Wolf & Wolf

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Gruß an die Gemeinde und freunde des Alpentourers!

Ich lese diesen Faden nun schon eine ganze Weile mit und möchte mich für die interessanten Beiträge und Hilfestellungen bedanken. Seit Anfang des Jahres bin ich nun selbst stolzer Inhaber eines wunderschönen AT2 mit inzwischen über 1000km auf der Uhr. Vom HP Grasshopper kommend wurden bisher all meine Erwartungen erfüllt und übertroffen.

Eine dringende Frage habe ich nun bevor ich kommendes Wochenende wieder auf Tour gehe: Das Schaltwerk ist in einer Weise montiert, dass ich das Rad nicht gerade nach unten herausziehen kann nach Entnahme der Steckachse. Das ist dann ein ewiges Gewürge, bis ich das Rad raus habe. Vorne stoße ich mit dem Mantel an das Schutzblech und nach unten ist auf Grund der oberen Rolle des Schaltwerkes der saubere Weg blockiert. Ich habe die Montage auch geprüft, aber keine Alternative oder Fehler gefunden? Den Hebel des Schaltwerkes habe ich natürlich gelöst. Das Schaltwerk ist ein Shimano XT auf einer 12fach Kassette.

Habt ihr eine Idee dazu? Danke

Gruß Zere
 
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Kette aufs kleinste Ritzel und ggfs. vorn auf ein kleines Kettenblatt sofern vorhanden. Und dann hier gucken: https://www.canyon.com/de-de/support-articles/shadow-plus-typ2.html
Danke für die schnelle Antwort. Kleinstes Ritzel ist klar klar, Kettenblatt auch (ist ein Einfachantrieb), und wie erwähnt habe ich den Hebel schon umgelegt, sonst lässt sich ja das Schaltwerk gar nicht manuell entspannen. Aber auch wenn ich dann das Schaltwerk so weit als möglich per Hand öffne, ist nicht genug Platz, dass das Rad problemlos nach unten entnommen werden könnte. Bzw. dann führe ich das Rad hinter der oberen Umlenkrolle entlang, was bedeutet, dass das kleinste Ritzel noch in der Kette hängt...

Auf dem Bild sieht man die Stellung des Schaltwerkes, wenn ich es ganz herunternehme. Die obere Rolle steht in einer Position, dass ich das unterste Ritzel/Rad nach immer nicht nach vorne ausfädeln kann und das nach hinten machen muss, wo das Ritzel dann natürlich noch in einer Schlaufe der Kette hängt. Klar das geht schon irgendwie, die von Shimano versprochene Erleichtung beim Aus- und Einbau des Rades ist es nicht.

(Sry für den Dreck - komme gerade von einer Tour....)
 

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Wenn du das Schaltwerk nicht weiter zurück klappen kannst (Kette schon vom vorderen Kettenblatt abgenommen?), dann wirst du wohl nicht umhin kommen, die Luft aus dem Reifen abzulassen, damit du das Rad beim Aus/Einbau weiter nach vorne bekommst zum Aus/Einfädeln der Nabe in die Ausfallenden.
 
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Danke. Wenn es so ist, dann ist das so. War es nur gewohnt, dass das wie bei meinen anderen Rädern sehr unkompliziert geht. Ohne Luft raus lassen geht es schon, aber geschmeidig ist das eben nicht.
 
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Danke. Wenn es so ist, dann ist das so. War es nur gewohnt, dass das wie bei meinen anderen Rädern sehr unkompliziert geht. Ohne Luft raus lassen geht es schon, aber geschmeidig ist das eben nicht.
Ich fahre auch ein AT2 ... allerdings mit Rohloff und Schnellspannachse ... und keine Steckachse ... meine beiden Laufräder habe ich mit Tubeless ausgerüstet ... anfangs hatte ich erst Bedenken ... inzwischen bin ich aber von dieser Ausführung begistert ... mit dem Einsatz der Tubeless-Laufräder sollte sich eine notwendige Demontage des hinteren Laufrades erübrigen (z.B. Plattfuss) ...
 
