Wenn das die Zukunft ist...

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von henningt, 14.06.2018 um 11:11 Uhr.

  1. Opti

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    :D A'ight. Wenn etwas schlecht ist sollte man es verbessern. Und das schafft man nicht, wenn man alles blöd findet. Man muss das Gute loben und das Schlechte annörgeln. So gehts vorwärts.

    PS: z.B. In dem man sich etwas Holz besorgt und so beim Schritt vorwärts nicht in den Abgrund fällt :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.06.2018 um 15:57 Uhr
  2. Nobbi

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    Deshalb ist es ja auch gut, dass die wenigen Wasserstoff-autos nur vermietet und nicht im großen Stil verkauft werden ;)
     
  3. DerMitDemTrikeTanzt

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    Autoverkehr macht mehr Krach und wenn die Windräder wirklich stramm produzieren, dann sind die übrigen Wind/Sturmgeräusche deutlich schlimmer, als das Wuschwuschwusch, was man hört, wenn man fast drunter steht. Aber das ist hier eigentlich nicht das Thema, wollte ich nur mal in den Raum werfen.

    Wasserstoff halte ich auch nicht für die Lösung, wenn schon, dann Methan aus Methanisierung. Für den Kurzstreckenbereich dürften aber Akkus besser sein, entfleuchendes Methan ist ganz schon klimarelevant.
     
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  4. Jack-Lee

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    @Prion: Rate mal woher das CO2 kommt das im Methan steckt... Oh, aus der Luft? Merkste was ;) Kreislauf.

    Wenn man sieht was derzeit in die Luft geballert wird (Erdgas, CO2 durch Erdöl und Kohle, usw.) würde es das nicht wirklich schlimmer machen.


    PS. Nobbi hats schon erraten was ich meinte...

    Und wegen eine Potenz und 1000fach.
    Der KFZ Verkehr tötet 10x mehr Vögel als alle Windräder zusammen, an Fenstern von Häusern sterben ca. 1000x mal mehr Vögel als an allen Windrädern zusammen. Aber die Windräder müssen weg, wegen den Vögeln! Lieber die Umwelt mit Kohle verpesten, dadurch sterben sicherlich weniger Tiere...
     
  5. Kraeuterbutter

    Kraeuterbutter

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    unter "Kurzstrecke" stellt man sich 30km oder so vor...

    heutige Elektroautos sind schon bei 300km und mehr..:

    also Elektroauto ist wohl nicht nur für Kurzstrecke sondern auch schon für etwas mehr geeignet...
    ja - für die Urlaubsfahrt nach Kroatien reichts dann halt nicht
     
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  6. DerMitDemTrikeTanzt

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    Ja, richtig, möglich, aber nicht Standard. Und immer in der Breite noch keine Erlaubnis, damit einen Anhänger/Wohnwagen zu ziehen (einzig (?) Model X darf es). So gerne ich die Elektrifizierung sehe, aber da ist noch viel Weg zu machen...
     
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  7. Gear7Lover

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    Ich will doch hoffen, dass es nicht die Zukunft ist mit SUVs Schlachtschiffen in der Stadt herumzufahren/-stehen.

    Erfahrung von Radtour in Norwegen: Ein Tesla ist genauso laut, nervig und gefährdend wie jedes andere Auto.

    Ein Elektroantrieb bzw. der zugehörige Akku oder Brennstoffzelle erzeugt zusätzliches Leergewicht und bietet in Standardsituationen mehr Drehmoment, also mehr Reifen- und Bremsabrieb und damit mehr Feinstaub. Lediglich die Stickoxide sind dann definitiv weg.

    Alternative Antrieb ja bitte, aber das Problem lösen sie noch lange nicht.
     
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  8. Reinhard

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    Du bist nicht auf aktuellem Stand … Bspw. Kia Niro, egal ob Hybrid, Plug-In Hybrid oder Elektro: 1300 kg Anhängelast. Das reicht für Deinen Wohnwagen locker …
     
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  9. DerMitDemTrikeTanzt

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    Leider nicht: 1450 kg - aber immerhin scheint sich was zu tun...
     
  10. Cars10

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    Gibt es bereits. Hybridkollektor oder Phototermie. zB hier. Aber vorsicht, denn:
    :eek: ich wußte, dass es viele sind, aber nee :cry:
     
  11. Prion

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    Hat @Nobbi doch schon klargestellt, dass wir aneinander vorbeigeredet haben.

