Wetterschutz

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Thema Regenschutz bei Liegeräder, wie ist eure Lösung dazu. Ob ich Regenzeug von innen voll schwitze oder von außen nass werde sind keine guten Optionen
 
Beim pendeln war das kein Thema,da höchstens eine halbe Stunde bis 40min,je nach dem wie die Ampeln geschaltet sind . Im Urlaub bleibe ich im Zelt liegen,und für den Notfall für's pendeln und für den Urlaub habe ich sehr leichtes Regenzeug ,um die 300g Jacke und Hose zusammen. Im Urlaub in all den Jahren einmal benutz im Urlaub,beim pendeln etwas öfters. Wenn absehbar ist,das der Tag verregnet ist, ich keine Lust habe schon nass zu sein,wenn ich anschließend den Arbeitstag draußen verbringe,benutze ich die Öffis. Aber auch das war selten. Ich habe zwar sehr gutes Regenzeug,bin auch sehr zufrieden damit, brauche es aber auch nur sehr selten. Ist bei mir kein Thema mehr.
 
Auf dem Einspurer habe ich da auch keine idealen Möglichkeiten, wobei ich Jacken benutze, die zwar von außen dicht, aber so dünn und atmungsaktiv sind, dass das Nass werden durch Schweiß wesentlich langsamer ist als von außen. An den Beinen habe ich eine Regenhose mit seitlichen abgedeckten Reißverschlüssen, die ich nach Möglichkei ganz weit offen lasse (um die Knie sind Druckknöpfe, die die Hose zusätzlich zusammen halten.
Am Trike habe ich eine Novosport Langliegerverkleidung und hinten den Schümo Koffer dazwischen kommt ein AWS Streamer Cape. Damit bin ich von oben und seitlich dicht, aber aufliegen tut das Cape nur auf der Schulter und von unten kommt reichlich Durchlüftung. Damit fahre ich auch zwei Stunden durch den Regen und bin trotzdem nicht nass!
C.
 
Hab nen Satz saubere Kleidung und nen Handtuch auf der Arbeit liegen. Gegen Regen eine wasserabweisende Windbreaker Fleece. Ist nicht 100% Wasserdicht, wirkt aber gut genug gegen einige Tropfen, ein bisschen Regen. Wenn's wirklich hart regnet nicht mehr. Aber dann enttauschen auch viele Regenjacken.
Regenhose, tja. damit wurde ich nie glucklich und auf halber Strecke mal anziehen?

Nach 25 jahre Lieger durch Wind und Wetter hab ich nen Velomobil genommen, das war die beste Lösung bei schlechtes Wetter.
 
Ich finde Verdeck in Verbindung mit dem Poncho von Hasebike gut, meine neue Idee wäre ein Streamer und ein Poncho dafür zu basteln
 
Meine Lösung habe ich an anderer Stelle hier im Forum schon mal kundgetan:
Segelkleidung funktioniert ganz gut, aber auch da ist man irgendwann nass - von außen hier sogar eher weniger, aber doch von innen.

Meine Alltagsjacke hat große Reißverschlüsse unter den Armen. Die habe ich fast immer auf, es sei denn, es ist wirklich sehr kalt.
Als Radhose trage ich eine enganliegende und vor allem schnelltrocknende (!) Radhose OHNE Membran und so'n Zeuch. Ich verfolge folgenden Ansatz: 100 % trocken funktioniert auf Dauer nicht, also akzeptiere ich, dass ich nass werde. Wichtiger ist mir, dass ich schnell wieder trocken werde. Demensprechend wähle ich meine Kleidung aus.
Und ein vermeintlich simpler, aber hochwirksamer Tipp: Eine Schirmmütze mit recht langem Schirm (und nicht mit Pappe drin, sondern mit Kunststoff)! Hält auch bei liegender Position das Gesicht trocken. Das ist in der Tat wichtig für das Wohlbefinden. So ist der Regen (mental) wesentlich erträglicher. Außerdem hat die Schirmmütze noch einen Zusatznutzen: Wenn es sehr stark regnet, ziehe ich die Kapuze meiner Jacke darüber. Durch den Schirm der Mütze bleibt mein Sichtfeld immer frei, auch wenn ich zum Umgucken den Kopf weit über die Schulter drehe.

Ich fasse zusammen:

Eine Hose, die nicht wasserdicht ist, aber dafür schnell wieder trocknet.
Eine Jacke, die nicht ganz wasserdicht ist, aber schnell trocknet und vor allem ein GUTES Belüftungssystem hat.
Eine Schirmmütze für ein trockenes Gesicht und gute Sicht beim Kopfdrehen trotz Kapuze darüber.

Als Ganzjahresfahrer habe ich gelernt, das Wetter so zu nehmen wie es ist. Ich fahre auch bei Starkregen, Hagel, Graupel und Schnee. Fast alle meine Räder haben LANGE und BREITE Schutzbleche, die ich über die normalen Längen hinaus verlängert habe. Regen ist nur nass, aber das Wasser von der Straße ist dreckig und zuweilen salzig.
 
Thema Regenschutz bei Liegeräder, wie ist eure Lösung dazu. Ob ich Regenzeug von innen voll schwitze oder von außen nass werde sind keine guten Optionen
Wenn du weiter als 10-15km im Regen fährst, wirst du nass*. Punkt.

