Wie weiter? - vermeintlich erfolgversprechende Projekte für hydraulische Trommelbremsen in den 2020ern

da waren die Gummidichtungen der schwimmenden Zylinder das Problem
Das Problem sind die Staubmanschetten, bzw. die Ausführung der Abdichtung zwischen Kolben und Belagträger. Hier ein Vierkantschlitz.
Wenn die Staubmanschetten selbst auf einem runden Hals des Zylinders dichten, funktioniert das gleich deutlich besser.
 
Doesn't work in a two-seater;)
Then, my passenger would decide which way we go: feet steering, like rudder in aircraft :X3:
Ich verstehe :ROFLMAO: (y)
Ich finde es aber anspruchsvoll das ganze synchron einzustellen.
Bin sehr gespannt was du dir einfallen lässt :giggle:(y)
I award you ten points for creativity, but only 4 for ergonomics
(the wrist angle seems very uncomfortable to me, or is it?)
Es fühlt sich (nur im Stand versucht mit Rückwärtstreten) tatsächlich ergonomischer an, als bisher am Tiller.

Zum probieren einfach Mal zwei Lenkerhörnchen mit Bremsgriffen hinstecken.
Und man muss es tatsächlich live sehen, auf Bildern kommt es nicht so gut rüber
 
@DerDicke Bleibt denn da noch Platz für die Knie? Ich stoße da manchmal schon an den im Bogen verlegten Schaltzug an.

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Handergonomisch sehe ich eher keine Probleme; ich habe die Hände eh seitlich am Tiller, so als ob der Griff ein U wäre.
 
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@DerDicke Bleibt denn da noch Platz für die Knie? Ich stoße da manchmal schon an den im Bogen verlegten Schaltzug an.

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Handergonomisch sehe ich eher keine Probleme; ich habe die Hände eh seitlich am Tiller, so als ob der Griff ein U wäre.
Puh, keine Ahnung.
Ich glaub das ist wieder sehr individuell :X3:
Man kann die Hörnchen auch um 180° drehen und schauen ob's besser ist, mir war's zu nah, weil mein tiller ohnehin zu lang für mich ist.
Die Schläuche lassen sich dann auch in wilden Radien verlegen
 
Das ist ein 08/15 Kupplungsnehmerzylinder, mit 12.7mm Kolbendurchmesser.
Der hat nur leider, gerade so, zu wenig Weg.....
Es fehlt 1mm um einen Druckpunkt zu haben und die Bremse zu öffnen.
Das könnte man durch einen größeren Geber lösen, meiner hat 9.5mm oder durch kürzen der Hebellänge.
Ich werde also für mich noch den Hebel von der Nocke anpassen.
Kostentechnisch wäre man für zwei Bremsen aktuell bei ~250€.
Und es ist leider deutlich mehr gebastel nötig als mir eigentlich lieb ist:rolleyes:
Wird also leider eine reine Bastler Lösung sein und für mich mach ich sie fertig, denn der Druckpunkt fühlt sich sehr gut an und ich glaub dass es sogar deutlich mehr Bremswirkung erzeugt, als vorher mit Seilzug.
 
Bitte entschuldigt, wenn ich reingrätsche.
Da ich meine Nabe gerade nicht parat habe, habe ich mich gefragt, ob der Nehmerzylinder mit einem solchen Standardteil umsetzbar wäre:
https://de.misumi-ec.com/vona2/detail/221304979063/?rid=c24-allusers_detail_1_221304979063 (dort natürlich die kleinste Ausführung)
Mir ist klar, dass ich davon 2 bräuchte je Bremskreislauf, plus ein Verteilergehäuse (vermutlich nicht off-the-shelf) und dann noch Leitungen und Gebersystem oben draufkommen. Ich suche gerade einfach nach Ansätzen, das integrierte Nehmerzylindersystem näher an die Umsetzung zu treiben... :X3:
 
Was bringt es für Vorteile,
Gar keine.

Ein gut verlegter Bowdenzug tut den Job genausogut. Unser (Euer) Problem sind werksseitig verbesserungswürdig ausgeführte und dann noch schlecht gewartete Bowdenzugverlegungen und völlig unergonomische Bremsgriffe.

Und: Die Hydraulik macht daraus immer noch keine Scheibenbremse. Es ist dann immernoch nur eine Trommelbremse mit funktionierender Ansteuerung.

