Wie seid ihr eigentlich zum Liegen gekommen?

Dieses Thema im Forum "Liegeräder" wurde erstellt von dbuebersee, 29.08.2017.

  1. dbuebersee

    dbuebersee

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    Hi,
    ich mache seit Jahren an dem Thema Liegerad rum. War schon auf der Spezi, bin diverse Modelle Probe gefahren, hatte vor drei Jahren schon mal den Finger am Mausklick für die Bestellung einer Bacchetta Giro 26 und habe dann doch wieder einen Rückzieher gemacht. Jetzt bin ich wieder mal so weit - massive Nackenprobleme haben mich wieder auf diese Thematik gebracht und Spaß macht es ja auch mit so einem Teil. Aber teuer ist es halt schon in der Anschaffung und ich persönlich habe ausschließlich Uprightfahrer in meinem Freundeskreis.
    Wie seid ihr denn so zum Liegeradeln gekommen? Und wie verhält es sich mit der Verträglichkeit beim zusammen radeln mit UpFahrern? Und seid ihr tatsächlich alle viel glücklicher ;-) seit dem Ihr liegt?

    Fragen über Fragen - wäre schön, wenn ihr ein paar Erfahrungen teilen könntet!

    Gruß vom Bodensee
    Dagmar
     
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  2. Cars10

    Cars10

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    Autounfall. Totalschaden.
    Anschließende Kosten-Nutzen-Analyse des Autos hat uns gezeigt, dass man fast 2 Monate im Jahr nur für den Besitz eines Autos arbeitet. (Versicherung und Steuer ist in Belgien teuer)
    Also wurde nach Auto-Alternativen gesucht. Etwa 1 Jahr später war ich glücklicher HiTrike Besitzer.
    Kurz davor gab es einen Baron, um die Wartezeit aufs Trike zu verkürzen.
    Dann mit dem Umzug kam das Quest, um den verdoppelten Arbeitsweg im Winter besser zu bewältigen.
    Es folgte noch ein Gaucho für gemütliche Ausflüge mit Nicht-Liegern
    Seit Juni freue ich mich über ein DFxl, auch wenn es zur Zeit schmerzt.

    Jaaaaaa! Außerdem 15 kg leichter.

    Gruß eines Exil-Hamburgers der in Belgien bleibt.
     
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  3. hogla

    hogla

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    Auf jeden Fall schmerzfrei (er)
    Mit dem UP war bei mir nach wenigen Kilometern schluß wegen Nacken und Handgelenk..
     
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  4. henningt

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    Ich bin 1997 zum ersten Langlieger gekommen, der hat mich bis vor kurzem (wurde vom Hof geklaut :mad:) auch noch ab und an getragen. Zusätzlich hatte ich noch ein Liegedreirad und seit 4 Jahren fahre ich Milan :)
    Zum Langlieger bin ich damals gekommen, weil ich da schon immer 15km zur Schule fahren mußte, aber kein Auto hatte. Busverbindungen gab es so gut wie keine passenden, und wenn der Bus weg war, mußte ich doch wieder mit dem Rad fahren :rolleyes:
    Den Langlieger bin ich 3 Jahre ausschließlich gefahren, dann kam das Trike und zum Schluss der Milan.
    Aufrecht fahre ich nur noch mit meiner Tochter (5 J.), wenn die mal keine Lust hat auf ihrem KMX Trike zu fahren :whistle:

    Die Saat ist gesät ;)
     
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  5. Jack-Lee

    Jack-Lee

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    Umweg über den Selbstbauversuch eines Öko-PKW. Dann gemerkt: Ist ja nicht nur viel bequemer sondern auch noch schneller als ein Up! Und dann dabei geblieben :)

    Gruß,
    Patrick
     
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  6. Speedissimo

    Speedissimo

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    Bei mir ist es ähnlich: nach wenigen Kilometern wird auf dem UP die rechte Hand taub. Seit einem Umzug ist der Arbeitsweg bei 21 km einfach und das war mir auf dem UP einfach zu unbequem. Mit der SPM macht es wieder Spaß zu Pendeln.
     
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  7. Erdie

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    Probefahrt mit @coma ´s Strada. Dannach Sucht, zittrigre Hände, Entzugserscheinungen. Hoffnungslose Situation ohne Aussicht auf Heilung. Es folgten situationsbedinge Kapitulation und anschließend Kauf des DFXL.
     
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  8. Jedrik

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    Ein Autofahrer: "Ich habe Sie nicht gesehen!" hat mich vom Rennrad geholt und dabei hat meine Schulter was abbekommen. Ich konnte mir dann überlegen, ob ich mit Schmerzmitteln fahren will, die Langstrecke aufgebe oder auf's Liegerad umsteige.