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Ich fahre auch ein AT2 ... allerdings mit Rohloff und Schnellspannachse ... und keine Steckachse ... meine beiden Laufräder habe ich mit Tubeless ausgerüstet ... anfangs hatte ich erst Bedenken ... inzwischen bin ich aber von dieser Ausführung begistert ... mit dem Einsatz der Tubeless-Laufräder sollte sich eine notwendige Demontage des hinteren Laufrades erübrigen (z.B. Plattfuss) ...
Na ohne Schaltwerk wird dir das Problem auch fremd sein. Fahre auch tubeless (Contact Urban) und hatte die ersten 1000 km keinen Platten (aber auch keine ersichtlichen Einstiche). Irgendwann muss aber dennoch das Rad raus. Zum Reinigen und zur Auffrischung der Dichtmilch z.B.
 
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Saluti in die Runde,

@Zere, zum Auffüllen der Dichtmilch dürfen die Räder drin bleiben:). Die Einfüllung findet über die Öffnungen der zuvor ausgeschraubten Ventileinsätze locker und easy statt(y).

Gut 6000 km fahre ich jetzt den Schwalbe Allmotion tubeless und habe nur einmal ein "Gummiwürmchen" zur Reparatur eines größeren Einstichs benötigt. Ansonsten hat die Dichtmilch alles tippitoppi abgedichtet. Ich genieße es sehr, keine Schläuche mehr wechseln zu müssen. Das Laufrad kann auch bei der Reparatur mit einem "Gummiwürmchen" im Rahmen verbleiben und diese Art der Reparatur geht ebenfalls sehr fix.

Dir weiterhin tausende herrliche Kilometer auf der "eiermilchlegenden Wollmilchsau" - dem absoluten Allrounder AT.

Heitere und sonnige Grüße

Biopower :)
 
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@Zere, zum Auffüllen der Dichtmilch dürfen die Räder drin bleiben:). Die Einfüllung findet über die Öffnungen der zuvor ausgeschraubten Ventileinsätze locker und easy statt(y).

Jo. Mache ich sonst auch so. Nun stand aber eine große Reinigung an und ich wollte mal sehen, wie viel Dichtmilch so nach 5 Monaten noch drin ist und wie es aussieht. Vorne war der Stand noch ganz ok, hinten war es noch feucht, aber zu wenig. Wollte also noch ein wenig Gefühl für die Sache kriegen ;).

Stimme Dir aber zu: Ich will nicht mehr mit Schlauch fahren.
 
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Na ohne Schaltwerk wird dir das Problem auch fremd sein. Fahre auch tubeless (Contact Urban) und hatte die ersten 1000 km keinen Platten (aber auch keine ersichtlichen Einstiche). Irgendwann muss aber dennoch das Rad raus. Zum Reinigen und zur Auffrischung der Dichtmilch z.B.
... bei meinem AT2 fahre ich zwar Rohloff, aber auch mit einem Kettenspanner ... ganz fremd ist mir deshalb diese Problemstellung nicht ... aber für mich lösbar ... ich möchte ja fahren und nicht putzen und schrauben ... :)
H.
 
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.. ich möchte ja fahren und nicht putzen und schrauben ... :)
Na da denkt eben jeder ein wenig anders. :sneaky: Ich habe fünf Räder zu warten, da ist das für mich ein wichtiges Thema. Dafür schnurren sie dann auch ordentlich und Defekte auf Tour gibt es bei mir nicht.

Habe es jetzt so gelöst, dass ich bei entspanntem Schaltwerk die Kette ganz nach hinten heraus zog und in diese Schlaufe dann das kleinste Ritze einlegte. So von hinten eingefädelt ging das ganz ordentlich (zumindest im Montageständer).
 
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Na da denkt eben jeder ein wenig anders. :sneaky: Ich habe fünf Räder zu warten, da ist das für mich ein wichtiges Thema. Dafür schnurren sie dann auch ordentlich und Defekte auf Tour gibt es bei mir nicht.

