Wolf & Wolf

Dieses Thema im Forum "Liegeräder" wurde erstellt von Crimargia, 25.04.2016.

  1. bike_slow

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    Nun, das Wolf ist weder ein Rennrad noch ein Velomobil. ;-) Wenn man jetzt kein außerordentlich langsam tretender Stampfer ist, geht das doch super? Außerdem finde ich im Konfigurator Kettenblätter mit bis zu 46 Zähnen. (Ich bin mein Troytec bei LEL mit 36 Zähnen vorn gefahren ...)
     
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  2. tbli

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    Vermutlich bin ich einer der, der die kleinen Kettenblätter fährt.
    Mein größtes hat 38 Zähne, mein Rettungsanker nur noch 24, damit komme ich bei einer 90er Trittfrequent auf knapp 40 km/h, das ist aber eine Geschwindigkeit, die ich in der Ebene noch nicht geschafft habe. Okay : Bei langen Bergabfahrten werden mir sicher oben Gänge fehlen, aber
    1) hat meine Heimat davon kaum welche und
    2) kann ich dann einfach auch mal rollen:sneaky:

    Bei meinem "Reisetempo" (nicht Durchschnittstempo) von knapp unter 30 km/h haben ich nach oben dann noch 3 oder 4 Gänge Luft.

    http://ritzelrechner.de/?GR=DERS&KB...25,28,32&UF=2100&TF=90&SL=2.6&UN=KMH&DV=teeth

    Bisher habe ich nichts vermißt, und bin alle Berge (auch im Harz) hochgekommen:oops: und auch, mal rollend mal mittretend, wieder runter :)(y).

    Das tolle am Wolf ist, daß du fast jede Kombination, die technisch machbar und sinnvoll ist, dir ans Rad bauen lassen kannst.
     
  3. Delta Hotel

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    Sehe ich ähnlich ich bin auch bei gut 30 als Reisetempo unterwegs finde es aber angenehmer mit 52/19 statt 39/14 unterwegs zu sein
    aber das darf jeder für sich und sein Gelände anpassen wie er möchte, die AT1 machen da sehr viel mit.
    Gerade weil das AT1 so effizient und ergonomisch ist lädt es durchaus auch zum schneller fahren ein und da würde ich mir klar eine größere Auswahl an schnellen Breitreifen wünschen also alles ab 35 mm Breite bis ca. 55 mm.
     
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  4. tbli

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    Den Wunsch nach schnellen breiten Reifen kann ich nur unterstützen. Leider werden da die Gebrüder Wolf nur das anbieten/verbauen können, was die Reifenhersteller im Programm haben. Die Auswahl scheint dort aber sehr dünne.

    Da bei mir demnächst die Erneuerung der Reifen ansteht, würde mich interessieren, welche Reifenkombis für 20/26 und > 47er Breite so im Einsatz sind und wie die Erfahrungen damit im Vergleich zum Big Apple sind. DenBA habe ich noch als Erstausrüstung drauf. Bitte mit Angabe ob mit Schlauch oder schlauchlos.

    schon mal vielen Dank im Voraus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.05.2019
  5. Delta Hotel

    Delta Hotel

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    Mir geht es mehr um den Hinteren und dort 584 oder 622 dort gibt es viel Auswahl nur passt nicht alles in den Hinterbau.
    Vorn sind wir bei 406 fix da gibt es einiges im BMX Lager.
     
  6. Karlsruhe

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    Machen solche "breite" Reifen auf befestigten Wegen Sinn? Die wiegen ja deutlich mehr als Ausführungen zwischen 30 und 40 mm. Überall geht es ja um leichter rollende Reifen, nur hier scheint es ja gerade anderstrum zu sein oder fährt ihr damit fast nur offroad?
     
  7. madeba

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    hier geht es ja immer noch um einen ungefederten Tourer, nicht um eine Rennliege. Ein bißchen Komfort sein den Rudelführern gegönnt ;).

    Zwischen "fast nur offroad" und "fast nur Straße" gibt es sooo viele Schattierungen... :whistle:
     
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  8. Arend

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    Auf meinem Tretroller fahre ich mit Vrdestein F-Lite hinten und Compass Rat Trap Pass vorne. Und beim Tretroller ist Rollwiderstand von großeren Einfluss als beim Liegerad. Das fahrt super, 622 ist da auch möglich, aber bringt nichts mehr ist meine Erfahrung. Wenn Rollwiederstand nicht viel mehr ist, habe Ich am liebsten viel Rubber an die straße. Für Touren perfekt, aber für täglich nach die Arbeit zu empfindlich. Die Compass Reifen sind teuer, aber ein ganz neues Laufrad....
     
