Welches VM für 2800 km und 28.000 Höhenmeter für 33 Tagesreise vonTirol nach Santiago de Compostela?

Reinhard

Team
Beiträge
22.166
Ich denke, dass Trike ist hier nicht das Thema. Ein VM gibt es passend zu den Wünschen des OPs auch eher nicht. Mir scheint, als wäre das Vorhaben kaum durchdacht. Mangels VM ist das naturgemäß auch wohl etwas schwierig, daher würde ich erst mal sehen, ob man irgendwo ein VM probesitzen/-fahren kann. Vermutlich lösen sich dann schon einige Luftschlösser in nichts auf ...
 
Beiträge
2.363
In the Pyrenees you have to watch out for MTB riders on the weekend but just after the pass over from the French side there are a couple of river crossings that were impossible with a trike or quad on the walking path when I was there. The way on the Spanish side was being paved in that area and much of it was already paved further down. The Alto de Erro is not usable by a trike or quad without very serious off road skills, it is near vertical and it ended my hopes of getting to Burgos by destroying what was left of the muscles in my left leg. I would most definitely take the road there, even on foot, it is a 4 km detour.

I don't know if you have seen it but there is a virtual Camino on Google Earth. It probably isn't up to date but you can get an idea of the pathways.

I met some people who had walked from Vienna, another from Rome (the Vatican of course...) and some come from even further on foot.

This thread has me planning a new departure... I am an ultra-light geek, all of my equipment last time around weighed 7.6 kg:

kit-camino-2.jpg

If I was to ride there I would use Shimano SPD sandals only, next time I walk I will only wear sandals and I will adopt the same ultralight strategy. It took me 3 months to get my gear down to that weight and I missed nothing, I didn't use my cold weather clothes. My girlfriend had snow on Cruz de Hierro in May... Other pilgrims said "I see you are using the baggage taxi"... And were either shocked or jealous that I could travel so light.
 
Beiträge
320
PS.: würde mich interessieren, was den ständig bei deinen Trike kaputt war bzw. sich gelockert hat (?)
wie gesagt, kann das nicht nachvollziehen mit meinem
ich hatte ja schon bedenken geäußert, was technisch mit Fahrradteilen machbar ist. Wenn das jetzt kein Montags-trinke ist, würde ich davon ausgehen, dass die physikalischen Belastungen so hoch sind, dass das jenseits der Belastungen von jeglichen Liegerad-Typ liegt. 2 Taschen pro Seite.
Das ist gesamt sehr viel Gewicht und wenn dazu hohes Tempo auch auf holprigen Wegen kommt, ist halt irgendwann Schluss.

Grüße Stefan
 
Beiträge
2.539
Angesichts dessen, was bisher in diesem Thread diskutiert wurde, wage ich den ketzerischen Einwurf, daß es möglicherweise weder ein VM noch ein Trike, sondern ein Einspurer sein könnte, der die Vorgaben am Besten erfüllt... :unsure:
- Gute Bergtauglichkeit,
- auch Schotterwege sollen befahrbar sein,
- auch Steigungen sollen nicht unüberwindlich sein,
- Gepäck soll mitkönnen,
- Wetterschutz gegen Regen,-
- notfalls auch mit der Bahn transportierbar,
- möglichst keine Reparaturen am E-Motor,
- möglichst nicht unterwegs ohne Strom dastehen

--> da fällt mir als eher sowas ein wie mein (leider verstorbenes) Peer Gynt:

index.php


Erfüllt, mit entsprechender Schaltung (genug kleine Berggänge) und profilierten Reifen fast alle oben genannten Kriterien (Bahntransport ist wegen der Länge etwas eingeschränkt); v.a. kann man den ganzen Tag schmerzfrei damit fahren.

