VR-Antrieb MBB oder a la Zoxtoxy... besser?

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Hallo,

ich versuch mal nicht zu voreingenommen zu sein (bin ja, wenn auch kurz, mit gutem Gefühl ein wenig ZOX gefahren): MBB gefällt mir persönlich sehr gut und die Vendetta Flitzer und cruzbikler etc. (Eigenbauer) werden es wahrscheinlich bestätigen.

So wie mir beim HR-Antrieb bei sportlichen schnellen Liegen eigentlich fast nur noch als Vorteil die lange Kette und damit längere Betriebszeit bis zum Kettenwechsel einfällt, gehts mit mit den zwei VR-Antriebsvarianten ähnlich. Was ist der Vorteil mit starrem Tretlager und zwei Umlenkrollen?
Außer der Entfall des hirnförderndens umgewöhnens (MBB) finde ich keine: so viel kürzer als beim HR-Antrieb ist die Kette auch nicht, gerade bei 20 Zoll gibts schnell Probleme mit Kurbelfreiheit, zukurzes Zugtrumstück Kassette zu Umlenkrolle bei Pizzateller-Ritzel (Schräglauf), nicht alle mögen die meistens verbaute Riesen-Tretlagerüberhöhung oft noch mit recht steiler Lehne...

Vorteile MBB: einfachst möglicher Antrieb, keine Umlenkrolle, am verwindungssteifster Antrieb dank Rahmendreieck, Oberkörper und Arm einsatz möglich, durch den direkten Antrieb leise, kurze Dackelbeinchen und niedrige Sitzhöhe möglich, da Kurbelfreiheit keine Rolle spielt, ach ja und für Selbstbauer ist MBB leicht zu realisieren : )

Was meint ihr so dazu (ohne "Glaubenskrieg")... schöne zu warme Novemberwetter Grüße HFKLR
 
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MBB erlaubt dem geübten Fahrer zweihändig den Zipp an der Jacke zuzumachen, Haube/Stirband/Helm/Brille zu richten, Handyrumdaddeln (Navi), etc...

Wenn man das mal gewohnt ist, will man den Vorteil nicht mehr missen...
 
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MBB erlaubt dem geübten Fahrer zweihändig den Zipp an der Jacke zuzumachen, Haube/Stirband/Helm/Brille zu richten, Handyrumdaddeln (Navi), etc...
Wenn man das mal gewohnt ist, will man den Vorteil nicht mehr missen...
100 % ACK!
Braucht ein wenig Übung (bei mir war es Radfahren noch mal lernen - bei anderen mag es binnen weniger Tage "sitzen") - aber das war auch eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
 
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So wie mir beim HR-Antrieb bei sportlichen schnellen Liegen eigentlich fast nur noch als Vorteil die lange Kette und damit längere Betriebszeit bis zum Kettenwechsel einfällt, gehts mit mit den zwei VR-Antriebsvarianten ähnlich. Was ist der Vorteil mit starrem Tretlager und zwei Umlenkrollen?
Hauptvorteil ist, daß man nicht in die Lenkung tritt. Ich hatte dieses Jahr die Möglichkeit ein MBB zu testen und ich konnte das zwar auf Anhieb fahren, aber auf die Dauer kann ich mir das nicht vorstellen. Der Antrieb selber mag vielleich effizienter sein, aber was ist mit der zusätzlich aufgewendeten Kraft für den Ausgleich der Lenkung?

Außer der Entfall des hirnförderndens umgewöhnens (MBB) finde ich keine: so viel kürzer als beim HR-Antrieb ist die Kette auch nicht, gerade bei 20 Zoll gibts schnell Probleme mit Kurbelfreiheit, zukurzes Zugtrumstück Kassette zu Umlenkrolle bei Pizzateller-Ritzel (Schräglauf), nicht alle mögen die meistens verbaute Riesen-Tretlagerüberhöhung oft noch mit recht steiler Lehne...
Doch das ist viel kürzer, statt um die 3,5 Ketten beim heckgetriebenen Tieflieger sind es nur 1,5 bis 2 Ketten. Und bei 26" oder 28" stellen sich die Probleme mit dem Schräglauf nicht.

Vorteile MBB: einfachst möglicher Antrieb, keine Umlenkrolle, am verwindungssteifster Antrieb dank Rahmendreieck,
Die "Verwindung" beim MBB ist extrem hoch, deutlich höher als bei allem was eine Umlenkrolle hat. Und das deswegen weil die Kraft konstruktiv überhaupt nicht abgestützt wird und mit den Armen ausgeglichen werden muß.

niedrige Sitzhöhe möglich, da Kurbelfreiheit keine Rolle spielt, ach ja und für Selbstbauer ist MBB leicht zu realisieren : )
Niedrige Sitzhöhe ist kein Argument, weil das kann man auch mit Umlenkrolle haben egal ob Frontantrieb oder Heckantrieb. Bin schon bis 15cm gefahren.

