Warum 25 und 45 km/h?

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Ich suche seit längerer Zeit eine Antwort auf die Frage.
Also warum gibt es für eBikes und sPedelecs diese zwei Begrenzungen, obwohl es im gesamten EU-Raum bereits die Zonen von 30 und 50 km/h gab.
Warum wurden die Zwei- und Mehrrädrigen zu künstlichen Hindernissen gemacht?
Wieso also nicht die Neuen im Fluss der Verbrenner mitschwimmen lassen? (mal angenommen, die würden alle gesetzestreu fahren)

Die bisher mir logischste Antwort bekam ich in Form von: Als eBikes und sPedelecs aufkamen gab es eine gesetzliche Lücke. Die Länder wollten das Rad nicht neu erfinden und bedinten sich bei den Kleinkrafträdern (Mofas & Mopeds) für die es diese Beschränkungen schon länger gab.

Bei Wikipedia findet man:
Zum 1. August 1960 wurde die Führerscheinklasse neu aufgeteilt in:
  • Klasse 4: Krafträder mit nicht mehr als 50 cm³ Hubraum (Kleinkrafträder ohne Geschwindigkeitsbegrenzung).
  • Klasse 5: Fahrräder mit Hilfsmotor und Kleinkrafträder mit durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h (Mokicks).
Am 1. Mai 1965 wurde unterhalb der Klasse 5, die Mofa-Klasse geschaffen. Ein einsitziges Fahrrad mit Hilfsmotor mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h bei einer Drehzahl von maximal 4.800 min−1, zulassungs- und führerscheinfrei.
Da kamen zum ersten Mal die 25 km/h ins Spiel
Am 1. April 1986 wurde in der Klasse der Kleinkrafträder die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 auf 50 km/h angehoben. Dies galt für Kleinkrafträder, die bis zum 31. Dezember 2001 zugelassen wurden.
Hier könnte man sogar einen Versuch der Gleichstellung erkennen, da die 50 km/h dann innerstädtisch für alle galt.
Am 1. Januar 2002 trat im Rahmen der Europäisierung eine Vorschriftenänderung in Kraft, die die Höchstgeschwindigkeit der Kleinkrafträder von 50 km/h auf 45 km/h reduzierte.
Hat also Brüssel Schuld? Gab es bereits in zu vielen Ländern die 45 km/h Grenze? Wenn ja, warum?
Wir habe somit seit 2002 de facto vier rechtliche innerstädtische Höchstgeschwindigkeiten 25, 30, 45 und 50 km/h

Gibt es eine andere Erklärung?
Gibt es Ansätze/Initiativen dies zu ändern?
Danke für Erklärungsversuche.
 
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The 25 km/h was imported from Japan with the first pedelecs and the Netherlands made sure that speed limit was imposed for bicycles because it fits in well with normal bicycles on their infrastructure. I think maybe Denmark and Belgium might have agreed.

When I arrived in France mopeds were already at 45 km/h and I think in Spain and Italy too. I think it is just uniformisation over the whole internal market.
 
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Aber mal unabhängig davon, die derzeitige Regelung bewirkt u. U. Dauerfrust bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern, letztlich aber auch bei den nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern, denen der genervte motorisierte Verkehrsteilnehmer ob der Langsamkeit des nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmers "im Nacken hängt", solange die Verkehrswege entweder nicht klar für diese verschiedenen Geschwindigkeiten baulich separat geführt werden oder innerorts für alle Verkehrsteilnehmer ein und dieselbe Geschwindigkeit bauartbedingt möglich und zulässig ist.

Also entweder "30" für alle oder eben "50", ohne dabei auf die Art der legalen Motorisierung, bzw. des legalen Antriebs abzustellen.

Aussagen gelten für innerorts.
 
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Also warum gibt es für eBikes und sPedelecs diese zwei Begrenzungen, obwohl es im gesamten EU-Raum bereits die Zonen von 30 und 50 km/h gab.
S-Pedelecs fahren bei normalem Treten bis etwa 37km/h, also perfekt für 30-Zonen, Pedelecs sollen ja nur eine Unterstützung sein, z.B. bergauf. Da sind 25km/h üppig, das ist ja schon mehr als die meisten Radfahrer schaffen. Man könnte S-Pedelecs auf 35km/h reduzieren und Pedelecs auf 20km/h.
 
