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WHPVA-Regeländerung

Dieses Thema im Forum "Verein" wurde erstellt von kleinerwolf, 26.08.2017.

  1. Christoph S

    Christoph S

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    Stimmt schon, nur gibt es immerhin 2 Provinzen (und zwar die Bevölkerungsstärksten) die "Holland" im Namen haben. Ihr Glücklichen: https://fr.wikipedia.org/wiki/Allemands;)
    Ich kann ja mal meine Französischen Kollegen bitten, nicht den Namen eines längst ausgestorbenen Volksstamms, der vor 1000 Jahren das heutige Baden-Würtemberg besiedelte, zu verwenden.
    Aber erst nach 2 Glas vin rouge.:whistle:
     
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  2. juergen0708

    juergen0708

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    Und was ist Rekorden in höheren Regionen, also ab 2000 HM? Zählt ein Stundenrekord auf einer Radbahn in Mexiko auf 2300 Meter Meereshöhe?
     
  3. kleinerwolf

    kleinerwolf

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    Na ja, auch das misst man nicht kontinuierlich. Wie weit die Messpunkte auseinander liegen, kann durchaus eine Kostenfrage sein.

    Die meisten Teams empfinden unsere europäischen Veranstaltungen sowieso nur als Übung / Trainingsgelegenheit für Battle Mountain. An europäischen Rekorden sind sie trotzdem interessiert, weil es bei der Sponsorensuche hilft. Die Regeln sind ihnen dabei weitgehend egal. So lange wir keine publikumswirksame Veranstaltung haben, für die sich die Teams wirklich interessieren, wird sich das auch nicht ändern. Vor dem Hintergrund finde ich einfache Regeln besser als Regeln, die gerecht aber kompliziert sind.

    Ja, Nicks Toleranz für Toleranzen war noch nie besonders ausgeprägt. :D
     
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  4. TheoS

    TheoS

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    Hallo Alex, das ist es ja gerade: Mit dem Gefälle ist es eben zu wenig Human Power, bzw. ist es die gespeicherte Energie von vorher, wenn man mit dem Fahrzeug zum Start des Anlaufs hochfährt. Die neue Regel soll zeigen, was wirklich möglich ist mit Human Power.
    Du bringst es auf den Punkt. Wobei schon wenige Flugreisen ein ganzes Radfahrerleben energetisch überkompensieren, so gross sind die Distanzen und der Treibstoffverbrauch. Vom Klimaeffekt her könnte ich durchschnittlich mehrere Jahre Auto statt Rad fahren, wenn ich dafür ein einziges Mal keine Fernreise per Flugzeug mache.
    Das scheint das Hauptproblem zu sein. Mit der Version unten scheint es mir nun so einfach und klar wie möglich. Dafür fallen nun die in der letzten Version aufgeführten und kritisierten Toleranzen weg, was die Auswahl der Strecke etwas erschwert. Trotzdem sollte es in jedem Land genügend konforme Strecken geben. Das wird den internationalen Sportcharakter vergrössern.
    Diese Verhärtung hat leider eine lange Geschichte. In der IHPVA haben die früher tonangebenden ökologisch-Gesinnte die Vereinigung verlassen. In der deutschen HPV gab es früher grosse Lagerkämpfe, aber wie das heute ist, weiss ich nicht. Es sind eben drei, nicht zwei Rollen: "Sport", "Ökologie" und "Wissenschaft", die sich verschieden summieren können. Im schweizerischen Future Bike haben wir keine Probleme, weil die Rennfahrer selber mehrheitlich die ökologische Rolle der HPV schätzen, vermutlich auch in Frankreich. Von Italien und Grossbritannien dürfte es Zufallsentscheide geben, je nachdem wer sich gerade mehr einbringt. Den Ausschlag werden die Niederlande geben, also z.B. du! In zehn Tagen erscheint ein Artikel und da wird es sich zeigen, welche Fraktion sich am stärksten meldet.

    Rule 3.3.1:
    ...
    <new part>
    Course Flatness and Straightness: Except for the road race events, and
    time trial events one hour and over involving multiple laps, all courses
    must be sufficiently flat to give no speed advantage compared to the
    otherwise same situation on a hypothetical course with constant
    elevation. This is the case when all points of a timed course or section
    have an elevation which is equal to or higher than that of its start,
    and for events with flying starts having unlimited and untimed run-up
    sections, all points thereof have an elevation which is equal to or
    lower than that of its finish, which is also the start of the timed
    section. See Appendix C for explanations.
    </new part>
    ...
    <new>
    Appendix C

    WHPVA Land Vehicle Environmental Explanations

    Gravity:
    Rule 3.3.1 implies that the potential energy of a vehicle and rider(s)
    (total weight x elevation) at the start of a course may vary along the
    course but not be of a lower value at the finish. Timed sections may
    contain a positive variation of potential energy (hills) and run-up
    sections may contain negative variations (valleys), of any magnitude,
    but not vice-versa. This is because such variations represent no
    advantage compared to a perfect course of equal elevation. See the WHPVA
    website for more information.

    Determining Elevations:
    The relative elevations of the starts and finishes of course sections
    should be determined as accurately as possible, the error given and
    applied in the disadvantageous direction. Except when it is clear to all
    observers, for instance by sighting along short straight-line courses,
    and affirmed by them that there are no valleys in timed sections or
    hills in run-up sections, an elevation profile should be drawn in order
    to show that the required conditions are met, again with measurement
    errors given and applied in the disadvantageous direction. The
    resolution and accuracy of the profile need not be greater than
    necessary to show the fulfilment of the requirements.
    </new>