Für mich sind die MBB keine Verbesserung. Alles was ich bisher gesehen habe war mit richtig mieser Tretlagerüberhöhung und bot sonst keine spürbaren Vorteile.
 
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Ok, also doch etwas Glaubenskrieg : )
Ich empfinde da keine nötige gegenhaltekraft beim mbb und verwindungssteif meinte ich das Vorderteil in sich... schlafradler und Karl können das aus v20 Erfahrung wahrscheinlich bestätigen. 2 kettenlängen gegenüber etwas mehr als einer ist doch mehr und die umlenkrolle ist immer da, wo die Knie vorbeiflitzen. Mit 26 zoll weniger kettenschräglauf stimmt, aber ist es dann für kurzbeinige nicht wieder schwerer die Kurbelfreiheit hin zu bekommen?
 
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Sitzhöhe ist bei ganz niedrig und Hinterradantrieb auch wieder nicht so einfach (viele umlenkrollen oder kette neben vorderrad) aber is ja ned so das Thema hier
 
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Die "Verwindung" beim MBB ist extrem hoch...
... so lange man nicht gelernt hat, in passender Form reinzutreten.
Wenn die Arbeit der Beine in die Lenkung eingreift, ist das mit den Armen nur schwer auszugleichen.
Wer's kann, gleicht mit den Armen genau Null aus und fährt freihändig.
Wer's also nur mal kurz probiert, kann kaum zu einem anderen Schluss kommen, als von Jesusfreak zitiert.

Wenn man sich aber genug Zeit nimmt, es ordentlich zu lernen (bis das ganz automatisch funktioniert), der hat dann ein recht effizientes Konzept.

Eigentlich recht ähnlich zu:
  • Tanzen
  • Ein Instrument spielen
  • Tippen auf der Tastatur
  • Autos mit manueller Schaltung fahren
  • ...
Das alles geht gut und problemlos, wenn man die Einstiegshürde mal überwunden hat.
Wer an der Einstiegshürde hängen bleibt, wird die Vorteile halt nicht nutzen können.

Gruß, Harald

PS:
Zu Fuß gehen ist viel komplizierter, als MBB fahren.
Wir alle haben dabei nur sehr viel mehr Übung...
 
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Ich empfinde da keine nötige gegenhaltekraft beim mbb und verwindungssteif meinte ich das Vorderteil in sich...
Entscheidend ist doch aber nicht ob das Vorderteil in sich verwindungssteif ist sondern wieviel Kraft am Ende an der angetriebenen Achse ankommt. Beim FW-Drive mit Umlenkrolle meines Rades ist das übrigens auch nicht ideal weil man in die Federung tritt. Ich denke langfristig werde ich wieder beim Heckantrieb landen ... .

die umlenkrolle ist immer da, wo die Knie vorbeiflitzen. Mit 26 zoll weniger kettenschräglauf stimmt, aber ist es dann für kurzbeinige nicht wieder schwerer die Kurbelfreiheit hin zu bekommen?
Man kann die Umlenkrolle so positionieren, daß man keinen Kontakt mit dem Knie bekommt (siehe Bild). Meine bisherigen Räder waren alle kurbelfrei, aber ich denke nicht dass das wirklich wichtig ist. Man nimmt mit etwas Fahrpraxis automatisch das Bein auf der Seite hoch wo man hinlenkt. Und 99,9% der Strecke fährt man eh geradeaus.
 

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Wenn die Arbeit der Beine in die Lenkung eingreift, ist das mit den Armen nur schwer auszugleichen.
Wer's kann, gleicht mit den Armen genau Null aus und fährt freihändig.
Wer's also nur mal kurz probiert, kann kaum zu einem anderen Schluss kommen, als von Jesusfreak zitiert.
Ja man kann das auch mit den Beinen ausgleichen, aber wieviel Mehrleistung ist dafür notwendig? Mehr als die Verluste durch die Umlenkrolle?

Eigentlich recht ähnlich zu:
  • Tanzen
  • Ein Instrument spielen
  • Tippen auf der Tastatur
  • Autos mit manueller Schaltung fahren
Schlechte Analogie. Das sind alles lediglich motorische Lernmuster. Ich habe vor ca. 23 Jahren gelernt mit 10-Fingersystem zu schreiben, aber nicht weil ich damit Leistung spare sondern weil es einfach schneller geht.

