VR Federung AZUB

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Ich bin heute mit meinen TiFly eine Strecke gefahren, die ich auch im Sommer unterwegs war. Heute bei -5 C, und ich hatte das Gefühl, die Federung mag nicht so.Nun ist es so, dass die Legierung Titanium Grade 5 kein üppiges Elastizitätsmodul aufweist, deshalb auch die Öldämpfer.
Subjektiv empfinde ich ein spürbar schlechteres Dämpferempfinden. Zum Vergleich: im Sommer Conti Double Fighter mit 3,5 /4,0 ATÜ, jetzt Cross Fighter 2,0 mit 2,5/3 ATÜ.
Trockener Boden im Sommer sollte die gleiche Eigendämpfung haben wie gefrorener imWinter.
Fragen:
Ich sehe keine Bewegung in den Öldämpfern, wobei mir die statische Viskosität Probleme macht,-10 bis +35 mit dem gleichen Öl ???
Das subjektive Empfinden ist schlechter.
Nächstes Jahr mache ich einen Messversuch, daher keine belastbaren Daten.
Weiß jemand mehr ??
 
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Hallo @j.p., laut Azub sind vorn die gleichen DNM-Dämpferelemente drin, wie in den hinteren Standarddämpfern. Wenn die Dämpfung bei Kälte spürbar zunehmen würde, müsste das hinten erst recht auffallen - da ist der Federweg der Dämpfer viel größer. Ich habe bei bis zu -10 Grad da noch nichts festgestellt.
Wenn Du im Stand auf den Ausleger drückst, müsstest Du doch einen (geringen) Federweg an den Dämpfern feststellen, oder?
Verschiedene Reifen haben schon einen großen Einfluss auf das subjektive Fahrverhalten...
Grüße, Steffen
 
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Hinten habe ich einen Fox, den habe ich eingestellt. Vorne rührt sich nichts, habe allerdings die harten Federn drin. Das ist wahrscheinlich der Punkt.
Im Sommer bin ich mit einem weniger profilierten Reifen mit mehr Druck gefahren.
Federung taucht bei heftigem Druck auf das Hauptrohr 2 mm ein
 
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die harten Federn
die habe ich auch, wenn ich mich aufs Trike setze, federn die etwa 1 - 1,5cm ein (an der Vorderkante der Aufhängung gemessen. Nur 2mm bei heftigem Druck... merkwürdig. Verändert sich das Verhalten über 0 Grad? Evtl. Öl aus den Dämpfern entwichen und Wasser eingetreten?
 
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Das ginge bei mir garnicht und ich denke, der schwarze Ring stellt die maximale Eintauchtiefe dar. Am linken VR hat sich die Achse gelockert und Bremsabrieb produziert, daher der Dreck. Augenscheinlich stimmt da was nicht, dazu die Bilder.
Schaut aber aus wie auf der HP von AZUB
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Ach so, die 1-1,5cm meinte ich von der Feder zum Boden. 2mm am Dämpfer selbst könnte hinkommen. Jedenfalls habe ich noch keine Temperaturabhängigkeit beobachtet.
 
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Dann teste ich das morgen, allerdings konnte ich gestern beim Überfahren einer Fräskante keine Bewegung das Dämpfers feststellen. Da sollte das System schon ansprechen
 
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Heute bei 2 C plus Test gestartet, nicht besonders professionell, aber einigermaßen, 2 Alurohreine inandergesteckt, das dünnere schaut oben 4 cm raus. Spiel innen ca 1mm. Senkrecht oben und unten mit Kabelbinder am Querdenker befestigt, unten ein Legorad rein ( der runde Legostein passt einigermaßen rein in das dünne, halt Tesa rumgewickelt ) Oben einen O Ring, dünn/rot. Beim bewussten Überfahren der Fräskante 12 mm, beim reinsetzen 7 Eintauchtiefe. Dämpfer sind 2/2020, kaum Regenfahrten, da sollte nix sein. Eventuell waren die harten Federn eine Fehlberatung gewesen
 
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habt mich neugierig gemacht.

hatte heute eine Ausfahrt. Wetter war halbwegs.
allerdings nie mehr mit den Sommer-Radschuhen :(


hab ein wenig auf die Federung geachtet.
bin auch so manches Stück gefahren, welches man sonst eher seltener befährt.

direkt vor dem Haus haben wir Kopfsteinpflaster.

zum wegfahren in kleinerem Level, ist alles ok.
rattert man allerdings mal bissl schneller ( rd. 20 km/h ) schüttelts einen schon deftig.
allerdings wird viel weggeschluckt. ( im Vergleich zu einem Up-RAd ohne Sattelfederung )

Teeraufbrüche auf diversen Wegen werden zwar bemerkt, aber nicht sonderlich streng.