    Das erste Jahr war ein Alptraum, weil ich mit dem Lieger genau da weiter machen wollte, wo ich mit dem Rennrad aufgehört hatte. Dank mangelnder liegeradspezifischer Muskulatur war das mitunter nahezu traumatisch und ich bin wirklich nicht zimperlich. Danach war aber alles gut.

    Ich bin auch vorher schon viel allein gefahren, von daher ist es nicht so wichtig, mit welchem Rad ich unterwegs bin.
     
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  9. jensthomas

    jensthomas

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    Ich habe einen Freund gehabt, der mich auf Liegeräder aufmerksam gemacht hat.Vorher haben wir mit normalen Trekkingräder viele Touren unternommen, beide mit Einradanhänger.Wir haben dann auf HPV und hier im Forum immer geschaut,weil uns Liegeräder intressiert haben. Sind dann 2 Jahre lang nach Bremen zur Outdoormesse gefahren und haben diverse Liegeräder Probe gefahren. Mein Freund hatte immer etwas weniger Geld als ich. Dazu muss ich sagen, das ich degenerierte LWS und HWS Probleme habe. Als ich Geld für das erste Liegerad zusammen hatte, wurde mein Kumpel sehr krank (2 Schlaganfälle und Krebs). Ich habe mir ein G-Force Trike gekauft. Weil ich ihn unterstützen wollte habe ich dann noch ein Flevo Trike und Flevo-Bike gekauft. Er sollte wegen seiner Einschränkung das Trike benutzen ich die Flevos. Habe dann noch eine Youta 2000 dazu gekauft, damit wir flexibel sind. Leider hatten wir nur wenige Monate Spass zusammen, er ist dann leider verstorben. R.I.P Manuel Rohde mein bester Freund. Ich habe mittlerweile noch 3 verschiedene Einradanhänger und ein Tiertransportanhänger. Dazu besteht meine Sammlung noch aus 2 E-Bikes, ein Rennrad, ein Tourenrad und ein Mountainbike. Ich werde defenitiv Liegeräder/Fahrräder fahren solange es geht, es ist halt mein liebstes Hobby.Die Liegeräder könnt ihr in meinen Medien finden.
     

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  10. GandalfderGraue

    GandalfderGraue

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    Mein Rücken machte , vor ein paar Jahren , längere Strecken auf dem Up einfach nicht mehr mit. Die Liegeräder sind eine regelrechte Therapie.
    Schneller ist man auch noch unterwegs und Spaß macht es auch mehr. Das ich auch ganz gerne Schraube ist dabei nicht von Nachteil.

    Lg
    Gandalf
     
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  11. crummel

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    Bei mir waren es einschlafende/kribbelnde Finger nach >15 Minuten Fahrt mit dem aufrechten Rad. Üblicherweise war das schnell wieder vorbei, aber nach einer mehrtägigen Radtour hörte es gar nicht mehr auf. Bis der letzte Finger wieder Gefühl hatte, hatte es ca. 6 Monate gedauert. Da begann ich dann nach Alternativen zu recherchieren und bin so auf dieses Forum gestoßen. Dann wurde es erst ein Trike, dann ein Velomobil, und zuletzt auch noch ein einspuriges Liegerad.

    Andere Antworten und Erfahrungen findest Du u.a. in diesen beiden älteren threads:
    - Umfrage: Wie seid Ihr "aufs Velomobil gekommen"?
    - Erfahrung bzw. wie man zu Velomobile, Liegerad, Trike
     
  12. TarnKappe

    TarnKappe

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    Zuerst war der Wunsch das ganze Jahr, egal bei welchem Wetter, mit dem Rad fahren zu können. Damit vielleicht auf ein Auto verzichten zu können.
    Übers Internet kam ich darauf, dass es sogenannte Velomobile gibt. Gesehen hatte ich bis dato keines.
    Nach ein paar Probefahrten und Überlegungen, kam ich zu dem Schluss, erst mal "klein" anzufangen, mit einem Trike.
    Übers Trike entdeckt, dass man damit ja den ganzen Tag radeln kann ohne Schmerzen. Abgesehen von den Beinmuskeln. :LOL:
    Der Einspurer kam später hinzu. Quasi das Trike in schnell.

    Ach ja, die ursprüngliche Absicht, bei jedem Wetter radeln zu können, habe ich dann anders gelöst.
    Stichwort: Kleidung. Und für die paar harten Wintertage im Jahr ein MTB mit breiten Spike-Reifen. ;)

    Schlecht. Beim Trike ist's der Höhenunterschied. Beim Highracer der Tempounterschied.
    Aber erstens radel ich eh meist spontan (was Zeitpunkt, Länge, Strecke und Rad betrifft) und deshalb allein. Ich habe keine regelmäßig geplanten Ausfahrten oder einen Trainingsplan.
    Zweitens habe ich weiterhin diverse Ups, die ich für gemeinsame Ausfahrten nehmen kann.

