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36-Loch Nabe auf 32-Loch Felge einspeichen?

Dieses Thema im Forum "Fahrradkomponenten" wurde erstellt von RadlRoland, 20.02.2019.

  1. RadlRoland

    RadlRoland

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    Hallo,

    heute beschäftigt mich die Frage, ob es denn möglich wäre eine 36-Loch Nabe (Dualdrive) in eine 32-loch Felge (Fratelli) einzuspeichen?
    Wenn man vielleicht einfach nur 4 Speichen an der Nabe aulässst? Die so versetzt sind?

    Also ich würde gerne die Dualdrive welche ich mit 36 Loch habe auf 32 Loch einspeichen?
    --- Beitrag zusammengeführt, 20.02.2019 ---
    haabe eben nachgedacht. also eine 36er loch nabe auf eine 32er loch felge würde gehen, sofern ich beim eeinspeichn an der nabe jdes 8. loch freilasse, also insgesamt 4. dann hab ich 32 speichen in der nabe,

    ??? Gibt es dann schwachstellen????
    ???Kann davon eventuell der nabeennflanschhh abreiße???

    3fachh gekreuzt einspeichart odeer 4 fach eventuell?

    Ich bedanke mich recht freundlich für Euer detaillieertes Schwarmwissen.

    D A N K E.
     
  2. Peer

    Peer

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    Das Pattern ist 8/9, du musst also auf jeder Seite zwei Speichen auslassen. Möglich ist das sicher, aber ich möchte nicht die Speichenlängen berechnen...
    Was gut geht, ist eine 24-Loch Felge, das hat du 2/3, die Speichenlängen sind konstant (müsste 2,5fach gekreuzt bei 24-Loch entsprechen, wenn ich mich gerade nicht vertue).

    Gruß, Peer
     
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  3. einrad

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    Kein Problem.
    Ich habe das so gemacht. KLICK
     
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  4. RadlRoland

    RadlRoland

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    Ich würde gerne die Dualdrive(36L) mit dieser Fratelli Felge einspeichen:

    https://www.ginkgo-veloteile.de/gin...59-mm/Fratelli-FX2035-Air-26-559mm-445gr.html
    Die soll stabil sein...
    Habe die Felge in 32 Loch schon da. Und die Nabe in 36 Loch. Habe gehört dass 36 Loch Nabe auf 32 Loch Felge eher geht als umgekehrt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.02.2019
  5. Peer

    Peer

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    Dann ist die Bohr-Lösung doch vermutlich auch für dich interessant, ich würde vermuten, dass du mit den Löchern 4-5-6 gut klar kommst, eventuell noch 3+7 dazu.
     
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  6. Christoph Moder

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    Nein, das sollte problemlos halten.
    Nein – zumindest nicht, wenn du ausreichend oft gekreuzt einspeichst, so dass die Speichen nicht radial ziehen, sondern möglichst tangential.
    Weiß ich nicht auswendig. Schau einfach mal, wie 559er-Antriebsräder mit so einem Nabendurchmesser üblicherweise eingespeicht werden. Man kann gar nicht zu oft kreuzen, weil dann die Speichen mit mehr als 90° zur Nabe stehen würde. Einmal weniger oft gekreuzt ist nicht so schlimm, weil die Speichen kaum weniger tangential stehen – aber je mehr Kreuzungen weggelassen werden, desto größer wird die Veränderung im Vergleich zur nächst höheren Kreuzungszahl.
    Ja, die Berechnung ist trickreich. Das Verfahren ist hier bei Sheldon Brown gut beschrieben; bis ca. 2 mm Unterschied bei den Längen kann man noch ausgleichen, für mehr braucht man unterschiedliche Speichenlängen. Ist hier vermutlich der Fall, weil nur wenige Speichen ausgelassen werden.

    Kurz gesagt: Sollte problemlos funktionieren, aber braucht vermutlich mehrere unterschiedliche Speichenlängen.
     
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  7. Joggl

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    4-fach scheidet definitiv aus. Die Felge ist sehr hoch und die Nabe hat einen großen Flanschdurchmesser. Die Nippelschrägstellung wäre fatal und man hätte keine Freude dran.