diese 1 cm Distanz habe ich sowohl bei meiner Frau ( ca. 55 kg ) als auch bei mir ( 105 kg ) bemerkt.
gröbere Veränderung konnte ich mit freiem Auge auch bei Abfahren eines ca. 10 cm hohen Bordsteins nicht bemerken.
( schätze mal , da wird ne Kamera nötig sein dafür )

das Teilstück mit dem feuchten Feldweg lasse ich mal undokumentiert, da sich dies mit Sicherheit nicht auf die Federung ausgewirkt hat.
( war nur froh vorne ( noch ) KEINE Fender montiert zu haben ; sonst wär es sicher so ergangen wie auf dem Up )
wo ich so relativ "einfach" noch durchkam, trotz durchdrehendem Antriebsrad mit genug Traktion ( meine 105 kg + ca. 5 kg Gepäck )
blieb meine bessere ( weil leichtere ) Hälfte hängen. keine Traktion auf dem HR. somit nur Durchdrehen am Stück.

die hintere Federung arbeitet zum Glück optimal.
ist immer schön wenn man vorne schon mal das Schlagloch auslässt, und als "Meister am Rad" nicht mittendrein fährt.
OK, paar Sekunden später rächt sich dann die Überheblichkeit mit einem netten Knickserl ...........

geh mich jetzt weiter aufwärmen ...... :)
 
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Das ist auch meine Erfahrung. Früher, viel früher haben wir bei Monroe noch die Kartusche im Winter gewechselt, war WICHTIG, und die Dämpfer konnten in der Vorspannung justiert werden . Das erwarte ich mir von einer, lt. Bildmterialauftritt techniklastigen Firma schon. Entweder sagen warum, velomo kann das auch, zumal die Federung über Plattenmaterial definiert ist, das auch lauf forkes Text
Was um aller Welt hat AZUB dazu veranlasst, ein Element, das ohne weiteres justierbar gestaltet
werden kann ,statisch auszulegen? Bei diesem Systemgewicht sind 700 g Peanuts. Falls ich alle Systemparameter zusammen habe, es hängt an den Dämpfern , lasse ich das meine Tochter mal ausrechnen. Q 11 Physik .
Wer was weiß. Nachricht.
So ist es nicht toll. Öldämpfer mit dem Systemgewichts eines Öldämpers und dem Ansprechverhalten eines Elastomers?? Nichts was in der 5K Liga aufwärts, je nach Komponenten, zu tolerieren wäre.
Vielleicht gibt es eine Lösung, habe schon darüber nachgedacht, aber bei einem 10 Monaten gelaufen Trike kann das nicht mein Thema sein.
 
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Das verstehe ich jetzt nicht. Welche Kartusche willst Du im Winter wechseln, bei einem Standard-Fahrraddämpfer? Der dämpft auch nur, da gibts keine Vorspannung einzustellen. Und wieso kann das Velomo, da gibts ja kein separates Dämpferelement?
Wie alt ist Deine Tochter @j.p.? Vielleicht kann sie ja bei Azub anfangen und die Federung endlich mal richtig konstruieren ;)
Im Ernst, ist denn die VR-Federung bei Velomo so viel weicher?
Oder Deine Dämpfer sind tatsächlich defekt. Du könntest vielleicht die obere Befestigung lösen und prüfen, ob sich der Dämpfer bewegen lässt.
Grüße aus Mähren, Steffen
 
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Die Dämmung bei Velomo ist " freudiger ", mann kann ihr beim federn zuschauen. Bei Azub sehe ich nix. Ich bringe das das Trike dem Händler meines Vertrauens vorbei, der soll sich das dann anschauen.
Wenn man nichts federn sieht, ist das Ganze zumindest nicht sensibel gestaltet, und den Mehrpreis für einen Nicht -Standard-Dämpfer, der meinen Ansprüchen genügt, oder von dem ich es zumindest glaube, wäre bei einem Gesamtpreis von knapp 10.000 auch drin gewesen.
So meine ich das, es wird ein High End Anspruch evoziert, aber der Standarddämpfer ist dann gesetzt und kann auch nicht geändert werden, zumindest ist es mir nicht bekannt.
Das ist was mich unfroh macht.
 
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also ich darf unvoreingenommen zugeben, dass ich in Sachen TRIKE ein absoluter Newbie und vlt auch Noob bin.
aber jetzt mal ehrlich:

einen Dämpfungskomfort davon abhängig zu machen, och ich sehe wie der Dämpfer sich bewegt oder auch nicht ( also die Einfederung per se )
finde ich persönlich jetzt schon etwas stark übertrieben.

kenne niemanden dere täglich gleich viel Gewicht mit sich rumschleppt.
somit müsste man jedoch bei der kleinsten Eigengewichtsveränderung jedes mal den Dämpfer neu ausrichten, damit der gleichbleibende Komfort gewährleistet ist?!

ich für mich halte das so, dass es bequem sein sollte. ( auch für Nicht-Schrauber )
alles andere ist Jammern auf sehr hohem Niveau.

