VM-Tipps für den Sun Trip (E-Motor und nur Sonne tanken)

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Zeit für ein kleines Fazit nach einigen Testfahrten, es war schon einiges dabei: viele Daumen hoch im Straßenverkehr, Kopfhörer-Jogger die nichts hören und kreuz und quer laufen, aufschreckende Pferde, Offroad, wirklich erstaunlich wenig Energieverbrauch. Schlaglöcher sind brutal, die merke ich deutlich mehr als im Up, da stehe ich einfach kurz auf. Auch sehe ich die Schlaglöcher erst später und es ist innen lauter. Radwege sind vom Belag schlechter, der andere Verkehr ist deutlich langsamer, es sind öfter Hindernisse eingebaut und es geht kreuz und quer. Auf der Straße fühle ich mich im Moment wohler und bin schneller. Hier in der Umgebung kenn ich viele Wege, wenn es dann in unbekannte Gefilde kommt, ist es auf der Straße wohl noch sinnvoller. Und ohne Aussteigen zum Wenden und gesperrte Radwege hab ich immer noch nicht drauf…
Habe den Sitz um 1 cm erhöht und die Lehne etwas aufrechter gemacht, sonst sehe ich nichts als 171 cm Zwerg. Das ergibt auch etwas mehr Stauraum, aber der Kopf ist zu weit weg von der Kopfstütze. Da müsste ich insgesamt 15 cm auffüllen. Was kann ich da nehmen?
Die Magnet-Front-Abdeckung funktioniert super und ich muss nur an einem Ort ansetzen und es zieht sich rundherum zu. Aber! Habe heute bei 40 km/h in Kombi mit einem Schlagloch die Haube verloren. Zum Glück am leeren Radweg. Bei 70 km/h und Straße bergab hat es gepasst. Ich bräuchte da einen Klebestreifen, den man immer wieder abziehen kann und wieder drauf. Nur vorne für ca. 30 cm links und rechts. Oder eine andere Lösung…
Im Moment ist ja Nabenmotor und Mittelmotor verbaut. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Nabenmotor geht nicht über die Kette und ist damit effizient und leise. Mittelmotor hat mehr Power bergauf. Den Nabenmotor werde ich bald durch eine Rohloff ersetzen, um mehr Gänge zu haben. Im Moment ist vorne 46T und hinten 11-36T. Die Spreizung ist noch zu wenig, vor allem, wenn es bergauf geht und ohne Motor. Ein längeres Schaltwerk passt nicht rein und somit fällt z.B. 11-46T eher flach. Ausserdem erhoffe ich mir eine gerade Kettenlinie und evtl. auch beim "Kettenkasten" etwas Gepäck unterzubringen. Und eben Schalten im Stand. Die VM-Gemeinde hier ist ja relativ wenig mit Rohloff unterwegs. Ist im Flachen auch eher egal, aber bergauf komm ich hier an die Grenzen. Und das K ist ja eines der wenigen "zügigen" VM mit 2 Ausfallenden.
IMG_20210324_110810.jpg
 
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Hier wird gezeigt, dass man durchaus eine 11-52 Kassette in eine Evo bekommt. Dremel ist da allerdings eine Voraussetzung und viel Mut.
 
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Ein Haken, wie bei der Kopfhaube
Danke Felix, wo kriegt man denn sowas?

Habe mir den Beitrag mit der Kassette angeschaut mit 10-50. Mit Dremel hab ich schon einiges weg für den Nabenmotor – das geht :)
Aber beim SunTrip sind nur 45 km/h in der höchsten Stufe und Gang möglich. Wenn ich um die 40 dauerhaft fahre, bin ich eigentlich immer im höchsten Gang. Da muss ich dann 2 Zehnerritzel mitnehmen. Bei 12T und 500% sind wir schon bei 60 hinten. Mein Sitz ist bei 32T schon durchgescheuert, weil die Kette schleift. Bei 10 ist bei der Schwinge noch weniger Abstand der Kette oben und unten, die schlägt auch oft dagegen. Auf den Schräglauf von 12fach kann ich auch verzichten. Hatte bei 2 meiner Räder Rohloff und hatte keine Probleme. Schon vor Jahren kamen immer wieder die selben Sprüche, wie ich es schaffe nur mit 14 Gänge auszukommen. Heute ist bei Kettenschaltungen 13 Gänge und bald wird es 14 sein – man muss ja jedes Jahr was neues liefern. Um die 519% zu schaffen, wäre es ein 10-52T oder 11-57T. Irgendwann macht das keinen Sinn mehr, ganz davon abgesehen, daß die Kassetten breiter und die Ketten schmaler werden. Die Rohloff ist auch nicht perfekt, aber sollte für das VM auch gut passen
 