Etwas aktueller, würde ich auch sowas wie mein derzeitiges Lynxx für geeignet halten
- Die Übersetzung bietet alles, was man auf so einer Reise braucht: Entfaltung im kleinsten Gang 1,13m, im größten 9,68m. Und das bei minimiertem Defektrisiko (Rohloff und vorne 2 Kettenblätter)
- Kein Motor, daher kann er nicht kaputtgehen; kein Akku, sondern SON für die Beleuchtung (kann ergänzt werden durch USB-Laderegler, damit man unterwegs unabhängig seine Gerätchen aufladen kann)
- Zuverlässige Magura Felgenbremsen
- Es passen breite Reifen drauf (hinten min. 47er, vielleicht auch mehr)
- Vollgefedert
- Die Frontverkleidung hilft sehr gut bei Regen. Ggfs. kann man ja noch so ein Regencape drankletten wie im obigen Bild meines Peer Gynt.
index.php

- Gepäckkapazität ist reichlich vorhanden, selbst ohne Hänger.
index.php


Falls Geld keine so große Rolle spielt, kann man natürlich gleich etwas neueres kaufen, z.B. einen wunderschönen Wolf&Wolf , und die Schaltung entsprechend anpassen. (heißen die nicht sogar "Alpentourer"?); auch dafür dürfte sich eine passende Frontverkleidung finden lassen.

Wie die offizielle Belastbarkeit ("zulässiges Gesamtgewicht") der genannten Modelle ist, weiß ich nicht; das wäre vielleicht ein Punkt, den man prüfen müßte.

Und falls ein Einspurer (trotz meiner Werbung ;)) wirklich nicht in Frage kommt, sollte es auf jeden Fall auch Trikes geben, die mit hinreichend kleinen Gängen und Frontverkleidung (z.B. Nose) eine Tages-Kilometerleistung von durchschnittlich 85 km ermöglichen, auch ohne Motor.

Das können ja auf flacheren Etappen mehr km und auf hügeligeren weniger km an einem Tag werden. Bei 10 Stunden reiner Fahrzeit pro Tag wäre das ein Schnitt von 8,5 km/h, bei 12 Stunden 7 km/h... das müßte doch auch ohne Motor machbar sein, v.a. wenn man dessen Gewicht (+ Akku) nicht mit rumschleppen muß...
Wenn man mit BRouter und Velomobil-Profil plant, sollten sich auch extreme Steigungen und Schotterwege weitestgehend vermeiden lassen.
Mit Trikes kenne ich mich allerdings nicht aus, da mögen bitte andere ihre Erfahrungen einbringen.
 
Beiträge
411
falls es kein VM wird wären die Regenverkleidungen von AWS ne Möglichkeit die man kennen sollte.
 
Beiträge
976
Was mir Sorgen machen würde, wo kann man den Akku
aufladen. Reicht die Reichweite noch bis zum Ziel?Auf
Auf dem Jakobs Weg kommt man, auch in abgelegenen Gegenden, mehrmals täglich an Behausungen und Dörfern vorbei. Hier muss man fragen und wird fast immer willkommen geheissen. Für jede Ladung würde ich jeweils ein generöses Trinkgeld einplanen, sofern man da nicht etwas kauft.
Das Hauptproblem ist, dass zwischen 12 und 16h eine Art Siesta statt findet und irgendwie alle Einheimischen unauffindbar sind und Läden fest verschlossen sind. Restaurants und Bars schliessen auch am Nachmittag, so dass man zum 2Std Ladenstop um 11:30 auftauchen muss, da um ca. 13:30 geschlossen wird und man dann raus muss. Das muss man in seinen Tagesablauf und mit den mit gebrachten Akkus einplanen.
Öffentliche Lade Infrastruktur ist auf dem Land und in den Dörfern nicht vorhanden.

Der eigentliche Jakobsweg für die Fusspilger ist meistens nur in der Ebene für Bikes geeignet. Da kommt immer mal gerne spontan ein Gitter oder eine schmale Passage, die für ein Trike nur mit Tragen überwindbar ist :eek:. Als Trikefahrer würde ich mich an die Velorouten halten. Die sind aber nicht immer ganz so “pittoresk“ …

Dass ein Trike sehr viel anfälliger ist als ein Zweispurer, besonders wenn elektrisch, kann ich mit meinem HP fs26S sehr bestätigen.
Es ist unglaublich, welche kleinsten Teile auf Reisen kaputt gehen und einem das Leben dann schwehr machen.
Ersatzteile sind unterwegs grundsätzlich keine erhältlich, da auf den Dörfern nur unterste Fahrrad Kategorie genutzt werden.
Vereinzelt hat es in grösseren Städten RR Läden.
Bis ein Mechaniker für eine komplizierte Arbeit Zeit hat, dauert dann schonmal ein paar Tage und teure Ersatzteile sind nicht auf Lager.
 
