen
 
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Die Powerbank hat eine Steckdose wo ich dann meine Ladegerät anschließe.
Die Powerbank hat zusätzlich ein Solarpanel. Vorteil für mich die Powerbank ist billiger und leichter als ein zweit Ebike Akku.
 

JKL

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Hast du mal ein Bild und oder den Namen der Powerbank?

Im Prinzip sollte das gehen, wenn der Umrichter nicht zu klein und das Ladegerät nicht zu groß ist.
Aber für eine Aussage braucht man die Daten von Beiden.
 
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ich dachte an so was
revolt Solaranlagen
Solar-Generator & Powerbank mit 50-W-Solarzelle & Anschlusskabel, 42Ah
aber lohnt sich so eine Anschaffung ?
 

JKL

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meinst du dieses set?


Wenn ja denke ich, das das nicht funktionieren wird.
Mit den angegeben 100W des Wechsel-Umrichter wärst du selbst bei einem 36V 2A Ladegerät an der Leistungsgrenze.

Was gehen könnte wäre die Lösung, die @schadddiiieee vorgeschlagen hat, aber dafür brauchst du schon ein wenig Elektrowissen.

Gruß Jörg
 
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" dafür brauchst du schon ein wenig Elektrowissen." nicht vorhanden
meine Ladegeräte haben ein output von 43,8 V und 2,5 A und42V und 2 A
meine Vorstellung meine Akkus damit 2/3x zu laden also illosurisch ?
 

JKL

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Welche Leistung sollte so eine Powerbank denn haben
Vorab: Ich finde die Idee, ein Pedelec so zu laden super.

Nur sind die technischen Daten die Pearl.de beschreibt ... unterirdisch.
Solar-Konverter & Powerbank, 80 Ah, 288 Wh, 230 V ?
80Ah hört sich erst mal gut an ... aber
288Wh / 80Ah = 3,6V (das ist die Nennspannung einer Li-Ion Zelle)

Es macht aber keinen Sinn ein 12V Solarpannel an einen 3,6V Akku anzuschließen.
Es wird wohl ein 10,8V System (3 Zellen in Reihe und vielleicht 10 Zellen parallel) sein, dann hat der Akku zwar immer noch 288Wh aber "nur" noch 26,6Ah, das könnte man auch so schreiben.

Der Knackpunkt sind in diesem Fall aber die Zellen sondern der Umrichter von 12V Gleichstrom auf 230V Wechselstrom besser gesagt die Leistung, die er abgeben kann.
Pearl gibt 100W an und das wird mit einer 100W Glühlampe auch stimmen.

Deine Ladegeräte geben
42,0V x 2,0A = 84W
43,8V x 2,5A = 109,5W
raus und haben auch noch einen Eigenverbrauch von ca 15W

Mit dem einen Ladegerät wärst du mit dem 100W Umrichter an der Grenze, mit dem anderen schon darüber und ein Ladegerät ist keine Glühlampe.
Da sind u.a. Kondensatoren eingebaut und die ziehen für einen kurzen Moment viel mehr Leistung als das Ladegerät später braucht.
Ein zu kleiner Umrichter wird das als Kurzschluss "sehen" und sich sicherhaltshalber abschalten.
Du brauchst also auf jeden Fall einen größeren Umrichter.

Der könnte das schon schaffen, aber eine Garantie kann ich dir nicht geben.
Das musst du testen.

Gruß Jörg
 
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Hallo,
ich schliesse mich hier mal an: ob die nominell “50W” Solarzelle ausreicht, wenn man die Spannung - wie von JKL beschrieben - runter - hoch und wieder runterwandelt und ausserdem noch als “Zwischenstufe” eine Speicherbatterie (“Powerbank”) läd, bezweifle ich. Das sind zuviele Zwischenschritte für die kleine Solarzelle und einfach zuviele Verluste. Die Angabe von “50W” bezieht sich ja üblicherweise auf den Maximalwert im Idealfall. Im Mittel bringt die 50W Solarzelle an einem sonnigen Tag vielleicht 15-20W.

Wenn das Tragen des schweren Akkus aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, würde trotzdem einen zweiten E-Bikeakku kaufen und diesen dann direkt mit Solarstrom laden. Wenn Dir die oben genannte Lösung technisch zu komplex ist, klappt es vielleicht hiermit:

So umgehst Du viele Verluste. Die Firma bietet auch “Komplettsets” mit Solarzellen & Lader an. Ob die Geräte so funktionieren, wie die Webseite es verspricht, habe ich allerdings nicht ausprobiert.
 
