Was ist euch heute kurioses im Straßenverkehr passiert?

Heute wieder mal nervig, wenn auch perfekt aus der Klischekiste:

Fahre mit dem E-Smart Richtung Oppurg. Vor uns ein Bus, recht enge, sehr kurvige Landstraße durch den Wald, keine Möglichkeit zu überholen. Also entspannt mit 70km/h hinter dem Bus her.
Im Rückspiegel nähert sich ein BMW X7. Dieser fährt dann auf etwa 5-10m an mich heran, ständig ausscherend zum überholen.
Da ich keine Möglichkeit sehe am Bus vorbei zu kommen, bleibe ich halt dahinter. Kurz vor einer nicht einsehbaren Kurve, höre ich den Motor hinter mir aufheulen und der Spaten in seiner Penisprothese setzt zum überholen an.
Es kommt wie es kommen musste : Gegenverkehr.
Er zieht wenige cm vor mir in meinen Sicherheitsabstand zwischen Bus und mir und gibt mir nach einem Huper meinerseits noch den Mittelfinger aus dem Fenster.
Nun hing er dem Bus auf etwa 5m hinten drauf. Das Teufelchen auf meiner Schulter betete dafür, dass der Busfahrer mal kurz scharf bremsen muss...
Der BMW Fahrer ballerte dann innerorts mit etwa 100 am Bus vorbei um im darauf folgenden Kreisverkehr fast ab zu fliegen...

WAS denken sich solche Spinner? Und warum haben die immernoch ihren Führerschein, obwohl sie sich garantiert immer so verhalten?
 
Another idiot passed me on a "bicycle" the da before yesterday. Of course on the footpath, where do you think he would be riding? :rolleyes:

- a Chinese fat bike that probably escaped from the crushing center in NL
- not pedaling
- about 30 km/h (he passed a sporty pedelec riding on the road which is how I estimated the speed)
- looking at his phone
- ...
Hatte ich die Tage ebenfalls, ich entspannt mit 30km/h auf dem Rurdamm unterwegs und das Fatbike ohne Kennzeichen rollte ohne treten schneller als ich. Manchmal wünsche ich mir doch eine Polizeikontrolle.
 
Deutsche Ordentlichkeit: (Fußgänger zählen auch zum Straßenverkehr)
Unser Bus hatte etwas Verspätung, eine Frau steigt aus und ihr Anschlussbus fährt bereits am anderen Bussteig ein. Um diesen zu erreichen, muss sie noch eine Straße mit Fußgängerampel überqueren. Sie rennt zur roten Ampel, drückt den Anforderungsknopf, wartet... wartet.... Ampel wird grün, sie rennt Richtung Bus, der aber kurz vor ihr losfährt. Etwas schmunzeln musste ich schon. Es warteten zwei PKW auf Grün und sonst fuhr keiner die Straße entlang. Aber STVO-korrektes Verhalten.
 
Vor allem korrektes Verhalten für den Fall, dass Kinder zuschauen. Kann man gerade an Bussteigen nie ausschließen, daher hätte ich mich exakt so verhalten. Dann ist der Anschluss halt futsch. Besser, als wenn ein Kind wegen meines Vorbilds bei anderer Gelegenheit eine rote Ampel ebenfalls ignoriert mit möglicherweise üblen Folgen.
 
Deutsche Ordentlichkeit: (Fußgänger zählen auch zum Straßenverkehr)
Unser Bus hatte etwas Verspätung, eine Frau steigt aus und ihr Anschlussbus fährt bereits am anderen Bussteig ein. Um diesen zu erreichen, muss sie noch eine Straße mit Fußgängerampel überqueren. Sie rennt zur roten Ampel, drückt den Anforderungsknopf, wartet... wartet.... Ampel wird grün, sie rennt Richtung Bus, der aber kurz vor ihr losfährt. Etwas schmunzeln musste ich schon. Es warteten zwei PKW auf Grün und sonst fuhr keiner die Straße entlang. Aber STVO-korrektes Verhalten.
Man sollte die arme Frau belohnen. Trotz, dass sie das Nachsehen hatte, war sie so ehrlich und hat sich korrekt verhalten.(y)
 
Vor allem korrektes Verhalten für den Fall, dass Kinder zuschauen. Kann man gerade an Bussteigen nie ausschließen, daher hätte ich mich exakt so verhalten. Dann ist der Anschluss halt futsch. Besser, als wenn ein Kind wegen meines Vorbilds bei anderer Gelegenheit eine rote Ampel ebenfalls ignoriert mit möglicherweise üblen Folgen.
Angesichts dessen, dass in dem Ort, in dem @Janae wohnt, es keine gute Überlebensregel ist, bei Grün einfach über die Ampel zu gehen, halte ich es für weitaus wichtiger, Kindern beizubringen, mit der Dämlichkeit/Asozialität der Autofahrer zu rechnen und gut aufzupassen.
 
