Zahlen zum Rolltest Elfershausen 2014

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Das langsame Ausrollen, durch den leichten Rückenwind rollte man quasi gänzlich ohne Luftwiderstand aus:

Und dann stand man so da, Hände weg vom Steuer, keine Trickserei - Daniel hatte sein grünes schon umgedreht:
07 Ende langsames Ausrollen.jpg

Hier der Beweis, beim Milan wird die Luft geklaut. :eek:
08 Ende langsames Ausrollen.jpg

Gruß Leonardi
 
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Durch Variation von a,b,c lassen sich die berechneten v(t) Kurven nicht besser als hier zu sehen, an die gemessenen anpassen, könnte am Rückenwind gelegen haben, weil es bei allen 9 Kurven ähnlich war, hier Ausroll 6 (1-6 kam weiter):
11 Anpassung 6.jpg

und hier beispielhaft die Anpassung von Ausroll 9 (7-9 kam wegen 2 Umdr.Nachspur nicht so weit)
Auch die um 1-2 bar herausgelassene Luft, kann zu der Verschiebung geführt haben, weil in allen 1-9 so:
12 Anpassung 9.jpg

Auswertung:
10 P_v.jpg
Ausschnitt vergrößert:
10 P_v vergrößert.jpg

Resultat:
Eine Spur von 2 Umdr. Richtung Nachspur (1 Umdr. Spurstange M6=ca.1mm - auf 20´´Felge gerechnet in Achshöhe ca.4mm vorn weiter auseinander), also ca. 8mm Felgen in Achshöhe vorn weiter auseinander verursacht bei 40km/h etwa 10 Watt und bei 50 km/h etwa 15 Watt zusätzliche Verluste - gegenüber Spur 0 oder Vorspur 1 Umdr.

4 Umdr. Richtung Nachspur bedeuten nicht 20 Watt zusätzliche Verluste gegenüber 0 Spur, sondern mit Garantie viel mehr.

Das heißt es reicht mit der Lehre parallel einzustellen, das geht auf gut auf 1mm (bzw. auf etwa 1/4 Umdr. Spurstange) genau. Meiner Ansicht nach ist damit nachgewiesen, das es mit Lehre genau genug geht und eine langsame Ausroll dafür nicht notwendig ist.

Die schwarzen/roten sind den blauen Kurven ähnlich, das heißt die Kurve 1-6 kann durch eine Ähnlichkeitsabbildung (Drehung, Verschiebung, Stauchung) auf die blaue abgebildet werden. Deshalb bin ich der Meinung, das eine Geschwindigkeitsabhängigkeit der Spur in dem Sinne, das es eine Einstellung gibt, bei welcher man mit zB. 50 km/h besser fahren kann und eine andere Einstellung bei der man zB. mit 30 km/h besser fahren kann, nicht besteht. Jedenfalls trotz der Schwankungen / Abweichungen im P(v) Diagramm nicht so erkennbar, das es sich lohnen würde darüber nachzudenken.

Das Excel: "2014_12_20 Elvershausen.xlsx"

****
WP_20141220_006.jpg

Damit habe ich mein Ziel dank Hajo erreicht, auch wenn man das mit noch weiteren Spureinstellungen -3,-2,-1,0,1,2,3 Umdr. und auch Zwischeneinstellungen bei besseren Bedingungen (keinen Rückenwind im Salzbergwerk) wiederholen sollte.

Gruß Leonardi
 
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Könntest Du noch die c_rr und c_w für die Fits angeben? oder von mir aus a,b,c?

Gruß,
Patrick
 
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Durch Variation von a,b,c lassen sich die berechneten v(t) Kurven nicht besser als hier zu sehen, an die gemessenen anpassen, könnte am Rückenwind gelegen haben, weil es bei allen 9 Kurven ähnlich war
Anemometer zeigte unten nach der Kurve (praktisch im ganzen Tal bis Aura) in 2m Höhe 1,5-2,5 m/s an und in 50cm Höhe 1,0-2,0 m/s. Nicht viel, aber manche VM sind bis nach Aura reingerollt.
Warum verwendest du dann im Excel nicht v-1,5m/s statt v in der Formel für die Windwiderstandskraft und schaust ob es besser passt?
Resultat:
Eine Spur von 2 Umdr. Richtung Nachspur (1 Umdr. Spurstange M6=ca.1mm - auf 20´´Felge gerechnet in Achshöhe ca.4mm vorn weiter auseinander), also ca. 8mm Felgen in Achshöhe vorn weiter auseinander verursacht bei 40km/h etwa 10 Watt und bei 50 km/h etwa 15 Watt zusätzliche Verluste - gegenüber Spur 0 oder Vorspur 1 Umdr.

