Was ist euch heute kurioses im Straßenverkehr passiert?

Wehende Fahne meines stillstehenden Trikes erschreckt Pferd.

Heute radelte ich auf einer vielleicht 3-m-breiten sehr ruhigen Nebenstraße einer Reiterin entgegen. Kein anderer Verkehrsteilnehmer in Sicht.
Als ich merkte, dass die Reiterin verlangsamte, hielt ich so weit wie möglich nach rechts an.
Dies reichte allerdings nicht: das Pferd scheute, und die Reiterin machte es mit einiger Mühe umkehren.
Als sie mir dann erklärte, meine im Wind wehende Fahne (siehe Avatar; ich war heute ohne Faltverdeck unterwegs) war schuld, nahm ich sie ab und rollte sie ein.
Problem gelöst!
Das Pferd trabte einigermaßen ruhig an meinem stillstehenden Kettwiesel vorbei, und die Reiterin bedankte sich.

Eine teleskopische Fahne mit Fernbedienung wäre in solchen Fällen praktischer ;)

Dass die Fahne Hunde aufregt, war mir bereits bewusst. Mein Gott, wie manche bellen!
Logisch, aber für mich neu (da ich heute zum ersten Mal einem Pferd auf meinem Trike entgegenfuhr), dass diese für LKW- und PKW-Fahrer bestimmte Fahne andere Tiere erschreckt.
 
Wehende Fahne meines stillstehenden Trikes erschreckt Pferd.

Heute radelte ich auf einer vielleicht 3-m-breiten sehr ruhigen Nebenstraße einer Reiterin entgegen. Kein anderer Verkehrsteilnehmer in Sicht.
Als ich merkte, dass die Reiterin verlangsamte, hielt ich so weit wie möglich nach rechts an.
Dies reichte allerdings nicht: das Pferd scheute, und die Reiterin machte es mit einiger Mühe umkehren.
Als sie mir dann erklärte, meine im Wind wehende Fahne (siehe Avatar; ich war heute ohne Faltverdeck unterwegs) war schuld, nahm ich sie ab und rollte sie ein.
Problem gelöst!
Das Pferd trabte einigermaßen ruhig an meinem stillstehenden Kettwiesel vorbei, und die Reiterin bedankte sich.

Eine teleskopische Fahne mit Fernbedienung wäre in solchen Fällen praktischer ;)

Dass die Fahne Hunde aufregt, war mir bereits bewusst. Mein Gott, wie manche bellen!
Logisch, aber für mich neu (da ich heute zum ersten Mal einem Pferd auf meinem Trike entgegenfuhr), dass diese für LKW- und PKW-Fahrer bestimmte Fahne andere Tiere erschreckt.
Seit ich keine Flagge mehr dabei habe (ICE, Vom Hersteller), hatte ich bei Kontakt mit Pferden kein Problem mehr.
 
Seit ich keine Flagge mehr dabei habe (ICE, Vom Hersteller), hatte ich bei Kontakt mit Pferden kein Problem mehr.
Danke.
Ich habe Respekt vor Pferden und Reitern, wohne aber in einer Gegend, wo ich sie äußerst selten auf den Straßen sehe. Ich nehme an, der rege motorisierte Verkehr schreckt sie ab.

Mein gebraucht gekauftes Kettwiesel kam ursprünglich ohne Fahne. Nur weil autofahrende Freunde mir eine empfahlen und ich fürchte, dass mein Trike auf den kurvenreichen hiesigen Straßen (Nordostitalien) manchmal zu spät sichtbar werden könnte, fügte ich eine hinzu.

Auf diesen Bergstraßen, auf denen ich seit Jahrzehnten keine Pferde mehr sehe, werde ich aus Selbstschutz die Fahne beibehalten; auf der heute benutzten Nebenstraße und ähnlichen Straßen werde ich also versuchen, auf sie zu verzichten.
 
Seit ich keine Flagge mehr dabei habe (ICE, Vom Hersteller), hatte ich bei Kontakt mit Pferden kein Problem mehr.
Beim VM scheuen Pferde auch ohne Fähnchen; gelegentlich sogar, wenn man stehenbleibt.

Aber das ist natürlich die geniale Antwort, wenn irgendein Blödmann meint, mich belehren zu wollen: Fahne geht leider nicht, da scheuen (beim benachbarten Reiterhof etc.) die Pferde.
 
Ich habe seit meinem Unfall im vergangenem Oktober auch eine Fahne am Trike und bei dem Wetter treffe ich bei fast jeder Ausfahrt auf Pferde - alles bislang ohne dass ein Pferd (Mit oder ohne Reiter) gescheut hätte. Es gab in der Vergangenheit aber einzelne Pferde, die beim Anblick eines Trikes ohne Fahne schon in den Panik-Modus geschaltet haben.
 