Heute wieder mal nervig, wenn auch perfekt aus der Klischekiste:

Fahre mit dem E-Smart Richtung Oppurg. Vor uns ein Bus, recht enge, sehr kurvige Landstraße durch den Wald, keine Möglichkeit zu überholen. Also entspannt mit 70km/h hinter dem Bus her.
Im Rückspiegel nähert sich ein BMW X7. Dieser fährt dann auf etwa 5-10m an mich heran, ständig ausscherend zum überholen.
Da ich keine Möglichkeit sehe am Bus vorbei zu kommen, bleibe ich halt dahinter. Kurz vor einer nicht einsehbaren Kurve, höre ich den Motor hinter mir aufheulen und der Spaten in seiner Penisprothese setzt zum überholen an.
Es kommt wie es kommen musste : Gegenverkehr.
Er zieht wenige cm vor mir in meinen Sicherheitsabstand zwischen Bus und mir und gibt mir nach einem Huper meinerseits noch den Mittelfinger aus dem Fenster.
Nun hing er dem Bus auf etwa 5m hinten drauf. Das Teufelchen auf meiner Schulter betete dafür, dass der Busfahrer mal kurz scharf bremsen muss...
Der BMW Fahrer ballerte dann innerorts mit etwa 100 am Bus vorbei um im darauf folgenden Kreisverkehr fast ab zu fliegen...

WAS denken sich solche Spinner? Und warum haben die immernoch ihren Führerschein, obwohl sie sich garantiert immer so verhalten?
Gar nichts denken die sich.

Gleiches bei mir von Neustadt in Richtung Pillingsdorf oder Pillingsdorf Richtung Triptis.

Ich habe zwar nen HD Kennzeichen, kenne die Gegend aber ziemlich gut und schleiche dementsprechend auch nicht, da meine Frau aus Pößneck kommt. Aber ich fahre eher gechillt ruhig.

So oft wie ich dort im Urlaub irrsinnig überholt werde...aber das war in meiner alten Heimat Meck-Pomm auch so.

Da wird man wirklich gehässig und wünscht sich was schlimmes.

Man kommt leider viel zu selten an solche Menschen ran und wenn, dann nur durch Zufall und durch Kontakte zur Führerscheinstelle meines Arbeitgebers. Manchmal hilft ein Hinweis bei einer der Lieblingskolleginnen.
 
Da wird man wirklich gehässig und wünscht sich was schlimmes.
Damit musste ich mich heute morgen bei einigen Überholern auch zurückhalten.
Bei den letzten beiden, kurz vor bzw. am Beginn einer nicht einsehbaren Linkskurve, war das Blindüberholen wohl durch Pennen und Abstände bedingt. Der erste ist erst knapp hinter mir ausgeschert, und da der zweite nur geschätzte zwei Fahrzeuglängen Abstand hatte, konnte er sich quasi nur noch zwischen Ausscheren und Plattfahren entscheiden. :mad: Dem Geschwindigkeitsunterschied beim Überholen nach hatten beide nicht nur 50+x km/h drauf, bzw. x war sicherlich zweistellig.
 
Der wachsende Egoismus halt. Mit Kraftfahrzeugen besonders gefährlich, aber auch unter Radfahrern leider keine Seltenheit mehr. Habe tatsächlich schon Gruppenausfahrten mit dem Rennrad verlassen, weil mir das Verhalten von Mitfahrern auf den Keks ging. Und ja, nicht nur einmal. Sind, wie ich schon mal erwähnte, nicht unbedingt mehr geworden, der Druck von außen fehlt aber immer mehr.
 
Öha, mit dem PKW hatte ich hier auch schon mal so eine nette Situation. Ampelkreuzung, von mir links kommend steht ein LKW (oder fährt gerade an die Ampel heran). Meine Ampel wird grün, gerade als ich losfahren will, fährt auch der LKW los und vor meiner Nase vorbei. Ich habe nicht schlecht gestaunt und mich gefragt, in welcher Farbe seine Ampel tatsächlich leuchtete (ich konnte es nicht erkennen).
 
