Wer baut mir einen Motor ein?

Da ich ein Pinion habe, möchte ich mit der kleinsten Entfaltung auf unter 2 m/ Kurbelumdrehung kommen.
Dann würde ich im höchsten Gang immer noch über 11m haben.
Das wäre für mich völlig ausreichend. Es geht mir nicht um Tempo, sonderm um Ausdauer. Manchmal vielleicht auch um ankommen.
alles über 9 m kenne ich bisher eher von Rennradprofis
ich habe mit Rohloff
was eigentlich auch schon sehr lang übersetzt ist.
 
Ja is klar, dass sehe ich auch so. Die höheren Gänge beim Pinion werde ich sicher, wenn überhaupt. nur Bergab nutzen können.
Ich habe auch mal am Entfaltungsrechener https://entfaltungsrechner.de/index.php?thema=entfaltungkette rumgerechnet, speziell fürs Pinion und seinen 18 Gängen.
Da kommt dann wieder das "Haben ist besser als brauchen" zur Wirkung. Und bissel Spaß soll ja auch sein.
Ich werde auf jeden Fall im kleinsten Gang um die 1,5 Meter haben. im 18.Gang dann 9,6m.
Wenn ich Kettenblatt gleich Ritzel habe, sind es im 1.Gang immer noch 102m und ich 18.Gang 7,6m.
Da würde ich dann überschläglich bei 60 Kurbelumdrehungen um die 35 km/h fahren. Reicht mir dicke von der Endgeschwindigkeit.
Und am Berg hätte ich bei 60 Umdreuhungen Fußgängertempo gute 5km/h.
Und da es ein Trike ist es nicht so wackelig wie auf dem Zweirad.
Also, alles gut - denke ich.
 
Hallo Tim, auf rummotzen kann ich verzichten.
Wenn Du nix Konstruktives zum Thema weißt, dann lass es.
Langsam kann ich mir vorstellen, warum der Motoreinbau so gelaufen ist.
Ich weiß immer noch nicht, was für ein Trike Du hast und ob Du Dein 22er Kettenblatt wirst montieren können. Schwierig, so etwas Konstruktives beizutragen.


4 Schraubenlöcher? Shimano XTR 960 Xt gibt's noch auf ebay:

Ansonsten Kompaktkurbel 3-fach. Die gibt's noch regulär zu kaufen:

Also, alles gut - denke ich.
Ich hoffe es!

Gruß,

Tim
 
Bevor bei Pinion-Getrieben mitgeredet wird, sollte man sich mit den Besonderheiten vertraut machen.
Eine Besonderheit ist z.B., dass Pinion Getriebe einen eigenen Standard für die Kurbelwelle haben, der sich von anderen Kurbelstandards unterscheidet laut dem Servicebereich von Pinion. Es gibt derzeit keine Kurbeln von Drittanbietern, die mit diesem Standard kompatibel sind.
Eine weitere Besonderheit ist, dass ich kein Kurbelset benötige, da die Schaltung im Pinion und nicht außerhalb liegt.
Ich habe an meinem Trike keine Kettenschaltung, von daher ist es wartungsarm.
Ein einzelnes Kettenblatt reicht mir daher.
 
... Vorne sind es 46 oder 48 Zähne. ...
Bei einem 28" Hinterrad ...
Habe mir jetzt ein Kettenblatt mit 22 Zähnen bestellt. ...
1752652686380.png
... möchte ich mit der kleinsten Entfaltung auf unter 2 m/ Kurbelumdrehung kommen. ...
:unsure:?
.. Ich werde auf jeden Fall im kleinsten Gang um die 1,5 Meter haben. im 18.Gang dann 9,6m. ...
Ritzel noch auf 18 Zähne geändert :unsure:? Oder was habe ich überlesen :unsure:?
 
Ich habe eben versucht am Ritzel nochmals nachzuzählen. Es ist wirklich schwierig, weil der Magnetsensor fürs Pinion davor sitzt und die gleiche Größe hat wie Ritzel + Kette. Es könnten 16 oder 18 Zähne sein.
Damit ist meine Angabe weiter oben mit 10 Zähnen falsch.
 