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Naja, das sind nur 2 Knubbel über die ein Gummi gezogen wird. Da ich meinen Deckel auch bald mit Magneten befestigen will überlege ich an so etwas für die fiesesten Schlaglöcher.
das Problem ist, daß ich es jeden Tag mindestens mehrmals aufmachen möchte. Und das Gummi braucht es nur ganz vorne, hinten ist es egal. Wenn vorne erst mal Luft reinkommt, dann fliegt der Deckel. Nur wie kann man von aussen genug Zug auf das Gummi ganz vorne bekommen, ohne im Velomobil innen nach vorne zu kriechen und einzuhaken?
 
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Und nun ist der Anhänger dran, die Panels stehen fest. Es sind 9x 46W 85 x 27,7 cm
für gesamt 414Wp (460W oder 10 Panels falls es sich mit der Länge und Überlappung ausgeht)
249,3 x 85 cm, 2,119 m2 (195,38 Wp/m2) und ca. 7,2 kg
Die Verkaufsfirma hat mir einen guten Preis gemacht. Kosten gehen doch Richtung 4.000 Euro (und mehr) mit Laderegler

Laut dieser Tabelle komm ich auf durchschnittlich 40-50% Ausbeute pro Tag, Panels zur Sonne neigen bringt im Sommer ca. 9% und am schlechtesten schneiden Anhänger ab, weil sie durch Eigenschatten weniger Sonne bekommen:
Ein Velomobil ist zwar deutlich tiefer als ein Up-Fahrer, aber trotzdem wird Schatten dabei sein.

Und die Frage ist, wo am besten die Räder positioniert werden. Dafür gibt es 3 Möglichkeiten:
  • innen darunter mit 20": Vorteil schmalere Spur, Nachteil höherer Schwerpunkt und der aufwändigere Konstrukt alles höher zu stellen von Achsmitte
  • Räder aussen mit 20": Vorteil niedriger Schwerpunkt und stabil, Nachteil kann die Beschattung vom VM sein (je nach Fahrtrichtung und Sonnenstand) und die breitere Spur irgendwo hängen zu bleiben, Beschattung auch von Reifen
  • Räder aussen mit 26": wie oben, nur wahrscheinlich etwas laufruhiger, etwas höher und leicht schwerer

Plan ist, den Anhänger mit einem Carbonrohr-Rahmen aufzubauen, um Gewicht zu sparen, flexibel zu sein und eine Kühlung von unten zu ermöglichen. Wie steif die Paneele sind, weiß ich erst wenn ich sie in der Hand halte. Zuviel erwarten darf ich mir nicht.
Die gesamte zulässige Länge von 5,5 m werde ich wohl ausnutzen, um Kollisionen bei Wendemanöver zu vermeiden und mit dem VM weniger Schatten zu erzeugen.
Federung ist mal keine geplant, wenn dann was ganz simples
fsda.jpg
 
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26"er mit breiter Spur wäre meine persönliche Wahl.
Bergab übermäßig bremsen zu müssen ist doof;)
Und die Räder gerne aerodynamisch verkleidet. Zumindest mit Speichenabdeckung.
 
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26"er mit breiter Spur wäre meine persönliche Wahl.
Bergab übermäßig bremsen zu müssen ist doof;)
Und die Räder gerne aerodynamisch verkleidet. Zumindest mit Speichenabdeckung.
Bei einer Speichenabdeckung und 26" ist die Gefahr von Verschattung aber noch größer. Da ist sozusagen die ganze Zeit irgendwo ein Schatten, ausser die Sonne steht senkrecht. Was meinst du genau mit:
"Bergab übermäßig bremsen zu müssen ist doof"?
in schnellen Kurven die Kippgefahr?
 
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Da ist sozusagen die ganze Zeit irgendwo ein Schatten
...außer die Radscheibe ist transparent...

