VM-Tipps für den Sun Trip (E-Motor und nur Sonne tanken)

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Wollte euch ein Update geben zu den letzten Neuerungen – ist ja wieder mal eine Zeit vergangen und es wurde ruhig hier.
Habe gestern die Sponsoringzusage von Bafang bekommen, was aber nicht heißt, daß der Vertrag im Kasten ist. Klar ist dann erst mal nur, mit welchem Motor ich unterwegs sein werde: BBS01 mit all seinen Vor- und Nachteilen. Maximal 45 km/h im höchsten Gang ist die Devise, elektronisch abriegeln nicht erlaubt. Aber ich denke, das reicht im Dauerbetrieb.

Es gibt eine zusätzliches Regelwerk: https://docs.google.com/document/d/1kjwoX3kqj6DpJGqooqSFmh4t5ge2RoH0cv7n-lhqBDI/edit?usp=sharing
erlaubte Fahrtzeiten: it will be allowed to drive between 6am and 9pm

Meine Trainingsrolle ist gekommen:
IMG_20210114_213850.jpg

wird dann auf Reku geschalten und bei schlechtem Wetter im Inneren betrieben… so mal der Plan

Die Achsschenkel sind bei @Felix gerade in Arbeit und es geht in Richtung Alpha7 von der Geometrie und mit Elastomeren. Danke!

Heute hab ich auch mal von den 70er Bremsen auf 90er aufgerüstet.
Die Tage werde ich den Tretlagermast in der Tretlagerbreite reduzieren, damit der Bafang BBS reingeht. Ist im Moment zu breit.
Von @TitanWolf bekomm ich dann noch die Kurbeln, damit die Pedale nicht an den Seitenwänden streifen.

Bleibt noch die Übersetzung, Schaltwerkrattern, der Anhänger und die Photovoltaikmodule.
Für den Anhänger hab ich mir sicherheitshalber die seitliche Carbonverstärkung für innen bei Ymte bestellt und die Radical Kupplung. Lieferzeit 6 Wochen.

Und die restliche Zeit hab ich gearbeitet, Weihnachten und Silvester gefeiert, Schnee geschöpft. Langweilig war mir nie :sneaky:
 
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@SunTrip Sag mal wie viele KM bist Du bisher im VM gefahren?
Was ist Dein erster Eindruck? Im Vergleich zu Deinen E-Rädern
Was willst Du noch verbessern? (außer 90er Bremsen & Motor)
 
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@SunTrip Sag mal wie viele KM bist Du bisher im VM gefahren?
Was ist Dein erster Eindruck? Im Vergleich zu Deinen E-Rädern
Was willst Du noch verbessern? (außer 90er Bremsen & Motor)
Gefahren bin ich wenig, es waren meist nur Probefahrten. Nachdem die Achsschenkel-Geometrie bei hohen Geschwindigkeiten für zuviel Adrenalin gesorgt haben, bin ich nicht mehr mobil, weil diese extern überarbeitet werden.
So wie es bei uns im Moment aussieht, ist fahren eh nicht möglich. Bis April wird es noch oft so aussehen, da fahre ich dann eher mit Spikes und Up.
IMG_20210115_083328.jpg

Deshalb die Nabenmotoren zum Trainieren. Wie gut ich mich dafür motivieren kann, ist die andere Frage.

Gestern hab ich dann den Tretlagermast in der Breite reduzieren lassen, daß ich den Bafang montieren kann.
IMG_20210115_183415.jpg
IMG_20210115_190508.jpg

Dann die Kurbeln von Titanwolf dran, um zu sehen, wieviel Platz ich hab mit den Schuhen. Im Moment ist das etwas eng. Was ich noch alles verbessern werde, weiß ich noch nicht. Jetzt sind erst mal die essenziellen Sachen dran, wie Anhänger, Photovoltaik, Wartungslöcher, Schaltung.
 
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Ich habe mich auch angemeldet.

