Werden HPV-Räder durch E-Scooter verdrängt?

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Nach den bisherigen Verletzungen ehemaliger Tret-Roller-Fahrer in meinem Umfeld kann ich nur dazu raten, einen Helm zu nutzen, der die Kieferpartie (=Landezone) schützt.
Etwa so:
B99AC098-1465-4BA3-AD94-F121F6136BA9.jpeg
Sonst kommt es zu einer partiellen Verdrängung gewachsener, tragender intrinsischer Strukturen durch Implantate...
 

JKL

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Ich glaube nicht, dass HPVs verdrängt werden, aber sie werden vermutlich seltener
Aber auch nur bis die Leute feststellen, das ein leerer Akku auch bei solchen Fz blöd ist, dann werden es wieder mehr Fahrräder.
Wer schläppt denn heute noch so einen ultrakompakten Roller von Anfang 2000 mit sich rum.
;)

Das ist wieder nur eine Nebelkerze um Autos aus den Schlagzeilen zu bringen und das klappt ja sogar hier ganz gut.
:whistle:

Damit die Dinger ausser höheren Unfallzahlen was bringen, müßte ÖPNV ausgebaut werden.
Davon höre oder lese ich aber nichts.
:cautious:
 
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Wer schläppt denn heute noch so einen ultrakompakten Roller von Anfang 2000 mit sich rum.
Hier unser Xootr:
ED793CA8-12BF-4F9A-A4F9-F9FDFCD26D45.jpeg
..aus 1999. Wird immer noch hergestellt.
Nova Cruz Products hatte damals auch einen E-Tretroller rausgebracht, den „Xootr eX3 electric scooter“. Der floppte allerdings.
Unseren Xootr kann man noch immer hier kaufen, es gibt auch noch Ersatzteile für die erste Serie...
...soviel zur Verdrängung.
 
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Ich glaube die ES sollen als Beruhigungszäpfchen eingeführt werden,
um der FFF-Bewegung einen Ablenkungsspielzeugknüppel zwischen die Beine zu werfen.

Eine Verschwörung ? o_O
 
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Und damit fährst du in der Stadt?
(y)
Meist fahre ich Fahrrad, aber ab und zu schon.
Vor allem, solange mein Brompton noch keinen Nachfolger hat.

Der Roller ist jedenfalls mit (einer) Bremse und Licht vorne/hinten ausgestattet.
Ein hinteres Schutzblech (auch als zweite Bremse) könnten wir auch nach zwanzig Jahren noch kaufen und nachrüsten, die aktuellen passen noch immer auch an die ersten Roller.
Das ist doch mal nachhaltig, oder?

(Oh, komplett OT ;-)
 
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Bezüglich der Eingangsthese ...

Fahrräder und die hier im Forum vertretenen Fahrzeuge [werden] innerhalb kürzester Zeit aus dem Straßenbild verdrängt
... fällt mir als einziger Vorteil von E-Scootern deren Kompaktheit ein. In allen anderen Belangen sind sie reinen oder elektrounterstützten HPVs unterlegen. Berufspendler könnten sie daher vielleicht sinnvoll auf der letzten Meile einsetzen, wenn das Wetter es erlaubt. Darüber hinaus sind E-Scooter doch eher nur teure Kurzstreckenspaßgeräte. Wo soll da das Potential liegen, HPVs in ihrer Gesamtheit zu verdrängen?

Wenn man PLEVs allgemein in die Betrachtung einbezieht, könnten sich vielleicht ein paar sinnvolle Anwendungsgebiete ergeben. Aber die würden wohl eher zu Lasten von Pkw gehen (innerstädtischer Lieferverkehr etc.).

Gruß,

Christian
 
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Schirm auf und einhändig Pfützenslalom fahren. ;)
Und mit dem Arm die Richtung anzeigen.
Muss der Fahrtest nach Verordnung eigentlich auch mit Richtungsanzeiger bestanden werden?
Wenn man PLEVs allgemein in die Betrachtung einbezieht, könnten sich vielleicht ein paar sinnvolle Anwendungsgebiete ergeben. Aber die würden wohl eher zu Lasten von Pkw gehen (innerstädtischer Lieferverkehr etc.).
Die tauchen aber (noch) fast nirgends als Idee auf. Wird wohl noch kommen...
 
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War heute etwas erstaunt, dass mein Nachbar, der sonst mit dem RR unterwegs ist, jetzt ein schickes E-Bike fährt. Seine Frau hat schon länger eines. Aber wie schon erwähnt, Hanglage. Da geht nur sportlich, elektrisch, oder gar nicht.
 
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Gibt es eigentlich irgendwo eine Engergiebilanz von solchen Teilen?
Dies wäre glaub ich ein interessanter Punkt, wo doch immer so von der Umweltfreundlichekit solcher Fahrzeuge geredet wird.

Nachdem ich letztens von der VW Golf Energiebilanz gehört habe, wonach die elektrischen KFZs erst ab einer gewissen Kilometerzahl den Dieseln überlegend sind (bei akteuller Stromherstellung), würde es mich interessieren, wie viel kWh ein E-Tretroller inkl. Akku im Vergleich zu einem Standard-Fahrrad braucht bzw. einfach, wie viel Energie für die Herstellung inkl. Transportweg bis Mitteleuropa für einen Akku draufgeht.

