Wie funktioniert der Garmin Geschwindigkeitssensor

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Vermutlich bin ich wieder einmal nicht in der Lage richtig zu suchen. Bevor ich das Geld ausgebe, möchte ich gerne wissen wie der Garmin Geschwindigkeitssensor funktioniert. Eine Installationsanleitung habe ich gefunden, aber keine Einstellanleitung.
Das Teil wird wohl auf der Nabe befestigt, soweit klar. Ich möchte die Daten zu meiner Forerunner 965 übertragen und da muss ich ja wohl irgendwie den Radumfang einstellen. Weiß jemand wie das geht oder wo das beschrieben ist? Danke.
 
Falls Du die Technik meinst:
Die Funktion dieser Naben-Sensoren basiert auf kleinen IMU-Chips, die durch Airbags, Handys usw. recht klein und günstig geworden sind und den Drehwinkel des Rades (der Nabe) erfassen.
Die meisten Sensoren funken auf offenem Bluetooth-LE Standard oder dem proprietären Garmin ANT-Protokoll (oder beides) und liefern immer nur Umdrehungs-Zähler (die irgendwann überlaufen und dann wieder ab 0 beginnen, also rein funktionieren inkrementel) - sie liefern noch keine absolute Entfernung oder Geschwindigkeit.
Daher muss das empfangende Gerät (Uhr, Radcomputer etc.) dazu einen Radumfang kennen oder aufgrund von GPS-Daten in Zusammenhang mit den Umdrehungen in einer Trainingsphase selbst ermitteln.
 
Danke Uli.
Das war bei mir wohl eine absolute Denkblokade. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, in meiner Forerunner-Anleitung zu schauen.
Kleine weitere Info .

Alle diese Sensoren sind bewegungs bzw. Lage Sensoren und erwarten eine dünne Nabe eines Laufrads, also weder eine Rohloff noch ein nabendynamo. Ansonsten kann man sie auch hervorragend automatisch per GPS Kalibrieren oder den Umfang im Sensor Menü eingeben
 
Aktuelles Thema auch für mich - danke für eure Mitteilungen. Gibt es eigentlich hinsichtlich der Signalübertragung vom Sensor zum Gerät Probleme, also schwächt etwa die Carbonhülle des VM das Signal?
 
Alle diese Sensoren sind bewegungs bzw. Lage Sensoren und erwarten eine dünne Nabe eines Laufrads, also weder eine Rohloff noch ein nabendynamo. Ansonsten kann man sie auch hervorragend automatisch per GPS Kalibrieren oder den Umfang im Sensor Menü eingeben
Bei einem SON habe ich schon erfolgreich mit solchen Sensoren (Günstige China-Dinger, kein Garmin) gemessen. Nur bei der Befestigung muss man etwas improvisieren.
Sogar seitlich "hochkant" an den Speichen eines 20 Zoll Vorderrades (mit 90er Trommeln) hat funktioniert.
Muss man aber ausprobieren, keine Garantie, dafür sind sie ja tatsächlich nicht vorgesehen. Hat aber wie gesagt bei mir mehrfach geklappt.

Aktuelles Thema auch für mich - danke für eure Mitteilungen. Gibt es eigentlich hinsichtlich der Signalübertragung vom Sensor zum Gerät Probleme, also schwächt etwa die Carbonhülle des VM das Signal?
Muss man auch probieren.
Vom Hinterrad selbst mit Haube bei mir in DF und A9 kein Problem bisher.
 
Bei einem SON habe ich schon erfolgreich mit solchen Sensoren (Günstige China-Dinger, kein Garmin) gemessen. Nur bei der Befestigung muss man etwas improvisieren.
Sogar seitlich "hochkant" an den Speichen eines 20 Zoll Vorderrades (mit 90er Trommeln) hat funktioniert.
Muss man aber ausprobieren, keine Garantie, dafür sind sie ja tatsächlich nicht vorgesehen. Hat aber wie gesagt bei mir mehrfach geklappt.

als bei Garmin steht explizit dabei, dass sie davon abraten.

für Rohloff habe ich es getestet:
- funktioniert zwar insofern es Messwerte liefert.
- die sind aber nicht gut; immer wieder Fehler

Muss man auch probieren.
Vom Hinterrad selbst mit Haube bei mir in DF und A9 kein Problem bisher.
am Trike läuft er bei den 3 Laufrädern auf dem Laufrad, wo nicht der SON oder die Rohloff ist. Funktioniert dort sehr gut ... Am Reiserad gibt es nur Hinterrad (Rohloff) oder 1 Vorderrad (SON)
 
Mein Magene-Geschwindigkeitssensor (neu, frische Batterie) am Hinterrad im Bülk wird vom Radcomputer am Tiller nicht gefunden. Mit Garmin (V2, frische Batterie) habe ich es noch nicht ausprobiert.
 