2019 bin ich bei der Sun Trip Tour und letztes Jahr beim Prolog mitgefahren. Diese faszinierende Kombination aus Fahrradreise, technischer und sportlicher Herausforderung, Navigation, Strategie und vielen weiteren Aspekten hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Die ursprünglich für dieses (eigentlich ja schon für letztes) Jahr geplante Strecke nach China hätte mich aus verschiedenen Gründen weniger gereizt. Wie ich dann allerdings vor kurzem mitbekommen habe, dass es dieses Jahr eine große Runde durch Europa werden soll, habe ich relativ kurzentschlossen meine Anmeldung abgeschickt.

Ein Ergebnis aus der Sun Trip Tour 2019 bezüglich meines Fahrrads war, dass ich das Basisfahrzeug für dieses Gesamtkonzept etwas unglücklich gewählt hatte. Es hat zwar insgesamt super funktioniert und ist ein tolles Fahrrad und ich hätte am liebsten gar nicht mehr aufgehört zu fahren, aber es hat sich auch deutlich der große Schwachpunkt gezeigt. Es war die Kombination aus fehlender Federung und unterdimensionerter Anbindung der Tragstruktur des Solar-Dach-Aufbaus an den Rahmen, so dass diese nach 2/3 der Strecke gebrochen ist und mehrfach in französischen Schlossereien mehr oder weniger fachgerecht wieder zusammengeschweißt werden musste, damit ich mich noch irgendwie ins Ziel retten konnte. Damals habe ich beschlossen, dass das nächste Basisfahrzeug für ein ähnliches Konzept (Solardach) und eine wirklich lange Reise vollgefedert sein muss. Klar kann ich die vordere Halterung stabiler machen, und dann hätte es länger gehalten, aber mit ziemlicher Sicherheit nicht bis nach China. Und was noch viel frustrierender war: auf kleinen französichen Landstraßen 3. Ordnung über lange Strecken mit Geschwindigkeiten <10km/h dahinzuschleichen, um irgendwie die durch die Fahrbahnunebenheiten angeregten Schwingungskatastrophen des gesamten Aufbaus (das 280W-Panel mit Unterkonstruktion und Tragstruktur wog etwa 10kg) soweit wie möglich im Zaum zu halten. So wollte ich keine langen Strecken mit großem unebenem Anteil fahren.
Für den Prolog letztes Jahr (das waren nur etwa 1000km) habe ich dann einfach die vordere Halterung verstärkt und nur das 170W-Panel (statt 170+110W in 2019) verwendet, und das ging ganz gut, die Tagesetappen hatten auch nur etwa 150-170km und dafür brauchte ich keine Steckdose.
In diesem Zustand werde ich das Fahrrad auch erstmal komplett lassen und im äußersten Notfall für dieses Jahr als Backup verwenden, sollte sich der aktuelle Plan aus irgendeinem Grund in der Vorbereitungsphase als nicht zielführend erweisen.

Es soll also vollgefedert sein, mich reizt es auch mal wieder etwas Neues zu bauen, und... ich wollte schon länger mal wieder ein Velomobil haben :). Also habe ich die Lage etwas sondiert und habe mir nach etwas Recherche und kurzer Suche das WAW 376 gekauft. Das WAW ist zwar nicht das leichteste, aber ich finde es ist solide und durchdacht gebaut (wie viele andere natürlich auch) und mir gefällt die Wartungsfreundlichkeit durch die abnehmbaren Front- und Heckteile. Auch bietet sich die schon vorhandene Struktur förmlich für einen Solardach-Aufbau an. Einer der diesjährigen Sun Trip Teilnehmer hat es auch genau so gemacht, siehe hier. Ich denke aber nicht, dass ich die Solarpanels in dieser Form anbringen werde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Trailer, ähnlich Alve Henricson, aerodynamischer ist und damit das Fahrzeug weniger Wh/km braucht. Da ich aber versuchen möchte, mit möglichst kleiner Solarfläche auszukommen (ich peile so etwa 250W an), die um die Längsachse zur Sonne hin ausgerichtet werden kann, würde der (Einrad-) Anhänger doch relativ aufwendig werden. Er hier ist schon ziemlich weit damit, und man bekommt dort einen ungefähren Eindruck wieviel Arbeit das bedeutet. Vielleicht wird es aber auch ganz anders, mir schwirrt da gerade etwas im Kopf herum.. dazu aber erst dann mehr wenn es konkreter in diese Richtung gehen sollte.