Ich behaupte nicht, daß man nicht mit so einem MBB fahren könnte sondern bezweifle lediglich, daß das eine effizientere Lösung ist als das was wir bereits kennen.
 
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Bei Zox und ZR läuft die Kette ziemlich parallel zu Rahmen und Gabel, der Antrieb ist sehr steif. Knicklenker sind auch cool, MBB ist irgendwo dazwischen, nichts Halbes und nichts Ganzes.
 
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aber wieviel Mehrleistung ist dafür notwendig
Hi Jesusfreak,

die Cruzbikes als prominenter Vertreter dieser Art sollen ja nicht so schlecht gehen.
Sie haben in manchen Situationen Nachteile (z.B. auf Schotter bergauf), in anderen Situationen haben sie Vorteile.

Spannend finde ich Deine Zweifel an der Effizienz, obwohl Du Dich selbst nur recht bedingt damit beschäftigt hast (ein Mal probegefahren!) und nie das Niveau des entspannten freien Fahrens ereicht hast.
Auf diesem Niveau arbeitet man mit den Beinen nicht gegen einen unerwünschten Lenkimpuls, sondern man tritt so, dass es zur Bewegung passt.

Aber egal, bei solchen Dingen soll jede(r) tun oder lassen, was ihm oder ihr Freude macht.

Gute Nacht, Harald
 

Dan

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Pauschal kann man das alles nicht wirklich sagen, aber wenn man sein MBB oder Knickie beherrscht, tritt man in die richtige Richtung, verschwendet also keine Energie im Rahmenflex, es gibt nur das kleine Dreieck da vorn, wie bei einem Diamantrahmen.
Und wirklich freihändig fahren zu können ist schon ein großer Vorteil...

Behauptung: Fahrt mit hoher Leistung - auch wenn im Sitz(Polster) Energie verschwinden mag, ist noch effizienter als Wiegetritt auf der Geraden mit dem Buckelrad.
 
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Ich schreibe ja auch aus praktischer Erfahrung über viele hundert Kilometermit MBB und Flevobike, da kommen mir manche Sachen hier auch sehr theoretisch daher gesagt ohne praktische Erfahrung. Dagegen kann ich nicht viel aus der Praxis vom "Zoxtoxy" VR Antriebskonzept berichten; ein guter LR-Kumpel berichtete mir aber von seinem Tieflieger VR Antriebs-Eigenbau (kein MBB), dass man da auch etwas Einflüsse der Lenkung im Antrieb spürt, je nach Rollenpositionierung, Sitzhöhe usw. merkt man es wohl sogar recht deutlich (Cobra)...
Auch aus der Praxis kann ich berichten: bei unserer LR-Gruppe bei gemeinsamen Ausfahrten müssen die anderen wenn eine Rampe kommt, ziemlich runterschalten und ich hör ein unhörbares Aufstöhnen, während mein MBB scheinbar von selbst Gas gibt und es ganz leicht da hoch geht, ähnlich wie ein Rennrad-up am Berg Noch n Nachtrag: nachdem ich s beim Flevobike freihändig fahren konnte ist das auch das einzige Modell, bei dem ich das kann, bei meinen MBBs evtl. etwas freihändig rollen lassen, aber nicht mit treten. Ist allerdings stark abhängig von Sitzneigung, Tretlagerüberhöhung, Lenkkopfwinkel. (Bei meinem MBB24 mit steiler Sitzlehne klappts freihändig besser als mit dem "Renn-MBB")
 
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Dan

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Bei mir ist es so, dass sich das 1.MBB mit dem steileren Lenkkopfwinkel flexibler (im positiven Sinne) anfühlte, da die Beine leichter Lenken konnten (und mussten) - Das zweite mit dem flacheren Winkel "stabiler", ich kann ohne große Zusatzkonzentration einige km freihändig fahren, auch bergauf mit den Händen hinter dem Kopf verschränkt.
 
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Meine bisherigen Räder waren alle kurbelfrei, aber ich denke nicht dass das wirklich wichtig ist. Man nimmt mit etwas Fahrpraxis automatisch das Bein auf der Seite hoch wo man hinlenkt. Und 99,9% der Strecke fährt man eh geradeaus.
Stimmt schon, was einem Sorgen machen sollte sind die verbleibenden 0.1%...

Ohne den MBB-Fans hier zu nahe treten zu wollen ist für mich das Gesamtkonzept eines Fahrrades entscheidend.
Mich vermochten einige MBB-Ansätze aus Frankreich und Italien zu überzeugen.
Ich denke z.B. Zox bietet mit dem 26L ein gelungenes FWD Konzept an.
Hier in der Schweiz sind mir einige Hersteller von äusserst gelungenen Liegevelos mit HR bekannt.