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  9. dbuebersee

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    Die breiten Schlappen rollen auch auf Asphalt exzellent - mein bestes Rollerrad momentan. Und ich habe ein 38er Blatt vorne, damit kann ich bis ca. 40 km/h mitkurbeln und komme auf der anderen Seite gefühlt senkrechte Wände rauf. Das ist für mich ideal.
     
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  10. Delta Hotel

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    Eben und mit den richtigen Reifen ist es ein Sporttourer.
     
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  11. spreehertie

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    :confused:
    Was ist mit dem Kojak 50-559? Den fahre ich am auf 26" umgewurschtelten Aeroprojekt L1 mit 25er Felge und wenig Druck (2,5-3 bar) für etwas mehr Komfort.(y) Mehr Glatze geht nicht und der ist sogar hier als Faltversion relativ günstig.

    Gruß
    Felix
     
  12. fab-j

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    Ich hab heute einen Versuch mit KHE MAC2 gestartet.
    Vorne 20x2.3 Park Street
    Hinten 26x2.3 Park
    Hab natürlich übertrieben und die Reifen gleich Tubeless auf Alex MD25 aufgezogen.
    Dichtmilch hatte ich Stans Race Sealant genommen.
    Das war (ist) harte Arbeit.
    Der 20er war auf Anhieb leidlich dicht, verliert aber im Stand ca. 1bar pro Stunde.
    Der 26er hat rundrum an der Felge geblubbert, das war nicht dicht zu bekommen.
    Ich hab dann nochmal demontiert, und gesehen dass der Reifen im Bereich des Felgenmauls in regelmäßigen Abständen kleine Gumminippel rausstehen hatte. Mit der Nagelfeile meiner Frau hab ich die dann so gut wie möglich weggefeilt.
    Danach war er zumindestens weitestgehend dicht.
    Die anschließende Testfahrt war wegen Regen sehr kurz, schön gelaufen ist er, die Nasshaftung ist bescheiden (aber auch fabrikneue Reifen, wird vielleicht noch besser).
    Ich berichte weiter.
     
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  13. fab-j

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    Nachtrag:
    Wenn ich die Reifen mit Stans Race nicht zuverlässig dicht bekomme probier ich noch Orange Seal, das benutzen die Wolfs für die MAC2 im Tubelessbetrieb.
     
  14. TomTom

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    Hallo,
    hier mein Bericht zu Link.

    Ich bin heute mit dem "blauen Virus" ca. 90 km mit den neu montierten KHE Reifen mit Schlauch über viele Arten von Belag (Asphalt, Schotter, Split, Sand, Kies, Verbundpflaster) gefahren!

    Fazit!
    • kein Platten! (y)
    • rollen leichter als die BA, das Rad fühlt sich noch spritziger an, konnte problemlos mit dem Rennradler bei 39 km/h mithalten :D, zumindest ein längeres Stück (ohne add-e) bis er abbog
    • ausreichend Grip auf den verschiedenen Untergründen
    • schön leises Abrollgeräusch, auch in Verbindung mit dem add-e
    • gute Dämpfung
    Nun werde ich noch ein wenig mit dem Druck herumprobieren
    Die Reifen bleiben erstmal drauf! Ich bin sehr zufrieden.

    Gruß
    TomTom
     
  15. Gordibrian

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    Das Add-e scheint mir ein interessantes Antriebskonzept für den AT1 zu sein. Wie zufrieden bist Du damit und ist der Antrieb nicht zu laut? Hast Du die 250W oder 600W(?) Variante?

    Gruß
    Gordibrian
     
  16. TomTom

    TomTom

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  17. wolfundwolf

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    Liebe Forums- schreiberInnen / leserInnen und AlpentourerfahrerInnen


    Einmal mehr gilt euch ein herzliches Dankeschön! Euren Support hier im Forum als auch auf der SPEZI 2019 ist einfach toll. Ihr seid motivierend, konstruktiv und voller guter Laune. Auch wenn wir uns hier im Forum und per Newsletter nicht all zu oft melden - wir schätzen euer Mitwirken. Auch fühlen wir uns verpflichtet euch etwas in unsere Karten schauen zu lassen, einige offene Fragen klären zu können und unsere Sicht auf gewisse Diskussionspunkte darzulegen. Wenn man mit uns nicht gleicher Meinung ist, soll man das bitte weiterhin kundtun. So…