    Ciao
     
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  8. einrad

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    Ich hatte nicht gerechnet, sondern einfach einige Speichen mit + bzw - 5 mm dabei.

    Die ideale Position der neuen Löcher im Nabenflansch hatte ich eigentlich gerechnet,
    dann in der Werkstatt aber doch einfach den Körner genommen und nach Augenmaß reingeklopft.

    Gruß, Harald
     
  9. Fanfan

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    Viel Spaß beim Rechnen und Sortieren. Wenn das dein erster Versuch mit unregelmäßigen Speichenmustern ist, würde ich empfehlen, gleich zu Beginn alle Speichen in die Nabe zu stecken und die äußersten Kreuzungen mit Tesa zu fixieren, sonst kommst Du wahrscheinlich durcheinander.

    Bei weniger hohen Flanschen würde ich mir Gedanken darüber machen, ob die freien Löcher zwischen auseinanderlaufenden Speichen liegen sollten oder direkt unter der ersten Kreuzung zweier Speichen. Aber bei der DD ist das sicher egal, da ist genug Material zwischen den Löchern. Ansonsten ist alles wie bei "richtiger" Speichenzahl.

    Man könnte versuchen, zwischen dem Kopf der nächsten und dem Bogen der übernächsten Speiche hindurchzuzielen. :D
    Das unregelmäßige Lochmuster an der Nabe führt dazu, dass die Kreuzungen leicht schief stehen, am schiefsten direkt neben den frei gelassenen Löchern. An diesen Stellen muss man also gucken, ob die Speichen noch an den Köpfen ihrer Nachbarn vorbeikommen.
     
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  10. Lutz/Co

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    Warum nimmst Du denn nicht eine Sturmey Archer CS-RK3 mit 32 Loch. Dann lassen sich auch die Speichen besser berechnen..;)
    4 Speichen auslassen halte ich für Murckkkkkks oder besser gesagt für ein Experiment.....



    Du vertust Dich nicht. Es ist eine Kombi, die ich gerne mache. Sie sieht auch noch ansprechend aus. Alles andere ist so naja...

    viele Grüße
    Der Lutz
     
  11. RadlRoland

    RadlRoland

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    der sheldon brown gibt ja eine berechnung für 36 loch nabe auf 24 loch felge

    https://www.sheldonbrown.com/rinard/36-24.htm

    danke dirfür dden link @Christoph Moder

    in der berechnung von sheldon brown kommt 2,17 fach gekreuzt raus (um die speichenlänge auszurechnen)

    2,17 fach gekreuzt bei 36 auf 24

    wie viel fach gekreuzt wird dann eingespeicht auf 36 loch nabe auf 32 loch felge?[/QUOTE]
     
  12. RadlRoland

    RadlRoland

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  13. Fanfan

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    Die Zahl wundert mich jetzt, aber Damon Rinard wird das schon richtig wissen. Für größere Nabenflansche ist das allerdings nicht ganz exakt. Bei 36 Löchern sind linke und rechte Seite um 10° gegeneinander verdreht, bei 24 Löchern um 15°, und wenn man den Unterschied dazwischen auf beide Seiten verteilt, steht das Kreuzungsmuster jeweils um 2,5° nach vorn bzw. hinten schief. Bei einer alten Sachs Orbit führte das zu einer Speichenlängendifferenz von knapp 1mm zwischen vor- und rücklaufenden Speichen, da kann man nach dem Mittelwert gehen und gleiche Längen verwenden. Das gilt für eine Dualdrive sicher auch. Bei einer Alfine würde ich aber genauer rechnen.
    Das variiert zwischen den Speichen, die direkt neben einem leer gelassenen Loch hängen, und denen um drei Flanschlöcher weiter.
    Wie groß ist denn der Abstand zwischen zwei benachbarten Flanschlöchern an der Nabe? Daraus kann man ableiten, um wie viel sich kürzeste und längste Speiche unterscheiden (ich glaube, bei tangentialer Speichung um fast diesen Abstand, müsste man aber ggf. genauer nachrechnen).
     
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