man sollte grundsätzlich gewisse Dinge stets aus mehreren Sichtweisen betrachten.
als Freizeitradler reicht mir die grundlegende Bequemlichkeit.
Ein Zuviel an Einstellmöglichkeiten würde mich überfordern.
(tut es übrigens jetzt schon)

OT: hatte meinen Ausleger etwas weiter ausgezogen, da ich mit 1,92 m den Sitz bereits ganz hinten hatte.
habe währen deiner kleinen Ausfahrt ( nicht der gestrigen ) bemerkt, dass links vorne die Bremse ständig ein wenig schleift.
bei ganz kurzem Hebelzug, war das weg. kann aber nicht immer den Hebel bremsbereit halten. ist keine Lösung.

bei der gestrigen Ausfahrt bemerkte ich , dass der Ausleger nicht exakt mittig war. er war etwas nach rechts neigend.
hab den gestern korrigiert. siehe da, plötzlich war auch das Bremsenschleifen vorne links weg.
hat das nun einen Zusammenhang, oder ich mich zu früh gefreut une es könnte wieder kommen?
Zufall ? Zusammenhang? was könnte ich tun, wenn ........ ( das bringt mich bereits Richtung Überforderung )

früher hatte ich auch gerne und viel geschraubt ( mit mehr oder weniger Erfolg )
heute will ich nutzen, geniessen , Spaß haben.

zurück zum Punkt:

es ist sogar mir als Noob einleuchtend, dass das Ti-Fly für deine "Zwecke" wohl das falsche Trike ist.
da würde das "WildOne" von Steintrike wohl besser passen.
da siehste wie das Teil in die Knie geht und der Dämpfer richtig schön dämpft.

ob es allerdings die Größenordnung ist, die du benötigst, kann ich nicht beurteilen.
auch nicht, ob dieses "Grade 5" ( oder wie das Zeug heisst ) denselben Effekt erzielt wie der "sichtbare" Stein-Dämpfer.
kann nur sagen, dass ein "Über-Einfedern" am Up nicht sinnvoll ist, genauso wenig wie der Federugnskomfort am Kopfsteinpflaster schlechter war als mit dem Ti-Fly jetzt.

und diese Komfortverbesserung reicht mir als Freizeitradler ( und nicht mehr "Möchtegern-Schrauber" ( soll jetzt keine Anspielung darstellen ))
auf dem Azub als dem KTM-Up. nebst der Tatsache, wenn mal mein Körper eingefahren ist, die schmerzfreien Zonen, welche sich bisher nach bereits 20 km bemerkbar machten.

in diesem Sinne .......

immer bissle schön unterscheiden zwischen Entwicklung und Nutzung :)
 
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Es würde mir ja reichen, wenn es so wäre wie in dem Imagvideo von AZUB, das ich selbstverständlich vor dem Kauf angeschaut habe und ich sehe, dass eine Bewegung wie hier dargestellt meinem , trotz ähnlicher Wegebeschaffenheit, fremd ist.
1:10 ff
 
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also ich seh da "nur" , dass die Dämpfer tun, was sie tun sollen.
man sieht sogar teilweise das "einfedern" recht gut.

das Gezeigte ist das Ti-Fly X ( wenn ich das recht sehe )
das ist eher fürs Gelände ausgelegt. ( laut Hersteller )
vlt ist da die Dämpfung generell etwas "weicher".

meine Frau und meine Wenigkeit haben ja die gleichen Trikes bestellt.
meine Bessere allerdings mit der "weicher Front-Federung"

werde bei Gelegenheit testen, ob da mit meinem Gewicht mehr einfedert.

haben eh "hügeligen" Garten :)
 
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Ich habe ein Ti Fly X, also denke ich dass es genauso federn sollte. Wie nicht. Zumindest nicht um diese Jahreszeit
Der Test interessiert mich.Vielleicht mit Video oder Messung. Danke jp
 
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zureich
wie arbeitet den der dämpfer überhaupt?
die hauptarbeit machen ja die "blattfedern" der dämpfer ist zugleich "querstabilisator" .
arbeitet der auf druck, oder arbeitet der auf zug (bremsen das die blattferder weniger schnell zurückspringt).
und wenn du sagts du kannst den kaum überreden das er sich bewegt, im video aber augenscheinlich, bei beanspruchung, ganz einfahren kann bis mit verformung des schwarzen gummis.
du hast aber einen "abdruckring" vom gummi der ja da dann nicht sein sollte wenn die ganze "länge" benutzt wird.

dann ist er zu hart oder defekt, oder ?

erfahrung mit deinem bike hab ich keine und ligetrike neuling bin ich auch noch. *augenverdreh*
 
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Das ist eben auch mein Problem, dass ich das nicht ganz verstehe.
Das mit dem Abdruck habe ich noch nicht so gesehen, hast aber recht.
Werde ich mit dem Händler reden. Danke für den Tipp
 
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