    Laute Acros Nabe: Entweder man mag den lauten Freilauf oder man hasst ihn. Abgesehen davon, war die Acros-Nabe ein top Produkt, passend zum Steuersatz und zum Alpentourer grundsätzlich. Man kann das Geräusch etwas dämpfen in dem man den Body abnimmt, die Federn an eine tiefere Position setzt und kräftig fettet. Dennoch haben wir jetzt die Nabe (auch aufgrund eurer Resonanz) standardmäßig durch die leise DT Swiss 350 ersetzt. Diese ist minimal schwerer - macht bis jetzt aber einen tadellosen Job. Ganz genial ist das werkzeuglose Wechseln vom Freilauf (Ratchet). Egal ob, Sram XD, Shimano 10/11 oder Micro Spline Body - alles ist nachrüstbar.

    - Wird jemand die Acros-Nabe vermissen?​


    Flaschenhalter: Der hintere Flaschenhalter verliert manchmal sein Gut. Das ist zwar ärgerlich - doch immer noch der beste Kompromiss. Die Flaschenhalter sind da einfach optimal positioniert - man kommt dazu ohne Verrenkungen und in fast jeder Situation. Auch die Bauweise der Halter hat sich bewährt, man kann z.B. die Flasche seitlich rausziehen und bei einem Sturz gehen sie nicht kaputt. Bei unseren privaten Rädern haben wir beim hinteren Flaschenhalter einen Gummi rundherum gemacht. Man trinkt vorzugsweise aus der Vorderen - ist diese leer, wird getauscht.

    - Gibt es alternativen zum Gummiband?
    - Hat schon jemand andere Flaschenhalter montiert?​


    Kurbeln: Uns ist es wirklich ein anliegen, dass man gerade im Antriebsbereich keine Effizienz-Kompromisse eingeht und auf aktuelle Technik setzt. Auch wenn eine 4-Kant Kurbel in ihrer Grundform sehr vielseitig einsetzbar ist, erfüllt sie keinen dieser Punkte. Ergänzt werden unsere Anforderungen durch die verwendeten Schaltsysteme (3x10, 1x11, 1x12 und Rohloff) und die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden wie Kurbellänge, Q-Faktor, Kettenschutz und dem Preis
    Wir ergänzen unser Angebot ab sofort mit der Sram Apex Kurbel. Diese gibt es in 165 und 170mm Kurbellänge und hat einen Q-Faktor von 148mm. Allerdings hat das kleinste passende Kettenblatt 40 Zähne - die Kurbel wird daher primär beim AT1-E und bei der Rohloff ihren Einsatz finden. Bei der neuen Shimano XTR Top-Gruppe kommt die neue FC-9100 dazu und überrascht für MTB-Verhältnisse mit einem schmalen Q-Faktor von 168mm. Das hängt allerdings ein eher deftiges Preisschild dran… Insgesamt haben wir bezüglich der Kurbel bald 100 Optionen im Angebot. Und dennoch können wir nicht alle Wünsche abdecken.

    -
    Wie wichtig ist für euch einen Kettenschutz? Sollen wir einen Kettenschutz entwickel? Was dürfte dieser Kosten?
    - Der Fahrradteilehersteller Rotor hat ein neues Modulares Kurbel-System. Es erfüllt praktisch alle Wünsche! Kurbellänge (min. 150mm), Q-Faktor (min. 148mm), Narrow-Wide Kettenblätter zur Direktmontage in all unseren benötigten Grössen (32-44 Zähne) in runder und ovaler Ausführung, das System ist zudem leicht und steif. Am liebsten würden wir alle unsere Kurbeln durch dieses eine System ersetzen. Allerdings beträgt der Preis mit Kettenblatt ca. 320€ das sind ca. 150€ mehr als unser bisher günstigstes Kurbelsystem. Ist so etwas für euch denkbar oder eine Verteuerung am falschen Ort?

    Rohre: Als kleiner Hersteller gestaltet sich der Materialeinkauf äußerst knifflig. Es gilt jeder Zeit den Stückzahlen-Spagat zu meistern. Eine Bestellung mit hoher Stückzahl drückt zwar den Preis, erhöht aber das Risiko unnötiger Lagerbestände. Wir mögen es nicht (vorsichtig ausgedrückt) Lagerbestände aufbrauchen zu müssen, wenn zwischenzeitlich bessere Alternativen vorhanden wären. Mit guten nahtlosen Präzisionsstahlrohren konnten wir bisher sehr flexibel arbeiten und die Lagerbestände tief halten. Der Kompromiss war einfach ein höheres Rahmengewicht.