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die derzeitige Regelung bewirkt u. U. Dauerfrust bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern, letztlich aber auch bei den nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern,
Darum geht es mir im Kern. Beide Seiten sind eigentlich nicht glücklich mit der aktuellen Situation.

"2. Pedelec im Besonderen".
Danke, aber da steht auch nur bei 2.3.1.
Die motorunterstützte Geschwindigkeit im Pedelecbetrieb liegt bei maximal 45 km/h. Eine gesetzliche Begrenzung der motorunterstützten Geschwindigkeit ist zwar nicht ersichtlich, mehr wird vom Kraftfahrt-Bundesamt bei der Erteilung der Betriebserlaubnis aber offensichtlich nicht genehmigt.
Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die 45 km/h also willkürlich festgelegt? Bzw wird es doch irgendwie mit der bei Wikipedia erwähnten Europäisierung zu tun haben, denn zwischen 1986 und 2001 war es ja anscheinend in D erlaubt Kleinkrafträder mit 50 km/h zu fahren.
Werde wohl mal in den Tiefen des Nachbarforums lesen müssen...

The 25 km/h was imported from Japan with the first pedelecs
Do you have sources for this? When did that happen? Which brand were the first ebikes in EU?
 
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Do you have sources for this? When did that happen? Which brand were the first ebikes in EU?
The link that @Reinhard posted has most of the information. In fact I think in Japan speed was limited to 20 km / h (?) And the Europeans decided on 25 km / h. Both Panasonic and Yamaha made pedelecs and motors. I learned this on the UK pedelec forum where there is an older member who was an expert in historic Panasonic motors used by bike manufacturers in the Netherlands like Gazelle and others. Kalkhoff also uses the Panasonic system.

 
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Werde wohl mal in den Tiefen des Nachbarforums lesen müssen...
Oder wühle Dich gleich durch die entsprechenden europäischen Richtlinien; insbesondere die jeweilige Basisrichtlinie enthält die Gründe für das Warum und Weshalb.

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ist jedes noch so alte Regelwerk von EG wie EU in der jeweiligen Sprache des EG-/EU-Mitgliedslandes aufrufbar; zur Suche bitte die Suchmaske der verlinkten Seite verwenden.
 
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finde die regelungen auch schon seit mindestens 30jahren humbug, egal mit wasfür begründungen das so gemacht wurde.
30km/h, so wie in 30km/h zonen und 50km/h so wie alle anderen verkehrsteilnehmer innerhalb geschlossener ortschaften auch dürfen, wäre vernünftig, nicht diskriminierend für den (damals noch) kradfahrer und ohne das man dadurch zum festgelegten verkehrshindernis wird, wäre angebracht gewesen.
aber evtl wollte man bewusst den kradfahrer deklassieren und den radfahrer ebenso, um damit das kfz auch deutlich abzusetzen.

sonst könnte man als rad-/ pedelec-fahrer zb ja denken, ich kann eh nur so schnell wie ihr dürft, und kradfahrer mit ihren 50 ebenso. und im fall des falles wäre allein schon weil man den eh 50 fahrenden kradfahrer auchnoch überholt, ja im prinziep sofort festgelegt, das man zu schnell war -so müsste man das beweisen, das man schneller war, die können ja nur 45.
ein schelm der böses dabei denkt..........

es klingt so wie kfz-bashing, ist aber nicht so gemeint, ehr ist das ein bashing für die gesetzgeber, es nicht einfach und übersichtlich, sondern umständlich und mit möglichst vielen abstufungen zu machen.
warum einfach wenn es auch umständlich geht?!
 
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Die 25km/h hat man einfach vom Mofa übernommen. Es aber rechtlich dem Fahrrad gleichgestellt. Da Motorunterstützung nur wenn man Tritt.

