Rennen Zeitfahren Hamburg - Berlin 9.10.2021

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Siehe diese BRouter-Diskussion.
Und was dann das GPS der Navis mit und ohne Luftdruckmessung daraus machen, steht auch auf einem anderen Blatt. Alles nicht so einfach.
Such dir mal einen Punkt in BRouter aus, lass die Daten anzeigen (da ist die aktuelle Höhe mit ausgegeben) und vergleiche die Höhe mit den Topokarten. Ich habe hier im Bereich selbst an Waldrändern, die oft in den SRTM-Daten problematisch sind, keine Abweichung. Ist erstaunlich, aber ist so. Deswegen denke, ich, dass BRouter da am dichtesten dran ist, was die Höhenmeterberechnung betrifft. Kann ich aber nur für meine Hausstrecken definitiv sagen, da ich da die Höhenmeter anhand der Topokarten berechnet habe. Und ein gutes Aufzeichnungsgerät liefert dann auch exakte Ergebnisse. Habe ich mit diversen Geräten nachvollziehen können. Z. B. 100 Fahrten mit identischer Route und die Ergebnisse vergleichen, dann kann man die Spreu vom Weizen trennen.

Ist hier alles OT, mea culpa.

fluxx.
 
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meine Sicht der Dinge...

noch eine Ergänzung:

eigentlich wollte ich HH-B wieder mit dem vtx fahren. Trotz der fehlenden Federung ist es auf langen Strecken für mich etwas entspannter zu fahren, solange der Belag einigermaßen glatt ist. Das war im letzten Jahr absolut problemlos, und den Track für 2021 habe ich nur geringfügig geändert. Und natürlich ist es für sich gesehen auch schneller als das Flux.

Nach langem hin- und herüberlegen bin ich dann doch mit dem Flux S600 gefahren, auf Shredda 40-406.
Der wichtigste Grund war die effektivere Nutzung des Windschattens, das vtx liegt dafür einfach viel zu tief. Der durch die dicken Pellen beliebige, schmerzfreie Wechsel von Fahrbahn auf Radweg und zurück je nach Zustand, einfacherer Gepäcktransport durch Verzicht auf die Bananentaschen beim Zeitfahren und der für den Fall der Fälle problemlose Transport mit der Bahn, falls mir die Fahrten am Freitag und Sonntag zu lang werden, waren weitere Pluspunkte.

Von den 276km bin ich etwa 200km alleine, oder zumindest ohne Windschatten gefahren. Die 32km hinter mit den Heinemännern waren sehr effektiv, forderten wegen der diversen Windkanten aber auch hohe Aufmerksamkeit. Die „Allee der Depressionen“ habe ich diesmal ganz anders wahrgenommen, nämlich garnicht.
Die beiden anderen Lutscher-Etappen am Vormittag waren durch dichtere Bebauung und Buschwerk entlang der Straße, und insgesamt weniger Wind, etwas entspannter.

In 2019 war ich mit dem gleichen Flux auf fast identischem Track sieben Minuten langsamer, im letzten Jahr mit dem vtx und @speedmanager auf seinem M5 Lowracer als Team (ab Wittenberge dann allein) etwa 7 Minuten schneller in Berlin.
 
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