Habe es jetzt so gelöst, dass ich bei entspanntem Schaltwerk die Kette ganz nach hinten heraus zog und in diese Schlaufe dann das kleinste Ritze einlegte. So von hinten eingefädelt ging das ganz ordentlich (zumindest im Montageständer).
Zere, kannst du für den AT2 ein Montageständer empfehlen. Danke
 
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Zere, kannst du für den AT2 ein Montageständer empfehlen. Danke
Klar kann ich das. Eigentlich kannst Du nur die von Park Tool verwenden. Ich hatte erst einen Feedback Sport Pro Elite bestellt (weder billig noch schlecht bewertet): Aber die Backen klemmen von den Seiten und da ist unter dem Sitz die Umlenkrolle im Weg. Darum musst Du vor dem Sitz klemmen und dann bist Du zu weit vorm Schwerpunkt entfernt. Das geht am Anfang noch, aber spätestens wenn Du zum ersten Mal das Hinterrad einsetzt und hinten das Gewicht zu groß wird, weißt Du, dass Du die 280 Euro umtauschen möchtest.

Darum kann ich die von Park Tool empfehlen wegen der Kralle, die von unten und oben klemmt. So kannst Du ordentlich unter dem Sitz im Schwerpunkt fassen. Bei Wolf & Wolf verwenden sie auch die Park Tool Kralle.

Der 10.2 würde wahrscheinlich eine gute Wahl sein. Ich habe den aber im Januar nicht bekommen (alle Ständer von Park Tool vergriffen) und musste dann den Park Tool 4-2 nehmen. Das ist die sehr schwere, robuste Ausführung. Hätte nicht gedacht, dass ich mal so viel Geld für einen Montageständer ausgebe. Hatte aber keine Wahl und beim Zusammenschraube des Wolf hat das echt geholfen.

Das eine Bild ist aus der Werkstatttour von Wolf und Wolf und zeigt eine Park Tool Klemme an der "vom Hersteller Empfohlenen Klemmstelle" - wie man so schön sagt. Ein weiteres den Feedback Sport Pro mit der Klemmung vor dem Sitz und dann natürlich Park Tool 4-2 mit Werkzeugablage und Klemmung unter dem Sitz.
 

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Klar kann ich das. Eigentlich kannst Du nur die von Park Tool verwenden. Ich hatte erst einen Feedback Sport Pro Elite bestellt (weder billig noch schlecht bewertet): Aber die Backen klemmen von den Seiten und da ist unter dem Sitz die Umlenkrolle im Weg. Darum musst Du vor dem Sitz klemmen und dann bist Du zu weit vorm Schwerpunkt entfernt. Das geht am Anfang noch, aber spätestens wenn Du zum ersten Mal das Hinterrad einsetzt und hinten das Gewicht zu groß wird, weißt Du, dass Du die 280 Euro umtauschen möchtest.

Darum kann ich die von Park Tool empfehlen wegen der Kralle, die von unten und oben klemmt. So kannst Du ordentlich unter dem Sitz im Schwerpunkt fassen. Bei Wolf & Wolf verwenden sie auch die Park Tool Kralle.

Der 10.2 würde wahrscheinlich eine gute Wahl sein. Ich habe den aber im Januar nicht bekommen (alle Ständer von Park Tool vergriffen) und musste dann den Park Tool 4-2 nehmen. Das ist die sehr schwere, robuste Ausführung. Hätte nicht gedacht, dass ich mal so viel Geld für einen Montageständer ausgebe. Hatte aber keine Wahl und beim Zusammenschraube des Wolf hat das echt geholfen.

Das eine Bild ist aus der Werkstatttour von Wolf und Wolf und zeigt eine Park Tool Klemme an der "vom Hersteller Empfohlenen Klemmstelle" - wie man so schön sagt. Ein weiteres den Feedback Sport Pro mit der Klemmung vor dem Sitz und dann natürlich Park Tool 4-2 mit Werkzeugablage und Klemmung unter dem Sitz.
Vielen Dank für die Infos…vielleicht trifft man sich ja mal
 
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