Was die Zukunft bringt

TitanWolf

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Hallo zusammen,
Es ist sehr wohl ein Skandal, daß die Hersteller damit so lange durchgekommen sind und daß es sie jetzt zumindest im Deutschland praktisch nichts kostet.
Der Skandal ist minichten daß VW und Co. sich so verhalten wie sie es tun. Das halte ich im Gegenteil für selbstberständlich.
Das ist korrekt, doch liegt die Möglichkeit in der Gesetzeslage und den gegenseitigen Abhängigkeiten verborgen. Die Tat selbst, welche von Autoherstellern unternommen wurde, ist hieran gemessen jedoch kein Skandal, sondern lediglich leicht verkalkuliertes und die Grauzonen überspannendes Ausnutzen von rechtlichen Auslegungsspielräumen.

Dass dies nun einmal schief ging, spielt wenig Rolle, solange die Strafe nicht mindestens der eingesparten Gesamtsumme über Gesamtzeit der Ausnutzung entspricht (bestenfalls deutlich mehr) und das wird gewiss nicht eintreten, auch in den USA nicht, denn der komplette Betrieb von Großkonzernen ist auf die (Aus)Nutzung von Grauzonen aufgebaut, da diese Nutzung eine große Ersparnis für relativ geringe Ausgaben gemessen am Gesamtumsatz ermöglicht. Auf gut Deutsch: Würde die Strafe "gerecht" sein, wäre das Unternehmen mit einem Schlag bankrott.

Dass dies von Politik und Rechtswesen gerade bei derart großen Unternehmen, welche mit Deutschland fest verbunden sind und tausende Arbeitsplätze sichern, nicht gewünscht ist, ist nachvollziehbar. So wird es jedoch nicht zum Umdenken anregen und solange die rechtlichen Bestimmungen keine derart weite Auslegung zulassen, genauso weiterlaufen.
Das dieses Thema dann nach so vielen Jahren zu einem einem Skandal gemacht wird, ist schon eine Kunst für sich.
Korrekt..
Da gibt es doch viele weitere Themen, die bekannt sind und allgemein akzeptiert werden, obwohl sie verboten sind. Weiter oben wurden schon die Tempolimits genannt.
Ebenfalls korrekt. Es besteht kein Nutzungsbereich, egal in welcher Art und Weise, in welchen einer nicht mit eingebunden ist. Sei es die Trinkwasserversorgung, Mobilität, die Straßenreinigung, Hausbau, Projektvergabe, Planung, Rechtswesen, .. - alles basiert mehr oder minder darauf, dass die rechtlichen Grauzonen möglichst weiträumig und "als OK empfunden" ausgenutzt und überspannt werden, zu ganz anderem Zweck, als diese Grauzonen ursprünglich entworfen wurden.
Genauso werden die Hersteller damit durchkommen wenn die autonomen Fahrzeuge Regeln genauso mißachten wie menschliche Fahrer, damit sie "den Verkehr nicht aufhalten".
Das bezweifel ich: die Strafen werden evtl. moderat ausfallen (welche Strafen sind für KFZ-Hersteller nicht moderat ausgefallen?!), doch werden sämtliche Hersteller sehr viel Wert darauf legen, dass derartige Unfälle softwareseitig unterbunden sind. Dies liegt schon daran, dass zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, wieso die Software zu jener Entscheidung kam.

Ein Mensch kann mit Tränchen in den Augen immer noch glaubhaft versichern (solange er ein guter Lügner ist), dass er "die zehn Schulkinder übersehen" habe, dann "durch den Schock wie gelähmt" war und in vielen Fällen wird es ihm sogar abgekauft (resp. strafreduzierend verwendet). Eine Maschine kann dies nicht. Da steht dann im Log: Zeit ABC, Input X, Input Y, Kalkulation: Beste Möglichkeit Z gewählt. Inkl. Verlauf der einprasselnden Körperteile auf die Sensoren, Kamerabildern, dies und das.

Bedeutet: Ein Hersteller von autonomen Fahrzeugen wird derartige Entscheidungen (Menschen oder Lebewesen an- oder überfahren) nur zulassen, wenn dies rechtlich ohne Shitstorm (ganz unabhängig von etwaigen Strafen - die Konkurrenz freut sich) und mediale Berichte verbleibt. Die Maschine wird sich nicht "herausreden".
Das mit den autonomen Fzg-en ist ein spezieller Bonbon für die Unterschichten, die immer mit irgendeim Quatsch beschäftigt sein sollen damit kein Zeit zum Denken bleibt...
Das ist Bullshit, natürlich wird eine (Teil)Autonomie angestrebt - nicht, um "Unterschichten" zu beschäftigen, sondern um neue Funktionen preisintensiv verkaufen zu können. Die Absicht steckt demnach in einer Verbesserung der eigenen Marktstellung und nicht in einer Ruhigstellung von "Unterschichten".