Hat von euch jemand zuverlässige Quellen?
Ein interessanter Link ist hier zu finden - aber allgemein über E-Bikde vs Fahrrad aber nicht mit tatsächlichen Fakten über den gesamten ökologischen Fußabdruck bezogen auf Mitteleuropa:
https://fahrradzukunft.de/9/elektrorad-akku/#verstecktes-co2-aus-der-akkuherstellung

Jedesmal, wenn ich nach Frankreich fliege (werde leider i.d.R. mit dem Flugzeug eingeteilt), fliege ich vorm Landen über eine Mülldeponie. Wenn dort der Liziummüll auch einfach reingeworfen wird - dann "Gute Nacht".
Dort ist schon ein ganzer Waldhülge mit Häusern am Rand. Am derzeitigen Rand ist eine Grube, in der der Bulldozer den Müll auseinanderverteilt.
Vielleicht schaff ich mal ein Foto, wenn ich wieder einen Fensterplatz habe.

Beste Grüße
Franz
 
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Sich aus dem Flugzeug heraus Gedanken über die Umweltverträglichkeit von Elektrofahrzeugen zu machen ist ... nunja ... etwas speziell. :sneaky:

Ein Flug von München MUC nach Paris CDG schlägt mit durchschnittlich 390 kg CO2 zu Buche, die Produktion eines 1kWh-Akkus mit ca. der Hälfte.

Zur Energiebilanz und zum Lithium-Recycling (momentan mangels Masse tatsächlich wohl noch problematisch) findest Du vermutlich Zahlen nebenan.

Gruß,

Christian
 
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Bei Leih-E-Tretrollern soll die angestrebte Nutzungsdauer bei drei Monaten liegen, die tatsächliche zwischen 29 und 40 Tagen.
 
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Wo hats rund um Bonn Steigungen, die ein gesunder Mensch nicht gemütlich hochradeln kann?
Hier sind ein paar Steigungen aufgeführt: http://www.quaeldich.de/regionen/ville/paesse/
Ich (gesund) komme da nicht hoch, gemütlich schon mal gar nicht. Nicht mal geschoben. Wenn die Geschwindigkeit unter 7 km/h fällt, steige ich ab und schiebe. Frei nach dem Motto: Wer sein Knie liebt, der schiebt.
 
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Nachdem ich letztens von der VW Golf Energiebilanz gehört habe, wonach die elektrischen KFZs erst ab einer gewissen Kilometerzahl den Dieseln überlegend sind
Bei solchen Vergleichen wäre ich sehr vorsichtig, grade wenn sie von der Zeitschrift -> die Welt <- kommen.
Bei der Meldung -> E-Autos sind erst ab 100000 km grün <- , hat man leider "vergessen" mit einzurechenen, das die Herstellung eines Verbrennungsmotors auch eine Menge CO² verursacht.
Gerechnet wurde:
(Co² bei der Herstellung eines Auto-Akkus + Co² 100000 (gefahrene E) km) / Co² Verbrenner pro km = 100000km.
Das ist wieder mal Lügen mit Zahlen.
bei akteuller Stromherstellung
Die Co² Bilanz bei der Stromherstellung wäre viel besser, wenn bei Überproduktion nicht ständig Windanlagen abgeschaltet werden müssten, weil das bei denen nur Sekunden dauert, bis sie keinen Strom mehr liefern.
Ein Kohlekraftwerk braucht dafür Stunden (ein Atomkraftwerk ist noch langsamer).
wie viel kWh ein E-Tretroller inkl. Akku im Vergleich zu einem Standard-Fahrrad braucht bzw. einfach, wie viel Energie für die Herstellung inkl. Transportweg bis Mitteleuropa für einen Akku draufgeht.
Das läst sich nur schwer Vergleichen.
Wh pro km ist einfach, aber CO² für die Energie, die sich ein Mensch zuführt hängt von zu vielen Faktoren ab.

Will ich beweisen, das die E-Roller im Vergleich zum Menschen sehr günstig sind rechne ich mit frischen Thunfisch.
Der wird in Italien gefangen, sofort nach Japan verkauft und dorthin geflogen!!! , um dann wieder nach Deutschland geflogen zu werden.
Will ich das Gegenteil beweisen, rechne ich mit Haferflocken.

Vergleichen wir also Pedelec mit E-Roller und beide bei 20km/h.
Da werden (geschätzt) beide +- 1-2 Wh pro km gleich sein.
Auch das kann ich manipulieren wie ich will: Luft in den Reifen, Kleidung, Windrichtung ...
Im Vergleich mit einem Teslar (ca 200Wh/km real) ist der Unterschied unter dem Messfehler.
(und wieder habe ich mit (wahren) Zahlen gelogen :cool:, wenn ich so ein Ding in die Finger bekomme verbraucht der min 800Wh/km :ROFLMAO:)

Man sollte immer schauen, wer eine Behauptung bezahlt hat.
Fakt ist, es war noch nie in der (messbaren) Vergangenheit der Erde soviel CO² in der Atmosphäre wie jetzt (über 400ppm) und der Anstieg war noch nie so steil, wie in den letzten 150 Jahren.

Wo hats rund um Bonn Steigungen, die ein gesunder Mensch nicht gemütlich hochradeln kann?
Bei @GelberBlitz und bei mir z.B.
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Wo hats rund um Bonn Steigungen, die ein gesunder Mensch nicht gemütlich hochradeln kann?
Wir bewegen uns in einer anderen Liga, Tim. Ich kenne die Anstiege um das Basislager von @GelberBlitz und fahre da auch häufiger hoch. Je kleiner die Straße, desto steiler (weswegen ich lieber die Straße nach Rösberg nehme).
Kann man alles fahren, auch wenn der Begriff gemütlich die Sache nicht ganz trifft.
 

JKL

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