    Nach 3 Jahren auf dem Markt können wir bedeutend besser abschätzen wohin die Reise geht. Wir haben es nun gewagt mehrere Kilometer Rohre einzukaufen (wohlgemerkt ist das die minimale Bestellmenge), hergestellt in Deutschland und das genau nach unseren Wünschen. Wir können so das Rahmengewicht bei höherer Stabilität um ca. 450g senken.


    Reifen und Tubeless: Breite Reifen sind ein zentrales Element jedes Alpentourers. Zusammen mit dem Stahlrahmen und dem Spannsitz bringen sie wartungsarmen Komfort und tragen einem auch auf schlechten Wegen sicher ans Ziel. Schmale Reifen werden kaum je wieder ein Thema bei uns sein. Wir blicken ca. auf eine halbe Million Kilometer zurück, gefahren mit Reifen zwischen 22mm und 40mm Breite. Wir können mit Überzeugung sagen, dass wir uns diese nicht zurück wünschen. Leider ist es für den Alpentourer nicht einfach, passende Reifen zu finden - geschweige denn Tubeless Ready zertifizierte.

    Unser aktueller Erfahrungsstand bezüglich dem Tubelessbetrieb werden wir noch als Grafik nachliefertn. Fazit dieses Erfahrungsstandes: Tubeless lohnt sich ganz klar. Es ist schneller, komfortabler und eindeutig pannensicherer. Wir werden zukünftig vermehrt vorne und hinten auf unterschiedliche Reifen setzen und noch weitere Sealants ausprobieren.

    - Wir haben ein Formular gemacht um eure Erfahrungswerten bezüglich der Bereifung festhalten zu können. https://forms.gle/6CiEX1TYkTR8BDwSA.
    Eine Auswertung werden wir dann nachliefern.
    - Was wären Gründe schmale Reifen für ein Tourenrad zu bevorzugen?​


    Laufradgrösse: Rahmensteifigkeit und die Gewichtsverteilung auf die Räder sind die großen Herausforderungen. Diesw Faktoren sind nur mit mehreren Rahmengrössen und bei kleinen bis mittelgrossen Personen mit einem 20” und einem 26” Rad zu meitern. Ein höhere Sitzposition und größere Räder wären für große Personen mit langen Beinen grundsätzlich denkbar. Nebst der besseren Reifenauswahl, einem geringerem Rollwiderstand und mehr Komfort hätte das Fahrrad mit breiten Reifen jedoch mehr Luftwiderstand. Zur Zeit wird ca. 50% des Hinterrades durch den Körper abgedeckt. Nimmt man den Sitz hoch steht bedeutend mehr Reifen im Wind. Ein Highracer mit schmalen Reifen ist schnell und bietet eine gute Übersicht. Ein Hightourer mit breiten Reifen wird eher langsamer und für kleine Personen erschwert fahrbar sein. Beides passt nicht so richtig in unser Konzept. Die Option eines 27.5” (584mm) Hinterrades könnte aber durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein, die mit einem speziellen Ausfallende gelöst werden könnte. Für uns bedeutet ein solch neues Ausfallende einiges an Zeitinvestment: 1 Tag um sauber zu konstruieren und zu zeichnen. 1 Tag für das CNC-Fräsprogramm und um die Maschine zu rüsten. 2 Tage Fräsen für 20 Paar. Und dann stellt sich noch die Frage für welche Achsaufnahme wir das machen. Die logische Antwort gemäss unseren bisherigen Bestellungen ist ganz klar: Steckachse.

    - Wer würde ein solches Ausfallende bestellen?
    - Was wäre ein fairer Preis für eine solche Sonderanfertigung?

    Neue Vorderradnabe: Die W&W Nabe ist ca. 155g schwer und aus 7075 Aluminium. Im Vergleich zu der bisherigen ist sie steifer und ästhetischer. Der Hauptgrund für die neue Nabe war die Abhängigkeit von Hubsmith (Hersteller der bisherigen Nabe). Der ganze Alpentourer ist auf diese Nabe abgestimmt und bei solch zentralen Teile sind wir gerne möglichst frei und flexibel.