Soooo, ich denke mal diesen Thread kann ich jetzt abschließen.
Bin zwar noch keinen Kilometer gefahren, aber wenn ich das fehlende Kabel bekomme, startet diese Woche noch die Jungfernfahrt.
Ich habe jetzt vorne ein 24-er Kettenblatt, kleiner geht es bei Pinion nicht, und hinten ein 15-er Ritzel.
Damit habe ich im kleinsten Gang ca. 1,9m Entfaltung und im höchsten Gang knapp13m.
Das müsste für mich alten Sack reichen.
Dafür habe ich aber auch gleich ein neues Thema: Schuhe.
Aber nicht mehr hier sondern im neuen Thread.
 
Hallo,

diesen Thread werde ich jetzt doch noch mal aufleben lassen.
Da ich ja vorne nur ein 24 Kettenblatt und hinten keine Kettenschaltung habe war für mich der Kettenlauf im Leertrumm nicht zfriedenstellend.
Der Leertrum hatte eine kräftigen und einen weniger kräftigen Knick drin ohne Umlenkrollen, nur geführt durch die Kettenschutzrohre.
Deshalb habe ich mir vorne am Pinion einen Kettenspanner und hinten im Schaltauge eine zweiten Kettenspanner eingebaut.
Jetzt läuft die Kette im Leertrumm einigermaßen vernünftig.
Dafür hat sich etwas anderes herausgestellt. Das Hinterrad schleift an der Schwinge. Sihe Bild. Wie und warum das so ist - keine Ahnung.
Es ist eine 28"- Schwinge und auch ein 28"- Laufrad. Sicher ginge was, wenn ich einen schlankeren Reifen nehmen würde.
Weil es aber das Antriebsrad ist, ist mir das griffige Profil lieber.
Mir schwebt vor, wenn möglich, das Ausfallende einen Zentimeter nach hinten zu versetzen.
Bin mir aber nicht im KLaren, wer sowas machen könnte. Bei meinem Mechaniker will ich da nicht mit kommen, trau ich ihm nicht zu.
Habt Ihr da ne Idee wer hier in Mittelfranken sowas machen könnte?
 

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Ich habe nirgends gefunden, um was für ein Trike es sich handelt. Da ist es schwer, Rat zu geben. Stahl Ausfallenden dürften problemlos zu verlängern sein. Bei Alu wird keiner hinlangen. Mein bevorzugtes Vorgehen wäre, den Motor auf 26 Zoll umzuspeichen. Das kann jeder Fahrradmechaniker. Ich könnte es dir auch machen.
 
@oldman gibt doch bitte mal an, welches Trike das ist und welcher Hinterreifen genau dort montiert ist.

Nach über 100.000km Erfahrungen mit Trikes, davon über 50.000km mit eTrikes deren Nabenmotoren eine 4-10x höhere Leistung als dein Motor hatten, kann ich behaupten das du weder einen solch breiten Reifen, noch diese grobe Profil brauchst.

Ein Gravel Reifen wie zb ein Schwalbe G-One Allround oder Conti Terra Speed in 35-622 oder 40-622 bieten mehr als ausreichend Grip auf allen erdenklichen Untergründen von Asphalt bis groben Schotter oder bei Nässe.
 