Das Excel: "2014_12_20 Elvershausen.xlsx"
Du rechnest mit dem Luftdruck 1020 Millibar, welchen ich im Eröffnungsbeitrag lediglich für 13 Uhr festgehalten habe; danach war er 1019.
Aber dies ist der Luftdruck auf Meereshöhe. Vor Ort müsste er also um 29 mBar niedriger sein !
Hoffentlich stimmen die 9,81 m/s^2
Damit habe ich mein Ziel dank Hajo erreicht, auch wenn man das mit noch weiteren Spureinstellungen -3,-2,-1,0,1,2,3 Umdr. und auch Zwischeneinstellungen bei besseren Bedingungen (keinen Rückenwind im Salzbergwerk) wiederholen sollte.
Interessante Idee - hast du da eine Connection?
 
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Könntest Du noch die c_rr und c_w für die Fits angeben?
Aus dem Excel: c_rr = 0,00383 CwA = 0,0552 und Cv = 0,095 kg/s^2 (für geschwindigkeitsabhängige Rollwiderstandskraft)
Aber wie oben angemerkt sollte man Luftdruck und Luftgeschwindigkeit korrigieren und dann kommen wahrscheinlich erheblich andere Werte heraus.

Ich kann es nicht, da ich mit Windows 7 mein Excel verloren habe und Office benötigt allein zum Öffnen bereits fast eine Viertelstunde und die meisten der Spaltenwerte werden angemeckert.
 
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Könntest Du noch die c_rr und c_w für die Fits angeben? oder von mir aus a,b,c?
Siehe Link in #22 ->Im Excel bei "Daten v(t)" sind auch oben rechts die P(v) Kurven mit den entsprechenden Werten in Tabellenform. Man kann aus diesen Werte nicht herauslesen, dazumal die Bedingungen nicht die besten waren.

Vor Ort müsste er also um 29 mBar niedriger sein !
ich habe es nicht ausprobiert, glaube aber nicht dies einen bemerkenswerten Einfluss hat.

Interessante Idee - hast du da eine Connection?
Salzbergwerk 1km runter danach wieder 1km steigend asphaltiert, da mich hat jemand angesprochen, wenn er die Möglichkeit bekommt - meldet er sich sicher hier.


Warum verwendest du dann im Excel nicht v-1,5m/s statt v in der Formel für die Windwiderstandskraft und schaust ob es besser passt?
habe ich probiert, bringt keine bessere Anpassung - habe dann gedacht, am Ende der Ausrollstrecke wird das Tal enger der Wind wie im Trichter schneller und die VM rollen da auch zeitweise seitlicher, Wind dort nicht aus 6 Uhr sondern 5 Uhr. Ich war aber nicht dort hinten, weiß es nicht genau.

Habe noch mal das Excel-Sheet geprüft in dem ich ins Blatt "P(v) Berechnung" ins Feld K1=0; K2=0 und K3=0 eingegeben habe, also CwA=0; Cr=0 und Cv=0 also Verlustfreies Ausrollen. Energie am Start=m*g*h=117,1m*9,81m/2^2*26,68m= 30648,68 Nm.
Die Energie muss an beliebiger Stelle gleich bleiben. Habe bei 2000m geprüft (Zeile 1196) Epot+Ekin= m*g*h+m/2*v^2 , Werte eingesetzt: 117,1*9,81*0,4343m + 117,1/2*(20,797m/s)^2 = 498,9 Nm+25323,7 Nm= 25822 Nm da fehlt eine ganze Menge bis zu 30648 Nm. Ich würde so vorgehen, Stück für Stück mal sehen wo es verloren geht, mal nach 500m oder 100m. Habe nur wenig Zeit. @labella-baron Wäre das nicht eine schöne Arbeit für die Feiertage. :p Sehe noch Vmax wird 81,xxx km/h bei h=0 das passt doch ungefähr ?

Ich kann es nicht, da ich mit Windows 7 mein Excel verloren habe
würde es Dir helfen, wenn ich das Excel-Sheet als für Windows97 .xls Link einstelle ?
Welches Betriebssystem hast Du derzeit ?