Und ja, es ist nicht mehr viel Zeit und es gibt noch jede Menge zu tun. Das Gute bei meinem Basisfahrzeug ist, dass es einen recht brauchbaren, guten Ausgangszustand hat. Es ist ausgerüstet mit einem Bafang BBS01 und Rohloff-Nabe. Ich will auch nicht alles über den Haufen schmeißen, deswegen konzentrieren sich die Hauptarbeiten momentan auf 2 Themenbereiche:
  1. der Bafang-Motor muß noch anders abgestimmt werden. Das kann auch etwas aufwendiger werden. Es ist die 36V-Version, und der hört bei einer für mich zu niedrigen Kadenz auf zu unterstützen, vor allem wenn der Akku nicht mehr ganz voll ist. Das stört ganz besonders am Berg, wenn ich statt herunterzuschalten (weil er mit einer 85er Kadenz schon keine Leistung mehr bringt) sogar hochschalten muß, um in einem schnelleren Gang mich mit einer 60er Kadenz oder weniger zwar mit hoher Motorunterstützung, aber knieschädigender Trittfrequenz den Berg hochquälen muss. Und auch für den Motor ist das kontraproduktiv, da er bei diesen niedrigen Drehzahlen schneller warm wird. Kann also gut sein, dass ich die Systemspannung durch Controllerwechsel auf 48V anheben muss. Nicht um schneller zu werden, sondern um in einer für mich passenden Kadenz (etwa um die 90) fahren zu können. Wahrscheinlich werde ich in dem Zuge auch den CA V3 in Solarversion mit einbinden, mit dem ich bei meinem letzten Solarfahrrad sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
    @SunTrip : wir haben dann ja sehr ähnliche Antriebskonfigurationen mit dem Bafang. Es würde mich sehr interessieren, wie Du diese Punkte angehst und ein Erfahrungs- und Informationsaustausch würde mich sehr freuen. Kommst Du mit der Kadenz klar? Verwendest Du den serienmäßigen 36V-Controller? Rüstest Du auf Cycle Analyst um? Falls es Dir lieber ist, oder weil es vielleicht auch den Rahmen dieses Velomobil-Fadens sprengt, auch gerne per PN weiter.
  2. Bau der Solar-Panels mit Tragstruktur, hier muss ich mich vor allem schnellstens für ein Konzept entscheiden, damit ich loslegen kann.
Glücklicherweise ist das Velomobil in einem guten, jederzeit fahrbaren Zustand, so dass ich jetzt schon mit dem Training beginnen kann, weil es einfach prinzipiell schon mal funktioniert. Ok, momentan ist das Training ein paar Tage durch Schnee unterbrochen, aber ich hoffe es kann bald weitergehen.
Jetzt wird die Zeit gerade für sonstige Vorbereitungen wie Recherchen, Teilebeschaffungen, Konstruktionen, Streckenplanungen usw. verwendet.

Jedenfalls freut es mich riesig, dass das Interesse aus dem deutschsprachigen Raum anscheinend langsam ansteigt (habe diesen Faden leider erst vor kurzem entdeckt und musste erstmal lesen ;-)) und mit Patrick auch ein weiterer deutschsprachiger Teilnehmer dabei ist. Ich drücke Dir die Daumen für die Vorbereitungen und stehe sehr gerne für den Informationsaustausch zur Verfügung!

Ich freue mich schon riesig auf die Tour - natürlich vorausgesetzt dass wir im Sommer überhaupt irgendwo hin reisen können.

Beste Grüße,
Ralf
 
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Ich habe mich auch angemeldet.