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...
80Ah hört sich erst mal gut an ... aber
288Wh / 80Ah = 3,6V (das ist die Nennspannung einer Li-Ion Zelle)
...
dann hat der Akku zwar immer noch 288Wh aber "nur" noch 26,6Ah, das könnte man auch so schreiben.
...
Gut erkannt! Das wäre dann die übliche Marketingrechnung aus China...
Insgesamt 30 Zellen, 3 Pakete (à 10 Zellen parallel) in Reihe macht 10.8V, 30*2.66Ah (alle Zellen parallel) macht 80Ah(y) Irgendwie alles (für's Marketing) passend zusammengerechnet, aber physikalisch kompletter Unfug:rolleyes:

@TO: sowas (oder allgemein alles...) kauft man nicht (/nie!) bei Pearl;)

Außerdem ganz realistisch: Dein Akku hat 720Wh, der vom Solarteil nur 288Wh, d.h. Du kannst ihn einmal zu einem Drittel laden mit einem ganz vollen Akku...
Andersrum: es sind bei einem 50W Panel min. 15h volle Sonneneinstrahlung nötig, um den zu laden. Real geht das im Hochsommer an 3-4 Tagen mit einer 50W Solarzelle (habe bei meiner Solaranlage mit einer 50W Zelle max. 220Wh/Tag rausbekommen). Im Herbst/Frühling ca. 8-16 Tage (bei gutem Wetter) oder im Winter ca. (keine Ahnung, 4-6 Wochen???).
(alles nur ganz grob geschätzt!)

Der Nikolauzi
 
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Danke für die schnellen und netten Antworten.
Also kein Fehlkauf (das von Pearl war ein Beispiel)
Alternativ werde ich mit dem Vermieter sprechen wegen Strom Deckenlicht ist ja vorhanden.:)
 
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Toller Ratschlag, Gear7lover! Weder kennst Du den Kabelquerschnitt zu der Leuchte noch die Absicherung der Leitung! Ein RCD (FI) ist heute Pflicht! bei Steckdosen, die von Nicht-Elektrofachleuten genutzt werden können!
Ausserdem ist Licht im Fahrradschuppen i.A. über Allgemeinstrom geschaltet (den alle Mieter bezahlen), eine Steckdose wäre aber der Wohnung zuzuordnen!
 
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Alternativ werde ich mit dem Vermieter sprechen wegen Strom Deckenlicht ist ja vorhanden.:)
Wenn Deckenlicht vorhanden ist, lässt sich direkt neben den Lichtschalter auch eine Dose setzen. Wenn die Leitungen Aufputz liegen, ist dass für einen geübten Elektriker eine Sache von 10 Minuten, auch ein halbwegs kompetenter Hausmeister sollte das hinbekommen. Materialkosten sind ca. 5-10€ für die Aufputz-Dose.

Kritischer ist meist die Angst von Vermietern vor unglaublich großen Strommengen, die von so einem Akku aufgenommen werden. Wenn nur Licht vorhanden ist, wird der Garagenstrom wohl dem Allgemeinstrom zugeschlagen bei den Nebenkosten.

Viel Erfolg!
 
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Toller Ratschlag, Gear7lover! Weder kennst Du den Kabelquerschnitt zu der Leuchte noch die Absicherung der Leitung! Ein RCD (FI) ist heute Pflicht! bei Steckdosen, die von Nicht-Elektrofachleuten genutzt werden können!
Naja Eine 240V-Leitung ist für für 3500W ausgelegt. Minus 100W für die Leuchte. Das Ladegeräte wird wohl kaum über 500W ziehen.
Sollte also problemlos gehen.
zB 2 Wasserkocher an einer Leitung kann ein Problem werden.

Ausserdem ist Licht im Fahrradschuppen i.A. über Allgemeinstrom geschaltet (den alle Mieter bezahlen), eine Steckdose wäre aber der Wohnung zuzuordnen!
Da kennen wir die Umgebungsvariablen nicht. Evtl ist es ja sein persönliches GaragenLicht.
Aber klar den 'Gemeinschaftsstrom' sollte man nicht anzapfen.
 
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