Gruß Leonardi
 
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Meinst du mit platt, dass dieser Reifen durch Abnutzung auf Grund des Rad-Sturzes bereits abgeplattet war?

Da hätte man das Rad wohl richtig querstellen müssen und ordentlich reintreten, nein - über Nacht war die Luft raus und ich musste erst mal einen neuen Schlauch einlegen und habe ihn auf 8 bar aufgepumpt.
 
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Achterlicher Wind Erzeugt bei jedem Körper Vortrieb. Fällt der Wind vorlicher als querab ein, ist ein Profil erforderlich, dass Auftrieb erzeugt.
Ein symmetrisches VM ist einem Segel / einer Tragfläche leider so ähnlich wie ein Fisch einem Vogel. Daher halte ich alle Aussagen zu am Wind segelnden Vms für Ammenmärchen.
 
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Ein symmetrisches VM ist einem Segel / einer Tragfläche leider so ähnlich wie ein Fisch einem Vogel. Daher halte ich alle Aussagen zu am Wind segelnden Vms für Ammenmärchen.

Pinguin-_Schaefer_.jpg
 
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Achterlicher Wind Erzeugt bei jedem Körper Vortrieb. Fällt der Wind vorlicher als querab ein, ist ein Profil erforderlich, dass Auftrieb erzeugt.
Ein symmetrisches VM ist einem Segel / einer Tragfläche leider so ähnlich wie ein Fisch einem Vogel. Daher halte ich alle Aussagen zu am Wind segelnden Vms für Ammenmärchen.

Ein bisschen Vortrieb wäre schon zu erwarten -- Wind aus 10 Uhr, zB, der Weg der Luft in Lee ist weiter, das müsste doch für etwas Unterdruck reichen, oder? Müsste man mal leer probieren, Lenker festlegen, VM entsprechend aufstellen, was passiert? Rollt es rückwärts oder vorwärts?

Wie weit, wie schnell? Wäre was für @Reinhard wenn ihm in ein bis zwei Jahrzehnten die Wettideen ausgehen ;-)
 
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@Jupp: du bist doch selbst Segler. Wenn du auf am Wind Kurs die Schoten los wirfst fährt dei Boot nicht weiter, obwohl das Überwasserschiff der Form eines Vm nicht unähnlich ist. Der Rumpf ist Symmetrisch und erzeugt keinen Auftrieb.
@Reinhard: die Vme segeln raum, nicht am Wind.
 
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ich habe es nicht ausprobiert, glaube aber nicht dies einen bemerkenswerten Einfluss hat.

habe ich probiert, bringt keine bessere Anpassung
@labella-baron Wäre das nicht eine schöne Arbeit für die Feiertage. :p

würde es Dir helfen, wenn ich das Excel-Sheet als für Windows97 .xls
Habe jetzt doch eine umständliche Möglichkeit gefunden das Excel-Sheet zu nutzen.
Mit 990 mBar und 1,5m/s Schiebewind: Wind=1,5_CwA=0,03745_Cr=0,005941_Cv=0,0245051.JPG
Sieht doch gar nicht so schlecht aus :p

Wieso hast du eigentlich die Strecke mit den ungenauen Geschwindigkeiten deines Polar ausgerechnet und hast nicht dessen Streckendaten verwendet?
Oder blick ich da irgendwas nicht?
 
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@Jupp: du bist doch selbst Segler. Wenn du auf am Wind Kurs die Schoten los wirfst fährt dei Boot nicht weiter, obwohl das Überwasserschiff der Form eines Vm nicht unähnlich ist. Der Rumpf ist Symmetrisch und erzeugt keinen Auftrieb.

stimmt, hast recht, Denkfehler meinerseits, durch die symmetrische Form ist der Weg außen rum nicht weiter
 
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Den Darrieus - ROTOR werde ich hier nicht erklären. Da gibts im Web genügend zu lesen. Nur Soviel: durch die Rotation ist, wie auch beim Flettner - Rotor der Weg der Luft auf der einen Seite weiter als auf der Anderen. Und das erzeugt den Auftrieb.
 
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Man kanns kaum glauben, aber Das segelt, weil die Türme rotieren.
ImageUploadedByTapatalk1419367490.776584.jpg

Jetzt wirds aber echt OT[emoji6]
 
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