    Ich bezog mich auf die Verwendung von Methan als Energiequelle (aus fossiler Quelle - was im übrigen genau aus den von dir genannten Gründen ebenfalls mit Nachdruck gefordert wird: sehr automobilnah, wir müssen uns nicht umstellen), wohingegen du von synthetischem Methan als der Zwischenspeicherung von Energie, die auf anderem Weg generiert werden muss, sprichst.

    Merkste was, andere Baustelle ;)

    Aber auch wenn im zweiten Fall die Handhabbarkeit ganz klar für Methan als Speicher spricht im Vergleich zu Wasserstoff, löst das ja noch nicht das Problem, wo diese Energie herkommt. Und auch wenn bei einer Bierdeckelrechnung der Kohlenstoffkreislauf perfekt aussehen mag, muss bei einer Erzeugung im industriellen Maßstab genau hingeguckt werden, wieviel von dem erzeugten Methan diesem Kreislauf wirklich zugeführt werden kann. Wenn da keine 100% stehen (und zeig mir den Prozess, bei dem diese Zahl erreicht wird), dann tritt nicht irgendwas aus, sondern Methan und das ist für die Aufhetzung der Atmosphäre Gift.

    Ich will hier nicht polemisieren, aber auch bei der Nutzung von Methan als Speicher muss man genau hingucken.

    Auf dem Papier sieht auch ein Atomkraftwerk super aus. Biodiesel auch.
     
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  12. Mike

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    Gibt´s schon. Houten in den Niederlanden

    Gruß
    Mike
     
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  13. HeinzH.

    HeinzH.

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    Moin moin,
    manchmal ist es zwecks Eigenerdung hilfreich, sich an seine Kindheit und Jugend zu erinnern:
    Als ich (in der alten Bundesrepublik) jung war....
    ....war die Luft in den industriellen Ballungszentren, besonders im Ruhrgebiet, gelb
    ....bliesen etwa 8500 aktive Dampflokomotiven fast flächendeckend Feinstaub in die Umwelt
    ....wurde in den Pkw-Motoren noch tonnenweise Blei verbrannt
    ....schäumten die Flüsse vor lauter Chemie
    ....beaufschlagen hunderte von teils tieffliegenden Düsenjägern täglich selbst abgelegenen Landschaften mit Lärm
    Aber es....
    ....fanden sich in fast jedem kleinen Gewässer am Feldrand kleine Fische, Wasserinsekten, Wasserspinnen, Wasserschnecken, Molche und Frösche an
    ....schwärmten über den Wiesen Schwärme von Insekten und Schwalben
    ....wurde die Paketpost (in Hannover) mit akkuelektrischen Lkw ausgeliefert
    ....wurde das Korn zum Teil in den damals noch vielen Windmühlen gemahlen
    ....betrieb die Deutsche Bundesbahn eine Flotte von 240 akkuelektrischen Triebwagen

    Sorry, aber das Gejammer über die bösen Windräder geht mir so was von auf den Sack!

    Bis denne,
    HeinzH., Jg. 1949
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.06.2018 um 19:35 Uhr
  14. Gear7Lover

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    Und es gab eine häufige Atemwegserkrankung bei Kindern die nach einem Stahlwerk benannt ist.
     
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  15. Gwynfor

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    Hi,
    ich bin etwas jünger (Jg. 1969), aber in den 70er konnte man noch als Kind in Ruhe auf der Straße spielen und wenn dann mal ein Auto kam, dann hat der Fahrer auch nicht auf uns zugehalten, gehupt oder gebrüllt. Wir haben unsere Sachen zur Seite genommen, er ist vorbei gefahren und wir haben weitergespielt. Es war auch ganz normal, dass die Grundschüler im Ort ganz alleine zur Schule gehen (wenn es sein muss auch mit Klassenkameraden, aber nicht soviel rumtrödeln auf dem Weg... ;)).
    In den 80er haben wir noch gelacht, als Markus sang:
    Heute wissen wir, das war eine sehr zutreffende Prognose. Was kostet der Liter Super heute?...

