Habe eine Frage welcher Mittelmotor an das ice Trice

JKL

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Ich habe mal bei einem Anderen Fahrradhändler gefragt, da sagt der zu mir, damit verliehrt das Fahrzeug die Strassenzulassung!!! WHat????:eek:
:ROFLMAO: Nöö, aber er wird Hersteller ... mit allen Plichten ... und das dann noch bei einem Trike :ROFLMAO:
Ich lese heraus, Bafang mit 250W ist ausreichend für 25km/h?
Der kann auch viel mehr ... darfs es aber nicht. :cool:
und einen mit ca750Watt?
Der schafft es z.B. einer Nabenschaltung nach kurzer Zeit die Zähne zu putzen ... Sorry, das ist ein kleiner Interner ... ;)

Ist für die meisten Anwendungen viel zu stark und macht (nach meiner Erfahrung) mehr kaputt als er nützt.
Ausserdem muss auch der Akku auf die hohe Leistung ausgelegt sein, sonst verliert er sehr schnell an Reichweite.

Für in und um Wuppertal würde ich auch einen Bafang BBS01 (das ist der mit 250W und legal) empfehlen.
Der mit einer Rohloff, ist die für mich beste Kombination wenn es so bergig wie in Wuppertal ist.

Auf der sicheren Seite bist du mit einem (auf legale Werte gedrosselten) BBS02 (500W)
Der ist mechanisch etwas stabieler aufgebaut, muss aber, von dem, der ihn einbaut, gedrosselt werden.
Dabei sollte, der dann Hersteller, auch einen Aufkleber mit der legalen Leistung auf den Motor kleben, dann ist man bei einer Kontrolle auf der sicheren Seite.


Gruß Jörg
 
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Blöde Frage, hab den tsdz2 750w ,noch nicht eingebaut aber Montag soll es soweit sein. Wenn ich den mit wenig Unterstützung (Stufe 1-2) fahre und auf 25km/h (plus 5 km/h Toleranz) einstelle, kommt er doch in der Ebene nicht auf die Idee sein ganzes Potential auszunutzen,oder?
 
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Blöde Frage, hab den tsdz2 750w ,noch nicht eingebaut aber Montag soll es soweit sein. Wenn ich den mit wenig Unterstützung (Stufe 1-2) fahre und auf 25km/h (plus 5 km/h Toleranz) einstelle, kommt er doch in der Ebene nicht auf die Idee sein ganzes Potential auszunutzen,oder?
Der Tongsheng hat einen Drehmomentsensor. D.h. die Leistung, die er abgibt, hängt von der Leistung ab, die Du trittst. Die Unterstützungstufen geben bei einem Motor mit Drehmomentsensor einen prozentualen Wert der von Dir eingebrachten Leistung ab, z.B. 25%, 50%, 100%, 150%, 200%, 250% Deiner Eingebrachten Leistung. Im Detail hängt das von der Programmierung des Motors ab, wie die Prozentwerte in den einzelnen Leistungsstufen sind und wo das Limit ist. Ein normaler (nicht allzu sportlicher) Radler im Freizeitmodus ist meines Wissens irgendwo zwischen 75 und 150 Watt Dauereigenleistung. Entsprechend würde der Motor in der Ebene in Stufe 1 oder 2 keine 250W rausfeuern sondern eher so 50-100 Watt - hängt aber wie gesagt an der Programmierung. Da bei 25 km/h + Toleranz eh Schluss ist mit der Unterstützung hast Du da eine weitere Grenze. Laut Kreuzotter kämst Du mit 150 Watt Eigenleistung bereits auf ~27 km/h (bei Kurzlieger mit Untenlenker, Alltagsausstattung und Tourenbereifung und einem 75kg Fahrer als Werte bei Kreuzotter als Annäherung an ein Trike). Damit wärst Du also eh schon aus der Unterstützung raus durch Deine Eigenleistung. Das ist aber alles graue Theorie, für die Realität solltest Du die technischen Daten vom TSDZ2 konsultieren und wissen, wie Deiner programmiert ist und natürlich hängt das auch von Deinem Gewicht und Deinem Trike ab. Damit Du in Stufe 1 oder 2 in der Ebene 250 Watt Unterstützung vom Motor bekommst musst Du bei einem Motor mit Drehmomentsensor tendenziell reintreten wie ein Ochse (z.B. auf Stufe 1: 250W = 25% * Eigenleistung -> Eigenleistung = 1000W :D) und wenn Du das tätest wärst Du blitzschnell an der Abriegelgrenze geschwindigkeitshalber.
 
