Wolf & Wolf

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So, meine Vorbereitung für die morgige MSR300 sind abgeschlossen. Habe nun auch endlich die Stelle gefunden, wo die Kette immer an den Rahmen anschlägt und diese mit Kettenrohr geschützt. Die Fahnenstange musste ich ganz schön abschleifen, dass sie in die Hülse des Wolf passt. Dafür ist es ordentlich fest. 160cm Fahnenstange ist natürlich eine Schade am Wolf. Mit dem selbst gemachtem Flaglight ist da auch ohne Fahrt enorm Bewegung drin. Bin gespannt, ob ich so durch komme oder mir alles abbricht und man mich aus dem Rennen nehmen wird :-(
 

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Mal eine Frage an die W&W- Besitzer: Wie verhält sich das in sandig- schlammigem Terrain, bleibt die Kette sauber oder setzt sich dort mit der Zeit auch Sand und Schlamm in der Kette fest und es knirscht munter vor sich hin?
 
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Mal eine Frage an die W&W- Besitzer: Wie verhält sich das in sandig- schlammigem Terrain, bleibt die Kette sauber oder setzt sich dort mit der Zeit auch Sand und Schlamm in der Kette fest und es knirscht munter vor sich hin?
Also ich sehe da keinen Unterscheid zu anderen, nichtverkleideten Liegerädern (zumindest nicht zu meinem HP Grasshopper). Was soll denn auch anders sein? Klar, mit Kettenschaltung sammelt man sicher mehr Dreck und das XT Schaltwerk hängt bei einem 26 Zoll-Rad schon recht tief... sonst hat der Wolf ja auch gute Schutzbleche, die viel abhalten. Die Kettenrohre sind ein wenig eine individuelle Sache. Ich fahre mit der Herstellerkonfiguration aber gleitfähigeren Variante. Habe den Eindruck, dass die Rohre schon das Grobe abhalten. Zum Ende aber sammelt sich auch in denen immer etwas. Den meisten Einfluss hat für mich das Kettenfett: So ein Rohloff-Fett hält zwar 400km+ und auch bei Regen, sammelt aber Dreck wie ein Magnet. Verwende gerade Muc-off C3* und das ist ein großer Unterschied. Vor allem wegen einer Trockenvariante (99% der Anwendungszeit) und einer Variante für Regentage, die sich nicht rauswäscht, aber eben auch mehr Dreck sammelt. Auch unterwegs habe ich immer einen Lappen dabei und lassen bei mehrtägigen Touren da mal die Kette durchlaufen. Will sagen: wie die Kette einsaut hängt auch ein wenig von der individuellen Routine ab.
 
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Die MSR 300 war übrigens für mich ein super Event. Viel Spaß und gut organisiert. Zumindest unter den Nachtstartern schien ich das einzige Liegerad gewesen zu sein. Der Wolf hat super geliefert. (Wenn auch die XT Kassette mit kleinerer Gangabstufung für das Gruppenfahren besser gewesen wäre.) Im Vorfeld habe ich mich sehr über die Auflage, eine 1,6m lange Fahne mit Flaglight geärgert. Muss aber sagen, dass ich die letztlich gar nicht gemerkt habe und sie mit unten montiertem Flatterband ruhig und unauffällig lief. Das Abschleifen der Fahnenstange für die Montagehülse am Wolf ist auch nicht nötig. Diese habe ich letztlich gar nicht genutzt und die Stange daran vorbei einfach bis zur Sitzbespannung durchgeschoben. Das hielt sehr gut.
 
