Vorderradfederung?

Ich finde diese, oder ähnliche Quads sehr interessant. 4WD ist zuschaltbar. Kaufen würde ich mir keins, viel zu teuer für meinen Geschmack.
Ausserdem sieht das Fahren damit in Videos nicht besonders bequem aus.


Warum gibt es selten, oder fast gar nicht eine Vorderradfederung bei Quads und Trikes?
Ich bin noch nie in einem Quad oder Trike gesessen oder damit gefahren. Wäre es nicht besser mit einer ordentlichen Federung ausgestattet, wenn man mit 30Kmh bis 50Kmh über Wald- und Wiesenwege brettert?




Bei der Gelegenheit eine andere Frage. Ich suche ein günstiges eQuad oder eTrike mit dem ich das ganze Jahr über in die Arbeit pendeln kann.
Vorschläge sind willkommen.
 
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Schau mal bei Steintrikes vorbei. Thomas Seide brettert in Videos mit >30km/h über Wiesen und Waldwege mit Federung.
Und bequemer als ein Upright ists allemal.
 
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Warum gibt es selten, oder fast gar nicht eine Vorderradfederung bei Quads und Trikes?
HP Velotechnik, ICE, Velomo, Azub, Steintrikes, ... bei welchem Trike-Hersteller gibt es denn *kein* vorn gefedertes Modell?
Klar, eine Fahrwerk mit gefederten Vorderrädern ist komplexer und daher auch teurer als ein ungefedertes; aber selten sie eigentlich nicht.
Quads sind insgesamt noch seltener als Trikes; da würde ich persönlich schon stark in Richtung Velomo schielen.
Oder meintest Du tatsächlich ein "Fat"tes? Sorry, ... aber das sind Spaßmobile, damit würde ich nicht das ganze Jahr über zur Arbeit pendeln wollen. (Viel zu langsam ...). (Und ja, ich kenne fast alle Reifengröße/breiten aus eigener (nicht-nur-Pendel-)Erfahrung.

Bei der Gelegenheit eine andere Frage. Ich suche ein günstiges Quad oder Trike mit dem ich das ganze Jahr über in die Arbeit pendeln kann.
Da stellen sich die üblichen Fragen:
a) Was ist günstig? Wie ist das Budget?
b) Darf es gebraucht sein?
c) Wie ist die Strecke zur Arbeit? Länge? Höhenmeter? Innenstadt? Über Land?
d) Muss es wirklich ein ein offenes Dreirad / Quad sein?
 
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Fat-Bikes habe auch einen ganz anderen Einsatzzweck als ein gefedertes Trike mit verhältnismässig dünnen Reifen. Das eine ist deutlich besser auch für losen Untergrund. Geht es nur darum mal einen Feldweg zu fahren, gibt es Federungen aller Couleur. ICE mit elastomer ist eher auf der härteren Seite, während die Steintrikes mit Federung da merklich mehr Kapazitäten haben.
Der Nachteil der dicken Reifen sind ganz klar die großen Massen und der hohe Rollwiderstand.

Auf Grund der kleinen Serien ist kein Trike so richtig günstig. Das gilt aber für alles, was in kleine Stückzahlen gefertigt wird und ist eine inhärentes Problem mit teilweise dramatischen Preisnachlässen bei großen Stückzahlen und Auslagerung der Fertigung nach Kambodscha etc.

Grüße Stefan
 
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Wenn man nicht Waldarbeiter ist, braucht man kein Quad um zur Arbeit zu pendeln. Ein Trike sollte Hinterradfederung haben, vorn ist ganz nett aber nicht so nötig wie hinten. Damit steht praktisch der gesamte Gebrauchtmarkt an Trikes zur Verfügung und du solltest dich auf die hochwertigen Trikes konzentrieren, denn die sind meist gebraucht noch gut (oder besser als manch anderes Produkt neu).
Die größte Auswahl wirst du hier bei HP Scorpion und ICE S/Sprint finden.

Die Notwendigkeit eines Motors wird meist von denen besonders hoch eingeschätzt, die nicht wissen wie Trike fahren ist. Andererseits setzt sich ja in der Radwelt insgesamt der Gedanke durch, dass Rad fahren ohne Motor praktisch nicht möglich ist, außer für ein paar Irre, Masochisten oder Sturköpfe.
 