    Neue Umlenkrolle: Wir wollten eine Umlenkrolle die stabiler und weniger Schrauben benötigt. Nun fräsen wir die Rolle aus einem Stück und benötigen keine Schrauben.


    Der Seitenständer: Er ist Fluch und Segen zugleich… Schwer, klapprig und bei schwerem Gepäck nicht ideal platziert. Und wenn man losfährt und den Ständer vergisst hochzunehmen kann man schon mal den Rahmen deformieren. Mit den neuen 0,6mm dünnen Rohren des AT2s wir letzter Punkt noch kniffliger. Wir müssten eine verhältnismäßig schwere Aufnahme für einen überaus schweren Seitenständer machen. Das passt mit einem AT2 Sport absolut nicht zusammen. Für den AT2 (ohne Sport) wird es sicherlich wieder einen Ständer geben, dann aber gleich mit neuem Konzept.


    Neuer Gepäckträger: Konsequenterweise muss man den Gepäckträger in den Leichtbau mit einbeziehen. Wir haben neu die Option diesen aus bedeutend leichteren Rohren zu fertigen - und das bei gleicher Stärke. Leider verliert der neue leichtere CroMo Gepäckträger (380g inkl. Befestigungsschrauben, 140g leichter als bisher) seine Rostbeständigkeit. Bei einer Bestellung sind immer beide Optionen wählbar.


    Alpentourer AT2-Sport: Der AT2-Sport ist bei gleichbleibenden Komponenten etwas mehr als 1kg leichter. montiert man die neue XTR Gruppe und lässt man den Gepäckträger weg kommt man auf ein Gewicht von 12kg (wie an der Spezi ausgestellt, also komplett fahrbar mit Pedalen und Radschützern). Anstelle vom Gepäckträger kann man leichte Packsäcke hinter und unter dem Sitz montieren. Ideal für sportliche Touren oder Brevets.
    Ausgerüstet mit der bedeutend günstigeren SRAM 1x12 GX Schaltgruppe, leichten Pedalen, XT-Bremsen und Akkuscheinwerfer und den leichten KHE-Reifen wiegt das Rad tourenfertige inkl. Gepäckträger ca. 13.2 kg.


    Herzlichst - euer Wolf & Wolf Team
     
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  18. fab-j

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    Schöne Statusmeldung!

    Ich nicht
    Ich fahre Rotor mit niedrigem Q im DF.
    Ich will Rotor am Wolf.
    Bin ich unschlüssig... ich mag die "406/559 in Breit" Optik. 40-584 müsste doch jetzt schon gehen, oder?
    Das Problem der fehlenden passenden Tubelessreifen für vorne löst ein 584 Hinterrad auch nicht.
    Ihr müsstet mehr Fahrräder verkaufen und dann nen Reifenhersteller ins Boot holen.
    Ich mag Tubeless!

    Gruß, Johannes
     
  19. spreehertie

    spreehertie gewerblich

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    Ja! Ich mag laute Freiläufe*) - zum Rennradfahrer-Ärgern!:D Aber eigentlich ist mir das egal, weil ich meistens trete?;)
    :eek: Beim Harig hat Anfang der 90er noch 1 Kilometer gereicht, aber die meisten Rahmenrohre sind heute in Fernost.
    (y)
    Vielleicht wäre eine Lösung wie beim Flux S900 möglich? Immer Scheibenbremse am Hinterrad und den Hinterbau so groß und breit zu gestalten, daß von 26" in sehr breit bis 28" in breit alles möglich ist.

    Gruß
    Felix

    *) Den habe ich leider nicht, aber der meiner alten Hügi-Nabe ist auch nicht schlecht.(y)
    PS:
    Ich finde schon, daß ein Hightourer Vorteile hat. Ich bin mit der Umrüstung meins alten Dalli auf 26"-Vorderrad sehr zufrieden.:oops: Vielleicht geht das dann nicht für sehr kleine Fahrer, aber möglicherweise finden sich auch genügend große Interessenten. Bezüglich des Windwiderstandes: Der 35er Kojak reicht mir beim 26"-Vorderrad, hinten wäre breiter natürlich besser, aber in meinen Dalli-Rahmen paßt nicht mehr rein.
    Auch bei Flux sind die Modelle mit großen Laufrädern, S900 und S-Max, beliebter als die kleinen S-Modelle und das C-500.;)
     
  20. dbuebersee

    dbuebersee

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    Genau, und um schnarchendes Spaziervolk auf mich aufmerksam zu machen.
     


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