Ein neuer Markt, wie die Nutzung des Internets zwischen 1980 und 2000 herum. Heute, keine 30 Jahre danach, wird ein beträchtlicher Anteil der Produktbestellungen online durchgeführt, von Werbung ganz zu schweigen. Und natürlich bietet es dem Kunden einige beachtliche Vorteile (und natürlich auch Nachteile, wie alles): Preisvergleich mit wenigen Klicks, Selektion von bevorzugten Händlern, Zahlungsarten, virtuelle 3D-Showcases, ausführliche (neutrale) Bebilderung etc. etc. - diejenigen, welche als "Ewiggestrige" sich diesem Markt verschlossen haben (Beispiel: Tante Emma Läden) sind nun weg vom Fenster.

Für größere Unternehmen ist es immer erstrebenswert, neue Märkte frühzeitig zu erschließen. Mit "Beschäftigung für "Unterschichten"" hat dies nichts zu tun. Allerdings sind einige der Beiträge hier, welche das Thema "größere/akute Probleme" ansprechen, zutreffend: Das gesamte KFZ-Thema ändert nichts an viel intensiveren und zeitnaheren Schwierigkeiten, welchen die Menschen unterworfen werden.

Viele Grüße
Wolf
 
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schlonz

Bei Allem Respekt, Wolf...du greifst mir da zu kurz :notworthy:

Mit der Digitalisierung geben leider viele ein Teil ihres Denkens ab, lassen sich dadurch leichter manipulieren, und als imho wesendlichster Aspekt: lassen sich damit die Altersschichten besser spalten.
Wir verlieren damit unseren sozialen Zusammenhalt, weil unsere Komunikationsmöglichkeiten eingeschränkt sind! Nicht nur das unser Gehirn die knapp 5000 Gestiken/Mimiken verlernt, die Bestandteil unserer realen Komunikation waren (im Netz hast du 26 Buchstaben und eine handvoll smilies) - die Verlagerung ins Netz sorgt auch für eine Förderung des eigenen Ego's (also dein Beitrag passt mir nicht und ich muß mir den garnicht anschauen, einfach auf "ignore" setzen...) und stärkerer Separierung nach Interessensgruppen...
Wir spinnen uns in unserem Kokon mit Gleichgesinnten ein, unser Blick wird kanalisiert/eingeschränkt...

Ich halte das sehr wohl für ein "Unterschichtenproblem" - es ist ja kein Zufall das Bildung kostet.
Von Steve Jobs etwa wird kolportiert, das er seinen eigenen Kindern Tablets und Smartphones verbietet...auch den älteren Kindern ;)
Kommt mir also eine Mutter mit einem 2-jährigen im Kinderwagen entgegen, der am Smartphone lutscht - dann ist es ganz sicher nicht Melinda Gates...
Etwas Lektüre zum Thema...:whistle:

Es spielt halt doch eine sehr große Rolle, welchen Wissensstand und welche Fähigkeiten ich besitze...
Wer nicht mehr weiss als das Lebensmittel in der Tüte im Supermarkt wachsen, dem macht der blackout natürlich Panik - hast du hingegen Bodenhaftung und weisst noch wie's geht, dann kommen dir dazu ganz andere Gedanken, die nicht durch Panik vernebelt sind...

Ähnlich gelagert ist die Sache mit dem autonomen Fzg-en...
Es ist vor allem sehr bequem (geistig wie körperlich), die Lösung allein in der Steuerung des Fzg's zu suchen - bloß nicht drüber nachdenken müssen, ob der SUV für 500m zur Kita doch das Falsche ist.
Noch einfacher läßt sich die Verantwortung von meinem eigenen Ego ablösen, wenn der SUV eben nicht mehr mein eigenes Fzg ist...ich kann ja nix dafür, was mir die App für ein Fzg schickt...und bereitwillig glaube ich, das der SUV ökonomischer ist als der Kleinwagen, der weiter weg steht...

Dein Einwand mit dem "preisintensiv neue Techniken verkaufen" ist schon richtig, aber ganz klar läßt sich das Kaufverhalten eines Unwissenden besser steuern, dieser zum täglichen "eine andere Sau durchs Dorf treiben" leichter annimieren - besonders wenn es nur gegen Andere geht und von mir nichts fordert...