Die S-Pedelecs hat man zuerst in die bestehende Klasse Leichtmofa (L1E-A) rein gepackt. Die waren mit max. 20km/h definiert. Deshalb steht in den ABE eine max Geschwindigkeit mit reiner Motorleistung ohne treten. Steht da <20km/h herrscht keine Helmpflicht, >20km/h.
Und max Motorunterstützung bis 45km/h, was die maximale Geschwindigkeit für Fahrzeuge mit ABE (aber ohne Zulassung/Kennzeichen und TÜV Prüfung ist)
Dies hat dem Verkehrsministerium nicht gepasst. Und hat die Helmpflicht für alle S-Pedelecs ohne Rechtsgrundlage erklärt.

Später hat man die Klasse L1E-A und L1E-B neu definiert. S-Pedelecs fallen jetzt alle unter L1E-B.
Unter L1E-A ist jetzt generrell >25km/h die Motorunterstützung aus. Diese Geschwindigkeit darf aber auch ohne treten erreicht werden.
Solche Räder gibt es im Fachhandel nicht. Ermöglicht aber Herstellern früher illegale E-Bikes mit stärkeren Motoren (1000W) in die EU zu importieren. Die Kosten für die ABE von L1E-A sind wohl deutlich niedriger wie bei L1E-B.
 
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Trotzdem hätte man, wenn schon Änderungen anstehen, die Konzeption so vorsehen können, daß die Fahrzeuge die vor Ort zulässige Geschwindigkeit mit Motorunterstützung auch fahren können wie dürfen.

Schneller als 50 km/h wird ein 2-Radfahrer mit Motorunterstützung pedalierend(!) wohl eh kaum fahren wollen, wird die Fuhre doch dann höchst instabil. Velomobil und Co., die ja doch meist Mehrspurfahrzeuge sind, sind bei dieser Betrachtung unbeachtet.
 
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finde die regelungen auch schon seit mindestens 30jahren humbug, egal mit wasfür begründungen das so gemacht wurde.
30km/h, so wie in 30km/h zonen und 50km/h so wie alle anderen verkehrsteilnehmer innerhalb geschlossener ortschaften auch dürfen, wäre vernünftig, nicht diskriminierend ....
Mal so meinen Meinung zu 30km/h für Pedelecs:
Ich bin deutlich gegen diese Grenze!
Grund ist das mit 25km/h die Pedelec Fahrer zwar zu den schnelleren auf dem Radweg gehören,
es aber noch genug Radler gibt die dran vorbeifahren.
Bei 30km/h gibt es nur noch extrem wenige Radler die schneller sind bzw diesen Speed fahren.

Das Pedelec würde so zum beherrschenden und letztendlich diskriminierendem Fahrzeug auf dem Rad weg werden.
Die Radler würde dann sehr häufig durch Pedelecs bedrängt werden!

Das würde dazu führen des es noch mehr Pedelecs und noch weniger Radler gibt.
Stichwort: Kind(zb 14Jahre) : Fahr auf dem Bürgersteig , damit dich die Pedelecs nicht auf dem Radweg um fahren! Oder am Besten gar nicht Radfahren!
 
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When I first installed my bottom bracket motor I had no speed sensor (I was waiting on it to arrive from China) and so was limited by the speed of the motor which was about 42-45 km/h on the flat. It was very dangerous because no car driver expects an older bald guy in jeans to be moving at such speeds. They constantly refused priority at stop signs and other ceder le passage. I had to use the brakes a lot more than at 25 km/h...
 
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...30km/h, so wie in 30km/h zonen und 50km/h so wie alle anderen verkehrsteilnehmer innerhalb geschlossener ortschaften auch dürfen, wäre vernünftig,...
Und dann stellt man fest dass dann bei 30 bzw. 50km/h die Reserve fehlt und man fordert 40 und 60km/h. Das passt wieder nicht zu den Geschwindigkeitsbegrenzungen, also 50 und 70...

Pedelecs sind schnell genug, wer schneller fahren will kann immer ein S-Pedelec nehmen, das fährt locker über 30!
 
