Vor- und Nachteile trike / Up

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Trike
Velomo HiTrike GT
Subsummierend gibt es augenscheinlich keine Lösung. Ich bin gesundheitlich aufs Trike angewiesen, wegen Apoplexie. Allerdings trauere ich dem RR nach. War schön, und einfacher. Wiewohl im Bereich" älter", habe ich ein AZUB TiFly mit Steps 8000 überwiegend fürs Gelände. Zum Freude haben gibt es das GTI mit Etap.... Allerdings fahre ich das aus sportlichen Ansätzen. Zum zugegeben seltenem Commuting nehme ich, weil ohnehin mit Taschen versehen, das AZUB. Das GTI macht mehr Freude, allerdings ist mein Ziel eine Durchschnittsgeschwindigkeit von > 26 im welligen Geländen. TF 95/100, geht halt mit 64 Jahren nicht immer. Wegen der Etap kann ich gottseidank ziemlich verlustfrei schalten, i.e. Kettenblätter und Ritzel wahlweise schalten, also mit geringen Entfaltungssprüngen. Da ist die TF eher möglich.
 
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Trike
HP Scorpion
j.p. es interessiert mich was du schreibst aber ich kenne die Kürzel nicht
 
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Trike
HP Gekko
Ich benutze mein trike als Alltagsad. Ich fahre täglich zwischen 30-55 km und möglichst keine Straßen. Daher fahre ich oft betonierte Feldwege aber auch Schotterwege. Die Strecken sind flach oder Weinberge mit auch mal 15 % über nur ein paar Hundert Meter. Ich habe immer Gepäck dabei, weil ich das Rad als Alltagsrad benutze. Und ich hatte und habe immer nur EIN Rad das alles mitmachen muss.
Das ist – bis auf die Weinberge ;) – ganz genau auch mein "Profil". Wobei mir eigentlich "alles" – vom Spurweg über Rüttelradwege bis zu neuem Asphalt – Spaß macht, sei es auch im Sinne einer Herausforderung. Entscheidend ist dabei aus meiner Sicht, ob man es sich "leisten" kann (oder will), seine Geschwindigkeit auch mal deutlich nach unten anzupassen.
Es macht zwar keinen Spaß, sich mit 12 km/h durch einen schlechten Waldweg zu quälen, aber es geht.
Natürlich gibt es Grenzen, ab wann Trike-Fahren wirklich keinen Spaß mehr macht (z.B. auf den bei uns neuerdings immer beliebter werdenden extrem groben Schotterwegen), aber sich mit Schrittgeschwindigkeit durch eine "Kraterlandschaft" zu schlängeln und dabei tüchtig hin und her geschaukelt zu werden, kann eine gerne angenommene Herausforderung sein – für mich jedenfalls. Ansonsten kann ich nur unterstreichen, dass ein Trike (auch so ein Schlicht-Trike, wie ich es mein eigen nenne) tatsächlich das relativ universellste Rad ist – für mich, hier, jetzt. Nun könnte man einwenden, dass da der Fuchs spricht, für den die süßeren Trauben (alles, was nur zwei Räder hat) inzwischen unerreichbar sind, aber bei dem Spaß, den ich mit meinem Trike habe, glaube ich nicht, dass sich das so verhält. Ihr könnt mir also vertrauen ;)

:) Wolfgang
 
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Das ist – bis auf die Weinberge ;) – ganz genau auch mein "Profil". Wobei mir eigentlich "alles" – vom Spurweg über Rüttelradwege bis zu neuem Asphalt – Spaß macht, sei es auch im Sinne einer Herausforderung. Entscheidend ist dabei aus meiner Sicht, ob man es sich "leisten" kann (oder will), seine Geschwindigkeit auch mal deutlich nach unten anzupassen.
Die Sache mit der Geschwindigkeit ist meines Erachtens nach das größte Problem beim Trikefahren. Man muß damit zurechtkommen, einfach streckenweise wirklich sehr sehr langsam zu sein. Das ist natürlich auch nur ein Trugschluß, denn mit anderen Rädern wäre man zwar schneller, müßte dann aber eine Pause einlegen, um sich zu erholen (also ich zumindest). Mit dem Trike wird bei vernünftig gewählten Komponenten und Übersetzung kaum eine Strecke so anstrengend, daß man eine Pause machen muß. Wenn man es also schafft, mit dem Trike diszipliniert zu fahren (ich übe noch, das kostet sehr viel Überwindung!), dann kann man schon zügig unterwegs sein, weil man einfach keine Pausen braucht.