Wir mutieren in vieler Hinsicht, wenn wir nicht erkennen, das Leben vor Allem (immer auch) Bewegung ist - Autofahren ist halt glatt das Gegenteil davon(wir lassen uns bewegen);)
 

TitanWolf

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Hallo @schlonz ,
Bei Allem Respekt, Wolf...du greifst mir da zu kurz :notworthy:
ich sehe deutlich größere Probleme, auf welche sich zu konzentrieren lohnt, daher widme ich dem Thema "Nachteile der Onlineexistenz" wenig Wichtigkeit. Das Problem löst sich von alleine: Entweder durch Datenversklavung oder durch Reflektion des Seins, wodurch die eigene Abhängigkeit geordnet und konzentriert (auf wichtige Aspekte) werden kann.
Mit der Digitalisierung geben leider viele ein Teil ihres Denkens ab, lassen sich dadurch leichter manipulieren, und als imho wesendlichster Aspekt: lassen sich damit die Altersschichten besser spalten.
Wenn es kein Internet gäbe, sondern nur die schon vor der verbreiteten Nutzung des Internets aufgekommenen Kommunikationsformen, dann würden diese halt ausgiebiger genutzt werden. Die Spaltung der Altersschichten ist vollkommen unabhängig von bestehenden Technologien, viel beeinflusster durch bestehende Menschentypen und -weltbilder. Manche 80jährigen sind aktiver im Netz, als es viele 20jährige sind. Andere 80jährige können damit nichts anfangen, haben Angst davor, etc. etc.

Das liegt demnach nicht am Internet, sondern an den Personen selbst (und durch ihr Alter beeinflusste Wahrnehmungs- und Beschäftigungseffekte, welche für eine "übliche Richtung" sorgen).
Wir verlieren damit unseren sozialen Zusammenhalt, weil unsere Komunikationsmöglichkeiten eingeschränkt sind!
Der soziale Zusammenhalt ist deutlich harmonischer, wenn gewisse Aspekte der Menschen nicht live ertragen werden müssen. Das Netz stärkt den "Zusammenhalt" sogar. Menschen, welche sich im Reallife nicht mit der Pobacke anschauen würden, sind gemeinsam aktiv, um positive Änderungen (häufig für alle Nutzer) einzuleiten.
Natürlich gibt es ebenfalls jede Menge Dissonanz und "Krieg", doch interessanterweise spielen die oberflächlichen Aspekte weniger Wert hierbei, bedeutet: Aussehen, Reichtum, Lebensstandard, alles unwichtig. Was im Real Life nicht ansatzweise zu erreichen wäre, da Schubladendenken und Vorurteile instant zu Dissonanzen führen würden. Die Gedanken sind das Wichtige - sollten offen und interessiert ausgetauscht werden. Das ist im Real Life selten der Fall.
(im Netz hast du 26 Buchstaben und eine handvoll smilies)
Du vereinfachst es Dir viel zu sehr, vielleicht auch aufgrund von einer regionaleren Betrachtungsweise. Du hast im Netz sämtliche Sprachen mit sämtlichen Charsets und kannst sie sogar dank Translatorangeboten halbwegs verstehen, wenn sie tausende Meilen von Dir entfernt stattfinden. Momentan sind wir bei 136.690 verschiedenen Zeichen im Unicode-Standard.
Wir spinnen uns in unserem Kokon mit Gleichgesinnten ein, unser Blick wird kanalisiert/eingeschränkt.
Filterblasen sind ein Problem, jedoch kein grundsätzliches Problem des Internet. Sie sind hauptsächlich ein Problem kommerziell geführter Social Networks. Derartige Konstrukte kann ich ebenfalls nicht leiden.
Ich halte das sehr wohl für ein "Unterschichtenproblem" - es ist ja kein Zufall das Bildung kostet.
Oh, Bildung kostet nichts (gut, einen Internetzugang - gibt jedoch mittlerweile viele kostenfreie Zugangsangebote, kein Vergleich mit 2005 noch). Bloß: Sie ist dann nicht "bequem sortiert und in Häppchen auf Deinem Teller angerichtet".

