Wie aus Autofahren Radfahrer werden könnten

Reinhard

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Siehe es so ... mehr Frontfläche = mehr Prestige :LOL:. Der Kofferraum reicht sicherlich für deren üblichen Transporte und wenn nicht fährt man halt 2x oder nimmt den Zweitwagen.
 
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Vielleicht wird es Zeit, den Faden umzubenennen - „Wie aus Autofahren Radfahrer werden könnten“ trifft es wohl nicht mehr ganz…
 

irg

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Naja, einen Radfahrer mit der Frontfläche eines durchschnittlichen SUVs werden wir kaum finden! Wobei die Aufwand-Ertrag-Relation in den meisten Fällen pro Radfahren spricht. Aber das muss ich erst herum sprechen. Hat schon jemand die Relation Prestigegewinn (erhoffter versus erlangter) zu Investition in ein dickes Auto erhoben? Von mir bekommt keiner Pluspunkte dafür!

Was meine Hypothese ergibt: Wer in der Stadt rational mobil sein will und keine besonderen Beförderungsschwierigkeiten hat, wird sich in den meisten Fällen bei der Wahl Auto versus Fahrrad für das Fahrrad entscheiden.

lg!
georg
 
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Siehe es so ... mehr Frontfläche = mehr Prestige
...also so:
index.php

...?
Oder so:
1642180926670.png
...?
Bei soviel Frontfläche = Prestige dürfte doch kein Autofahrer widerstehen können... :whistle:
(womit wir wieder beim Thema des Threads angekommen wären... ;))
 
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Naja, einen Radfahrer mit der Frontfläche eines durchschnittlichen SUVs werden wir kaum finden! Wobei die Aufwand-Ertrag-Relation in den meisten Fällen pro Radfahren spricht. Aber das muss ich erst herum sprechen. Hat schon jemand die Relation Prestigegewinn (erhoffter versus erlangter) zu Investition in ein dickes Auto erhoben? Von mir bekommt keiner Pluspunkte dafür!

Fahrrad fahren ist halt nicht so prestigeträchtig. Man kann keinen Kickstart hinlegen, nicht so schön den Motor aufheulen lassen, keine Stärke demonstrieren. Also all das, was viele scheinbar noch brauchen. Solange Radfahren da eher den Hipstertouch hat, wollen viele damit nicht identifiziert werden. Der Spruch "Ich bin doch kein Grüner", ist keine Tatsachenbehauptung, sondern vielmehr die kurze Version von "Ich will doch nicht als Grüner gesehen werden".
 
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Fahrrad fahren ist halt nicht so prestigeträchtig. Man kann keinen Kickstart hinlegen, nicht so schön den Motor aufheulen lassen, keine Stärke demonstrieren. Also all das, was viele scheinbar noch brauchen. Solange Radfahren da eher den Hipstertouch hat, wollen viele damit nicht identifiziert werden. Der Spruch "Ich bin doch kein Grüner", ist keine Tatsachenbehauptung, sondern vielmehr die kurze Version von "Ich will doch nicht als Grüner gesehen werden".
Aufs Gaspedal drücken ist auch sehr männlich :D Das kann auch ne Oma machen. Wrum wrum!
 

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Aber zu meinen das man wegen ner Tiefgaragenausfahrt jetzt nen Geländewagen braucht und dieser dann hauptsächlich über Langstrecke auf der Autobahn bewegt wird... Ist wie n MTB zu kaufen, weil man 5m Schotterweg vor dem Haus hat um danach an der Tour de France damit teilnehmen zu wollen :p
Unsinn, ich fahre sportlich ambitioniert weder MTB noch Auto. Daher werde ich auch kein auf ‚Autobahnen‘ spezialisiertes Fahrzeug kaufen.
Ein cw Wert von grausamen 0,34 mit einer Frontfläche von riesigen 2,56m² ergibt nen cwA von 0,87m². Da muss man schon suchen, was so schlechtes für die Autobahn zu finden... vielleicht ein Sharan? Oder ein Outlander? N Tesla Model 3 kommt auf 0,46 und hat damit ca. den halben Vebrauch auf der AB.
Da kannste Dir gepflegt n Ei drauf pellen.

Zum verantwortungsvollen Umgang mit einem Auto gehört unter anderem welche Wege ich mit welcher Häufigkeit fahre. Wenn ich für meine Langstrecke, die ich zweimal im Jahr fahre, etwas mehr Komfort beanspruche, dann dient mir das nicht nur Bespaßung, sondern ist bei gut 2.000 km auch ein Sicherheitsfaktor. Ansonsten steht mein Auto zwischen März und Oktober auch gerne mal 8 Wochen und länger in der Garage, weil ich alle Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß mache.

Ich im Gegensatz frage mich allerdings wie Du dazu kommst meine Entscheidungen zu beurteilen ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, wovon Du da sprichst. Nur, weil Du die Frontflächen aller 12.000 Autos auf der Welt auswendig aufsagen kannst, heißt das noch lange nicht, dass Du alle Faktoren einer Entscheidung kennst.

Überdies geht es mir entschieden zu weit mir die Nutzung meines bezahlten Tiefgaragenstellplatzes auszureden weil mein Fahrzeuge zu viel Frontfläche hat.

Um den Beitrag noch irgendwie ins On-Topic zu retten, bleibt noch zu erwähnen, dass Auto und Fahrrad schon immer beides Bestandteil meines mobilen Lebens waren. Ich denke allerdings meistens zweimal genau nach, ob ich für einen Weg wirklich das Auto nutzen will oder ob es nicht vielleicht mehr Spaß macht mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Dass in Constanta oder eigentlich eher in ganz Rumänien die Hölle ist Auto zu fahren, kommt mir da inzwischen sogar ganz gut entgegen.

Grundsätzlich bleibt für mich festzustellen, dass es eine gewisse Notwendigkeit gibt Autos zu nutzen. Einem Autofahrer sieht man von außen nicht an, wie verantwortungsvoll er sein Fahrzeug einsetzt. Daher kann ich mir kein Urteil erlauben. Unstrittig allerdings bleibt, dass zu viele, auch kurze Wege, unnötig mit dem Auto zurückgelegt werden.

Die ganze Absurdität zeigt sich bei Leuten, die meinen keine Zeit zu haben und sich auf den 2 km Weg ins Fitnessstudio in den Stau stellen.
 
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Ich in vorgestern und gestern so n "Auto" gefahren, aka "QuadVelo". In der Ebene und Bergab durchaus ok und mit 100W mit etwa 25-30km/h zu bewegen. Aber an Anstiegen pumpte der Motor 500W zusätzlich rein, damit man die Geschwindigkeit hält, die man auf dem RR ohne Motor erreichen kann. Karosse und viel umbaute Luft hat halt seinen Preis.
 
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