Aktuelles Thema auch für mich - danke für eure Mitteilungen. Gibt es eigentlich hinsichtlich der Signalübertragung vom Sensor zum Gerät Probleme, also schwächt etwa die Carbonhülle des VM das Signal?
Ich habe am HiTrike schon den Tretlagersensor und der funktioniert mit Vivoactive 3 am Hangelenk unzuverlässig. Mit der Forerunner 965 geht es aber gut.
 
als bei Garmin steht explizit dabei, dass sie davon abraten.

für Rohloff habe ich es getestet:
- funktioniert zwar insofern es Messwerte liefert.
- die sind aber nicht gut; immer wieder Fehler
Der Trittfrequenzsensor soll den Rebel, das wird zusammen mit meiner Forerunner 965 funktionieren. Der Geschwindigkeitssensor soll an das Ergometer - wenn es da nicht funktioniert, dann kommt er an ein Rebel-Vorderrad.
 
Ich habe am HiTrike schon den Tretlagersensor und der funktioniert mit Vivoactive 3 am Hangelenk unzuverlässig. Mit der Forerunner 965 geht es aber gut.
Vivoactive 3 hatte ich auch, war ich nicht wirklich zufrieden (Akku, Empfang Sensoren etc ...) nun habe ich die Garmin Instinct 2 Solar. kein Touch Gedöns, Ultrarobust, Knöpfe die man findet, Laufzeit super
 
Der Trittfrequenzsensor soll den Rebel, das wird zusammen mit meiner Forerunner 965 funktionieren. Der Geschwindigkeitssensor soll an das Ergometer - wenn es da nicht funktioniert, dann kommt er an ein Rebel-Vorderrad.
Am ICE Vorderrad läuft der ohne Fehler (selbst ein billig Sensor aus China ging mit einigen Aussetzern), der Garmin läuft perfekt ..
 
Sogar seitlich "hochkant" an den Speichen eines 20 Zoll Vorderrades (mit 90er Trommeln) hat funktioniert.
Muss man aber ausprobieren, keine Garantie, dafür sind sie ja tatsächlich nicht vorgesehen.
Garmin baut für Cannondale auch einen Geschwindigkeitssensor, der an den Speichen befestigt wird. Macht sich gut wenn NaDy und Nabenschaltung vorhanden sind und der "normale" Garmin-Sensor nicht passt.

Das Innenleben dürfte nicht viel anders sein als die anderen Sensoren - wenn die auch "hochkant" funktionieren und korrekte Daten liefern sollte das kein Problem machen, kaputtgehen werden sie davon wohl nicht.
 
Das Innenleben dürfte nicht viel anders sein als die anderen Sensoren - wenn die auch "hochkant" funktionieren und korrekte Daten liefern sollte das kein Problem machen, kaputtgehen werden sie davon wohl nicht.
Genau.
Die IMUs sind eh meist drei-Achsen-Varianten.
Es hängt nur von zwei Faktoren ab, ob und wie gut das funktioniert:
  1. die Software (ob ihr die Lage egal ist)
  2. die Hardware (ob Befestigung = Trägheitskräfte, Batteriekontakte oder Wasser/Feuchtigkeit bei dieser Lage keine Probleme machen)
Ich hatte mit dem DF auf der Kölner Radbahn tatsächlich immer die gleichen Aussetzer in einer Steilkurve ab so 60-70 km/h und hatte zeitweise den Verdacht, dass die träge Batterie da igendwie von den (Feder-)Kontakten weggedrückt wird. Konnte ich aber nicht so verifizieren. Auch mit anderen Sensoren/anderer Lage hatte ich die Aussetzer. War vermutlich eine Funkstörung in genau dieser Ecke der Bahn (Störsender).
 
Garmin baut für Cannondale auch einen Geschwindigkeitssensor, der an den Speichen befestigt wird
Tatsächlich! Danke für den Hinweis - war mir neu.

Hier ist er z. B.:
 
Garmin arbeitet mit ihrem Speedsensor anders:
Die Umdrehungen werden anhand des Magnetfeldes gemessen (Magnetometer)
Vorteil:
Lage egal
Erschütterungen spielen keine Rolle
Nachteil:
Objekte mit erhöhten Metallgehalt beeinflussen die Messung
muss den Sensor dann wohl am Reiserad mal drehen und an die Speichen festmachen. Auf der Rohloffnabe "wackeln" die Werte immer wieder
 
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