Und da der Durchschnitt in Deutschland z.B. grundsätzlich immer weniger Fokus auf die eigenständige (Weiter)Bildung legt, kann an Angebot vorhanden sein, soviel es möchte: Solange die Menschen sich nicht anstrengen, wird selbst der teuerste und schönste Häppchen-Wissensteller für sie schwierig zu begreifen/umzusetzen sein.
Von Steve Jobs etwa wird kolportiert, das er seinen eigenen Kindern Tablets und Smartphones verbietet...auch den älteren Kindern ;)
Kommt mir also eine Mutter mit einem 2-jährigen im Kinderwagen entgegen, der am Smartphone lutscht - dann ist es ganz sicher nicht Melinda Gates...
Steve ist schon ein Weilchen verstorben. Tablets/Smartphones als "Ablenkung"/Beschäftigung der Kleinen sehe ich bevorzugt in zwei Schichten: Vermögenden und recht armen. Liegt daran, dass diese zwei Schichten hauptsächlich "besseres im Leben zu tun haben" oder keine Motivation für persönliche Kindererziehung mitbringen.

Doch das ist kein Problem der Digitalisierung, sondern ein Problem der Menschen: Auch ohne Internet hätten diese Menschen kein Interesse daran, X Stunden am Tag in die Bespaßung ihrer Kleinen mit gleichzeitigem Lerneffekt für diese zu stecken. Und das weitet sich immer weiter auch in die Mittelschicht aus. Das "Wieso" ist ganz simpel: Weil heute eine Lebensgeschwindigkeit erzielt wurde, welche das "Abschalten" nicht mehr mit der Kindererziehung auf einen Punkt bringt. Somit wird sich "abgeschaltet" und die Kindererziehung als unbequemer Aspekt wahrgenommen und minimalisiert gelebt oder ausgelagert.
Es spielt halt doch eine sehr große Rolle, welchen Wissensstand und welche Fähigkeiten ich besitze.
Das liegt jedoch mehr an der persönlichen Vorliebe zum Weiterbilden und Wissen anhäufen, als an irgendwelchen Ausbildungen/Schulbildungen. Und da die Motivation hierzu im Schnitt durch alle Bildungsschichten sinkt, resultiert das auch in ausgeprägerem Unwissen quer durch alle Schichten.
Wer nicht mehr weiss als das Lebensmittel in der Tüte im Supermarkt wachsen, dem macht der blackout natürlich Panik - hast du hingegen Bodenhaftung und weisst noch wie's geht, dann kommen dir dazu ganz andere Gedanken, die nicht durch Panik vernebelt sind.
Wenn Du diese Situation wirklich realistisch betrachtest, wäre der "Blackout" im Supermarkt das kleinste Problem (und Dein Wissen um die "Bodenhaftung" auch nur beschränkt hilfreich), denn wenn es zu einem "Blackout" kommt, hast Du in erster Linie eine große Konkurrenz auf dem Gebiet der Selbstversorgung und Am-Leben-bleiben. Diese Konkurrenz lässt sich durch Wissen nicht ausschalten, nur reduzieren.

Ein wenig Survivalerfahrung ist schön und gut und verhindert, dass Du zu den ersten Erfrorenen gehörst oder verdurstest, doch gegen einen Pfeil im Kopf von einem "netten Nachbar", welcher Wind davon bekommt, dass Du 400 Konservendosen im Haus hast, hilft das halt wenig. Und kein deutscher "Survivalexperte" ist ein Survival-gegen-Menschen-welche-Dir-feindlich-gesinnt-sind-Experte, da die realistischen Übungssituationen hierfür vor einem Blackout rar sind, da beißt der Hase in den Pfeffer. Bedeutet: Am Ende werden nicht die Prepper überleben, sondern diejenigen, welche häufiger im Kriegseinsatz waren und sich hieran zurückerinnern und evtl. eine höhere Ausbildung in derartigen "Situationen mit feindlich gesinnten Menschen" erfahren haben.

