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vom Trike zum Liegerad-2er

Dieses Thema im Forum "Liegeräder" wurde erstellt von radelchamp, 16.07.2017 um 16:09 Uhr.

  1. Fanfan

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    Was für Einsatzgebiete hatte denn das Catrike, und welche soll die Einspurliege haben? Wenn Winter irgendeine Rolle spielt, würde ich eher ein Up als ein Trike hergeben, um Platz für die Liege zu schaffen, aber das wird mit deinem Ziel "fast nix draufzahlen" evtl. schwierig.
    Wegen Probefahrten frag doch mal bei Traumvelo in Ottenhofen bei München an, der ist von den Müncher Liegeradläden am nächsten. (Obwohl, es gibt da auch noch Radhaus Erding, aber das hab ich noch nie von außen oder innen gesehen.)
     
  2. radelchamp

    radelchamp

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    Hi, das Catrike habe ich im März 2016 von Radieschen-Freiburg gekauft, im Winter nicht gefahren, Garagenfahrzeug, top gepflegt....max. 3.000km gefahren. Hab's mit einer 26" Aeorfelge und Kojak-Reifen aufgerüstet; Mäntel + Hinterrad (neu) sind vorhanden. Habe es für 2.900 Euro zzgl. Felge/Mäntel ...NP 3.100,-- Euro. Denke schon, dass ich da noch ca. 2.800 Euro verlangen kann......soviel zum draufzahlen
    --- Beitrag zusammengeführt, 17.07.2017 um 08:43 Uhr ---
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  3. welverwiesel

    welverwiesel

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    Das Problem kenne ich.
    --- Beitrag zusammengeführt, 17.07.2017 um 08:58 Uhr ---
    Ein Fehler! ;)

    Dirk
     
  4. radelchamp

    radelchamp

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    Wieso?
     
  5. Tüddel

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    Hallo @radelchamp ,

    ich bin auch über das Trike zum Einspurer gekommen, und stand vor der gleichen Fragestellung wie Du. Auch ich wollte einen sportlichen Lieger. Wir kennen alle das Problem, daß es weit ist bis zum nächsten Händler oder die Auswahl eines Händlers in der Nähe sehr begrenzt ist.

    Liegeräder verkaufen sich nach Aussagen meines Händlers in Bietigheim sehr schlecht. Was gerade "geht", sind Trikes. Wenn sich dann doch mal ein Kunde für ein Liegerad interessiert, dann meist für die zwar qualitativ hochwertigen aber stockbiederen und bleischweren Einspurer von HP-Velotechnik (Streetmaschine, Speedmachine, Grasshopper). Sportliche Lieger sind aktuell Ladenhüter und wenn ein Händler mal z. B. eine Bacchetta im Sortiment hat, dann ist das schon etwas besonderes und eher um den Kunden "mal etwas anderes" anzubieten. Mein Händler allerdings, hat irgendwann mal die Bacchettas entnervt aus dem Programm genommen, da sie sich aktuell nicht verkaufen - zu Unrecht, wie ich finde. Das letzte Vorführmodell befindet sich nun in meinem Besitz(y).

    Und hier bin ich auch schon bei dem Modell, das für Dich interessant sein könnte: Eine Bacchetta Giro 26 ATT. "Bacchetta" ist ein US-Hersteller, genau wie "Schlitter".

    Die Bacchetta ist unter den "High-Racern" in die Kategorie der sog. "Stick-Bikes" einzuordnen. Auch, wenn das Schlitter "Encore" nicht ganz der kompromisslose "Stick" ist, würde ich es ebenfalls in diese Kategorie einordnen.

    Die Bacchetta ist ein sehr sportlicher Tourer, und hier liegt die große Stärke dieses Rades. Es ist sehr vielseitig verwendbar und mit geringen Modifikationen sowohl in die eine (Tourer) als auch in die andere (Rennrad) modifizierbar - natürlich mit gewissen Einschränkungen.

    Meine Bacchetta wiegt ca. 14,5 kg - sie ist für einen sportlichen Touren-Lieger recht leicht, wie ich finde. Ich finde sie auch recht flott, und gehe mit ihr regelmäßig auf Rennrad-Jagd. Die Lycra-verhüllten "Roadie"-Fahrer mögen das gar nicht, wenn sie von einem einfältigen Liegeradler überholt werden. Aber dafür kann man als Liegeradler ja nichts:D.

