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Mein WAW hat den Controler baugleich (Bafang) C 965 V1.0 mit PSA Tretlager überwachung. Der Hinteradmotor schaltet bei ca 7-8 km/h ein, man könnte aber wenn mann die Magnete der PSA Überwachung enger setzt den Einschaltzeitpunkt früher bestimmen. Je nach vorgewählter Stufe der Motorunterstützung ist das aber nicht zu empfehlen. Was im Normalbetrieb passiert ist bei einer stark abknig. Kurve war das ich diese zu schnell fahren wollte. War aber mein Fehler vor der Kurve leicht runtergebremst und nicht getreten, Motor aus, dann wieder Beschleunig , Motor setze voll ein, da durch hat es mich Richtung Bordstein der gegen überliegenden Seite geschoben. Habe aber mein WAW gut abfangen können.
Das System hat alles gemacht was es sollte nur der Fahrer wollte zuviel.
 
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Mit oder ohne die Abdeckung? Die Abdeckung ist ja recht schwer (900g) und im Falle eines platten Reifens müssen ja 6-10 Schrauben gelöst werden, was ich ziemlich nervig finde. Daher würde ich die gerne weglassen, weiß aber nicht, wie der Schmutzeintrag dann ist.
Die Abdeckung wiegt 450g und muss beim Radwechsel nicht ausgebaut werden, sie "schwebt" über dem Ritzelpaket und ist nach unten offen, so dass das Rad nach unten herausfallen kann. Schmutz auf der Kette ist auf Dauer ein teurer Spaß, würde ich unbedingt so gut es nur geht vermeiden.
Ich bin ja ein Freund von einfachen Lösungen, daher tendiere ich fast zu ungefedert mit 50-60mm Tubeless am Hinterrad. Hat einer beide Versionen testgefahren?
Ich habe selbst nicht beide gefahren, es gab hier irgendwo aber einen Post von einem Kollegen aus Österreich, der sehr deutlich schilderte, dass ungefedert nur etwas für Rennpisten ist, nicht für den Straßenverkehr oder gar Gullideckel. Ein gefedertes Hinterrad hat mehr Bodenkontakt und ist damit ein Sicherheitsmerkmal. Meine Behauptung ist, dass ich auf suboptimalen Pisten (alles jenseits von Edel-Asphalt) mit Heckschwinge schneller bin als mit der polternden "Rennversion". Das Reifenpunpen ist hinten echt fummelig, ich habe mit extra einen 90°-Aufschraub-Adapter für meinen Kompressor besorgt. Original hatte ich den 35mm M-Plus, jetzt den 50mm M-Supreme, mit 5,5 bar rollt der sehr gut.
Der wesentliche Aspekt beim SPAI ist für mich nicht die Luft sondern die übereinander angebrachten Scheinwerfer. Oder gibt es diese Anordnung auch mit ohne SPAI?
Das ging mir aus so. Sieht einfach besser aus und ist stabiler. Ohnen SPAI sind die Scheinwerfer immer nebeneinander, oder Du bestellst ganz ohne Scheinwerfer, dann kannst Du dir dein Loch selbst schneiden (viel Spass mit der Aramid-Version...)
Der Fusslochausschnitt in der Nase sollte beim offen Fahren abgefangen werden, weil er an den Rändern und besonders vorne zum Flattern und dann Ausreissen neigt.
Echt? Ich hab bei mir noch kein Flattern bemerkt (Aramid-Version).
 
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Post von einem Kollegen aus Österreich
Möglich, daß ich das war, 5 Jahre ungefedert, 2 gefedert. Hast du vorwiegend sehr gute Straßenbeläge geht's auch ( allerdings war das die Ausführung mit dem alten WAW Sitz ,der am Boden verankert war und unter dessen hinteres Drittel man Moosgummikeile kleben konnte die schon was schluckten. Die jetzigen Sitze haben zwar auch an der Rückenabstützung ein Moosgummipölsterchen aber das macht das Kraut nicht fett) ohne. Mit Federung ist's schon ein angenehmeres Fahren . Und bei dem Ausgangsgewicht ohne Federung zu mit Federung (ca.30 zu 31,5 kg) ist's auch schon egal. Wer ein sehr leichtes VM will kauft ohnehin kein WAW. Allerdings haben mich meine WAW's auch noch nie im Stich gelassen , mein jetziges hat seit eineinhalb Jahren kein einziges Problem gemacht .
 
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Also ich habe ein ungefedertes WAW. Mit einem 50er GT-Tour mit 7 bar ist es für mich komfortabel, 35er Kojak mit 7,5 geht auch gut, wenn es nicht gerade Katzenkopfpflaster ist.
 
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Was haltet ihr von ungefedert mit 60er Schwalbe Big Apple? Oder fressen die zu viel Energie?
Ich hatte mal welche (2.0Zoll) auf dem Trike vorne, hat es nicht so gebracht. Ab 4 bar rollen sie gut, stecken aber auch nichts mehr ein. Ich bin mir nicht sicher, ob ein 60er in den Radkasten passt.
 
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Die Abdeckung wiegt 450g und muss beim Radwechsel nicht ausgebaut werden, sie "schwebt" über dem Ritzelpaket und ist nach unten offen, so dass das Rad nach unten herausfallen kann
Laut Ausstattungs/Preisliste wiegt sie 900g und auf Youtube habe ich eine Anleitung zum Reifenwechsel bei den verschiedenen Modellen gesehen (gefedert, ungefedert, rohloff, gefedert mit Kettenschutz) und da musste man den Kettenschutz demontieren mit gefühlt unzähligen Schrauben, zudem zwei davon mit einem Schraubenzieher von links nach rechts durch das Hinterrad durch - nicht sehr wartungsfreundlich. Wenn die Abdeckung bei der gefederten Version dran bleiben kann wäre das toll.