Daher würde ich überhaupt keine Panik aufkommen lassen, wenn es einen deutschlandweiten Stromausfall über Monate hinweg gäbe: Die Chance, zu überleben, hängt weniger von Deinen Kellervorräten ab oder davon, dass Du weißt, wie Du ein Feld bestellst, sondern viel eher von Glück, Kenntnissen um die Jagd und Schutz vor anderen Menschen. Ist hier jedoch leicht OT.
Ähnlich gelagert ist die Sache mit dem autonomen Fzg-en...
Es ist vor allem sehr bequem (geistig wie körperlich), die Lösung allein in der Steuerung des Fzg's zu suchen - bloß nicht drüber nachdenken müssen, ob der SUV für 500m zur Kita doch das Falsche ist.
Das ist jedoch der ungünstigste Betrachtungspunkt der autonomen Fahrzeuge. Denn wer so, wie Du es schilderst denkt, wird auch mit einem Nicht-autonomen Fahrzeug die 500 Meter fahren, wenn dies notwendig wäre.. Mögliche Bequemlichkeit ist nur ein winziger Anteil der positiven Aspekte durch autonomisierte Verkehrssysteme. Mit dieser Begründung könnte einer auch Velomobile und Fahrräder allgemein gegenüber KFZ als Nachteil hinstellen. Alles bringt mehrere Vorteile mit (und auch Nachteile), nicht bloß einen.
Dein Einwand mit dem "preisintensiv neue Techniken verkaufen" ist schon richtig, aber ganz klar läßt sich das Kaufverhalten eines Unwissenden besser steuern, dieser zum täglichen "eine andere Sau durchs Dorf treiben" leichter annimieren - besonders wenn es nur gegen Andere geht und von mir nichts fordert...
Das sehe ich anders: Gerade die Enthusiasten, die Fanboys "wissen" natürlich um die für sie selbst zutreffenden, gering ausfallenden "Vorteile" der Produkte.. und kaufen sich dennoch jede Neuerscheinung - weil sie es können und die Produkte toll finden. Unwissende fokussieren sich eher auf Produkte im unteren bis mittleren Preisbereich, seltenst im Highendbereich. Und bis autonome Fahrzeuge im unteren Preisbereich die Regel werden.. nun, bis dahin sind die weitaus größeren Probleme im Vormarsch, unaufhaltsam.
Wir mutieren in vieler Hinsicht, wenn wir nicht erkennen, das Leben vor Allem (immer auch) Bewegung ist
Sicherlich ist ein Leben Bewegung, doch gibt es keine "ungesunde" oder "gesunde" Grenze, das ist fließend und vom Individuum abhängig. Ich halte von "universellen Gesundheiten" nichts: Ökologisches Essen, Bewegung, Sport, dies, jenes. Das ist viel zu individuell, als dass universelle Aussagen zu treffen wären. Richtig ist, dass jeder Aspekt in der richtigen, individuellen Dosis die Gesundheit unterstützen kann, doch kann einer auch bei Fokus auf diese "positiven" Aspekte sich die Gesundheit dennoch ruinieren (dazu brauchts nicht einmal eine Mutation).

Wenn Dir z.B. Bewegung und Sozialkontakte im Real Life für Dein Leben einen immensen Stellenwert mitbringen, akzeptiere ich das. Für mich bringen andere Aspekte einen immensen Stellenwert mit - und so wird es jedem gehen.. jeder hat Aspekte, welche ihm wichtig(er) sind.

Viele Grüße
Wolf
 
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Hallo Wolf,

Wenn ich jeden Tag Allein im Supermarkt jagen gehe, dann besteht aus meinem Blickwinkel "Selbstversorgung" im Horten von 400 Konserven im Keller...:confused:
Jeder, der sich praktisch schonmal damit beschäftigt hat, weiss, das dieses ob des Umfangs der Aufgabe nur in Gemeinschaft mit Arbeitsteilung zu stemmen ist...
(Letzteres härtet schon von Natur aus gegen Allein vor dem Gegner zu stehen...:whistle:)
Nebenbei verändert sich mein Blickwinkel in sehr vielen weiteren Aspekten, aber...okay OT

Ich möchte damit nur sagen, das wir aneinander vorbei reden, uns satt mißverstehen, der Blickwinkel des Gegenüber völlig unverstanden bleibt...
Vorstellbar wäre immerhin, das viele unserer Mißverständnisse in einem realen Gespräch schnell ausgeräumt sind, daraus Folgende erst garnicht aufkommen.

Unser Schubladendenken ist doch nicht mit einer Verlagerung des Gesprächs ins Netz ausgeräumt oder einfach so von alleine verschwunden!
Der Zuspruch von Gleichgesinnten im selben Kanal verhärtet doch nur meinen Blickwinkel - er sorgt nicht für einen offenen Geist, der zur Lösungsfindung nötig wäre...

Aber natürlich gibt es auch Vieles in deinem Beitrag, was die Sache aus anderer Richtung beleuchtet und richtig ist...viele Seiten ergeben ein ganzes Bild (y)
Akzeptieren als deine Meinung müßte ich's sowieso, egal was ich davon halte...;)
 
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Ob hier oder in der Kneipe, wir können nur Standpunkte diskutieren, keine Flächen, geschweige denn Räume. ;)
 

TitanWolf

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Hallo @schlonz ,
Wenn ich jeden Tag Allein im Supermarkt jagen gehe, dann besteht aus meinem Blickwinkel "Selbstversorgung" im Horten von 400 Konserven im Keller...:confused:
nicht bloß dann, dieser Weg ist auch für einen Großteil der "Preparedness"-Anhänger ein gut umzusetzender Weg. Und einer kann gegen Konserven sagen, was er möchte: Kalt zu essen, Jahre zu konservieren und keine Vorbereitungszeit bedingend - dies gemischt mit notwendiger Wasseraufnahme bereits inklusive, da gibt es wenige Alternativen. Selbst angebaut - gut, wenn einer das schon Jahre im Vorfeld erledigen kann, wird es problemlos möglich sein, die Übergangszeit zu überstehen. Wenn jedoch einer - auch bei dem weitreichendsten Wissen - zum Zeitpunkt des "Blackouts" mit der Arbeit beginnt, ist er verhungert, bevor er ein genießbares (oder gar lagerfähiges) Resultat erhalten hat.