    Eine Bacchetta Giro kostet neu ca. 2600 Euro. Gebraucht und im guten Zustand kann man bereits eine ab 1500 Euro erstehen. Aktuell steht im Forum sogar eine zum Verkauf.

    Was ich an der Bacchetta sehr mag, ist ihre Vielseitigkeit. Sie ist, wie oben erwähnt, sowohl als Tourer als auch als sportliches Rad konfigurierbar. Die Bacchetta hat keine Federung, aber einen sog. "Euro-Mesh"-Sitz, also einen Netzsitz, der aber sehr straff bespannt ist. Der Netzsitz spendet dem Fahrer recht guten Komfort, so daß ich eine Federung nicht vermisse. 20170423_095751.jpg

    Ein weiterer Pluspunkt für die Bacchetta ist aufgrund ihrer konstruktionsbedingten Steifigkeit ihre Bergfähigkeit. Bei uns ist es recht bergig und ich bin froh um die Berggängigkeit der Bacchetta.

    An der Optik von Stickbikes scheiden sich allerdings die Geister. Entweder man findet sie schön, oder man findet sie potthäßlich. Ich finde die Optik von Stick-Bikes Klasse. Ich mag diese bestechende Schlichtheit: Ein simples, gerades Rohr mit einem Sitz, einer Gabel, einem Lenker und 2 Rädern - nicht mehr und nicht weniger.

    Ein großer Pluspunkt, finde ich, ist die Fähigkeit, eine Bacchetta Giro ATT 26 auch mit 28" Rädern auszurüsten. Das soll noch mehr Laufkomfort bieten. Ich selbst habe es aber noch nicht ausprobiert.

    Das Schlitter Encore ist auch eines meiner Traum-Lieger und in der Tat habe ich mit diesem Bike geliebäugelt. Aber als ich vor der Kaufentscheidung stand, war ich mir noch nicht so 100 % sicher, ob ich das Bike auch letztendlich für das nutze, wovon ich zum Kaufzeitpunkt ausging. Ich wollte auch ein schnelles, sportliches Rad. Von einem kompromisslosen (und teuren) Carbon-Renner habe ich dann aber Abstand genommen. Mich haben 4500 Euro Invest für meinen ersten Lieger etwas abgeschreckt. Es ist dann die Bacchetta geworden. Auch, weil mein Händler in Bietigheim ein gut erhaltenes Vorführmodell für 2200 Euro im Programm hatte, und diese loswerden wollte.

    Kleiner Tipp: Wenn es nicht unbedingt ein werksneues Fahrrädle sein muss, Dir aber Händlergarantie wichtig ist, lohnt es sich, sobald Du Dich für ein Modell entschieden hast, die Händler (gern auch deutschlandweit) abzutelefonieren und nach Vorführmodellen zu fragen. Auch, wenn die Händler zunächst nicht beabsichtigen, Ihre Vorführmodelle zu verkaufen, lassen sich die meisten das Geschäft nicht entgehen. Man bekommt dann meist ein sehr gut erhaltenes, perfekt gewartetes Liegerad mit geringer Laufleistung - um bis zu 40 % günstiger - je nach Zustand und Laufleistung.

    Ich bin mit der Bacchetta sehr zufrieden, habe damit unglaublich viel Spaß und kann sie als Liegerad-Einsteinsteiger aufgrund seiner sportlichen Grundgene sehr empfehlen.

    Viel Spaß bei Deinen Recherchen!

    Viele Grüße:

    Tüddel
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.2017 um 10:11 Uhr
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  6. Fanfan

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    Müsstest Du ggf. austesten. Mein "schwierig" bezog sich auf den Tausch Up gegen Einspurliege, nicht auf Trike gegen Einspurliege.
     
