Wartezimmer... mein Trike ist krank

Ich sitze mal wieder im Wartezimmer. Nicht nur als Mensch muss man auf eine Facharzttermin lange warten, auch ein Fachmann für mein Häschen war nicht leicht zu finden.

Am Samstag haben wir mein Häschen in der Werkstatt abgegeben.
Heute passierten zwei Dinge.

1. Ich hab den Rolli abgestaubt und festgestellt, dass der Hund und ich aus der Übung sind :rolleyes: 3 Bordsteinkanten, eine Sitzbank und zwei, drei Senken haben wir "mitgenommen " :X3:

2. Es kam der Anruf, es wird etwas länger dauern beim Häschen, Teile müssen erst bestellt werden. :cry:

Da musste ich jetzt durch. Gleich wieder eine Zwangspause. Das Training hatte doch gerade wieder begonnen. Egal. Hauptsache mein Häschen kommt putzmunter wieder.
Vernünftige Arbeit braucht seine Zeit.

Ich versuche es mit Geduld.


Bitte Daumen drücken :)
 
Lacht nicht, aber ich denke gerade ganz ernsthaft über ein Ersatztrike nach. Der Traktor macht seinem Spitznahmen gerade geräuschtechnisch alle Ehre. Irgendwas stimmt mit dem Motor nicht.
Und wenn ich wieder 4 Wochen ohne Rad bin, garantiere ich für nichts... Geld müsste man haben!
Alles Gute fürs Häschen!
 
Ich auch Kathi. Mir geht es körperlich und physisch so viel schlechter ohne trike.

Hätte ich mir nie vorstellen können.

Geld ist der eine limitierrende Faktor wobei ich da mittlerweile aktuelle Lebensqualität vor Sicherheitspuffer auf dem Sparbuch setze.
Platz ist bei uns ein ebenso großes Hindernis. Wir bekommen mit ach u krach nach Tetrissystem gerade mal den aktuellen Fuhrpark in den Schuppen :confused:

Ein weiteres Rad nutzt ja nix wenn es den Alltag komplizierter macht...
 
Passt irgendwie ganz gut als Gespräch in einem Wartezimmer, allerdings mit der dem Thema angemessenen Zurückhaltung.

Betroffene stehen vor der Herausforderung, die finanziellen Mittel für ein Trike als Hilfsmittel zur Verbesserung ihrer Situation aufzubringen. Grundsätzlich haben sie hierbei das Recht auf Unterstützung durch den Leistungsträger. Die Herausforderung scheint mir zu sein, dass Hilfsmittel (Trike) mit Hilfsmittelnummer für viele Betroffene nicht geeignet sind und Hilfsmittel die geeignet sind, keine Hilfsmittelnummer haben.

Ich arbeite gerade ein "Proof of Concept" aus, ob mit dem Hebel der Wirtschaftlichkeitsprüfung zumindest die Kostenübernahme von durch die Einschränkungen bedingten Anpassungen und den Betrieb des Hilfsmittels ohne HM-Nummer im Rahmen einer Einzelfallentscheidung erwirkt werden kann. Da kommt ganz schön was zusammen, weit mehr, als man gemeinhin denkt, und das würde Betroffenen, also auch mir, wirklich helfen, die finanziellern Herausforderungen zu stemmen. Dabei bin ich durchaus Willens und in der Lage, den Weg bis zur einer gerichtlichen Klärung zu gehen.

Aus wohlüberlegten Gründen werde ich das Thema zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht öffentlich im Forum diskutieren und auf entsprechende Beiträge auch nicht antworten.

Wer an dem Thema Interesse hat und vielleicht auch schon einen Erfahrungsbericht beisteuern kann, darf mich sehr gerne über eine private Nichricht kontaktieren, die Anonymität des Forums kann hierbei auf Wunsch gewahrt bleiben


Ich möchte keine falschen Hoffnungen erwecken, voraussichtlich ist der Weg lang und anspruchsvoll und es ist keineswegs sicher, dass ich mein Ziel erreiche. Dennoch; wer gar nicht erst zum Spiel antritt, hat schon verloren und einen Versuch ist es allemal wert. Wenn dieser Weg zum Ziel führt, werde ich die gewonnen Erkenntnisse allen zur Verfügung stellen.
 
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Ich ningele auf hohem Niveau. Ich habe das Glück, dass ich, zumindest wenn es hell ist, wenigstens spazieren gehen kann. Aber für alle Fahrten auf meinen (wirklich netten) Mann angewiesen zu sein, macht mich unleidlich. Und ich liebe die Bewegung und den erweiterten Radius.
 
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