Wissen alleine ist demnach nicht so hilfreich. Rechtzeitige Umsetzung schon im Vorfeld ist eine Möglichkeit, die andere Möglichkeit liegt in einer ganzen Vielfalt an bereits im Vorfeld zu treffenden Vorbereitungen.

Somit: Konservendosen sehe ich als eine vielfältige Möglichkeit, in eine Richtung vorzusorgen - vollkommen unabhängig davon, ob einer als autonomer Selbstversorger auf dem Bauernhof lebt oder im Supermarkt shoppt.
Jeder, der sich praktisch schonmal damit beschäftigt hat, weiss, das dieses ob des Umfangs der Aufgabe nur in Gemeinschaft mit Arbeitsteilung zu stemmen ist...
(Letzteres härtet schon von Natur aus gegen Allein vor dem Gegner zu stehen...:whistle:)
Das sehe ich anders. Die menschliche Natur führt in geschildertem Fall fast zwangsläufig dazu, dass einige ihren Stand "hinterhältig" verbessern - spätestens dann, wenn die ersten Vorräte knapp werden. Auf sich alleine gestellt ist einer auch als Einzelgänger nicht, denn temporäre Teamarbeiten bedingen nicht derart viel Vertrauen, sind sicherer gegenüber hinterhältigen Aktionen und erzeugen für alle Beteiligten unmittelbare Resultate, welche sich einfach teilen lassen.
Ich möchte damit nur sagen, das wir aneinander vorbei reden, uns satt mißverstehen, der Blickwinkel des Gegenüber völlig unverstanden bleibt.
Hmm, das bezweifel ich. Ich kann Deine Sichtweise gut nachvollziehen, doch sehe ich darin auch mehr als ausreichend Ansätze von Selbstbeschiss durch einen relativ fokussierten Betrachtungswinkel, welcher unkalkulierten und uneingeplanten Resultaten Tor und Türe öffnet.

Ich kalkuliere lieber alle gedanklich erfassbaren Möglichkeiten durch, welche realistisch oder auch unrealistisch sind und nehme sie als "möglich" hin, ergo: es wird sich bestmöglich auf den Schnitt davon vorbereitet, so dass auch unwahrscheinlichere Zustände keine katastrophalen Ergebnisse produzieren. Das sorgt für weniger Überraschungen - und wenn, dann sind die Überraschungen zumeist positiver, als es das negativste kalkulierte Resultat wäre (ergo: eher erfreulich denn verärgernd). Das betrachte ich als Teil des Realistdaseins: Es wird nie eine Utopie am Ende bei herumkommen, sondern immer ein Mischmasch aus Pro und Contra.
Vorstellbar wäre immerhin, das viele unserer Mißverständnisse in einem realen Gespräch schnell ausgeräumt sind, daraus Folgende erst garnicht aufkommen.
Ein Freund von Menschentreffen bin ich absolut nicht. Wozu auch? Hier sind die Gedanken viel neutraler kommunizierbar.
Unser Schubladendenken ist doch nicht mit einer Verlagerung des Gesprächs ins Netz ausgeräumt oder einfach so von alleine verschwunden!
Viele Schubladen sind tatsächlich im Netz irrelevant, was die Sicht (auch für Ungeübte) auf den kommunizierten Daten belässt, alles Unwichtige, welches ansonsten für gedankliche Beschäftigung/Ablenkung sorgen würde, außen vor lässt. Sicher: Kann nicht jeder, mag nicht jeder. Neutraler ist es definitiv.
Der Zuspruch von Gleichgesinnten im selben Kanal verhärtet doch nur meinen Blickwinkel - er sorgt nicht für einen offenen Geist, der zur Lösungsfindung nötig wäre.
Das ist dann schon eher im Spektrum der Filterblasen zu finden. Ob jemand so etwas "braucht", möchte oder gar aktiv sucht, ist seine persönliche Entscheidung. Um verschiedene Meinungen zum Thema Fahrrad zu erhalten, reicht es z.B. schon aus, ein Liegerad-, ein Mountainbike- und ein KFZ-Forum zu besuchen. So lassen sich gleich extrem verschiedene Betrachtungswinkel wahrnehmen und mit verschiedenen Denkweisen Austausch betreiben. "Moderat" verschiedene Betrachtungswinkel (für viele Beobachter gefühlt deutlich härter, als nur "moderat" :D) gibt es schon in einem Fachforum wie hier z.B., dafür braucht es demnach überhaupt kein weiteres Forum.