  7. welverwiesel

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    Weil sich Ein- und Mehrspurer ergänzen. Schrieb ich oben schon.
    Bei mir haben Kettwiesel und ZOX völlig unterschiedliche Anwendungsbereiche. Und es reicht noch lange nicht. Ich benötige dringend noch einen Highracer für die Langstrecke. Und einen Langlieger.
    Die Tochter (16) benötigt neben ihrer Tourenliege noch einen Tieflieger (weil etwas flotter). Spaß am Trike hat sie auch. Bei Regen fährt sie Up.
    Der Sohn (11) liebt sein Wiesel, fährt aber häufiger aufrecht (ist halt mit den anderen Kindern zusammen praktischer).
    Natürlich kann es sein, dass du mehr auf Einspurer stehst und du, zusammen mit den Aufrechträdern, gut aufgestellt bist. Aber Kurven räubern und auf Schnee und Glatteis fahren ist mit einem Trike halt ziemlich cool!

    Dirk, im Moment definitiv mehr einspurig unterwegs
     
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  8. bike_slow

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    Aber da überschneiden sich Geschwindigkeitspotential und Anwendungszweck schon erheblich, oder? - Und bei High- und Low-Racer handelt es sich ja auch eher um eine Geschmacksfrage. Man "braucht" nicht unbedingt beides; . .. wenn man es mag und der Geldbeutel es zulässt, ist es natürlich toll.

    Bei der Frage Trike (exklusiv)*oder* "Einspurer verhält es sich anders. Hier überwiegt schon der Ergänzungsaspekt, gerade wenn der Einspurer sehr sportlich ausgelegt/ausgewählt wird. Ich fände z.B. die Ergänzung eines Touren-/Reise-Trikes durch eine Speedmachine eher wenig sinnvoll.

    @radelchamp, ich würde Dir sehr ans Herz legen, zunächst den Einspurer auszuwählen, zu kaufen und eingehend zu testen und erst dann über den Verkauf des Trikes (oder den Wiederverkauf des Einspurers) nachzudenken.
    Dass das Trike in Deinem Fall ein Catrike ist, macht die Entscheidung wahrscheinlich nicht unbedingt einfacher, weil die Cats ja schon eher der leichteren, agileren Trike-Klasse angehören, zwar noch kein Renngeschoss, aber definitiv auch kein (behäbiger) Reisepanzer ;)

    Entscheidend für den Spaß- und Entscheidungsfaktor wird in Deinem Fall aber eher der Unterschied der Fahrdynamik zwischen Ein- und Mehrspurer sein, oder? Das will ausprobiert sein, wenn man noch keinen Einspurer gefahren ist. (Daher meine Empfehlung fürs parallele testen.) Findet man es toller, in den Kurven mit den G-Kräften zu spielen oder will man sich einfach genüsslich in die Kurve fallen lassen? Hat man Bärenspaß am gelegentlich Drift oder darf ein Vorderreifen auch mal gern länger als 1000 - 2000 km halten ;).

    Außerdem (abgesehen von sehr tiefen Lowracern) sitzt man auf den Zweirädern natürlich merklich bis deutlich höher. Das macht das Fahren in gemischten Gruppen einfacher (für beide Seiten).

    Was die konkrete Auswahl eines Zweirads angeht, würde ich mit Blick auf Deine Catrike-Wahl fürs Trike, mit Tüddel übereinstimmen und Deinen Blick stark in Richtung Bacchetta Giro richten. Auch das ist kein pures Renngeschoss, aber auch kein lahmes Rad. Es lässt sich sehr flexibel aufbauen und bei Scheibenbremsen auch fix per Laufradwechsel zwischen Reiseeinsatz und Rennradrunde umrüsten. Alternativ käme auch noch das Corsa infrage; etwas leichter, bietet aber in der 26" Version bei passender Gabelwahl auch die Scheibenbremsoption und hat auch Platz genug für 28" Laufräder (bin mir nicht sicher, ob man dann noch Schutzbleche unterbekäme).
     
  9. Tüddel

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    Absolut!
     
  10. TarnKappe

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    Dito. :D
    Das Encore war auch mein erster eigener Einspurer. Bisher immer unfallfrei unterwegs. (y)
    Wobei ich wohl generell zu den Fahrern gehöre, die wenig Risiken eingehen.