Als sie mir dann erklärte, meine im Wind wehende Fahne (siehe Avatar; ich war heute ohne Faltverdeck unterwegs) war schuld, nahm ich sie ab und rollte sie ein.
Problem gelöst!
Kenne ich gut. Hier auf meiner Pendelstrecke komme ich an mehreren Reiterhöfen vorbei und entsprechend oft an Reitern mit Pferd, meist in Gruppen. Wenn der erste Reiter mich sieht (egal von welchem Reiterhof sie stammen) wird jedesmal (!) nach hinten gerufen "Fähnchenalarm!". Ist also wohl ein weit verbreitetes und bekanntes Problem in Bezug auf Pferde.
 
im Freiburger Süden hing tatsächlich lange ein lebensgroßes Pferd an der Hauswand des Gasthofes (Rössle) War aber kein echtes : )
Kurios.... nun hängst es leider nicht mehr da-
 
Zu Pferden und Begegnungen:
Im Hardtwald habe ich vermutlich auf einer der meist befahrenen nicht städtischen rad Strecke in Baden Württemberg (Linkenheimer Allee) treffe ich so alle 2 Monate Pferde, ich finde es ungeschickt, gerade da das während des abendverkehrs zu machen. Es gibt da mehrere um Faktoren weniger genutzte Wege. Dort geht es zumindest, dass man mit gleichmäßigen Verhalten an denen vorbeifahren kann. Pferde, die keine Radfahrer aushalten, würden diesen Weg auch nicht überleben. Weil ein Pferd dürfte bei dem Weg, weit über 100 Radler in der Abend Rush Hour begegnen oder überholt werden.
Ich halte natürlich maximal möglichen Abstand, mache keine hektischen Bewegungen, fahre aber weiter mit 25 km/h auf den breiten Geraden.
Bei engeren stellen fahre ich natürlich langsamer
 
Kurios nicht der Vorfall, sondern eher, mit wie wenig Herz und Hirn manche Menschen unterwegs sind:

Ich möchte in den Bus einsteigen, vierfüßig. Die junge Dame vor mir steigt ein und setzt sich genau auf den Platz "neben" dem Fahrer - ich habe nicht danach geschaut -, der vermutlich auch für Behinderte reserviert gekennzeichnet ist.

Also ich, nachdem ich eingestiegen war, in strengem Ton: "Das war aber keine gute Idee."

"Ach ja, Sie können sich auch hierher setzen.".

Hoffentlich hat sie was für's Leben gelernt.
Das kommt ganz bewußt nicht in den Nerv-Faden, denn sowas nervt mich nicht wirklich. Leider kommt sowas auf die eine oder andere Art zu häufig vor.
 
Linksseitigen Radweg, Im Gegenverkehr ein Auto das abbiegen will uber meinen Radweg. Schon uber Blinker erkennbar. Also liess ich das VM einfach rollen, dann kann er vor mir druber. Wir nähern uns. Er ist aber Langsam, also brems ich noch was mehr Schliesslich hatt er Vorfahrt.
Wie in Holland so oft, macht den Radweg ein Schlenker von die Autofahrbahn weg. Schliesslich sind wir uns wirklich nah und hinter ihm bildet sich eine Schlange weil der Kopf sich verzögert. Er biegt ab, und statt weiter zu fahren bremst er vollständig ab, sein Hintermann bemerkt das so grad noch rechtzeitig, dem verblieben noch etwa 20 cm. Ich könnte weiter obwohl ich keine Vorfahrt hatte. Erfreuen tut mir dieses verhalten aber nicht.

Nicht von mir aber von ein Freund der nach 30 jahre wechseldienste als LKW Fahrer wegen die viel bessere Arbeitszeiten jetzt Busfahrer ist. "Wir haben viele Kollegen die können nur vorwerts". Er Fuhr auch die extrem lange 25 meter LKW. Geschicktes positionieren kann er auch gut, und obwohl er noch nicht so lange im Dienst is darf er schon anweisungen geben wenn die Route wegen Umleitungen, Strassenarbeiten, mal umgestellt werden muss. Manchmal werden die aber auch einfach ins tiefe geworfen und mit Arbeiten oder Hindernisse konfrontiert, und mussen selber sehen wie sie es Lösen. Ohne Ortskenttnisse geht das nicht immer gut. Das Gebiet in dem die Fahren ist ziemlich gross.
 
Linksseitigen Radweg, Im Gegenverkehr ein Auto das abbiegen will uber meinen Radweg. Schon uber Blinker erkennbar. Also liess ich das VM einfach rollen, dann kann er vor mir druber. Wir nähern uns. Er ist aber Langsam, also brems ich noch was mehr Schliesslich hatt er Vorfahrt.
Wie sind da die Regeln in NL ? In Deutschland hättest du als geradeausfahrender Radfahrer aufgrund §9(3) StVO grundsätzlich Vorrang vor dem Abbieger. Egal ob der Radweg links oder rechts ist und das Auto links oder rechts abbbiegt.
Wenn man annimmt das der Fahrer des Autos aus Deutschland stammt, würde das dessen Verhalten erklären
 
In Deutschland hättest du als geradeausfahrender Radfahrer aufgrund §9(3) StVO grundsätzlich Vorrang vor dem Abbieger.

Wie in Holland so oft, macht den Radweg ein Schlenker von die Autofahrbahn weg.
Wie in Deutschland auch ist in den Niederlanden bei entsprechender Verschwenkung (laut aktueller Rechtsprechung sind es in D 5 Meter von der Fahrbahn weg) NICHT mehr "fahrbahnbegleitend" und hat somit NICHT mehr dieselben Vorfahrtregeln wie die parallel verlaufende Straße, sondern kann separat abweichend mit "Vorfahrt achten" oder gar "Stopp" beschildert werden.

"Grundsätzlich Vorrang vor dem Abbieger" ist daher nicht korrekt.
 
@Callamon hatt es genau richtig beschrieben. Bei fahrbahnbegleitende Radwege hatt der Radfahrer vorfahrt, und deswegen wird gern bei jeder Seitenstrasse den Radweg aus den Vorfahrt geschlenkert. Bei diese Strasse gibt es regelmassig Verkehr. Aber es gibt auch Seitenstrassen wo sehr sehr selten mal was kommt. Trotzdem jedes mal schlenkern, bei jeder Seitenstrasse auf diese 8 km. :mad:

 
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