    Ja, schon. (y)
    Wobei ich ja nicht ausschließlich liege. Von aktuell 5 Rädern sind 2 Liegeräder. Jedes meiner Räder hat sein Einsatzgebiet. Und jedes kommt 2017 auf wenigstens 1.000 km.

    Mir persönlich wäre mein Trike und meine Carbon-Liege zu schade, um damit in die Arbeit zu fahren oder die unbeaufsichtigt in der Stadt stehen zu lassen. Auch zwecks Übersicht ist mir im hiesigen Stadtverkehr ein Up lieber. Im nahen Bayerischen Wald, über Stock und Stein, nehme ich auch lieber ein richtiges MTB.

    Nicht falsch verstehen. Trike und Highracer haben andere Einsatzgebiete und da würde ich sie auch nicht eintauschen wollen.
    Gerade weil du von "glücklich" sprichst, gibt's für mich nichts besseres als sich auf's Trike zu setzen und abseits vom Verkehr entlang Donau, Regen oder Naab zu schweben.
     
  13. lotharko

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    Nach meinem ersten lüsterenen Blicken auf das Tripendo und den Kreuzotter Tieflieger im Jahr 2009 gab es keinen rettenden Ausweg mehr.....
     
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  14. crummel

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    Ah, da waren ja noch andere Fragen... Das Zusammenleben mit aufrechten Fahrern ist zugegebenermassen etwas schwierig. Aber nicht wegen der unterschiedlichen Höhe, sondern eher weil die so langsam sind und ich ständig langsam machen muss, nur um dann alle 2 Minuten bei Gegenverkehr entweder vor oder hinter ihnen einscheren muss. Und glücklich? Ja. ~17 kg leichter und mittlerweile autofrei, mache ich alles mit den Rädern oder der Bahn. Grüße - auch vom Bodensee.
     
  15. heisseiliger

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    Liegeradkauf nach 2 x headbanging ...
     
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  16. michiq_de

    michiq_de

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    Hallo,
    ich bin schon immer sehr gerne Rad gefahren, als Kind, beim Studium, usw. Eine Zeit lang wars mit dem Radeln weniger, weil Kinderwagenschieben sich schlecht mit Radeln verbinden lassen konnte. Später die ersten Langtouren, da schmerzten diverse Körperstellen, hinten, an den Handgelenken und im Nacken.
    Auf einer Tour hatte ich mal eine Hornett gesehen, aber mir noch nichts dabei gedacht.
    Später im I-Net mehr dazu gelesen, davon geträumt, aber die Preise waren für mich jenseits von gut und böse. Eine Probefahrt in Berlin, die Straße hoch und runter, auf einem Langlieger (das muss so um 2001 herum gewesen sein), angefixt mit Suchtfaktor. Sicherlich waren einige übertriebene Darstellungen auch mit ausschlaggebend. Dann habe ich diverse Baupläne (Flevobike, B2BTandem) studiert und begonnen zu planen. Just da stand bei ebay ein Liegerad, das ich ersteigern konnte, und seitdem bin ich dabei, Sommer 2005.
    Bisher nur 2 Räder nacheinander, eine Raubkopie der SMGT und den Taifun von Challenge.
    Das Upright hängt im Schuppen und wird nur äußerst selten als Gästerad genutzt, das (Up-)Tandem für gemeinsame Ausfahrten mit der Frau, wenn sie denn gesundheitlich dazu bereit ist. Alle anderen Wege mit der Liege, bisweilen auch zum Dienst, einfach 40 km, meist Freizeitradeln und Urlaubstouren.

    mfG
    Michael
     
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  17. TimB

    TimB

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    Go-One Evo K
    Hallo erstmal,

    - Rückenschmerzen seit ich 5 1/2 war
    - Anfang des Studiums von Liegerädern gehört
    - nach 2 Jahren Suche '98 was Gebrauchtes in meiner Preisregion gefunden und seitdem immer mehr geradelt. Kurzlieger I, Tieflieger I,Trike, Tieflieger II, Kurzlieger II, Kurzlieger III, Ruderrad, Velomobil I, Velomobil II, Highracer, Kurzliegertandem (n+1)

    Mit den Ups kann man schön mitfahren, wenn man gegenseitig auf den anderen wartet. Wer in der Ebene Schritt halten kann, muß bergauf halt auf mich warten.
    Wer berghoch so schnell ist wie ich, auf den warte ich in der Ebene. Das funktioniert aber ganz gut. Wir fahren in Italien gerne gemischt für ne Woche zum Trainieren.