Als Hinterrad ohne Federung würde ich wohl eher den Schwalbe Almotion 55-559 dem Big Apple vorziehen, aber die Hinweise hier, gehen ja eher in Richtung pro Federung. Mal sehen was die Testfahrt nächstes Jahr bringt.
 
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Laut Ausstattungs/Preisliste wiegt sie 900g
Spannend, in der aktuellen steht das tatsächlich so. Ich hatte in die Liste geschaut, nach der ich meines bestellt hatte (Modell 2017), da steht sie noch mit 450g...:notworthy: Offenbar hat sich da was verändert, deshalb habe ich auch mal das Video gecheckt: Der Mudgard beim gefederten Heck sieht genau aus wie meiner, den braucht man nicht zu demontieren. Der beim ungefederten Heck ist völlig anders und muss abgebaut werden.
Unschöne Erkenntnis am Rande: Wenn ich bei meiner DD3 die Klickbox wie im Video gezeigt montiere (so war sie ab Händler montiert), behindert ihr Bowdenzug das Kettenschaltwerk:confused:. Ich baue es horizontal ein, was ziemlich fummelig ist, aber nur dann geht meine Kettenschaltung einwandfreio_O.
IMAG0389a.jpgIMAG0394.jpg
 
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Hallo,
seit meinem letztem Post sind schon wieder ein paar km vergangangen.
Mittlerweile nach fast ein Jahr WAW fahren war es für mich immer noch die richtige Entscheidung.
Meine Erwartungen gegenüber dem Orca haben sich auch erfüllt. Durch das Regelmäßige fahren kann ich auch mal längere Tagestouren unternehmen. Für dieses Jahr habe ich mir auch mal Touren von 150 - 200 km vorgenommen. Das klingt vielleicht für manche nicht viel, aber
für mich 12/2015 noch undenkbar. Das VM hat mir wieder ein ganzes Stück unabhängigkeit gebracht, mehr Selbstbewustsein, viele neue Kontakte
durch Treffen und Ausfahrten, mehr Lebensqualität. Ich wollte nur mal eine andere Sichtweise der Beweggründe für das VM fahren rüber bringen und evtl. anderen die Entscheidung für ein VM zu erleichtern. So das wars erstmal wieder, beim nächstenmal gehts wieder mehr um Technik.
 
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Matthias Erz von Flevo sagt, der passt. Ich habe leider keine Erfahrung mit Big Apple auch was Pannensicherheit betrifft.
lese das hier gerade - vielleicht ist es auch zu spät aber ich kann dazu beitragen, dass ich einen Big Apple auf meinem WAW402 drauf habe.
Für den Big Apple musste allerdings die Verkleidung etwas von Katanga angepasst werden, soviel ich weiß... Der Schlappen läuft gut.

Habe um die 3-3.5 Bar drauf, da ich auf die Federung hinten im WAW verzichtet habe. Klar sind Schlaglöcher nicht angenehm aber das sind sie im Auto auch nie wirklich ;)

Ich finde, dass es ein guter Spagat zwischen sportlichem fahren und Federung ist.
 
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Hallo
schön das du Dein WAW erhalten hast.
Ist es auch mit E-Unterstüzung?
Ja, im Grunde wie deiner, also auch mit Pinion-Schaltung vorne, welche wirklich genial ist, einem etwas stärkeren Akku und 12 Magneten für den Antrieb in einem extra dafür angefertigten Kettenblatt. Macht schon einen sehr professionellen Eindruck.
Auch die Haube ist mit einer Art Fliess versehen, da klappert nicht mehr viel... Alles in Allem ein super Teil, mit dem ich jetzt 3x die Woche ca 15km einfach pendele. Ich bin ca 800km gefahren bisher und nach wie vor begeistert Effektiv benötige ich für Strecke bei 25 Minuten nur ungefähr 10 Minuten länger als per Auto (welches jetzt verkloppt wird ;)). Der Temperatur-Minusrekord waren -9 Grad Celsius und ich habe in relativ leichten Sportklamotten nicht gefroren. Für mich fast undenkbar auf einem normalen Rad -> Ein absolutes Argument für ein Velomobil, welches zum pendeln eingesetzt werden soll. Außer einem Platten nach 3 Wochen vorne auf dem Kojak läuft die Kiste hervorragend.

Die Ritzel hinten sind im übrigen auch super gekapselt (war das bei deinem auch schon so?), womit die Kette quasi überhaupt nicht mehr verschmutzt.
Die Scheinwerfer sind laut Matthias Erz auch neu mittlerweile, das Fernlicht ist unfassbar hell!

Ich bin begeistert.
 
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Kannst du schon abschätzen wieviel Wattstunden (Wh) du pro km benötigst?
Sorry, davon habe ich keinen Plan :) Gibts da nicht solche Pedale, mit denen man die Wh messen kann?
Meinst du zudem die Wh Muskelkraft oder die, die die Batterie zusteuert? Ich kann soviel sagen, die Batterie fängt nach ca 120km an zu schwächeln. Das macht sich so bemerkbar, dass der Motor dann sporadisch aus geht (nicht mehr unterstützt). Die Lichtanlage usw hat Prio, die funktioniert also auch bei schwachem Akku, auch wenn der Motor dann aus ist (vielleicht auch für andere eine interessante Info), denn wer abends im dunken über nicht beleuchtete Fahrradwege fährt, ist froh für Licht ;)
 
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