Da Du auch im Real Life nicht hauptsächlich mit Menschen kommunizieren wirst, welche komplett gegenläufige Meinungen tragen, wirst Du auch dort eine gewisse Tendenz zum Austausch in "Filterblasen" leben, nur schwächer ausgeprägt.
Aber natürlich gibt es auch Vieles in deinem Beitrag, was die Sache aus anderer Richtung beleuchtet und richtig ist...viele Seiten ergeben ein ganzes Bild (y)
Das ist ohne Frage richtig. Ich sehe Deinen Betrachtungswinkel übrigens nicht als "abstrus" oder "unzutreffend", sondern nur als anderen Betrachtungswinkel von Actio und Reactio, vollkommen wertefrei, jedoch interessant.
Akzeptieren als deine Meinung müßte ich's sowieso, egal was ich davon halte...;)
Jeder hat seine Meinung - und wüsste einer von uns alles, was der Andere denkt/meint/weiß, würde er realisieren, wie grundverschieden die Lebewesen doch sind - auch, wenn sie in manchen Themen ähnlich wirken sollten. Das halte ich für etwas sehr Positives. (y)

Viele Grüße
Wolf
 
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Das mendelt sich raus. Cybersex führt nicht zu Nachwuchs. Online geht das nicht......
 
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Ich sterbe wahrscheinlich noch schneller aus, weil ich mir nicht mal den gönne :ROFLMAO:

obwohl ich nicht leugnen kann, das ich bei manchen Beiträgen hier Freude spüre, oder sich auf der anderen Seite was erregt.:LOL:

Aber so etwas wie ich, sollte keinen Ford pflanzen.:cool:
 
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Mein Blick auf die Zukunft kann sicherlich ganz gut mit jenem verglichen werden, den Vorfahren hatten, die sich unsere Zeit vorstellten. Also weg mit den Ängsten und unnötigen Einschränkungen - sie ändern nichts und hindern nur.

Wie Wolf sehe ich in der Internetkommunikation erhebliche Vorteile gegenüber persönlichen Gesprächen. Während letztere in sich überschlagender Wahrnehmung meist in irrwitzigen Nebenwegen und Sackgassen (...hätte ich noch sagen sollen...und so weiter), sich oftmals in emotionalen Mustern jenseits der Thematik verlieren, macht man sich bei ersteren eher reflektierende Gedanken darüber, was man denn da schreibt. Ähnlich wie bei Briefen kann man sich vor der Veröffentlichung korrigieren, klarer werden oder gefühlsmäßige Fehlurteile überdenken. Persönliche Gespräche ähneln mir eher einem Boxkampf, sobald sie oberflächliches Geschwätz verlassen. Kaum jemand schafft es, in solchem Rahmen konsequent beim Thema zu bleiben.

Etwas anders bewerte ich den Einfluss der neuen Kommunikationsmittel auf Erziehung und Bildung. Ich beobachte trotz ständigem Knochen am Ohr eine fast schon affektiv-aufopfernde Fürsorge fürs Kind, dem man begluckend keinen einzigen selbstbestimmten Schritt im öffentlichen Verkehr zutraut. Wie Übermamas und Überpapas bauen sie einen Kokon aus SUV und sonstigem Sicherheitsgeschirr um ihre Kinder. Spielzeug, Kleider und Bettwäsche müssen in Warentests und Ökosiegeln untadelig abgeschnitten haben. Der Einfluss von Handy und Co. lässt das Ganze lediglich unkonzentriert und hektisch werden. Alles zugleich und nichts richtig. Gelassenheit ist eine Eigenschaft, für die man noch genug Zeit hat, wenn man im Sarg liegt. Das Kontrastmodell sind die "Erzieher", welche dem ganzen Leben gegenüber gleichgültig sind. Fluppe in der Schnorre, Handy am Ohr könnte man ihnen eine Puppe in den Kinderwagen legen- sie würden es nicht merken.
Das Problem der Bildung korrelliert mit dieser hektischen Konzentrationsschwäche, die zwar erlaubt, Informationen zu jedem beliebigen Thema zu erfragen, Bildung aber braucht Tiefe und eine feste Basis, auf der dialektisch Bildung nicht nur neugierig, sondern auch kritisch aufgesogen, verknüpft und hinterfragt wird. Theoretisch wäre das natürlich für einen disziplinierten und intelligenten Menschen auch ohne Hilfestellungen möglich. Dieser aber bräuchte eine bewundernswerte Selbstdisziplin wie Stephen Hawking.