Beiträge
2.539
Was mir Sorgen machen würde, wo kann man den Akku
aufladen. Reicht die Reichweite noch bis zum Ziel? etc.
Bei so einem Projekt würde ich dann eher eine gute
Offroad Tauglichkeit und Qualität gegen den Akku tauschen.
Denn wenn du irgendwo im Nirgendwo ein Elektrikproblem
hast, dann hast du richtig Spaß.
Genau das meinte ich. (y) Gute Schaltung mit genug kleinen Gängen ersetzt den Motor. Und man ist völlig frei, wann und wie weit man fahren will, ohne an Elektrizitätsversorgung angebunden zu sein.
Dass ein Trike sehr viel anfälliger ist als ein Zweispurer, besonders wenn elektrisch, kann ich mit meinem HP fs26S sehr bestätigen.
Da kommt immer mal gerne spontan ein Gitter oder eine schmale Passage, die für ein Trike nur mit Tragen überwindbar ist :eek:.
Noch zwei Argumente für einen Einspurer; da ist das meiste, was verbaut ist, normale Fahrradtechnik, und kann unterwegs leichter mal von einer "normalen" Fahrradwerkstatt repariert werden (oder selber). Und durch kommt man eigentlich auch fast überall, notfalls halt schiebenderweise.
 
Beiträge
2.363
Mit Trikes kenne ich mich allerdings nicht aus, da mögen bitte andere ihre Erfahrungen einbringen.

I think I am almost decided to ride my Azub T-Tris 26 to Finisterre in Septenber 2022. At that time of year sun protection is more important than rain protection so I can manage without a Nose 1.4.

- on the Meseta the average speed will probably be closer to 25 km/h
- no driving between 13:30 and 16:00, too hot so siesta
- stock 48-36-26 on the front and 8 speed 11-42 on the rear. 26:42 is really limit torque wise on slippery surfaces from experience, so all the steep sections will be driven on the road.
- tyres???
- sleeping in alberques and eating the pilgrim menu in the evening, during the day I get by with bread and water, it was good enough in the middle ages and they walked much longer days. No, not white bread ;)
 
Beiträge
13.263
Ich denke, dass Trike ist hier nicht das Thema. Ein VM gibt es passend zu den Wünschen des OPs auch eher nicht.
naja..
wenn er schreibt das ein 2-RAd hält, aber ein Trike bereits nach wenigen Kilometern hin wäre bzw. ständig was kaputt
finde ich schon, dass das interessant wäre..

schließlich verwenden Trike und Velomobile teils gleiche Komponenten (Umlenkrollen, teils die gleiche Naben, haben ebenfalls mit Querkräften am Hinterrad zu kämpfen, haben eine Liegeradsitz statt Sattel, Lenkgestänge, eventuell Tiller, gleiche Reifen (Abnutzung, Querkräfte)...)
 
Beiträge
13.263
- möglichst keine Reparaturen am E-Motor,
- möglichst nicht unterwegs ohne Strom dastehen

- Kein Motor, daher kann er nicht kaputtgehen; kein Akku, sondern SON für die Beleuchtung (kann ergänzt werden durch USB-Laderegler, damit man unterwegs unabhängig seine Gerätchen aufladen kann)
{....} ermöglichen, auch ohne Motor.