    Bloß nicht, a) sind die meisten davon bereits tot (und das wollte ich gerne noch etliche Jahre vermeiden! Später ist noch genug Zeit dafür...), b) hatte die alle kein Netzempfang :eek:.

    Ich hatte auch schon das Vergnügen, morgens auf dem Weg zur Arbeit hinter einem Audi eTron im Stau zu stehen. Fand ich auch sehr angenehm, leise und stinkt nicht.

    Ciao,
    Andreas
     
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  16. Beinarbeit

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    Das ist so nicht richtig. Es muss natürlich wegen DEM Vögeln heißen. Und was den Rest angeht -- es sollte mal jemand was gegen die vielen Häuser tun!
     
  17. TitanWolf

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    "Verbietet Scheiben! Scheiben werden dreckig, töten Vögel und sorgen für Spanner!" Amüsant, dass einer das Wort "Scheiben" auch durch "Menschen" ersetzen kann.. :D

    Windräder sind eine energetisch sinnvolle Lösung (wobei ihre wartungsarme Lebensdauer noch deutlich erhöht werden kann - denn jede Wartung erhöht den Initialmaterialbedarf), jedoch nicht -die- Lösung. Es wird auf viele - teilweise dezentrale - Lösungen hinauslaufen und bestenfalls gehören dazu auch leichtgewichtigere und verbrennerfreie Kleinfahrzeuge / E-Bikes im Stadtballungsraum, welche sich - ähnlich Bakterienpopulationen - auch im Landbereich verbreiten.

    Viele Grüße
    Wolf
     
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  18. AntoineH

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    Hmmm... das Wasserstoff-Brennstoffzellen-Auto (PKW) ist doch noch mehr Overkill als bestehende KFZ und ihre Antriebstechniken.

    Wer mal den Montagevorgang und den irren Technologie-Aufwand sieht, dem sollten doch die Augen oder die Gehirnzellen brennen, oder? 1.900 kg Hightech für den Transport von z.B. 75 kg Mensch.


    (Toyota Mirai H2-Brennstoffzellen-Auto, Serienfertigung)
     
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  19. spreehertie

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    Servus AntoineH,
    das geht doch noch; in den 50er des letzten Jahrhunderts gab es im Aufwind der Kernkraft die Idee Autos mit kleinen AKWs auszustatten.:eek:
    Zu der Zeit wurde, angesichts von vollen Straßen, auch über fliegende Autos nachgedacht und diese Thema scheint jetzt wieder aktuell zu werden.(n)
    Grundsätzlich wären Leichtfahrzeuge gerade für den Pendelverkehr eine gute Idee, aber gesamtgesellschaftlich und in den Köpfen vieler Dosentreiber hat sich eine große Angst in Verbindung mit einem ebenso großen Sicherheitsbedürfnis festgesetzt, daß ein Fahrzeug mit vielleicht 50 oder 100 kg für diese lebensgefährlich und undenkbar erscheinen. Und da leider sehr viele schwere Blechdosen herrumrollen, welche die Insassen aufgrund ihrer Sicherheit bietenden Hülle und Masse einige der Fahrer zu Unaufmerksamkeit gegenüber der Außenwelt verleiten, besteht besonders für Leichtfahrzeuge und deren Fahrer eine reale Gefahr. Es wird wohl noch einiges an Zeit kosten, bis sich dieses übersteigerte Sicherheitsbedürfnis wieder abbaut und die gut gepanzerten Menschen sich auch ohne schwere Hülle durch den Verkehr wagen.

    Gruß
    Felix
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.06.2018 um 01:02 Uhr
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  20. bebauchterbiker

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    In Andalusien ( das in Antlantiknähe dicht mit Windrädern bepflanzt ist) habe ich einen Raubvogel (Bussard? Falke?) beobachtet, der sich so ein Windrad zum Spiezzeug umfunktioniert hat!

    Stand hinter dem Mast in der Luft und wartete auf die richtige Rotorposition um in engen Spiralen rund um den Mast, also zwischen Mast und Rotor, in die Tiefe zu kurven, zwischen den Rotorblätern raus zu fliegen um an den Ausgangspunkt über der Mastspitze zurückzukehren.

    Das Ganze wiederholte er unzählige Male!
    Mir kam das vor wie ein Kind am Abenteuerspielplatz!

    Nicht jedes Windrad ist für jeden Vogel eine Todesfalle!
     
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