Bei den Uprights vermisse ich die Vielfalt, leider zu viel Einheitsbrei.
Schön, dass dies bei den Liegerädern weniger der Fall ist, es lebe die Vielfalt (auch wenn ich durchaus meine eigenen Präferenzen habe ;) )
 
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Falls @Jesusfreak die kurze Runde auf meinem Alligt-Cruiser-MBB meint, muss ich ihm Recht geben - das war zwar fahrbar, auch auf längeren Strecken, aber nicht wirklich "ruhig" im Antrieb. Da hat die Geometrie einfach noch nicht gepasst. Der gesamte Antrieb neigte zum Abkippen in Kurven und lief bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr unruhig und von der Tretkraft beeinflusst. Das lässt sich jetzt viel besser und fast intuitiv fahren, während vorher besonders beim Anfahren und bei niedrigen Geschwindigkeiten am Berg wirklich Aufwand mit den Armen gefragt war! Ich musste quasi schneller fahren, als ich wollte...Das darf man also bitte nicht zum Maßstab nehmen.
@Jesusfreak: Du kannst damit natürlich gern im Frühjahr nochmal eine Runde drehen...bist hiermit eingeladen!

Trotz des horrenden Gewichts komme ich damit deutlich besser die Berge hoch als mit den heckgetriebenen Exemplaren - mir genügt hier plötzlich eine Entfaltung von etwa 1,80m statt 1,50 wie sonst. Was meine alten Knie dazu sagen, ist allerdings eine andere Sache, aber durch das Ziehen am Lenker kriege ich am Berg tatsächlich mehr Druck auf die Kurbel. Wenn die Geometrie stimmt, KANN man das nutzen, kann aber auch mit wenig Druck hochfrequent hochkurbeln. Natürlich hat man damit trotzdem, besonders bei niedriger Kadenz und niedrigen Geschwindigkeiten (bergauf), Antriebseinflüsse in der Lenkung. Aber die sind längst nicht so stark, wie man meinen könnte. Und werden (bis zu einem gewissen Grad) auch mit zunehmender Fahrpraxis geringer.

Die Knie sind nach meiner Erfahrung beim MBB ein noch heikleres Thema als mit einem feststehenden Tretlager, egal ob Front- oder Heckantrieb... Da ist höchste Vorsicht beim Krafteinsatz und penibelste Einstellung des Abstands zum Tretlager geboten, sonst drohen massive Überlastungsprobleme - zumindest bei mir.

Zur Kurbelfreiheit:
In meinem vorherigen heckgetriebenen Eigenbau mit 26er VR gab es, obwohl zumindest knapp kurbelfrei, öfter mal Konflikte mit Füßen und Reifen.
Und zwar, sobald ich unaufmerksam oder müde war, weshalb ich auch ein paar Mal abgemault bin. Genau deshalb habe ich ja das MBB-Konzept ausprobiert.
Die Hauptvorteile für mich: 28er Räder (sogar mit breiten Reifen!) möglich und trotzdem keine Probleme mit Reifen/Kurbeln/Hacken - und im Zug ist (Anrieb nach hinten geklappt) die Mühle auch mit 2x28" nicht länger als ein konventionelles Trekkingrad.

LG Holger
 
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PS:
Zu Fuß gehen ist viel komplizierter, als MBB fahren.
Wir alle haben dabei nur sehr viel mehr Übung...
Das ist wohl richtig, der Unterschied aber liegt darin, dass das Laufen auf Grund der Prägung über hunderttausende von Jahren funktioniert und darum so leicht gelernt werden kann. Das habe ich wenigstens so vom Verhaltensforscher Konrad Lorenz und der Beobachtung des Fliegenlernens bei seinen Dolen gelernt. Wenn die alt genug waren, konnten die fliegen, auch wenn man sie zuvor daran gehindert hat, das zu üben. So müssen die MBBs also erst mal Standard werden und dann müssen wir immer noch ziemlich lange warten, bis das MBB-Fahren in unserem Erbgut verankert ist.
 
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...darum so leicht gelernt werden kann...
Kinder plagen sich damit recht lange.
Schlaganfallpatienten die das Gehen neu lernen müssen auch.
Aus meiner Sicht ist das kein leichtes Lernen.

Lass mal jemand 12 Monate mit dem MBB lernen. Jeden Tag, viele Stunden...
Ich denke auch, dass normales Einradfahren nicht viel schwieriger ist als zu Fuß zu gehen.
Nicht weil's Einradfahren leicht wäre, sondern weil zu Fuß gehen sehr komplex ist.
Es ist mir aber auch klar, dass die meisten das nicht mehr recht nachvollziehen können...
 
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