das müßte doch auch ohne Motor machbar sein, v.a. wenn man dessen Gewicht (+ Akku) nicht mit rumschleppen muß...
hmm.. irgendwie hab ich den Eindruck, dass du eher negativ gegenüber MOtor eingestellt bist...
Zieht sich durch dein Posting so als roter Faden durch ;)

meine Meinung:
die Vorteile des MOtors (sofern man diese haben will, also Unterstützung) überwiegen 10fach den Nachteil, dass im FALLE des FAlles der Motor defekt ist oder Akku leer gefahren ist, die Fuhre dann etwas mehr wiegt
(wir fahren ja auch kein Fixxie mit dem Argument, dass eine Schlatung kaputt gehen könnte und man dann mit dem falschen Gang dasteht ;-) )

klar: wenn man aus ideologischen Gründen keine Unterstützung haben will, hat der Motor dann auch "keine Vorteile"

einerseits wird den Leuten erklärt, dass es doch kein Problem ist, bei JEDER einzelnen Ausfahrt bergauf doppelt oder 3mal soviel selber treten zu müssen, weil man keinen Motor hat...
also 100te Ausfahrten, 1000sende Kilometer ohne Unterstützung die anstrengender sind
auf der anderen Seite wird dann aber die Angst geschürt vor dem möglichen Fall, dass irgendwann mal der Motor vielleicht doch kaputt geht und man dann die 5-10% mehr Systemgewicht selber den Berg hochfahren muss

ich sehe es auch so, dass ein gesunder Mensch nicht unbedingt einen Motor braucht sondern es wenn eher ein Wollen ist
aber umgekehrt ist es jetzt dann auch keine Katastrophe wenn der Motor mal versagen sollte..
ist mir bei 7 Pedelecs in der Familie bis jetzt erst 1mal passiert, dass Motor kaputt ging (Freilauf an der Ampel mit 1100Watt Peak beim Reintreten kaputt getreten)..

ich meine nur.. die Schaltung kann noch so gut sein (vor allem: man kann auch mit E-Motor so bauen dass man genauso kleine Gänge hat, oder wie ich z.b. selbst eine Kassette zusammenstellen für ordentliche Berggänge aber trotzdem feine Gangabstufung bei den schnellen Gängen)
trotzdem wird das geringe Gewicht ohne Motor nie den Benefit des MOtors aufwiegen kann...
PS.:
gebildet hab ich mir meine Meinung durch:
38 Jahre Fahrradfahren
sowie 13 Jahre Pedelec fahren (7 Räder aufgebaut bzw. vormals motorlose umgebaut)
sowie: Fahren meines Trikes OHNE Motor, mit MOtor, mit anderen Motor und 3 Jahre mit eingebauten Motor der aber nicht angeschlossen war, also totes Gewicht
sprich: ich kenn tatsächlich beide Seiten ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
320
naja..
wenn er schreibt das ein 2-RAd hält, aber ein Trike bereits nach wenigen Kilometern hin wäre bzw. ständig was kaputt
finde ich schon, dass das interessant wäre..

schließlich verwenden Trike und Velomobile teils gleiche Komponenten (Umlenkrollen, teils die gleiche Naben, haben ebenfalls mit Querkräften am Hinterrad zu kämpfen, haben eine Liegeradsitz statt Sattel, Lenkgestänge, eventuell Tiller, gleiche Reifen (Abnutzung, Querkräfte)...)
das wäre denke ich mal interessant zu wissen, wo die unterschiede liegen, da Steintrikes ja eher zu den grundsätzlich mehr geländetauglichen Trikes gehören.

Bei mir sind es aber 75 kg und etwa 15 kg Zuladung auf einem ICE-Trike SprintX und einem Velotraum mit 180 kg Systembelastbarkeit. Ich schöpfe daher die Belastbarkeit nicht aus und habe auch keine Motoren verbaut.

Ich sehe zwischen meinem ICE-trike und meinem Velotraum gewisse Haltbarkeitsunterschiede die aber erklärbar sind. Beide haben hier da hier spezifischen Verschleissstellen.