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Also ich sehe da keinen Unterscheid zu anderen, nichtverkleideten Liegerädern (zumindest nicht zu meinem HP Grasshopper). Was soll denn auch anders sein? Klar, mit Kettenschaltung sammelt man sicher mehr Dreck und das XT Schaltwerk hängt bei einem 26 Zoll-Rad schon recht tief... sonst hat der Wolf ja auch gute Schutzbleche, die viel abhalten. Die Kettenrohre sind ein wenig eine individuelle Sache. Ich fahre mit der Herstellerkonfiguration aber gleitfähigeren Variante. Habe den Eindruck, dass die Rohre schon das Grobe abhalten. Zum Ende aber sammelt sich auch in denen immer etwas. Den meisten Einfluss hat für mich das Kettenfett: So ein Rohloff-Fett hält zwar 400km+ und auch bei Regen, sammelt aber Dreck wie ein Magnet. Verwende gerade Muc-off C3* und das ist ein großer Unterschied. Vor allem wegen einer Trockenvariante (99% der Anwendungszeit) und einer Variante für Regentage, die sich nicht rauswäscht, aber eben auch mehr Dreck sammelt. Auch unterwegs habe ich immer einen Lappen dabei und lassen bei mehrtägigen Touren da mal die Kette durchlaufen. Will sagen: wie die Kette einsaut hängt auch ein wenig von der individuellen Routine ab.
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Das ist hier natürlich OT, bei trockener Piste gibt es keine Probleme, sobald es schlammig und matschig wird, gibt es konstanten Nachschub zum Knirschen. Nur mit "originalem" Schutzblech war es ähnlich katastrophal, auf Dauer bei solchen Streckenverhältnissen ginge das nur mit überlangen Kettenrohren.
Die hat aber das Wolf & Wolf auch nicht oder irre ich mich? Oder existiert dort diese Problematik nicht so arg?
 
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ginge das nur mit überlangen Kettenrohren.
Die hat aber das Wolf & Wolf auch nicht oder irre ich mich? Oder existiert dort diese Problematik nicht so arg?
Das untere Kettenrohr ist bei meinem Wolf ca. 15 cm länger, als das von W&W vorgesehene.
Der Schmutz, der vom Vorderrad kommt, wird da besser abgehalten.

Ein Kettenschutz, der nach der Umlenkrolle bis über die Kasette reicht, würde weiteren Schutz bieten.
 
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Gratulation. Was genau hat dich denn bewogen, neben dem AT1 die Nr. 2 zu holen? Was waren ausschlaggebende Punkte?
 

irg

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Also ich sehe da keinen Unterscheid zu anderen, nichtverkleideten Liegerädern (zumindest nicht zu meinem HP Grasshopper). Was soll denn auch anders sein? Klar, mit Kettenschaltung sammelt man sicher mehr Dreck und das XT Schaltwerk hängt bei einem 26 Zoll-Rad schon recht tief... sonst hat der Wolf ja auch gute Schutzbleche, die viel abhalten. Die Kettenrohre sind ein wenig eine individuelle Sache. Ich fahre mit der Herstellerkonfiguration aber gleitfähigeren Variante. Habe den Eindruck, dass die Rohre schon das Grobe abhalten. Zum Ende aber sammelt sich auch in denen immer etwas. Den meisten Einfluss hat für mich das Kettenfett: So ein Rohloff-Fett hält zwar 400km+ und auch bei Regen, sammelt aber Dreck wie ein Magnet. Verwende gerade Muc-off C3* und das ist ein großer Unterschied. Vor allem wegen einer Trockenvariante (99% der Anwendungszeit) und einer Variante für Regentage, die sich nicht rauswäscht, aber eben auch mehr Dreck sammelt. Auch unterwegs habe ich immer einen Lappen dabei und lassen bei mehrtägigen Touren da mal die Kette durchlaufen. Will sagen: wie die Kette einsaut hängt auch ein wenig von der individuellen Routine ab.
Ich muss gestehen, dass ich mich nicht sehr um die Sauberkeit der Kette kümmere. Die Ketten meiner Räder werden regelmäßig geölt, grober Dreck ab gewischt, damit hat es sich schon. Ich bin mir gar nicht sicher, ob nicht intensives Putzen erst Körnchen zwischen die Laschen schiebt, wo sie ihr knirschendes Werk leisten. So lange sie außen kleben, schauen sie zwar nicht schön aus, tun aber nichts. Die Rohre setzen dabei auch nicht zu.