Natürlich gibt es Grenzen, ab wann Trike-Fahren wirklich keinen Spaß mehr macht (z.B. auf den bei uns neuerdings immer beliebter werdenden extrem groben Schotterwegen), aber sich mit Schrittgeschwindigkeit durch eine "Kraterlandschaft" zu schlängeln und dabei tüchtig hin und her geschaukelt zu werden, kann eine gerne angenommene Herausforderung sein – für mich jedenfalls.
Ab und an ist das lustig, nur nervig wird's, wenn das die Strecke bergab ist und es danach gleich wieder genauso viel nach oben geht. Für Fahrten im Gelände war ich allerdings noch nie zu begeistern, ich finde das einfach nicht reizvoll. Mit den 20"-Rädern (du hast ja ein Gekko mit 26"-Hinterrad) macht's gleich nochmal weniger Spaß. Wie gesagt: Es geht und wenn ich so größere Umwege vermeiden kann, dann fahre ich halt auch mal auf Schotter. Ich versuche aber, diese Wege zu meiden, nicht zuletzt deshalb, weil einen dann ab und an E-MTBs überholen, die einem den ganzen Schotter ins Gesicht schleudern. :(

Ansonsten kann ich nur unterstreichen, dass ein Trike (auch so ein Schlicht-Trike, wie ich es mein eigen nenne) tatsächlich das relativ universellste Rad ist – für mich, hier, jetzt.
Ich denke, es ist auch so ein sehr universelles Rad, unabhängig von körperlichen Einschränkungen: Es ist ein Liegerad, man kann also lang bequem damit fahren. Und es fällt bei geringer Geschwindigkeit nicht um, man kann also beliebig langsam damit fahren und muß nicht absteigen und das Ding schieben. Das macht es universell, im Sinne von "läßt sich für alles benutzen": Bei der Streckenwahl ist einfach auf nahezu nichts (außer Wegbreite) zu achten.
Natürlich: Fahrradinfrastruktur ist nicht für breite mehrspurige Fahrzeuge ausgelegt. Das führt zu Konflikten und Problemen. Ein Trike mag daher universell sein, das macht es aber noch nicht automatisch praktisch. Praktisch ist wohl ein einigermaßen leichtes und dafür unglaublich häßliches Up mit vollständiger Ausstattung für den Stadtverkehr. ;)

Nun könnte man einwenden, dass da der Fuchs spricht, für den die süßeren Trauben (alles, was nur zwei Räder hat) inzwischen unerreichbar sind, aber bei dem Spaß, den ich mit meinem Trike habe, glaube ich nicht, dass sich das so verhält. Ihr könnt mir also vertrauen ;)
Ich bin jetzt schon einige tausend Kilometer mit dem Trike gefahren, und es macht immer noch großen Spaß. Langsam wird etwas nervig, daß ich mittlerweile schon nahezu alle Strecken kennne, die sich für eine kurze Ausfahrt eignen (ich habe ja leider nicht immer einen halben Tag Zeit für eine 100-km-Tour).
 
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Trike
HP Scorpion
Heute kam ein neues Pro für trike hinzu :)

Gestern habe ich mir einen Hexenschuss zugezogen.
Heute bin ich schmerzlos trike gefahren obwohl es mit dem Laufen noch starke Probleme macht.
Mit dem UP konnte ich in solchen Situationen nicht fahren, wurde alles nur schlimmer.
Drum habe ich mich heute ganz besonders gefreut dass ich mir ein trike zugelegt habe.

vG
 
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Trike
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Hallo
Das ist – bis auf die Weinberge ;) – ganz genau auch mein "Profil". Wobei mir eigentlich "alles" – vom Spurweg über Rüttelradwege bis zu neuem Asphalt – Spaß macht, sei es auch im Sinne einer Herausforderung. Entscheidend ist dabei aus meiner Sicht, ob man es sich "leisten" kann (oder will), seine Geschwindigkeit auch mal deutlich nach unten anzupassen.
Als Alltagsradler ist das an Tagen an denen viel los ist und ein Termin auf den anderen folgt so eine Sache.
Da finde ich die Motorunterstüzung sehr entlastend.

vG
 
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Trike
HP Scorpion
Ich freue mich dass ich nach meiner langen Liste mit kritischen Punkten zum trik / up,
auch heute neue pro´s zum trike scheiben kann

In den letzten Tagen bin ich oft im Regen mit dem neuen trike gefahren.

Beim Up hatte ich oft Probleme mit Dichtheit der Schuhe. Oft hat sich das Wasser durch die Schuhzunge in den Schuh gearbeitet. Auch lief das Wasser von der Hose kommend oder der Jacke herabtropfend auf die Schuhe, was eine starke Feuchtelast darstellte.
Zudem waren die Schuhe und die Regenhose sehr stark verschmutzt, gerade weil ich auch betonierte Feldwege fahre auf denen hier und da auch aufgeweichte Erde dann liegt.