    Ich gebe aber zu, es gibt für Anfänger vermutlich einfachere Lieger, um das Fahren zu lernen. Das Encore ist halt eher wie ein klassisches Rennrad. Bestimmt nicht so gutmütig (aka träge) wie ein Trekking/Tourenrad. Die ersten Fahrversuche gingen schnell, aber bis wirklich ich mit dem Rad gefahren bin, statt das Rad mit mir, hat schon etwas Übung erfordert. :rolleyes:
    Man kann's übrigens auch mit breiten Reifen (ich glaube bis 42mm), Scheibenbremsen und 3-fach-Kettenblatt aufbauen. Da ist man völlig frei.

    Hergeben möchte ich es jedenfalls nicht.
    Mein Trike würde ich aber auch nicht hergeben! :p Das sind ja zwei völlig unterschiedliche Erlebnisse. Beides macht Spaß! :D
     
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  11. Peer

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    Hey,

    wenn es sportlich und kein Lowracer werden soll, würde ich mich bei der aktuellen Situation / Entwicklung am Reifenmarkt nicht auf 559 festlegen. Ich denke, am sinnvollsten ist es, wenn das Rad Scheibenbremsen hat und mind. 28-622 vom Durchmesser und 40-584 in der Breite schluckt. Dann stehen alle Rennreifen zur Verfügung und wenn es doch mal gemütlicher / schottertauglicher werden soll, gibt es eine große Auswahl an schnellen Reifen, die nicht den Reifendurchmesser erhöhen (Compass 559 und 584, WTB road plus 584, Schwalbe G-One 584 etc.).
    Das können z.B. Giro, Encore, HiFly, Zox 28, Nazca Gaucho, Metabikes (letztere finde ich persönlich allerdings potthäßlich und einen worst-of-Mix von Stickbike und Midracer...).
    HiFly dürfte von allen genannten die kürzesten Beine verkraften und ist genau so vielseitig wie das Giro und auch ähnlich steif und leicht.
    Optimal wäre vermutlich, wenn du ein Stickbike, das HiFly und das Zox testen könntest - je nachdem, was dir da am besten gefällt, kannst du dann in dem Segment noch Alternativen ausprobieren.
    Flux S900 / S-Comp ist ein grandioses "Einstiegsrad" und sicher toll als schneller Tourer, aber schmale 26er als größte Reifen ist doch eine arge Einschränkung - ich bin selber jahrelang aus Überzeugung auschließlich 559er Räder gefahren, aber inzwischen bin ich die Reifenauswahl leid.

    Gruß, Peer
     
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  12. radelchamp

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    alles gute Argumente, und was haltet Ihr vom TOXY ZR.....wird ja auch als "Rauschmittel" in Geschwindigkeit, Wendigkeit usw. bezeichnet. Wer hat so einen Tieflieger? Toxy bietet ja den Verleih für eine Woche an zum Testen und würde dann beim Kauf den Testpreis abziehen,....so 170,-- zzgl. Versand....hat allerding "nur" 20"-Reifen. - Schaut irgendwie , möchte ned sagen "komisch" aus, gefällt aber doch einerseits. Wären da bei meiner Größe 26" nicht besser/evtl. sogar schneller? - Aber zumindest könnte man es 1 Wo auf Herz- und Nieren testen - find ich schon toll. Macht das sonst noch wer?

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  13. welverwiesel

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    Luxusprobleme halt. Und haben wollen! :ROFLMAO:
     
  14. Tüddel

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    Oh ja, das mega coole Toxy ZR!!!

    Das hatte ich 2 Wochen lang bei mir zum Probefahren.
    Fazit: Ich fand das Toxy ZR Klasse, aber leider für die Gegend, in der ich wohne, nicht so geeignet. Die Straßen sind nicht sonderlich gut hier und die 20" Reifen machen es auf schlechten Straßen sehr "rumpelig".

    Wohnst Du in einer bergigen Region? Dann ist ein Frontantrieb nicht unbedingt die beste Wahl. ZR-Fans mögen das dementieren, aber tendenziell gilt, daß sich fronttriebler nicht so gut aus Tranktionsgründen für bergige Regionen eigenen.