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was ich auch wichtig finde ist ein Blick aufs Gewicht in die Größe. Weil hin und wieder geht es ganz einfach nicht mehr weiter (Umlaufgitter Bahn) oder auch mal Treppen. Mein unmotorisiertes ICE trike kann ich da noch ganz passabel ein Treppenaufgang hochwuchten. Deutlich vor den 45 kg ist da vermutlich Ende.
grüsse Stefan
 
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Ein vollgefedertes Quad mit Allrad für unter 7000€ wirst du höchstens als ATV finden (gebraucht). Die paar Hersteller sie sowas anbieten können, machen so kleine Stückzahlen, dass es teuerer wird.
Aber Fahrräder sind teuer, selbst die aus Taiwan oder China. Immerhin kostet ein MTB "von der Stange" auch schnell mal 5000€+
 
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Mir geht es auch ums Schwitzen. Ich kann in der Arbeit nicht duschen und mich jedesmal umziehen.
Was genau ist denn jetzt Deine Erwartungshaltung und wie genau sind Deine Rahmenbedingungen?

Fest steht, dass Du für jede Motorunterstützung jenseits von > 25 km/h mind. ein Fahrzeug der S-Pedelec Klasse benötigst. S-Ped Fat-Trikes sind mir unbekannt. Fest steht ebenfalls, dass Du ein Fat-Pedelec-Trike/Quad niemals mit mehr als 25 km/h wirst bewegen können, schon gar nicht längere Zeit, schon überhaupt nicht "im Gelände".

Weiterhin wirst Du beim "Brettern" mit einem Kraftfahrzeug im Gelände (aka "Wald- und Wiesenwege") mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls schwitzen. Wenn die auf der Berufspendelstrecke befahrenen Wald- und Wiesenwege es zulassen, käme dann noch am ehesten ein Aufrecht-S-Ped in Frage. Aaaaber: mit dem S-Ped sind die allermeisten Wald- und Wiesenwege *tabu*.

Du wirst ein Wald-und-Wiesen-Spaßfahrzeug nicht mit dem Anforderungskatalog an effizientes, möglichst schweißfreies Berufspendeln unter einen Hut bringen. Ich würde dazu raten, diese beiden Vorstellungswelten zu trennen.
 
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Kaufen würde ich mir keins, viel zu teuer für meinen Geschmack.
Kauf dir ein Steintrike Wild One mit der besten Federung die du zur Zeit bekommen kannst.
Da hast du ein geiles Tourenrad was erprobt und halbwegs ausgereift ist.
Schnell bist du da allemal unterwegs,


mit 30Kmh bis 50Kmh über Wald- und Wiesenwege brettert?
da wirst du nix im "standard Trike-Quad-Bereich finden, evt. bist du mit nem Motorquad da besser aufgehoben.
 
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30 km/h (auf längeren Strecken) gehen bei mir sowohl mit Aufrechtrad (Triathlon Aufsatz!!) oder trike nur auf guten Teer und im Vollgas-Modus. Im Wald je nach Weg würde ich selbst wenn der E-Antrieb bis 50 km/h gehen würde davon gewaltig Abstand halten. Keiner rechnet damit, dass man mit so einem Tempo durch den Wald rauscht. Selbst die 30, klingeln beim Überholen und ähnlichen Maßnahmen, gibt es immer wieder Pfeifen die mit In-Ears joggen und dan plötzlich 90 Grad nach links drehen.
 
30 km/h (auf längeren Strecken) gehen bei mir sowohl mit Aufrechtrad (Triathlon Aufsatz!!) oder trike nur auf guten Teer und im Vollgas-Modus. Im Wald je nach Weg würde ich selbst wenn der E-Antrieb bis 50 km/h gehen würde davon gewaltig Abstand halten. Keiner rechnet damit, dass man mit so einem Tempo durch den Wald rauscht. Selbst die 30, klingeln beim Überholen und ähnlichen Maßnahmen, gibt es immer wieder Pfeifen die mit In-Ears joggen und dan plötzlich 90 Grad nach links drehen.
Ich drossele meine Geschwindigkeit grundsätzlich beim Überholen.
 
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die Hardtwald geraden sind fast ideal, ich gucke immer, ob die Leute mich gehört haben, etc. fahre da sehr vorsichtig. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich es egal mit was für einem Fahrzeug (und alles jenseits Fahrrad oder Pedellen ist ja zurecht Verboten) kaum sinnvoll möglich ist im Wald sehr schnell zu fahren. Im Hardtwald bei Karlsruhe machen das einige S-Pedelcs Tempo bis 40 km/h geteert. Sehr Selten sehe ich mal ein änhlich schnelles Velomobil. Aber da oben wird es schon arg kritisch, weil da einige mit 15-20 km/h durchfahren, plus Wanderer. da gibt es ganz einfach recht hohe Differenzen, die andere nur noch begrenzt begreifen ..
 
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