Mit dem trike waren die Schuhe außen nur gering Feucht - eben das was an Regentropfen von oben ganz normal drauf viel. Innen waren sie trocken und zudem Hatte Regenhose und Schuhe keine Sandverschmutzung.

Mit dem Up hat die Hose (z.B Alltagshose) unter der Regenhose immer am Bein angeklebt. Mit jeder Bewegung des Beins in die Lotrechte viel das Hosebein nach unten, schob sich aber beim beugen des Beins nicht mehr hoch, weil es durch die Feuchtigkeit klebte. Ab und an habe ich dann mit der hand das Hosenbeinmit Kraft hochgezogen.
Beim trike ist dieser Vorgang erheblich entschärft weil des Bein nicht in die Lotrechte geht. Kurz, wesentlich angenehmeres Fahren.


Schlechter hingegen war die verschmutzung des Hinterbaus am trike die wesentlich stärker war als beim Up.
Die Schutzbleche sind 60 mm und die Reifen 47 mm, der Spalt Reifen Schutzblech ca 10 mm also alles ganz ok.

Vielleicht ist es weil die 20 er Reifen sich schnelle drehen.
Auf jeden Fall unschön zumal die Nabe mit den 20 er Reifen näher an der Straße sind als bei einer 26/28 Zoll.
Die Schmutzsituation (Verschleiß...) ist beim trike Tadpol hinten kritischer als bei einem 26-28 Zoll Up, das wurde deutlich.
 
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Weida 07570
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Um nochmal das "Liegeräder/Trikes kaufen Ältere, weil die es sich leisten können" an zu sprechen: Selber hier im Gera, im kaufkraftarmen Osten, fahren mehr als genug Leute anfang 20 mit MTBs rum, die 4-5-6000€ und mehr kosten. Am Geld liegt es definitiv NICHT ;)

PS. das universellste Rad ist, für mich als früherer Liegeradhersteller, das normale Aufrecht-Tourenrad... Trikes machen dennoch viel mehr Spaß! :)
 
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Trike
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PS. das universellste Rad ist, für mich als früherer Liegeradhersteller, das normale Aufrecht-Tourenrad... Trikes machen dennoch viel mehr Spaß!
Mein größter Spaß am trike ist natürlich dass ich schmerzfrei fahren kann

Mein zweitgrößter ist dass ich meine täglichen Alttagsstrecken, das sind so 30-60 km/d damit fahren kann am ende der Strecken aber nicht denke, uff geschafft, sondern schön, könnte noch mehr fahren.
Insofern ist für mich das trike mit meiner Anforderung im Alltag besser als mein UP.
Ich wußte vorher gar nicht dass ein ordentlicher Anteil der Anstrengung das Sitzen auf dem Rad selbst ist.
(Wenn jemand so fit ist das er nie eine körperliche Ermüdung nach 1-3 Stunden Rad fährt dann ist das natürlich kein Argument)

Randdaten:
Ich fahre mit Motor, war aber zuletzt auch im Up mit Motor unterwegs weil ich vom Puls in Grenzen bleiben muss. Ich fahre in einem bestimmten Pulsbereich jetzt und vorher mit dem UP.)
Ich brauche etwa 25 % mehr Akku mit dem trike / UP, bei gleicher Strecke, gleichem Durchschnitt und gleichem Puls)
Ich fahre hs Sitz, sitze 54 cm über dem Teer. Habe dies wegen dem Becken wählen müssen. Ok es hat mher wiederstand und kippt eher aber im Alltag , auf und absteigen, und in der Stadt istes von Vorteil - für ein Alltagsrad ist es gut.
Ich habe eine Garage


Kurzum,
wenn ich morgen wiede rohne Beckenprobleme UP fahren könnte würde ich glaube ich beim trike bleiben, einfach weil es für mich ein besseres Alltags rad ist - ein Rad mit dem ich angenehmer meine täglichen 30-50 km bewältigen kann. Da musste ich mich früher mehr quälen weil irgendetwas nach einer Stunde immer weh tat.

Und dass obwohl meine negativ Liste nach wie vor so bestehet.