16" bringt weniger evtl. Verschattung aber mehr Gehoppel, das wiederum mit breiteren Reifen gedämpft werden kann/muss.
Dafür können bei 16" die Paneele über dem Reifen liegen ohne den Schwerpunkt zu hoch zu bringen.
Aber wie sieht es bei 16" mit dem Aufsetzen aus? Nicht jede Fahrbahn is so topfeben wie wir uns das immer wünschen würden...
 
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Wollte euch ein Update geben zu den letzten Neuerungen – ist ja wieder mal eine Zeit vergangen und es wurde ruhig hier.
Habe gestern die Sponsoringzusage von Bafang bekommen, was aber nicht heißt, daß der Vertrag im Kasten ist. Klar ist dann erst mal nur, mit welchem Motor ich unterwegs sein werde: BBS01 mit all seinen Vor- und Nachteilen. Maximal 45 km/h im höchsten Gang ist die Devise, elektronisch abriegeln nicht erlaubt. Aber ich denke, das reicht im Dauerbetrieb.
solltest dich mal mit @schneller66 kurzschließen
der ist 2018 beim Suntrip mit Trike mitgefahren...
bei ihm ist der BBS01 leider verreckt..
wäre aber mit entsprechendem Bauteil zu reparieren gewesen..
ich glaub er hat es sich dann nachschicken lassen..

weiß nimma genau wie das war
kannst ihn ja mal fragen, ob er da einen Tipp für dich hat und es sinnvoll wäre da vorzusorgen
 
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So langsam komm ich in der Realität mehr und mehr an… leider
Habe mal für die Anhängergröße 250 x 85 cm eine Sandwichplatte angefragt (ca. 2,2 qm) Bei Alu 6 mm Stärke und 0,5 mm Blech komme ich auf 8,5 kg – bei 0,8 mm Blech auf 10,2 kg.
CFK-Sandwichplatte 20 mm Stärke, Decklagen je 1mm, Fülllage Airex T90.60 sind über 2.000 Euro. Gewicht unbekannt.
Carbon Vierkant Profil 50x50 in 3 Meter sind wir bei 400 Euro pro Stück, rund nicht viel weniger. Und es geht alles nur schleppend.
Zu guter letzt hab ich noch eine Sehnenentzündung vom Trainieren bekommen, die nicht so schnell weg will. Also trainieren fällt im Moment auch flach.
 
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der ist 2018 beim Suntrip mit Trike mitgefahren...
bei ihm ist der BBS01 leider verreckt..
wäre aber mit entsprechendem Bauteil zu reparieren gewesen..
ich glaub er hat es sich dann nachschicken lassen..

weiß nimma genau wie das war
kannst ihn ja mal fragen, ob er da einen Tipp für dich hat und es sinnvoll wäre da vorzusorgen
Die gängigsten Teile nehme ich als Ersatz mit. In Weißrussland auf ein Paket zu warten, stelle ich mir im Moment nicht so prickelnd vor. Aber Danke
 
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Anhängermaterial: Ja, CfK-Halbzeuge sind übermäßig teuer, auch weil sie oft noch auf Optik gebaut werden. Versuchs stattdessen mal mit GfK-Sandwichplatten aus dem Caravanbau.

z B.:


Die werde zwar etwas schwerer sein (könnte man mit Aussparungen erleichtern), haben neben dem Preis aber auch den Vorteil, dass es passende Profilsysteme für Anschlüsse und Verbindungen gibt.
 
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Wieso sollte das ein Problem sein? Ein 16" Laufrad hat auch schon einen Durchmesser von 40 cm (+/- je nach Reifen). Viel mehr spricht dagegen die eingeschränkte Auswahl an guten Reifen.
Eigentlich möchte ich nur 2 Reifengrößen haben. Für den Anhänger scheint mir 20" oder wenn es sein muss auch 26" am sinnvollsten. Dann muss ich nur 2 Maße an Ersatzschläuchen und -reifen mitnehmen.
Apropos Reifen: welche könnt ihr mir vorschlagen in 28 mm mit guter Haltbarkeit für jeweils 20 und 26"?
Die Ultremo waren bei ein paar Bremsentests schon gut runter. Mit Anhänger dann noch schneller…
 
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