Grüße Stefan
 
Beiträge
2.539
hmm.. irgendwie hab ich den Eindruck, dass du eher negativ gegenüber MOtor eingestellt bist...
Zieht sich durch dein Posting so als roter Faden durch ;)

meine Meinung:
die Vorteile des MOtors (sofern man diese haben will, also Unterstützung) überwiegen 10fach den Nachteil, dass im FALLE des FAlles der Motor defekt ist oder Akku leer gefahren ist, die Fuhre dann etwas mehr wiegt
(wir fahren ja auch kein Fixxie mit dem Argument, dass eine Schlatung kaputt gehen könnte und man dann mit dem falschen Gang dasteht ;-) )

klar: wenn man aus ideologischen Gründen keine Unterstützung haben will, hat der Motor dann auch "keine Vorteile"

einerseits wird den Leuten erklärt, dass es doch kein Problem ist, bei JEDER einzelnen Ausfahrt bergauf doppelt oder 3mal soviel selber treten zu müssen, weil man keinen Motor hat...
also 100te Ausfahrten, 1000sende Kilometer ohne Unterstützung die anstrengender sind
auf der anderen Seite wird dann aber die Angst geschürt vor dem möglichen Fall, dass irgendwann mal der Motor vielleicht doch kaputt geht und man dann die 5-10% mehr Systemgewicht selber den Berg hochfahren muss

ich sehe es auch so, dass ein gesunder Mensch nicht unbedingt einen Motor braucht sondern es wenn eher ein Wollen ist
aber umgekehrt ist es jetzt dann auch keine Katastrophe wenn der Motor mal versagen sollte..
ist mir bei 7 Pedelecs in der Familie bis jetzt erst 1mal passiert, dass Motor kaputt ging (Freilauf an der Ampel mit 1100Watt Peak beim Reintreten kaputt getreten)..

ich meine nur.. die Schaltung kann noch so gut sein (vor allem: man kann auch mit E-Motor so bauen dass man genauso kleine Gänge hat, oder wie ich z.b. selbst eine Kassette zusammenstellen für ordentliche Berggänge aber trotzdem feine Gangabstufung bei den schnellen Gängen)
trotzdem wird das geringe Gewicht ohne Motor nie den Benefit des MOtors aufwiegen kann...
PS.:
gebildet hab ich mir meine Meinung durch:
38 Jahre Fahrradfahren
sowie 13 Jahre Pedelec fahren (7 Räder aufgebaut bzw. vormals motorlose umgebaut)
sowie: Fahren meines Trikes OHNE Motor, mit MOtor, mit anderen Motor und 3 Jahre mit eingebauten Motor der aber nicht angeschlossen war, also totes Gewicht
sprich: ich kenn tatsächlich beide Seiten ;)
Hm, ich würde nicht sagen, daß ich dem Motor gegenüber grundsätzlich ablehnend gegenüberstehe. Klar hat er die von Dir beschriebenen Vorteile. Und wer die gerne haben möchte - nur zu! Jeder, der ein Fahrrad fährt, egal ob mit oder ohne Motor, fährt schon in der Zeit nicht mit dem Auto rum ;) Ich schließe auch keineswegs aus, daß ich irgendwann auch selber mal was motorunterstütztes fahren werde - derzeit komme ich halt (noch(?)) gut ohne aus. Jedenfalls habe ich keine "ideologischen Gründe" gegen den Motor ;)

Vielleicht kommt mein Posting etwas einseitig rüber, weil ich halt versucht habe, die andere Seite zu beleuchten (die Vorteile des motorlosen Fahrrads). Natürlich hast Du Recht - man muß deutlich mehr selber tun (das mag für den Einen ein negativer Aspekt sein, für den anderen ein positiver).