Mit guter Regenkleidung(!) wirst du je nach Streckenlänge und Regenintensität zwar nass, aber bleibst dabei warm. Das macht einen gewaltigen Unterschied! (gute Regenkleidung kostet ca €100 pro Regenjacke, Regenhose, Regenhandschuhe, Gamaschen)

Gegen den Regen der dir beim Liegerad** oder Trike direkt in den Schritt prasselt, hilft eine Frontverkleidung. Ausserdem sparst du dir mit Frontverkleidung die Regengamaschen.

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Besser für Trikes ist diese:
oder für Einspurer der HP Streamer:

*ich bin im hamburger Schmuddelwetter jahrelang 2x 10-12km, 2x 20-25km und 2x 32km gependelt.
**"Einspurer im Regen" fand ich durch das Wasser und den Strassendreck der vom Vorderrad direkt in den Schritt pladdert deutlich unangenehmer als "Trike im Regen"
 
Zuletzt bearbeitet:
Um ein weisen Pinguin zu zitieren. Nein ich nehme das nicht hin, ich wiedersetze mich der Natur
 
Ich setze auf das Rad mit Frontverkleidung und Regenjacke, wenn ich weiß, dass ich durch Regen pendeln werde oder es wahrscheinlich ist.

Längere Fahrten durch Regen vermeide ich aktuell nach Möglichkeit.
Dafür möchte ich mir bei Zeiten noch ein einfach handhabbares Cape machen, das ich bei Bedarf an die Haube anbringe.

Im allgemeinen versuche ich mich an einen vor eingen Jahren gelernten Grundsatz zu halten:

"One must know the so-called 'lesson of a downpour. A man, caught in a sudden rain en route, dashes along the road not to get wet or drenched. Once one takes it for granted that in rain he naturally gets wet, he can be in a tranquil frame of mind even when soaked to the skin. This lesson applies to everything."
Yamamoto Tsunetomo

Das klappt, aufs Thema bezogen, in der warmen Jahreszeit natürlich etwas besser, als in den anderen ;)
 
Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf. Eine Idee hab ich im Kopf, wo ich überlege mit welchen Materialien das realisierbar ist.
 
Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf. Eine Idee hab ich im Kopf, wo ich überlege mit welchen Materialien das realisierbar ist.
Eine Möglichkeit wäre: Du schaust in die Gebrauchtanzeigen (hier und bei eBetrug), ob jemand einen gebrauchten Streamer oder WindWrap oder eine ähnliche Frontverkleidung verkauft und machst am oberen Ende Klettband dran. Das gibt es mit passendem Gegenstrück von der Rolle im Baummarkt.
Das Gegenstück vom Klettband machst du an einem billigen Regen-Ponco (von Aldi/Lidl/Tchibo/Decathlon), den du für alle Fälle zusammengerollt in einer kleinen Tasche immer dabei hast.
So hast du ein recht günstiges Setup, dass dich überwiegend trocken hält, ohne dass du dich daruner kaputt schwitzt, weil von unten immer etwas Luftzirkulation reinkommen wird.

Als Basisbekleidung würde ich dennoch schnelltrocknende Kleidung empfehlen oder Wechselwäsche für den Zielort (z.B. im Spint auf der Arbeit).
 
Ja sowas in der Art und als Formgebung Segellatte, GFK/CFK fällt aus weil man es nicht so gut aufgewickelt bekommt Kunststoffleiste und als Anbindung an den Streamer Druckknöpfe. Wie gesagt der Poncho von Hasebike ist ähnlich da laufen Latten über die Schulter die den Stoff stützen.
 
Ja sowas in der Art und als Formgebung Segellatte, GFK/CFK fällt aus weil man es nicht so gut aufgewickelt bekommt Kunststoffleiste und als Anbindung an den Streamer Druckknöpfe. Wie gesagt der Poncho von Hasebike ist ähnlich da laufen Latten über die Schulter die den Stoff stützen.
Klett ist besser als Druckknöpfe: Stell dir mal vor, du vergisst die Knöpfe aufzumachen. Oder noch blöder: Du steigt unfreiwillig ab. Da möchtest du ungern das Rad am Hals haben. Eine Lösung, die sich bei nicht allzuviel Widerstand von alleine öffnet, ist da wünschenswert.

Übrigens: Reden wir hier vom Einspurer, oder vom Mehrspurer?
Streamer an sich finde ich beim Einspurer schon nur bedingt tauglich aufgrund der Windanfälligkeit (bei der Fahrt sowie in abgestelltem Zustand -> Umfallgefahr). Das wird mit drangeknüpftem Regencape noch mal deutlich schlimmer.
 
Wenn's wirklich nass ist, so ne Aquaplaning schicht auf die Strasse, dann kommt auch viel wasser von unten, das spritzt dann vom Vorderrad hoch und nen Schutzblech verringt das etwas aber nicht ganz. Um so schneller man Fährt um so hoher und kraftiger spritzt das Wasser. Und man wir von unten nass. Mit Segellatten, oder GFK stabe kriegt man etwas Form in so eine Hulle. Aufpassen das man sich mit diese Leisten bei einen Aufprall nicht spiesst.

Mein Fazit, und ich hab in den letzten 30 jahre einige von ahnliche Experimente gesehen; Meist ist das Idealbild was anfangs im Kopf steckt nicht ganz das was am Ende raus kommt. Das Endresultat kampt mit Kompromisse, mangelnde Fahigkeiten, und eben das Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Das ganze Funktioniert nicht wie gedacht, und sachen wie die Seitenwindanfälligkeit ( beim Zweirad), das ganze Handling beim Parken und Unterbringen usw spielen auch mit. Deswegen hab ich dieses Zwischenstadium ignoriert, und hab gleich ein eigenbau VM gebaut.
 
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