Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

C

Christoph Hipp

Hallo an alle,
hatte die letzten Jahre das Garmin 60C in Gebrauch, war im großen und ganzen recht zufrieden damit außer dem zuwenig Platz für Karten und dem teilweise schlechten Empfang (Wald, enge Bebauung). Für 'ne Nord-Süd-Republikquerung hat's immer gereicht, 20 bis 25 Std. Akkulaufzeit war immer supergut für 3 Tage bedenkenlos fahren können.
Nachdem die Preise aber heftig gefallen sind und es inzwischen Geräte mit uferlos Speicher gibt, neige ich zu einem Neuen.
Bei dem Angebot an fertigen Tracks müsste es eigentlich nicht unbedingt Autorouting sein, aber bequem isch dasch ja schon :cool:
Anforderungen auf jeden Fall: bunt, Autorouting.
Höhenmesser muss nicht, darf aber.

Kennt jemand den Unterschied zwischen ff. Geräten:
- eTrex Venture Cx --> ~180 EUR (KEIN Höhenmesser)
- eTrex Legend HCx --> ~190 EUR (KEIN Höhenmesser)
- eTrex Vista HCx --> ~240 EUR (Höhenmesser)
- GPSmap 60 Cx --> ~280 EUR (KEIN Höhenmesser)
- GPSmap 60 CSx --> ~330 EUR (Höhenmesser)

Soweit ich das erkennen kann, sind alle bunt, haben Autorouting und genug Platz für Karten.
Auch die weiteren Eigenschaften wie wasserdicht, hohe Empfangsleistung scheinen identisch.

Worin liegen also die unterschiedlichen Preise begründet? Doch nicht nur in beigelegten CDs oder Batterien?:confused:
Erfahrungswerte?

Danke & Gruß,

Chr.
 

Reinhard

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AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

Hallo Christoph,

Worin liegen also die unterschiedlichen Preise begründet?
auf www.garmin.de kannst Du Dir die Geräte im Vergleich anzeigen lassen.

Die Typen mit dem "x" in der Bezeichnung haben i.d.R. den besseren Chipsatz, sprich besseren Empfang unter schlechten Bedingungen.

Guck Dir auch mal [thread=15358]den Thread[/thread] an. Lief vor einigen Tagen ...

Außerdem verschieb ich Dich mal ...
 
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AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

H

Kennt jemand den Unterschied zwischen ff. Geräten:
- eTrex Venture Cx --> ~180 EUR (KEIN Höhenmesser)
- eTrex Legend HCx --> ~190 EUR (KEIN Höhenmesser)
- eTrex Vista HCx --> ~240 EUR (Höhenmesser)
- GPSmap 60 Cx --> ~280 EUR (KEIN Höhenmesser)
- GPSmap 60 CSx --> ~330 EUR (Höhenmesser)
Hi Christoph,
also zwischen dem Vista HCX und dem 60CSX hab ich als einzigen Unterschied nur die extern anschlieesbare Antenne gefunden.
Da die nicht für mich in Frage kommt habe ich beherzt zum günstigeren Gerät gegriffen.

Mich haben die Hinweise beim Tracknachfahren mit den Himmelsrichtungen genervt. Da muss man immer auf die Karte gucken und schauen in welche Richtung man fährt und dann umdenken. Ich fahre nur mit Autorouting über engesteckte Wegpunkte. Ohne Autorouting würd ich nicht mehr wollen.

Tschö
René
 
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AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

Die Unterschiede zwischen den eTrex Geräten und den GPSMap60ern sind nicht mehr so gross.
Die 60er haben ein etwas grösseres Display und einen zusätzlichen Stromanschluss fürs Auto.
Zudem ist die Bedienung etwas anders. Die 60er lassen sich mit einer Hand bedienen.
Die Preisunterschiede ergebens sich aber möglicherweise auch noch aus der Entwicklungsgeschichte der einzelen Geräte.
Lange Zeit waren nur die 60er mit hochempfindlichem Empfäger zu haben.