(...im besten Fall.)
 
wenn das hinterher so gut wie eine alte hs33 funktioniren würde, wäre die Dauerhaftigkeit schon ein riesen Vorteil, keine gammelnden Züge mehr. Meine HS 33 funktioniert seit ca 30Jahren mit 1x neuem Magura Blood.
Allerdings würde ich das bei DOT nicht erwarten. Zumindest ein Rad mit DOT Avid Bremse zieht Feuchtigkeit und die Bremse macht dann dicht im Laufe der Zeit. das müsste dann schon Dot 5 statt 5.1 sein, damit das ähnlich stabil bliebe
 
Eine Trommelbremse musst schon öfter wie alle 30 Jahre einmal putzen.

Hydraulikdichtungen sind auch alle 6 bis 10 Jahre zur präventiven Wartung mal zu tauschen. (Es sei denn Du kannst eine Ausfall verkraften, dann braucht es keine präventive Wartung.)

Und: Züge gammeln ausserhalb der Fahrradbranche nicht. Das ist ein hausgemachtes Problem das leicht abstellbar ist.
 
Gar keine.

Ein gut verlegter Bowdenzug tut den Job genausogut.

I disagree. And turn or bend introduces friction between the outer and inner cable. This can only be minimized by good design (routing) and use of quality cables but it cannot be eliminated.

Hydraulics eliminate this entirely. You can route how you please, with as many sharp bends as you like and still have zero friction losses.

I consider that a huge benefit.
Also, there's no springiness which gives a more clear pressure point: better brake lever feel. And it compensates for wear on its own, while keeping the same feel and efficiency. The rotating pins don't.. that's why they're more prone to stick or drag as the pads wear out.
 
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@Arend-Jan
Wie machst du
1) Entlüftung
2) Belagverschleissnachstellung
3) Zentrierung, so dass sich die Beläge symmetrisch zurückstellen?

1: none. But there's also none in the mechanical setup. The cylinder is aluminum and bolted to the anchor plate, which could then work as a heatsink. The pistons are plastic (POM) so there's no heat flowing into the fluid. And remember, I live in Holland and don't have to descend from the Galibier on a daily basis.

Wait: I thought you asked about ventilation. But you may ask about bleeding. Bleeding is easy.. I've done it countless times on my motorcycles

2: like motorcycles do it which is simple: just provide sufficient stroke. The oil seals provide the return action, in square grooves. This is how it works in motorcycles too. The return spring between the shoes needs to be a lot weaker than the stock spring, so it doesn't overcome this self-adjusting effect and only prevents rattling

3: none. So yes, the leading shoe will wear out faster than the following shoe. This could be corrected for by giving the leading shoe a smaller diameter piston.. But maybe it's not even needed, I would have to test it properly first.
 
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Hydraulics eliminate this entirely. You can route how you please, with as many sharp bends as you like and still have zero friction losses.
Natürlich hat eine Flüssigkeit auch Reibung, wenn sie durch einen dünnen Schlauch läuft. Je länger und dünnernder Schlauch, desto höher die Reibung. Und die Zylinder haben auch Reibung. Ist alles nur deutlich weniger.

Also, there's no springiness
Auch das wird wohl nicht ganz stimmen. Und selbst wenn in der Leitung und der Flüssigkeit absolut keine Nachgiebigkeit wäre, wäre hier ja anscheinend in den anderen Teilen noch genug Nachgiebigkeit, um deutlich den Druckpunkt aufzuweichen, oder?

And it compensates for wear on its own, while keeping the same feel and efficiency.
Passiert der Effekt allgemein bei Hydraulik oder muss man die Dichtungen extra dafür auslegen? Der Rückstellbereich, den man alleine aus den Dichtungen bekommt, ist doch sehr klein, oder? Kann der für eine Trommelbremse reichen? Wenn die dicken Bremsbeläge und die Form der Bremstrommel etwas nachgeben, reicht es nicht und die Bremse schleift nach einer starken Bremsung. Auch wenn beim Aufheizen sich die Bremstrommeln etwas ausweitet, rutscht der Kolben weiter heraus und stellt sich nicht mehr weit genug zurück. Allein schon braucht man bei Trommelbremsen innder Regel mehr Abstand zwischen Belag und Trommel, um schleiffrei zu sein, oder?

Ich bin sehr gespannt, ob das so klappt wie du dir das vorstellst.
 
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