Dann ist der Anschluss halt futsch.
Zumal wir ja hier nicht auf dem Dorf sind. Die Linie fährt um diese Uhrzeit alle 15 Minuten (vielleicht konnte sie ja sogar noch eine andere Linie dazwischen nutzen).
Ich fand die Sprinteinlagen witzig, getreu dem Motto "man kann es ja noch versuchen". Ich hätte den Anschluss wahrscheinlich schon direkt beim Aussteigen als verpasst abgeschrieben.
 
Ich weiß nicht ob es Kurios ist aber...Ich war letzte Woche in Paris. Hatte mein Faltrad wie immer dabei damit ich mobil bin.
Dort habe ich an den roten Ampeln natürlich angehalten, wie immer. :)
Nur dann fuhren zahlreiche Fahrradfahrer vorbei über rote Ampeln. Nur Männer ("Kampfradler") dachte ich als erstes. Aber nee auch Frauen. Aber dann Männer mit Kindern hinten drauf oder auch Frauen mit Kindern. Und dann auch an Kreuzungen wo zufällig die Polizisten standen oder Streifenwagen. Oder auch eine Oma zu Fuß welche ihr Enkelin an der Hand hatte auch. Irgendwann wurde es mir zu blöd als einziger an rote Ampeln zu stehen. Da habe ich die französische Verkehrskultur schnell angeeignet und bin dann auch nach Sicherheitsgefühl gefahren. War dort 4 Tage und insgesamt 90km gefahren.

Nur als ich wieder in Deutschland war habe ich an der erste Ampel fast vergessen :X3: das ich ja nicht mehr in Frankreich bin. Da musste ich eine Vollbremsung einlegen. :LOL:
 
Nur dann fuhren zahlreiche Fahrradfahrer vorbei über rote Ampeln.
Aber Du hast nicht zufällig irgendwelche Zusatzzeichen übersehen?


In der dort verlinkten Wikipedia sind auch in der Situation nach Ländern die französischen Zeichen zu sehen:

Gruß,
Martin
 
Ich hab hier auch eine Ampel (über die ich zum Schwimmen in die Ostsee muss). Da warte ich auch immer (fast):brav, weil zumindest oft Kinder da sind. Das schließt aber keineswegs aus, das man aufpassen muss, die Ampel wird gerne mal übersehen, gestern ist noch ein Linienbus bei Kirschgelb mit aufdrehendem Motor rüber.
Regel beachten und sich nicht drauf verlassen erscheint mir für viele Situationen angebracht…
 
Du hast nicht zufällig irgendwelche Zusatzzeichen übersehen?
Nee, das habe ich gesehen. Diese sind oft nur in eine Richtung freigegeben. Z.B. rechts abbiegen oder gerade aus. Aber viele sind auch in andere Richtungen gefahren wenn Verkehr zu lies.

Französische Kollegen habe mir gesagt dass es in Paris normal ist. "Die Pariser haben keine Zeit. Die fahren schneller (Auto und Fahrrad) und gehen auch schneller. Wenn in ein Dorf einer zu schnell fährt sagt man sich: Ah ein Pariser. ;) "
 
Der wachsende Egoismus halt. Mit Kraftfahrzeugen besonders gefährlich, aber auch unter Radfahrern leider keine Seltenheit mehr. Habe tatsächlich schon Gruppenausfahrten mit dem Rennrad verlassen, weil mir das Verhalten von Mitfahrern auf den Keks ging. Und ja, nicht nur einmal. Sind, wie ich schon mal erwähnte, nicht unbedingt mehr geworden, der Druck von außen fehlt aber immer mehr.
Ja, ich war mal in einer Dienstsportgruppe (Mountainbike) von der Feuerwehr und habe dort wegen dem Verhalten anderer Mitglieder einen heftigen Unfall gebaut. Ich bin zwar Gott sei dank glimpflich mit nur ein paar Schürfwunden davon gekommen, aber mein Mountainbike war damals Schrott. Damals hatte mich nur ein kleiner Maschendrahtzaun davon abgehalten einen Abflug in ein Schleusen-Wehr im Main zu machen. Das Mountainbike war damals einer der ersten Top-Modelle von Bulls.
 
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