5G - Kommt da auf uns was zu?

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Das ist Polemik ohne Fakten und wenn dann sind sie zu offensichtlich falsch.
So ist es. Reine Panikmache, Begründungen gibt es nicht, die Zahl von Antennen alle 10 m ist komplett aus der Luft gegriffen und hat nichts mit der Realität zu tun, und zudem bedeutet ein geringerer Antennenabstand sogar, dass die Geräte mit weniger Leistung senden können. Und zur Krebsgefahr: Wenn es derart schwierig ist, ein Krebsrisiko durch nichtionisierende elektromagnetische Strahlungen statistisch nachzuweisen, dann kann das Risiko, wenn es denn existiert, nicht besonders hoch sein. Es gibt ganz andere Dinge, wie z.B. Feinstaub, dessen schädliche Wirkung feststeht; hier sollte was getan werden.
 
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Komisch, ich habe keine Werbebanner.
Liegt es am Browser?
Vielleicht, oder an irgendwelchen Werbeblockern. Mir wollte er nur Likes ab- und ein Newsletter-Abo aufnötigen.

Das macht den Inhalt aber nicht fundierter. Selbstfahrende Autos brauchen Echtzeitdaten per 5G-Netz: Seit wann das, wofür? 5G-Antennen alle 10m: Klar, und 30m weiter im nächsten Wald ist das Signal weg. Handystrahlung wurde von der IARC als "möglicherweise krebserregend" eingestuft: Das gilt auch für Grillfleisch, Salami und (zu) heiß getrunkene Getränke - nicht zu verwechseln mit der Kategorie "wahrscheinlich krebserregend", in der Gylphosat inzwischen steckt.

Vielleicht sollte man dem Autor mal zuflüstern, dass die Radar- bzw. Lidar-Sensoren der selbstfahrenden Autos auch Strahlung aussenden. Naja, wohl besser nicht.
 
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@Gear7Lover :ROFLMAO::eek:
Das war aber nicht die Frage.
Heisst aber eben andersrum nicht, nur weil es keinen Sonnenbrand gibt, kann es ja nicht schädlich sein.
 

Gear7Lover

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Wikipedia schrieb:
 
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Heisst aber eben andersrum nicht, nur weil es keinen Sonnenbrand gibt, kann es ja nicht schädlich sein.
Stimmt schon; es ist ja auch nicht gesund, in der Mikrowelle zu sitzen, obwohl die Strahlung nicht ionisierend ist. Also müsste man sagen: Die Mobilfunk-Strahlung ist weder ionisierend (d.h. macht bereits bei geringer Intensität Moleküle kaputt, ohne sie nennenswert zu erhitzen), noch führt sie zu einer nennenswerten Erwärmung des Gewebes (d.h. diese Strahlung ist nur schädlich, wenn sie so stark ist, dass das Gewebe kaputt gekocht wird).
 

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Mobilfunkstrahlung kann Gewebe durchaus erwärmen, gerade, wenn das Mobilfunkgerät auf hohe Semdeleistung reguliert, um die Verbindung zu halten. Diese Erwärmung ist gering, das hat gesundheitlich wenig Auswirkung. Zumindest, solange es bei einem Sender bleibt. Inmitten von fünfzig dauerhaft kommunizierenden Mobiltelefonen würde ich sehr ungerne die Tage verbringen.

"Fein"staub ist natürlich eine deutlich größere Gefahr und noch dazu eine alltägliche, permanent vorhandene Belastung. Es gibt so viele "natürliche" Stäube, welche in spezifischen Partikelgrößen für gesundheitliche Probleme sorgen..

Mikrowellenstrahlung mit Energieleveln gleich einer Mikrowelle ist tödlich, sofern längerfristig auf den Körper wirkend. Die Energie wird sehr gut absorbiert, somit in Wärme gewandelt und bei mehreren Hundert Watt Leistungseinbringung denaturieren Eiweiße, geht die Blutzusammensetzung den Bach hinunter, da die Einwirkung in Form der Schwingungen / Erwärmung nicht homogen auf alle Zellen verteilt erfolgt. Wie jede Entzündung im Körper demnach auch ein verstärktes Risiko für Entartungen.

Radarstrahlung ist ein Problem.. und sehr wirksam, wenn die Abschirmung mangelt. Das ist allerdings bekannt und reglementiert, selbst an Waffensystemen mit Aktivradar wird heutzutage Wert auf den Schutz der Besatzung gelegt, deutliche Abschirmverbesserungen gegenüber noch vor 50 Jahren. Dazumal starben viele daran.

Industriell verarbeitete Nahrung beinhaltet statistisch betrachtet wirksamere Mengen und Zusammensetzungen in Bezug auf Gesundheitsbeeinflussungen. Dazu Medikamente. Alkohol. Soft-Drogen a la Zigaretten, frei erhältliche Aufputschmittel, dies, das. Die ausschweifende Kombination ist, was Risiken massiv steigert. Und selbst in den abgeschiedensten, naturverbundendsten Völkern existieren Entartungen, Krebstumore.. ein Grundrisiko bietet das Leben ansich.

Vielleicht ist es ratsamer, an der Wirksamkeit der die Elefanten mit ihrer wahnsinnigen Zellenanzahl (und somit statistisch durch Entartungen in kurzer Zeit zum Tode verurteilten Erkrankungen) vor Entartungen schützenden P53 Genkopien zu forschen und eine Möglichkeit zu finden, diese Modifikationen dem Menschen zugänglich zu machen.

Allerdings ist dies finanziell kein profitorientiertes Vorgehen in einem System, welches durch Krankheiten viel, viel Geld verdient.. die Überbevölkerung würde das nächste Problem. Daher würde ich Mobilfunkmasten recht weit hinten in der Liste zu bekämpfender Konzepte einreihen. Weit hinter fast food und Schmerztabletten.

Viele Grüße
Wolf
 
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Vielleicht sollte man dem Autor mal zuflüstern, dass die Radar- bzw. Lidar-Sensoren der selbstfahrenden Autos auch Strahlung aussenden. Naja, wohl besser nicht.
Das ist in der Tat eine ganz andere Nummer. Es gab schon Berichte von beschädigten Kamerasensoren nach Besuch einer fernöstlichen Fahrzeugmesse.
 
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