    Glücklicher als nach jeder Tour wie ne alte Frau mit Buckel rumlaufen? Klar!

    Das lässt sich ändern. Erst einmal bist Du am Bodensee genau richtig: Treffen, Club, Laden, Laden, Laden, Laden
    Und vielleicht tust Du Dich mit meinem Pulmologen zusammen, der hat gestern auch überlegt, ob er sich so ein Velomobil mal anschauen soll, nachdem ihn in Wangen schonmal eins versägt hat ;)

    Gruß,

    Tim
     
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  18. Opti

    Opti

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    Ich optimiere gern (z.B. meine Radgeschwindigkeit) und irgendwann habe ich durch Googeln rausgefunden, dass Liegeräder halt schneller sind.
    Ich hab keine Freunde. Spass beiseite, ich fahre hauptsächlich zur Arbeit oder gemütlich mit der Familie, da ist egal was ich fahr.
    Glücklicher? Also wenn ich ehrlich bin wäre ich aufrecht wahrscheinlich genauso glücklich, ich habe aber auch (noch) keine gesundheitlichen Probleme.
     
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  19. Biopace

    Biopace

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    Optima Baron
    Ich bin vor vielen Jahren mal auf dem Up ziemlich flott unterwegs gewesen. Jedenfalls meinte ich das, bis ich von einem Lowracer (schätzungsweise Eigenbau) mit einem geradezu abartigen Geschwindigkeitsüberschuss überholt wurde. Das hat mich nicht mehr losgelassen, allerdings hat es sehr lange gedauert bis ich mich dann selbst zu einem Kauf durchringen konnte.
    Ich fahre ab und zu mit einem Rennradler. Abgesehen davon dass ich mich ab und zu daran erinnern muss vom Gas zu gehen, funktioniert das ganz gut. :cool:

    Liegerad fahren macht auf jeden Fall glücklich, ich möchte es nicht mehr missen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.08.2017
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  20. Fanfan

    Fanfan

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    Optima Cheetah
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    HP Gekko
    Fahren mit anderen zusammen geht gut, wenn:
    • ... der Untergrund nicht zu schlecht für das Liegerad ist. Die Umkehrung dieser Frage kann sein, ob die für's Liegerad günstigste Strecke für die anderen nicht zu langweilig ist.
    • ... die Liege nicht zu tief ist, um sich mit anderen zu unterhalten. Ich höre manchmal die Roll- und Antriebsgeräusche besser als die Stimme des anderen.
    • ... man beim gefahrenen Tempo noch leichte Leistungsreserven hat oder gelegentliches Warten den anderen egal ist.
    Je nach Tour kann manches davon auch völlig wurscht sein.
    Wenn ich mal mit Trekkingrädern oder MTB zusammen gefahren bin, waren es übrigens nicht die Anstiege, die mich zurückfallen ließen, sondern Kies- und Matschwege, Herbstlaub und kurvige Gefälle. Die wirbelnden Füße da vorn fallen Mitfahrern öfter mal auf, wenn wir nebeneinander fahren oder wenn ich mich langsam an einem vorbeischiebe, aber wirklich gestört hat das noch niemanden.

    Es gibt auch Fälle, in denen Liegeradfahrer wieder zurück zum Up sind, um besser mit anderen zusammen fahren zu können. Bei dem einen, von dem ich weiß, ging's um MTB-Fahrten, die er auch mit breiten 26"-Reifen und Federung vorn+hinten nicht ansatzweise mitmachen konnte, beim anderen stand die Liege meistens rum, weil er bei Fahrten mit seiner Partnerin doch immer das Trekkingrad genommen hat.

    Nö, nur entspannter unterwegs. :)
    Was damals den Anstoß geliefert hat, weiß ich nicht mehr. Ich wusste schon dass es Liegeräder gibt, denn mein Bruder war vorher schonmal mit einem Langlieger unterwegs und ein Mitfahrer im Auto hat von einem Back-to-Back-Tandem geschwärmt, bei dem er als Stoker bei 50 km/h die Vögel zwitschern hören konnte. Irgendwann hab ich mal bei Pedalkraft vorbeigeschaut und ein paar Räder probiert, und nach ein paar der damaligen Gruppentestfahrten war die Frage nicht mehr, ob ich so ein Rad fahren will, sondern nur noch, was für eins. Gesundheitliche Probleme waren kein Thema, auch nicht Schmerzen in den Händen oder im Hintern nach längeren Touren (auch wenn letzterer mir heute weh tut, wenn ich länger als eine Stunde auf dem Trekkingrad sitze).
     
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