Stadtradeln

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Irgendjemand dabei dieses Jahr? Ich muss zugeben, ich bin immer mehr zwiegespalten. Beispielsweise habe ich das hier nicht gewollt:
https://www.stadtradeln.de/fileadmi....jpg?nocache=338892642d759083d2d1ee17e4a360cd

Ärger! Mit einem Bild von vor ein paar Jahren mache ich Werbung für den Bau von Radwegen! Und man sieht nicht mal mein "Radwege töten!" T-Shirt. Warscheinlich hat sich das Landratsamt so an mir gerächt, nachdem ich mit dem T-Shirt damals bei der Preisverleihung aufgekreuzt bin (meiste Kilometer...).

Falls wer Zeit hat und gerne auf Schnitzeljagd geht: Ich habe eine Bildersuchfahrt rund um den Ammersee vorbereitet. Ca. 120km, gut fahrbar aber keineswegs velomobiloptimiert. ;) Viel Spaß!
 
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Hallo,

es gibt das Recht am eigenen Bild, und zwar nicht nur für Fotografen, sondern auch für Fotografierte, sofern sie auf dem Bild zu erkennen sind und im Mittelpunkt stehen. Dei Veröffentlichung des bildes bedarf daher Deiner Zustimmung. Falls Du diese nicht gegeben hat, würde ich dem Landrat umgehend mit rechtlichen Schritten drohen, falls er nicht Dein Bild sofort aus der Kampagne nimmt.

Mir ist mal ähnliches passiert: Ich bin als damaliger ADFCler von der Polizei bei der Fräscodierung fotografiert worden und einige Jahre später tauchte das Bild dann als Werbung für die Fahrradregistrierung auf, die irreführend von der Polzei als Codierung bezeichnet wird. Ich hatte nie einer Veröffentlichung zugestimmt und die Polizei hätte es vielleicht in einem Bericht über die damalige Codieraktion verwenden dürfen, aber mehr nicht. Die Pressestelle hat mir dann nach meinem Protest versichert, alle Bilder mit mir aus ihrem Archiv entfernt zu haben und es tauchte auch nie wieder eins in der Presse auf.

Zum Thema: Ich bin aus dem ADFC ausgetreten, weil mir vieles an dem Verein nicht mehr passt, daher stadtradle ich natürlich nicht mehr. Das Stadtradeln halte ich inzwischen für eine unsinnige Aktion, weil es radverkehrspolitisch nichts bringt (es geht doch fast nur um Freizeitradtouren und nicht um Alltagsnutzung) und ggf. der gewinnt, der am dreistesten lügt.

Gruß, Klaus
 
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Respekt, über 1600 hm, da hast Du ja jeden Buckel mitgenommen... :cool:
 
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Respekt, über 1600 hm, da hast Du ja jeden Buckel mitgenommen... :cool:
Vergiss die Höhenmeter, die stimmen nicht. In der südlichen Hälfte sind einige Höhenmeter drin, die nördliche Hälfte ist dafür sehr flach. Insgesamt würde ich denken, dass es unter 1000 Höhenmeter für die ganze Runde sind. Aber eine traumhafte verkehrsarme Strecke, wenn auch nicht schnell.
 
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würde ich dem Landrat umgehend mit rechtlichen Schritten drohen,
Für solchen Bullshit haben weder ich noch er Zeit. Aber ich denke, ich werde die Radbeauftragen mal wieder anschreiben und meinen Unmut kundtun.

Mir hat das Stadtradeln geholfen, in einer kleinen Gemeinde Fuß zu fassen und Leute kennenzulernen. Von daher war das für mich ein voller Erfolg und dafür stecke ich auch gerne viele Stunden Arbeit beispielsweise in die Bildersuchfahrt hinein. Und ich komme in Kontakt mit ein paar Lokalgrößen und kann etwas gegen den Radwegehype anstinken.
 

roland65

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Das Stadtradeln halte ich inzwischen für eine unsinnige Aktion, weil es radverkehrspolitisch nichts bringt (es geht doch fast nur um Freizeitradtouren und nicht um Alltagsnutzung) und ggf. der gewinnt, der am dreistesten lügt.
Teils ja, teils nein:
  • Politisch schafft es Bewusstsein, aber kurzfristig bringt es nichts.
  • Hier in München sind es viele, die tatsächlich die Aktion auch für den Arbeitsweg nutzen.
  • Natürlich gibt es die Freizeitfahrer und Trainierenden und gerade da wird getürkt. Selbst erlebt, als meine Gruppe die meisten Km je TN hatte und quasi in der letzten Stunde des Nachtragens die Zweiten noch Km drauf legten - nach dem Motto "321, meins".
Nix für ungut. ;)
 
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Ich mache halbherzig mit, halte die Veranstaltung aber auch eher für seltsam. Aber so wie es aussieht motiviert es zumindest ein paar Leute ein wenig.

@Sutrai : Schöne Runde und nette Idee, ist mir aber zu weit. Aber nachdem wir uns dank Homeoffice im Büro praktisch nicht mehr sehen komme ich vielleicht mal bei Gelegenheit auf direktem Weg auf ein Kaffee vorbei ;)
 
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"Drei Wochen lang heißt es Radeln um die Wette, möglichst viele Autofahrten auf das Rad verlagern und Rad-Kilometer für den Klimaschutz sammeln". Vielleicht bin ich der falsche Adressat fürs Stadtradeln, aber weil ich kein Auto habe, kann ich keine km aufs Rad verlagern. Meinem Eindruck nach nehmen bei der Veranstaltung hauptsächlich Menschen teil, die ohnehin schon radel-affin sind. Und gewinnen werden hauptsächlich diejenigen, deren Körper sich der Belastung des Radfahrens am besten angepaßt haben und gerne lang radeln (Schwindeleien halte ich eher für eine Ausnahme). Letztlich halte ich Stadtradeln für nichts als Show. Aber weil unsere Gemeinde Preise dafür ausgelobt hat, habe ich trotzdem teilgenommen.

Und ja: Radwege töten - solange der Verkehr nicht vollständig entmischt ist. Über den Umweg Stadtradeln kann ich das auch unseren "Lokalgrößen" stecken.
 
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Machen familiär mit. Weil es halt Bewusstsein schafft, aber sagen wir mal so, wenn der Claim lautet:
"CO2 sparen durch Alltagsfahrten vermeiden"
und der erste Tag ein Sonntag ist und ein grosses lokalinstitutionelles Team 20 Radelnden mit 30km/Kopf auf die Kacke haut, dann fragt man sich schon
"Welche Alltagsfahrt haben die jetzt genau am Sonntag vermieden und ist das jetzt schon alternative Realität a la Trump?"
plus es killt auch irgendwie so so ein bisschen die sportliche Motivation dieser Masseansatz. Gut okay ist eh fragwürdig, wenn man km aufschreiben darf.

Wir schreiben jetzt einfach die Kilometer auf für Statistik&Bewusstsein. Radfahren ist für mich eh eigentlich eher eine ganz private Veranstaltung.
 
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