Was ich nur darlegen wollte, ist, daß man für so eine Tour nicht zwangsläufig ein motorunterstütztes Fahrzeug haben muß, sondern daß es auch ohne gehen kann - mit den beschriebenen Vorteilen. "Keep it simple" - oder "VW-Käfer-Prinzip": Was nicht dran ist, kann nicht kaputtgehen ;) Und man entgeht ganz elegant allen rechtlichen Fallstricken und Grauzonen des Pedelecs. (Was für jemanden mit Erfahrung wie Dich @Kraeuterbutter natürlich kein Problem mehr darstellt, weil Du Dich damit schon gründlich auseinandergesetzt hast.(y))

Aber ob er das im konkreten Fall so durchführen kann oder möchte, muß der TO @Kleini natürlich individuell für sich selber entscheiden - da gibt es mMn kein "Richtig" oder "Falsch".
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
976
Noch zwei Argumente für einen Einspurer; da ist das meiste, was verbaut ist, normale Fahrradtechnik,
es kommt halt drauf an…
Abseits der grossen Städte und ausserhalb DACH sind Fahrradwerstätte auf das unterste Preissegment ausgerichtet und Technik von vor Vorgestern…
Ich musste mal am Loire Weg eine Speicher für eine normale 26“ Felge ersetzen. Das war in 3 Velo Geschäften im Umkreis von 80 Km unmöglich. Es gab zwar Speichern in der falschen Länge, aber das Kürzen und neu Drehen des Gewinde konnte niemand mangels Werkzeug.
Und wie überall. Die Wartezeiten für Werkstattarbeit, vorallem für nicht Kunden, bewegt sich nicht erst seit Corona von Frühling bis Herbst im Wochenbereich.
Mitlerweile habe ich auf Reisen ein komplettes Ersatzteillager dabei und schau dass der nöchste Bahnhof immer irgend wie in 2 Tagen erreichbar ist
 
Beiträge
106
Absolut Falsch. Mit ein wenig Recherche findet man eine Vollkasko für Velomobile und Ebikes.
Oh, vielen Dank für die Info. Dann konkretisiere ich für meinen Anbieter: .... keine Kasko fürs Fahrrad bei Generali ... möglich ist.
Und für 45€ Aufpreis zu unserer Hausrat haben wir jetzt *alle* Fahrräder (2 Gravel, 2 "Bahnhof", ein Velomobil, zukünftige für private Nutzung) inklusive. Da war mir dann Kasko, i.d.R. was mit SB oder hoher Prämie, die Recherche nicht wert.

Dennoch danke für die Ergänzung, das kann für andere ja relevant sein.
 
Beiträge
2.539
eine Speicher für eine normale 26“ Felge ersetzen. Das war in 3 Velo Geschäften im Umkreis von 80 Km unmöglich. Es gab zwar Speichern in der falschen Länge, aber das Kürzen und neu Drehen des Gewinde konnte niemand mangels Werkzeug.
In diesem Video habe ich eine coole Methode gelernt, wie man eine zu lange Speiche ins Laufrad trotzdem einbauen kann (mußte es noch nicht selber ausprobieren):

Dürfte auch bei Motornaben so anwendbar sein.

(Ich finde den ganzen Tourbericht erfrischend anzuschauen... sie hatten noch mehr Reparaturen, so z. B. Schweißnaht gerissen , Pedal kaputt, Hänger abgerissen und Speichen gerissen und manches andere.)
Mitlerweile habe ich auf Reisen ein komplettes Ersatzteillager dabei und schau dass der nöchste Bahnhof immer irgend wie in 2 Tagen erreichbar ist
Je nach Fahrrad ("wie schätze ich die Zuverlässigkeit aus der Erfahrung ein") mache ich das auch... und gerade Speichen kosten wenig zusätzliches Gewicht (y)
 
Beiträge
2.539
Falls Geld keine so große Rolle spielt, kann man natürlich gleich etwas neueres kaufen, z.B. einen wunderschönen Wolf&Wolf , und die Schaltung entsprechend anpassen. (heißen die nicht sogar "Alpentourer"?); auch dafür dürfte sich eine passende Frontverkleidung finden lassen.
Ich hab ganz vergessen, den Earthglider zu erwähnen - der würde auf sicherlich auch dem Anforderungsprofil entsprechen.
 
Beiträge
963
... und natürlich das gute, alte atl von radnabel. Mit dem oben erwähnten aws wär das ein super Reiserad für den Zweck.
Dieter baut dir sicher auch eine Schwerlast-Version, der hat da Erfahrung.
 
Oben Unten