Welcher Motor hat mehr Power?

Komischer Titel aber ich kann das immer so gar nicht einordnen und weiß auch nicht, ob man meine Frage so pauschal beantworten kann.


Ich bin den Bafang 500 gefahren, der hat mich nicht genug unterstützt.

Im Vergleich dazu ist der Bafang 510 für mich stärker.


Nun bin ich neugierig wo im Vergleich mit diesen beiden Motoren der Shimano EP 8 Motor liegt?

Welcher Motor liefert mehr Unterstützung?
Kann man das so isoliert betrachten oder kommt es immer auf das individuelle Rad an, in dem der Motor verbaut ist?
 
Die reinen Leistungsdaten der Motoren sind leider nur die halbe Wahrheit. Die in der Konfiguration hinterlegten Leistungskurven / Kennzahlen machen den Rest aus. Da kommt es oft auf den jeweiligen Hersteller des Fahrrads/Trikes an.

Der Bafang M510 ist, was dem maximalen Drehmoment und dem maximalen Unterstützungsfaktor betrifft, der aktuellen EP8 Serie von Shimano überlegen:

ParameterM510DU-EP801
Max. Drehmoment (Nm)9585
Max. Unterstützungsfaktor (%)500400

Das maximale konfigurierte Drehmoment ist oft durch die verbauten Komponenten im Antriebsstrang begrenzt. Da hilft dann auch ein Motor, der 120 Nm und einen Unterstützungsfaktor von 800% bieten kann, nicht wirklich weiter.
 
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Wenn der Bafang nicht genug unterstützt ist es vielleicht eine Frage der Einstellung des Motors. Wenn man nicht gerade ein voll beladenes Lastenrad hat sollte die Unterstützung völlig ausreichend sein.
Sonst kann man noch etwas über Kettenblatt und Ritzelgröße machen.
 
So that I can understand:

- you have a Lepus with a motor?
- what gearing?
- what is the power limit in Switzerland?

I have tested a tuned "250W" hub motor in an Azub T-tris and it went up hills like a rocket-ship. 43v battery and 22 Amp controller = 760W (1HP) at the wheel.
 
Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Dann hilft also nur ausprobieren ob ich ein trike mit shimano Motor überhaupt voran bewegen kann :X3:
Das dürfte an sich kein Problem sein ;). Bei Deinem Trike würde mich, nach den Erfahrungen mit unseren Wieseln, nicht wundern, wenn Hase Bikes den Motor auf ca. 50% der möglichen Leistung gedrosselt hat. Aber das Thema hatten wir ja schon mal :).

Eine optimale Anpassung der Motorparameter an die eigenen Bedürfnisse geht (leider) fast nur noch mit den diversen Nachrüstmotoren. Daher hatten wir uns bei den neuen Trikes auch gegen den vom Hersteller serienmäßig verbauten Motor entschieden.
 
So that I can understand:

- you have a Lepus with a motor?
- what gearing?
- what is the power limit in Switzerland?

I have tested a tuned "250W" hub motor in an Azub T-tris and it went up hills like a rocket-ship. 43v battery and 22 Amp controller = 760W (1HP) at the wheel.

I'm riding a lepus with a bafang 510.

I like to try another trike, like Wikinger said, an ice.
Just a little bit of daydreaming.
 
Aber ein Tadpol ist dem Wiesel mit Dif weit unterlegen im Gelände. Da reichen auch schon unschöne Waldwege.
Da hilft der "stärkere" Motor eher wenig.
 
Aber ein Tadpol ist dem Wiesel mit Dif weit unterlegen im Gelände. Da reichen auch schon unschöne Waldwege.
Nein.

Ich bin selbst mit dieser Konfiguration (3x 25mm GP5000) und ohne Motor problemlos über üble Waldwege endlang der Bille im Sachsenwald, den Oberlauf der Alster, oder querfeldein gefahren. Erst bei Wegen mit tiefem Sand musste ich schieben. "Unschöne" Waldwege mit 3-4% Steigung hatte ich jeden Tag auf dem Weg nach Hause. (die großen Räder machen das nur schneller und bequemer)
 
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Ja und Marc und Wikinger :sleep: ohne Vergleich haut ihr du ein Nein raus weil ihr....... ???????
Ich komme mit nem WildOne auch durch den Wald und kann mir dabei noch in der Nase bohren ;)
 
Aber ein Tadpol ist dem Wiesel mit Dif weit unterlegen im Gelände. Da reichen auch schon unschöne Waldwege.
Und Nachts ist es kälter als draußen. ;)

Ich denke, dass ist die Antwort auf eine komplexe Frage mit einem Dutzend Faktoren, wie etwa Fahrstil, Konfiguration der Bauteile, Boden- und Geländebschaffenheit. Das Wiesel ist aus meiner Sicht in einem eher kleinen Segment im Gelände geeignet, bei dem es auf engen Wegen auf die Wendigkeit ankommt.