Viele Erfahrungsberichte gibts wie immer hier :
http://www.naviboard.de/vb/index.php
 
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Christoph Hipp

AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

Hallo,

nach Recherche - nicht zuletzt Danke an Reinhard für seinen Link, obwohl ich bei Garmin gekuckt hatte, bin ich da nicht drüber gestolpert - konnte ich ff. Ergebnisse im Vergleich der von mir angesprochenen Geräte herausfinden:


Eigentlich sollte es was sein ohne Höhenmesser und Kompass, da aber mein MC1.0 kaputt gegangen ist und das 60 CXs mit seinen Marine-Qualitäten nicht nötig erscheint, ist denke ich das Vista HCx die Wahl.
Vor allem überzeugt die lange Batteriestandzeit, das kleinere Volumen und das etwas niedrigere Gewicht.
Fehlen werden die beleuchtete Tastatur und der Wecker (den haben sie aber meine ich bei allen Geräten gestrichen).
Im Preisvergleich ist für ausschließlich Landnavigation das Vista dazu noch die bessere Wahl.

Die Entscheidung ist für mich also damit eindeutig für das Vista HCx gefallen.

Gruß, Chr.
 
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AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

Die Entscheidung ist für mich also damit eindeutig für das Vista HCx gefallen.
Die Möglichkeit, die Stromversorgung des GPS über das Bordnetz laufen zu lassen ist kein wichtiger Punkt für dich? Das kann das Vista HVx nicht. Das ist für mich eigentlich mit ein Hauptgrund, warum ich mich für ein 60CSx entschieden habe.

Viele Grüße,
Martin
 
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AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

Wo wirst Du das Gerät kaufen?
 

Reinhard

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Hallo Martin,

schön find ich, das viele neue Geräte sich über die USB-Schnittstelle versorgen oder zumindest aufladen lassen. Und von 12V zu USB gibt es entsprechende Adapter (für die Bordnetz-Steckdose).

Da fand ich die externe Stromversorgung nicht so wichtig. Bei der längeren Laufzeit sowieso nicht ... ;).
 
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AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

Die Möglichkeit, die Stromversorgung des GPS über das Bordnetz laufen zu lassen ist kein wichtiger Punkt für dich?
Ähm ich will ja auch keinen Unmut stiften und die Frage ging ja auch nicht an mich, aber das Ding wird mit 2 xAA betrieben, die sicher auch zu wechseln gehen, die bekommst in jeden Supermarkt falls dir deine Eneloop mal ausgehen! ;)

Ich wär froh wenn mein Navi, Bordnetz unabhängig wäre und man an jeder Tanke Strom dafür bekommt. Nur so als Idee! :)

Seh grad das Andere geht auch mit 2xAA kostet aber 100€ mehr für nen Wecker mehr Gewicht und Tastabeleuchtung und das es mir die Lichtbatterie leer saugt? Dann auch noch den schlechteren Empfänger und ein USB aus dem letzten Jahrtausend, hmmm......

Gruss Ingo
 
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AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

Hi Christoph,
hier meine Erweiterungen zur Tabelle:
der HCx kann zwar 250 Punkt als Route zusammenfassen, dann aber nur Luftlinie folgen. Mit Autorouting kann der HCX nur 50 Punkte.

USB-Schnittstelle: Also die 1,5GB übertragen der Karte dauert ewig(>1h).
die Tracks, routen etc, gehen sofort.

Der HCK kann SDHC -Karten vertragen, ich habe ne 4GB Karte drin.
Wenn man nur die CityNavigatorKarte und sonst nix benutzen will, tuts auch ne 2GB Karte.

Tschö
René
 
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AW: Welches neue hochwertige Navi fürs Radreisen?

Der HCK kann SDHC -Karten vertragen, ich habe ne 4GB Karte drin.
Wenn man nur die CityNavigatorKarte und sonst nix benutzen will, tuts auch ne 2GB Karte.
Ohne jetzt selbst genaueres zu wissen: Ich hab bei der Suche im Netz über einen Link von Reinhard gelesen, wie Leute ne 4GB-Karte ausprobiert haben. Es funktioniert, aber nur solange man unter 2GB Datengröße bleibt. Von daher: Vorsicht! Mir wär ne 4GB-Karte auch lieber, dann haut man die Europa-Straßenkarte drauf und die Topographische von Deutschland und muss sich keine Gedanken mehr drum machen. Funktioniert aber wohl erst mit den neuen Geräten wie Colorado... Schade.

