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technik:armschuetzer_selbstbau

Armschützer Selbstbau. Von Peter N. 8.Juli 2012

Wegen diverser Stürze mit Hautabschürfungen sollten passgenaue Armschützer her. Vorhandene aus dem Inliner-Bereich sind mir zu dick und zu warm. Minimalistisch leicht und hoch abriebfest sollten die neuen werden.

Dazu habe ich meinen Arm zunächst schön sauberrasiert. Und Mass genommen, an meinen bisherigen Narben, um zu sehen, wie gross der Armschützer werden soll.

Ich habe den Arm in der bevorzugten Stellung gehalten (auf dem Liegerad liegend), schön satt mit Melkfett eingerieben, und dann mit zwei Rollen Gipsverband aus der Apotheke (je 4m) eingegipst. Zum Schrecken der Nachbarn, was denn mit mir „passiert“ sei :)

Nicht einfach war das Aufschneiden und Abnehmen des Gipses.

Laminiert werden sollte mit Kohlefaser/Kevlar (210g/m²), in Köperbindung, 5 Lagen. Kevlar ist ja enorm abriebfest. Damit die Schale nicht zu eng würde, habe ich das Gewebe AUSSEN auf die Gipsform auflaminiert. INNEN sollte dann später Dämpfungsmaterial (Moosgummi) rein.

Nach dem Aushärten und Besäumen habe ich 3 Lagen Bastler-Moosgummi (gabs in verschiedenen Farben als Sortiment, je 1mm dick) eingeklebt und Durchführungen für Klettband angebracht.

Am gleichen Tag (nämlich heute) habe ich eine Tour mit den Nachbarn (>60km) gefahren, den Armschützer direkt auf der Haut. Sitzt perfekt (kein Wunder…) und ich schwitze auch darunter deutlich weniger als unter den fetten Inliner-Armschützern. Hat sich gelohnt, der Zweite für den linken Arm fehlt aber noch…

Das hätte ich nicht gedacht, dass der Schützer auf der Tour nicht am Arm zu scheuern beginnt oder dass er sich verdrehen will. Nein, er funktioniert besser als gedacht. Hoffentlich lässt der Härtetest noch lange auf sich warten.

Macht auf jeden Fall Mut für weitere Laminierarbeiten!

technik/armschuetzer_selbstbau.txt · Zuletzt geändert: 2013/10/27 14:01 (Externe Bearbeitung)