Grip auf der Hinterachse ist im Gelände auch nicht alles, ich slide lieber über die Hinterachse um die Kurve, als über die Forderachse zu rutschen. Vor allem möchte ich bei meinem Systemgewicht mein Leben im rauen Gelände und bergab nicht einem einzelnen 20er Reifen auf der Lenkachse anvertrauen - never ever.

Was die Motorleistung angeht, die einen sagen so, die anderen sagern so...
Ich habe auch den Eindruck, dass die reinen Leistungsdaten im oberen Leistungssegment nicht der Weisheit letzter Schluss sind, habe aber nicht wirklich die Kompetenz Geschichten aus dem Paulanergarten von Fakten unterscheiden zu können. Grundsätzlich würde ich aber frech behaupten, mehr Peak ist besser im Gelände und das damit begründen, dass ich bergauf und bei Hinternissen irgendwann mit dem kleinsten Gang nicht mehr weiter komme.

In der norddeutschen Tiefeben mag das nicht so entscheidend sein, wobei ich das bei unserer lieben unterwegs schlecht einschätzen kann, weil da geht es ja, soweit ich es nachvollziehen kann, um die Unterstützung bei hohem Druck auf die Beine und da wäre ich dann doch wieder bei mehr Peak ist besser.

Stellt sich wieder die Frage, was bringt da mehr?
Aweng mehr Leistung, Feintuning bei der Motorsteurung, eine kürzere Kurbel?
@Unterwegs Wenn es dir um das geht, was ich vermute, hast du denn schon mal andere Kurbellängen ausprobiert, bzw. welche Länge ist bei dir verbaut?

Ich komme mit nem WildOne auch durch den Wald und kann mir dabei noch in der Nase bohren
Dann verstehe ich deine ursprüngliche Aussage nicht wirklich...
OK, ich brauch en Kran, um beim WildOne wieder hoch zu kommen, aber es gibt ja auch die 26er SUV unter den Tadpol.
 
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Ja und Marc und Wikinger :sleep: ohne Vergleich haut ihr du ein Nein raus weil ihr....... ???????
Weil du ohne irgendwelchen Kontext behauptest, das
Aber ein Tadpol ist dem Wiesel mit Dif weit unterlegen im Gelände.
und das auf mehreren Ebenen Unsinn ist.

Im "Gelände" ist ein Differenzial zb unnötig, bzw einer "Starrachse" sogar unterlegen. Deshalb haben Geländefahrzeuge auch eine Differenzialsperre. (ich fahr nicht nur Tadpole-Trike, sondern bin auch in der Sahara* ein paar tausend Kilometer weit abseits von Strassen gefahren)

* Süd-West Algerien, West Sahara, Nord-Mauretanien
 
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Aber ein Tadpol ist dem Wiesel mit Dif weit unterlegen im Gelände. Da reichen auch schon unschöne Waldwege.
Da hilft der "stärkere" Motor eher wenig.
Ein Differential hat schon gewisse Vorteile, dafür bringt der komplexere Antrieb beim Wiesel dann auch wieder Probleme und erhöhten Wartungsbedarf mit sich, so meine Erfahrung mit unsere ehemaligen Kettwiesel Cross.

Bei unseren Steintrikes Rebel habe ich den Continental Argotal Kryptotal (24 x 2,5) Trail Reifen aufgezogen und bin bislang problemlos auf unseren Wald- und Schotter-Strecken mit Steigungen > 15%, durchgekommen, wenn auch gelegentlich mit etwas mehr schlupf.

Letztes Jahr traf ich den Fahrer eines HP 20" Scorpions, der hier auf dem geteerten Rundweg bei uns am Lech die ordentlichen Steigungen trotz Motor nicht hochgekommen ist, da sein Hinterrad durchgedreht ist. Mit unseren Steintrikes fahren meine Frau und ich die Stellen ohne jeglichem Schlupf hoch. Da zeigt sich, dass Radgröße, Reifen und eventuell Geometrie des Liegerads durchaus eine Rolle spielen.
 
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