René, wieviel hast du denn derzeit auf deiner 4GB-Karte gespeichert?

Grüße,
Martin
 
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Mit Autorouting kann der HCX nur 50 Punkte.
Das reicht aber für eine Weltreise: München-Hamburg = 2 Wegpunkte. :D

Nein, im Ernst, beim Autorouting braucht es nur ganz extrem wenige Punkte, mindestens halt Start und Ziel und Umwege/Abkürzungen unterwegs.
 
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Das reicht aber für eine Weltreise: München-Hamburg = 2 Wegpunkte. :D

Nein, im Ernst, beim Autorouting braucht es nur ganz extrem wenige Punkte, mindestens halt Start und Ziel und Umwege/Abkürzungen unterwegs.
Persönliche Erfahrung: 320Km durch's Elsass, Fahhradtaugliche Strecke: 19 Wegpunkte.
 
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.... Dann auch noch den schlechteren Empfänger und ein USB aus dem letzten Jahrtausend, hmmm......
Das 60CSx hat nicht einen schlechteren Empfänger als das VistaHCx, nur einen anderen.
Und keines der Geräte hat einen USB2 Anschluss.
 
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Ich habe unter 2Gb drauf....
Ich habe aber jetzt keine Lust nochn paar Topos draufzuschieben, das dauert zu lange...
 
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Wenn du mit 100%tiger Sicherheit ne bestimmte Route nehmen willst(eben ein Brevet), dann reicht es nicht.
Das ist klar. Ich wollte ja nur begründen, warum es fürs Autorouting nicht notwendig ist. Es gibt ja immer noch die 250 normalen Wegpunkte.

Ich habe mal in alten, handgeklickten Routen bei mir nachgeschaut:
284 km: 24 WP
307 km: 30 WP
Grob gerechnet also 10 Wegpunkte auf 100 km quer durch Deutschland mit dem Fahrrad.
 

Andreas

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Hallo,

ReneF schrieb:
Ich habe unter 2Gb drauf....
Ich habe aber jetzt keine Lust nochn paar Topos draufzuschieben, das dauert zu lange.....
Mehr als 2 GB Kartendaten verarbeiten die Garmin-Apparate sowieso nicht. Sie zeigen gar keine Karte mehr an, wenn mehr als 2 GB drauf sind.

Gruß
Andreas
 
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dann haut man die Europa-Straßenkarte drauf und die Topographische von Deutschland und muss sich keine Gedanken mehr drum machen.
Schön wärs gewesen. Hab eben den City Navigator NT Europe installiert und war mal im Baltikum unterwegs. Dass die innerstädischen Straßen nur für die Hauptstädte drin sind, wusste ich ja. Dass aber eigentlich nur Autobahnen und Hauptverkehrsadern drauf sind, hätt ich nicht gedacht. Wenigstens die Landstraßen hätten doch drauf sein können. Ärger! Darf ich jetzt doch nach der 1:800.000 Karte fahren? Das nervt mich jetzt echt an. Und dafür hab ich 150€ ausgegeben?

Enttäuschte Grüße,
Martin
 
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Wenigstens die Landstraßen hätten doch drauf sein können. Ärger! Darf ich jetzt doch nach der 1:800.000 Karte fahren? Das nervt mich jetzt echt an. Und dafür hab ich 150€ ausgegeben?
Ich verstehe Deine Enttäuschung, aber die Abdeckung für die Ostblockländer war immer schon sehr schlecht bei Garmin. Auf der Seite (http://www.garmin.de/karten/diverses/mapviewer.php) kann man in jede beliebige Karte ganz reinzoomen. Die Abdeckung der baltischen Länder ist einfach
.
 
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