Nachteile trike/Up
  1. Größter Nachteil für´s Up für mich ist das ich trotz zigfachen Versuchen mit Sätteln uncl Selbstbau, es drehen konnte wie ich wollte, es gab immer einen erhöhten Druck und damit Schmerzen im Becken, Sitzknochen, Dammbereich.
    (Ist man hier unempfindlich fällt es gar nicht auf.)
  2. die abhängigkeit von der Fahrbahnneigung, gerade wenn man mal zu zweit nebeneinader fahren will ist ein großer Nachteil, finde ich. Mir tut dann nach 15 Minten der Rücken weh. Ich stütze mich dann mit der Hand abb usw.
  3. Nebeneinader auf Radwegen etc. fahren um zu reden ist schwieriger - geht seltener als bei Up/Up weil es einfach schmaler ist.
  4. Weniger Ausblick durch tiefes Sitzen wobei ich Scorpion Plus hs Sitz fahre also hoch, im Vergleich zum Up in moderater Sitzpostion. Ok bin 1,88.
  5. Mehr Schadstoff Konfrontation durch Straßenverkehr durch tieferes sitzen
  6. Mehr rütteln auf Feldwegen
  7. Erhebelich unangenehmeres Gefühl in Kurven weil man das Rad nicht kippen kann.
  8. Unsichereres Gefühl bzgl Hunden
  9. Mehr Paltzbedarf zum Abstellen Nachts
  10. Schwierigerer Transport in Bahn und Auto
  11. Teuer in Anschaffung
  12. Durch das ewige rütteln, fahre 25% Feldwege reperaturanfällig, immer wieder Klappert was, löst sich was usw
  13. Reperaturen werden teuerer werden weil durch die beiden Räder vorn einfach ein anspruchsvolleres Gebilde gepflegt werden muss, was in Kurven ordentlich durch die Zentrifugalkraft gestresst wird. Da ist beim Up gar nichts.
  14. Freies Gefühl durch balance halten entfällt
  15. Stark befahrene Straße überqueren ist schwieriger
  16. Viele teure Sonderteile die extra beim Hersteller gekauft werden müssen. Hoffentlich gibt es den noch lange.
  17. Kein Boschmotor erhälltlich. Shimano ist ok, wenn er denn mal geht und wenn die Geräuschkulisse drum rum möglichst laut ist ...Ansonst summts in einer Tour vorzugeweise ab 85 Umdr.
  18. Stressigeres balancieren bei Absprerrstöcken
  19. Trike Rückwärts scheiben anstelle Up ist schwerer
  20. Ist der Weg schmal ist ein aneinader vorbeifahren trike/Up schwerer als Up/Up. Deshalb omme ich mir schon so vor als dass ich mir etwas mehr herausnehmen muss vom öffentlichen Raum. kann verstehen wenn Up Fahrer den Mund verziehen weil sie anhalten müssen, wobei dies meist übertrieben ist, denn so breit ist das Teil gar nicht. Wird aber so empfunden.
  21. Sonne scheint mehr in die Augen - blendet mehr
  22. Dabeide Vorderräder gebremst werden und dies nicht immer ganz gleichmäßig ist "schwänzelt" das trike immer mal wieder bei ordentlichen Bremsungen berg ab. Dieses Problem gibts beim Up nicht.
  23. Lenkung ist sehr direkt. Vor einem nur das Tretrohr kurz ich fühle mich bergab immer noch nicht so sicher wie auf meinem Up -> meinen Standarberg fahre ich mit trike max 54 km/h runter mit Up 65 km/h
  24. Vermute bei Regen und im Winter ist Gesicht bzgl Kälte mehr belastet
 
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blauer Planet
Gestern habe ich mir einen Hexenschuss zugezogen.
Heute bin ich schmerzlos trike gefahren obwohl es mit dem Laufen noch starke Probleme macht.
Ich habe immer wieder "Rücken" und zwar so arg, daß ich oft mit Stock oder gar Krücken gehen muß, weil ich mich nicht mehr aufrecht halten kann. In dieser Situation ein UP zu fahren ist völlig undenkbar. Aber auf ein Trike (mit nicht zu tiefen Sitz) kann ich mich trotzdem setzen und auch radeln, fast schmerzfrei. Dieses Gefühl ist unglaublich toll und es macht glücklich, trotz der starken Rückenbehinderung sich so bewegen zu können. Hätte ich vorher nicht geglaubt, daß das so ist.
 
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Hallo Leuchtfeuer, ich kann dir etwas noch fühlen alles ist einfach toll das sein dass solche Fahrrad Konstruktion gibt.
Bei mir war es so dass ich sogar geholfen hat. Ich habe mich schön dick angezogen sodass ich ihn drin richtig gut war. Okay beim Anhalten sofort viel zu warum haben dann habe ich mich eben sofort umgezogen Punkt ich glaube wenn man zu fahren ist unten locken tritt und die Füße und Peter an fixiert sind ist das wie eine therapeutische Anwendung wenn es genau den Bereich ist und bei mir war es wohl eine muskelverspannung und hat geholfen. Hier also mal richtig dicke fette pluspunkte fürs trike
 
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