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Das Pedelec würde so zum beherrschenden und letztendlich diskriminierendem Fahrzeug auf dem Rad weg werden.
Die Radler würde dann sehr häufig durch Pedelecs bedrängt werden!
Das Problem sind nicht schnelle Radfahrer, sondern:
  • große Geschwindigkeitsunterschiede
  • Infrastruktur, die dafür nicht geeignet ist
  • rücksichtslose Radfahrer; das sind nicht nur die schnellen, sondern oft auch langsame Radfahrer, die entsprechend wenig aufmerksam/rücksichtsvoll sind
=> Wir brauchen erstens bessere Infrastruktur, die sicheres Überholen ermöglicht, und zweitens, dass endlich mal überwacht wird, dass Radfahrer sich an Verkehrsregeln halten (d.h. keine Torkelradler, die nicht nur sich selber, sondern auch andere Radfahrer gefährden).
 
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"30" für alle oder eben "50"
Meine persönliche (Verschwörungs-) Theorie dazu.

Gesetze werden von / für Autofahrer gemacht.
Radverkehr wurde und wird nicht als gleichwertig betrachtet, und gehört entsprechend abgestraft:

25 km/h statt 30
45 statt 50

Wo kämen wir denn hin wenn Fahrräder als vollwertige Verkehrsmittel betrachtet werden, diese haben ja auf der Strasse ohnehin nichts verloren...

P.S. Niederlande soll landesweit auf 30 km/h innerorts gehen:
Tempo senken / Leben retten

Hier in der Schweiz wird dagegen die Ausweitung der Helmpflicht auf alle Radfahrer in Tranchen politisiert, Hauptsache freie Fahrt für Autos...
 
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@RaptoRacer : Die ganzen Rennradfahrer fahren auch über 30. Sind die die "dominierende Spezies" auf den Radwegen? Merk ich irgendwie nix von...
Das ist es ja , das sind nur ganz wenige.
Aber Pedelec Fahrer ist mittlerweile mindestens jeder Dritte.
Dann wirst du als NormalRadler dauernd von Pedelecs weggeklingelt...

=> Wir brauchen erstens bessere Infrastruktur, die sicheres Überholen ermöglicht, und zweitens, dass endlich mal überwacht wird, dass Radfahrer sich an Verkehrsregeln halten (d.h. keine Torkelradler, die nicht nur sich selber, sondern auch andere Radfahrer gefährden).
Bessere Infrakstruktur tut not.
Aber auch der Radfahrer, der sein Gerät nicht optimal beherrscht (aka Torkelradler), hat
ein Recht zu Radeln. Und zwar unbelästigt, durch Oberlehrer!
 
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insbesondere die jeweilige Basisrichtlinie enthält die Gründe für das Warum und Weshalb.
Das bezweifle ich. Dort drinnen steht auch nur das Wie und Was, aber nicht Warum. Dazu müsste man die Protokolle der Gremien und Ausschüsse von 2001 erhalten, in denen die dafür sorgten, dass ab 1.1.2002 nur noch 45 km/h und nicht mehr 50 km/h gefahren werden durfte.
Die 2002/C 45 E/01 zur Typgenehmigung für zweirädige Kraftfahrzeuge und Aufhebung der Richtlinie 92/61/WEG erwäht bereits mehrfach die
bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h
Ich vermute das wird der Knacktpunkt sein.
bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bedeutet das, man traut dem Material bzw der Verarbeituung nicht mehr zu? Wikipedia dazu:
Innerhalb der Fahrzeugtechnik wird für ein einzelnes Fahrzeug oder einen bestimmten Fahrzeugtyp eine bauartbedingte zulässige Höchstgeschwindigkeit festgelegt, die nicht überschritten werden darf, um Schäden am Fahrzeug oder Schädigungen durch dieses zu vermeiden. In Deutschland definiert die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in § 30a StVZO eine „durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit“ als „Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann.“
Mehr dazu steht in Richtlinie 95/1/EG die nicht mehr in Kraft ist, Dort ist festgelegt wie geprüft wird, die Strecke, die Masse und Größe des Farhers, die Weterbedingungen etc. Aber das WARUM habe ich auf die Schnelle noch nicht finden können.
 
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