Was bringt uns die Zukunft? Uns? Ich weiß nicht einmal, was sie mir bringt. Bin ich mit Mary eine Stunde gefahren, habe ich zwar Zukunft erlebt, die im Moment des Erlebens aber bereits Vergangenheit war. In diesem kurzen Moment, in dem sie Zukunft sein durfte, war sie wahrhaft klasse! Was ich damit sagen will: Für unsere Zukunft bin ich nicht zuständig, auf keinen Fall aber verantwortungslos. Die technischen Neuerungen setze ich gerne ein, wenn sie im Sinne dieser selbst empfundenen Verantwortung gut und sinnvoll für mich sind. Davon gibt es einige. Oder will jemand ernsthaft behaupten, Pedelecs seien Mist? Oder die Entwicklungen in der Robotertechnik, die heute schon hervorragende Prothesen ermöglichen und bald wahrscheinlich ein weit selbstbestimmteres Leben pflegebedürftiger und/oder behinderter Menschen? Auch selbstfahrende Autos können gerade in diesen Aufgabenfeldern wahrhaft gute Dienste leisten.

Natürlich steckt in jeder Entwicklung auch gefährliches Potential. In Wahrheit steckt es im Menschen. Wer Angst vor der Zukunft hat, sollte also in erster Linie den Menschen verbieten.

Mir jedenfalls ist nicht bange.
Martin
 
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Ich glaube das in Zeitalter Anthropozän ein von Menschen verursachtes Massensterben stattfinden wird.
Aber keine Sorge das Leben ist wie ein Virus.
 
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Am ENDE des Zeitalters Anthropozäns. Das Ende wird dadurch definiert......egal ob selbstverursacht oder fremdverursacht. Der Wechsel vom menschengeführten zum autonomen Fahren dürfte damit allerdings wenig zu tun haben, so mächtig ist Software nicht...

Nur wenn man feiner gliedert und die Brüche oder Sprünge in der Entwicklung des Menschen mit berücksichtigt, wird das wichtig. Wie der Wechsel zu Ackerbau und Viehzucht in der Jungsteinzeit, die Industrialisierung etc.... Da kann man die Digitalisierung m.E. schon in einen übergeordneten Zusammenhang stellen.

Digitalisierung macht mir jedenfalls 1. genauso wenig Angst wie Hasenjagd, Schafzucht oder eine Dampfmaschine, und 2. ausserdem Spaß (ich entwickele teilautonome Baumaschinen). Die Horrorszenarien "Unterdrückung der Unterschicht" "Förderung des Weltuntergangs" ist jedenfalls weder mein Ziel noch das der Firma in der ich arbeite......

wichtig ist m.E. dass man die konkrete Anwendung (einer jeden Technik) kritisch hinterfragt!! Der teilautonome Bagger kann Straßen oder Radwege bauen oder einen Lärmschutzwall oder einen Froschteich. Was davon brauchen wir wirklich? Das ist die eigentlich wichtige Frage.....
 
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Heute war auf Arte Atomenergie das Thema.

Grusselig wie es um die Sicherheit und "Wirtschaftlichkeit" steht. :eek:

Die hälfte der amerikanischen Kernkraftwerke schreibt rote Zahlen, bei jetzt schon niedrigsten Sicherheitsstandarts. EDF in Frankreich ist mit fast 40 Milliarden verschuldet

...man kann nur beten das die Betreiberländer, dann genug Geld haben für Folgekosten, wenn alle Kraftwerke außer Betrieb genommen werden müssen, weil sie niemand mehr subventionieren will.
 
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...man kann nur beten das die Betreiberländer, dann genug Geld haben für Folgekosten
Where has all the money gone
Long time passing?
Where has all the money gone
Long time ago?
Where has all the money gone
Brokers took it one by one.
When will they ever learn?
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mfg Christian
 
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Seit Jahren weis ich das das gemacht wird. Den der Mensch ist böse, macht was machbar ist.
Wer vor der Zukunft keine Angst hat ist ein Dummer Mensch.

Vor vielen Jahren bin ich darauf gekommen das man zukünftig so umbringt und der schlechte Staat drohnen benutzt. Also jeder Staat
 
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