Ich war ernsthaft der Meinung, dass ich den Triketyp genannt hatte. Mein Nachlesen ergab, dass es nicht so ist.
Also, es ist ein Steintrike Wild One, mit Pinion 1.18, Heckmotor Bafang H610 mit 48V 250W, Rahmenakku 19,2Ah und 930Wh,
Bedienung über Eggrider V2,vorne 24 Zähne, hinten 15 Zähne, keine Kettenschaltung.
Die 28" war mein ausdrücklicher Wunsch ohne technischen Hintergrund, rein optischerr Grund.
Ich werde damit nicht im Gelände fahren, maximal auf Waldwegen. Auch Tempoleistungen sind nicht mein Anliegen, sondern "gesittet" auf Ausdauer bedacht.
Wenn mir ein Vielfahrer mit 100.000 km sagt, dass schmalere Reifen mit weniger starkem Profil ausreichend für meine mageren Zwecke sind, dann glaube ich das gerne.
Ich bin ja für solche Dinge völlig aus der Welt. Als Kind ein Csepel, als Erwachsener ein Diamant-Rad - das wars.
Deshalb auch noch die Frage, ob die Felge passend zu den schmaleren Reifen ist.
Trotzdem lass ich mal die Frage stehen nach einer Werkstatt, die mir die Ausfallenden versetzt.
Die fertigen Teile gibt es ja zu kaufen.
In meiner laienhaften Vorstellung denke ich es kann nicht so schwierig sein. Die neuen Teile auflegen, rund anreißen, ausschneiden und die Neuen einschweißen.
Aaaaaber wer gibt sich danit ab???
 
In meiner laienhaften Vorstellung denke ich es kann nicht so schwierig sein. Die neuen Teile auflegen, rund anreißen, ausschneiden und die Neuen einschweißen.
Aaaaaber wer gibt sich danit ab???
Einfach selber machen, wenn es so einfach ist.

Die Ausfallenden sauber heraustrennen, neue Ausfallenden anfertigen und einlöten oder schweißen ist echt viel Arbeit. Man muss ja z.B. dafür eine Lehre bauen, dass alles gerade wird. Das kann locker ein Arbeitstag werden. Dann ist die Lackierung oder Pulverbeschichtung hin. Ich habe gerade ein altes Hercules Treckingrad zu einem modernen Gravelbike umgebaut, macht mehr Arbeit als man glaubt.

Ich fasse das Rad nicht an, für mich ist das ein Bastelobjekt eines Menschen mit sehr speziellen Anforderungen und einer Abneigung auf Menschen zu hören, die sich auskennen. Bei so etwas habe ich mir schon mehr als einmal die Finger verbrannt.

Ich sehe das wie @Marc, einfach einen anderen Reifen nehmen und ausprobieren, ob es funktioniert. Zeitaufwand 30min und 40€.
 
Ich werde damit nicht im Gelände fahren, maximal auf Waldwegen.
Auf Wald- und Feldwegen hatte ich auf tausenden Kilometern auch mit 25mm schmalen Rennradreifen an diesem Trike immer genug Haftung und Vortrieb. Der G-One Allround 40-622 am VTX hat mich durch seinen guten Vortrieb sogar bei Schnee angenehm überrascht.

Stollenreifen werden am Trike maximal überbewertet.

In meiner laienhaften Vorstellung denke ich es kann nicht so schwierig sein. Die neuen Teile auflegen, rund anreißen, ausschneiden und die Neuen einschweißen.
Das liegt aber einzig an deiner "laienhaften Vorstellung". ;)

Der niedrig legierte "Baustahlrahmen" deines Steintrike Wild One würde das schweißen der neuen Ausfallenden zwar vereinfachen, aber der Lack ist dann hin und der gesamte Umbau würde einen erfahrenen Rahmenbauer benötigen (sagt ein "Metaller" mit 40 Jahren Berufserfahrung).

Der "Fahrradhändler um die Ecke" ist damit auf mehreren Ebenen jedenfalls technisch weit überfordert. Lass dir einen neuen Hinterradreifen aufziehen, der diesmal zur Abwechslung auch in deine Heckschwinge passt, und gut.

Nachtrag:
Welcher Idiot montiert seinem Kunden einen zu breiten Hinterradreifen mit überstehenden Noppen in die dafür zu schmal gebaute Heckschwinge?! Wärst du meine Kunde, hätt ich gesagt: "Nö, der Reifen passt nicht in dein Trike. Den montier ich dir nicht und lass dich damit nicht von meinem Hof fahren" und "Wenn du den Reifen unbedingt fahren willst, musst du den schon selbst montieren!"
 
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