    Auch, wenn das Toxy ZR, jeden Euro wert sein möge, finde ich es sehr teuer. In der Ausstattung, wie es oben abgebildet ist, wird es um die 3500 Euro liegen.
    Willst Du damit in der Stadt fahren? mit kaum mehr als 15 cm "Ground Clearance" zwischen Straße und Pobacken wird man in der Tat leicht übersehen. Sogar der Hersteller Rät vom Einsatz des ZR im Stadtverkehr ab.

    Ansonsten: Toxy ZR?(y)(y)(y)

    Gruß:

    Tüddel
     
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  15. radelchamp

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    Hi Tüddel,......ich wohne in Niederbayern, an der österreichischen Grenze, auf dem Land. Komme ja aus dem aktiven Rennradsport......ich hab eigtl. übewiegend flaches Terrain, kann natürlich auch leicht hügelig haben. Musste halt mein Rennrad aufgrund LWS-Versteifung verkaufen und sollte mich eher mit einem Liegerad anfreunden. Jetzt hab ich seit 1 Jahr ein tolles Trike, mich würde aber der Einspurer auch reizen. Hab schöne, meist gute Straßen abseits des Verkehrs.
     
  16. TarnKappe

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    Oh! Stimmt ja gar nicht! Mich hat vor ein paar Wochen eine Rennradlerin "gerammt". Vollgas mit ihrem Lenker gegen mein Pedal, als sie noch jemand überholen wollte und die Kurve nicht mehr bekam. Ihre Schuld, ich stand eh schon fast. Sie hat zwar eine harte Landung hingelegt, konnte aber, nachdem der Schock vorüber war, selbst (mit ihrem Freund/Mann) noch heimfahren. Und ich bin dabei nicht mal umgefallen. Hat halt doch manchmal Vorteile, wenn man kein Fliegengewicht ist. :D
    Jedenfalls ist nichts weiter passiert. Kein(e) Radler(in) und kein Rad wurde verletzt. ;)
     
  17. radelchamp

    radelchamp

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    Bei Toxy könnte ich mir halt mal so ein Teil für ne Woche ausleihen. Gut die 170 zzgl 60,-- Euro sind nicht wenig, vor allem, wenn man sich dann vl. doch für ein anderes eintscheiden würde
     
  18. Tüddel

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    Hey @radelchamp , unter diesen Voraussetzungen, könnte das Toxy ZR für Dich die richtige Wahl sein. Es sieht geil aus und schnell ist es auch. Bis auf die Tatsache, daß man 250 Euro in den Sand setzt, wenn man es dann nicht kauft, schadet es nicht, das ZR mal auszuprobieren.

    Im Zweifel gilt:
    "Lieber ein paar hundert Euro für die richtige Erkenntnis, als ein paar 1000 Euro für das falsche Fahrrad ausgeben".

    Grüße:

    Tüddel
     
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  19. OptimaStinger

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    Ich werfe nochmal den M5 M Racer ins Rennen :
    Gibt es in 2x622 und dürfte mit das schnellste wenn nicht gar das schnellste unverkleidete Rad sein. Würde ich noch einmal bei null anfangen würde der M Racer weit oben auf der Liste stehen.

    Wenn wirklich der Fokus auf hohes Tempo liegt würde ich mich darauf fokussieren.

    Das Toxy ZR ist ein feines Rad täte mir auch gefallen. Ich würde in deiner Stelle gucken was bei Rennen weit vorne fährt . Soll das Rad abseits der schnellen Feierabendrunde eingesetzt werden würde ich wiederum überlegen ob eine reine Rennliege wirklich das richtige ist .

    Bis man das für sich perfekte Rad gefunden hat gehen mitunter Jahre ins Land . Habe auch schon mehrere gefahren und besessen. Mit steigender Erfahrung weiß man immer mehr was man braucht und will.

    Ich würde vielleicht in deiner Stelle erst mit einem gebrauchten loslegen. Bevor du nun über 200 Euro bei Toxy lässt würde ich mich auf dem niederländischen Gebrauchtmarkt umschauen, sowas wie mein Optima Stinger gibt's da öfters mal deutlich unter 500 Euro. Im flachen ist die Stinger sicher nicht viel langsamer wie ein Baron, ist von der Geometrie her quasi ein gefederter Baron mit 20 Zoll Hinterrad.
     
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  20. Landradler

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