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Vielen Dank für die Erklärung. Wie er programmiert ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht, werde ich aber herausfinden können. Ziel ist mit möglichst wenig eigenleistung auf 25-30 km/h zu kommen, das klappt auch ohne 750w, wie ich dank deiner Rechnung sehe
 
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Mein Händler sagt, bau ich dir einen Motor ins Rad bin ich auch für alles Haftbar was da so kommt und damit hat er recht.

Das Motor set, mit 250Watt ist er auch konform mit der StVO.
https://www.ebike-4you.de/product/bafang-bbs01/
Dazu benötigst du eine Akku 36V
Wenn der z.B 14AH hat kommt man damit +-80km auf der kleinen Stufe

Ich habe diesen Motor schon in viele Trikes verbaut. Läuft und tut was er soll.

Ich würde da mal anrufen, mich beraten lassen.
Die stellen dir bestimmt auch vorab alle Parameter des Motors mit sinnvollen Werten ein.
Das kostet dann bestimmt 20.-Eu extra.

Der passt auch in dein Trike.

Dann brauchst du noch einen Schrauber der den Motor einbaut.
Das Werkzeug kostet evt. 30 Euro was man dazu benötigt.

Wenn du +- 900 EU plants und da sind die Schrauberkosten mit drin sollte das funktionieren.

Kauf die Teile ich vermitteln dir den Kontakt.
Ich kenne eine Werkstatt in Wuppertal die dir das macht.

LG aus Berlin
 
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Mein Händler sagt, bau ich dir einen Motor ins Rad bin ich auch für alles Haftbar was da so kommt und damit hat er recht. (.....)
Bei mir um die Ecke ist ein Fahrradhändler, der zig Fahrräder, -auch Liegeräder-, pro Jahr pedelectrisiert. Ich kenne ihn und so fragte ich interessehalber bezüglich der Haftbarkeit nach. Die Antwort war, daß dies alles von der Betriebsversicherung abgedeckt sei. Wenn das so ist, hat Dein Händler nur eine Betriebsversicherung, in der die Haftung bei eNachrüstungen nicht mit eingeschlossen ist.
Näheres dazu können hier u.U. die "Gewerblichen" unter uns erklären.
Bis denne,
HeinzH.
 
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Bei mir um die Ecke ist ein Fahrradhändler, der zig Fahrräder, -auch Liegeräder-, pro Jahr pedelectrisiert. Ich kenne ihn und so fragte ich interessehalber bezüglich der Haftbarkeit nach. Die Antwort war, daß dies alles von der Betriebsversicherung abgedeckt sei.
Na ja - der Umrüster wird zum neuen Hersteller, das ist qua Gesetz so geregelt. Damit ist er haftbar. Er kann natürlich eine Versicherung abschliessen (und sollte das auch), wer aber Versicherungen kennt weiss, dass sie sehr kreativ sein können, wenn es darum geht Gründe zu finden, warum sie in diesem konkreten Fall nicht zahlen müssen. Haben gerade zahlreiche Betriebe erlebt, die eine Betriebsausfallversicherung mit Pandemieklausel abgeschlossen hatten. Das Vorgehen "ich bin versichert, alles scheissegal" hielte ich aber auch abseits davon nicht für empfehlenswert - etwas handwerkliche Wissen über das, was man da gewerblich anbietet sollte schon vorhanden sein. Schon wegen der Berufsehre aber auch, weil man sonst schneller als man gucken an im Bereich der groben Fahrlässigkeit ist und dann macht die Versicherung was? Genau, sie überlegt, ob sie einen Grund findet, nicht zu zahlen. Mal völlig ab davon dass es wohl hilfreich ist seine Grenzen zu kennen und nicht jemanden leichtfertig ins Krankenhaus oder auf den Friedhof zu schicken durch eine freundliche, aber nicht fachgerechte Umrüstung. Wenn ein Radhändler keine Erfahrung mit Umrüstungen hat ist die Hürde zur ersten vermutlich hoch, gerade bei Händlern, die ihr Handwerk und Können hoch halten. Eine Versicherung ist da nicht das ausschlaggebende Kriterium. Schon gar nicht, wenn man den Schaden, den die Versicherung begleichen soll, lieber gar nicht erst anrichten möchte.
 
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