Mein Distance mit Kettenschaltung fährt nach wie vor mit der ersten Kette, das sind über 11000km. Nach 10 000km habe ich gemessen und fast keine Längung erkennen können. Ich glaube, bei dem Radl gibt erst die Kassette auf, bevor die Kette zum Tausch ansteht. Und die hat natürlich, wie oben geschrieben, einiges an Dreck ab bekommen. Ich fahre ja nicht nur auf Asphalt und nicht nur im Trockenen.

lg!
georg
 
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Richtig Georg, die Meinungen scheinen hier stark auseinander zu gehen ich muss gestehen, dass ich auch beim Saubermachen den Dreck zwischen den Gliedern kaum richtig raus bekomme. Ob die Kette durch oberflächliches Reinigen länger hält? - Keine Ahnung. Außerdem ist die Kettenreinigung bei einem Lieger schon etwas aufwendiger (richtig gemacht mit Kettenreinigungsgerät).
Ich habe es einfach gerne sauber - nicht fanatisch sauber aber eben gepflegt aussehend und merke, dass die Schaltvorgänge einfach sauberer laufen und die Kette besser durch die Rohre läuft. Meistens nehme ich nur einen Lappen, sprühe etwas WD40 drauf zum Lösen des Fettes und lasse die Kette durchlaufen. Bei Bedarf wird nachgeschmiert mit Muc-off C3 trocken - aber nur bei Bedarf. Ob die Kette trocken wird merke ich oft beim Fahren, wenn die Glieder zu reflektieren beginnen. So dreckt die Kette eigentlich kaum ein und wirkliche Arbeit ist es auch nicht.
 

wolfundwolf

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Liebe Alpentourer-Piloten*innen, liebe Liegeradfahrer*innen, liebe Interessent*innen,

gerne möchten wir euch zu einer kleinen Eröffnung unserer neuen Montagewerkstatt in Deutschland einladen.
Ein langersehnter Wunsch geht für uns damit in Erfüllung. Wir konnten im ehemaligen Textilindustrie-Areal Lauffenmühle in Lauchringen tolle Räumlichkeiten anmieten und haben diese in den letzten Monaten renoviert und ausgebaut.

Künftig soll hier die Endmontage unserer Alpentourer stattfinden und somit eine Abholung der Alpentourer in Deutschland ermöglicht werden. Wir möchten die Eröffnung gerne im kleinen Rahmen mit euch feiern.

Aufgrund von Corona werden wir entsprechende Vorkehrungen treffen müssen. Wir können einen Großteil unserer Zusammenseins ins Freie verlegen. Im Werkstattbereich wird der Zugang begrenzt und nur mit 3G und Maske möglich sein.

Termin:
Samstag 30.10.2021 ab 10 Uhr

Ort:
Kadelburgerstrasse 11
79787 Lauchringen

Für einen Besuch bitten wir zur besserer Planbarkeit um eine Anmeldung -> https://forms.gle/hDKufXe4DjWnuRGSA
Wir würden uns ausserordentlich freuen, euch zahlreich begrüßen zu dürfen!


Herzliche Grüsse
das Wolf & Wolf Team


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Vielleicht lassen wir erst mal den Gebrauchtmarkt auf ein angenehmes Maß anwachsen :sneaky:
Du meinst, dass der nicht vorhandene Gebrauchtmarkt für Wölfe erstmal entsteht? Anscheinend wollen die bisherigen Käufer sich nicht davon trennen :D
Da ich gerade durch den Gebrauchtmarkt scrollte, musste ich diese drei Jahre alten Zitate doch nochmal rausholen. Es hat sich was getan seitdem, so falsch lag ich wohl nicht:

Gruß,
Martin
 
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