2019 bin ich bei der Sun Trip Tour und letztes Jahr beim Prolog mitgefahren. Diese faszinierende Kombination aus Fahrradreise, technischer und sportlicher Herausforderung, Navigation, Strategie und vielen weiteren Aspekten hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Die ursprünglich für dieses (eigentlich ja schon für letztes) Jahr geplante Strecke nach China hätte mich aus verschiedenen Gründen weniger gereizt. Wie ich dann allerdings vor kurzem mitbekommen habe, dass es dieses Jahr eine große Runde durch Europa werden soll, habe ich relativ kurzentschlossen meine Anmeldung abgeschickt.

Ein Ergebnis aus der Sun Trip Tour 2019 bezüglich meines Fahrrads war, dass ich das Basisfahrzeug für dieses Gesamtkonzept etwas unglücklich gewählt hatte. Es hat zwar insgesamt super funktioniert und ist ein tolles Fahrrad und ich hätte am liebsten gar nicht mehr aufgehört zu fahren, aber es hat sich auch deutlich der große Schwachpunkt gezeigt. Es war die Kombination aus fehlender Federung und unterdimensionerter Anbindung der Tragstruktur des Solar-Dach-Aufbaus an den Rahmen, so dass diese nach 2/3 der Strecke gebrochen ist und mehrfach in französischen Schlossereien mehr oder weniger fachgerecht wieder zusammengeschweißt werden musste, damit ich mich noch irgendwie ins Ziel retten konnte. Damals habe ich beschlossen, dass das nächste Basisfahrzeug für ein ähnliches Konzept (Solardach) und eine wirklich lange Reise vollgefedert sein muss. Klar kann ich die vordere Halterung stabiler machen, und dann hätte es länger gehalten, aber mit ziemlicher Sicherheit nicht bis nach China. Und was noch viel frustrierender war: auf kleinen französichen Landstraßen 3. Ordnung über lange Strecken mit Geschwindigkeiten <10km/h dahinzuschleichen, um irgendwie die durch die Fahrbahnunebenheiten angeregten Schwingungskatastrophen des gesamten Aufbaus (das 280W-Panel mit Unterkonstruktion und Tragstruktur wog etwa 10kg) soweit wie möglich im Zaum zu halten. So wollte ich keine langen Strecken mit großem unebenem Anteil fahren.
Für den Prolog letztes Jahr (das waren nur etwa 1000km) habe ich dann einfach die vordere Halterung verstärkt und nur das 170W-Panel (statt 170+110W in 2019) verwendet, und das ging ganz gut, die Tagesetappen hatten auch nur etwa 150-170km und dafür brauchte ich keine Steckdose.
In diesem Zustand werde ich das Fahrrad auch erstmal komplett lassen und im äußersten Notfall für dieses Jahr als Backup verwenden, sollte sich der aktuelle Plan aus irgendeinem Grund in der Vorbereitungsphase als nicht zielführend erweisen.

Es soll also vollgefedert sein, mich reizt es auch mal wieder etwas Neues zu bauen, und... ich wollte schon länger mal wieder ein Velomobil haben :). Also habe ich die Lage etwas sondiert und habe mir nach etwas Recherche und kurzer Suche das WAW 376 gekauft. Das WAW ist zwar nicht das leichteste, aber ich finde es ist solide und durchdacht gebaut (wie viele andere natürlich auch) und mir gefällt die Wartungsfreundlichkeit durch die abnehmbaren Front- und Heckteile. Auch bietet sich die schon vorhandene Struktur förmlich für einen Solardach-Aufbau an. Einer der diesjährigen Sun Trip Teilnehmer hat es auch genau so gemacht, siehe hier. Ich denke aber nicht, dass ich die Solarpanels in dieser Form anbringen werde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Trailer, ähnlich Alve Henricson, aerodynamischer ist und damit das Fahrzeug weniger Wh/km braucht. Da ich aber versuchen möchte, mit möglichst kleiner Solarfläche auszukommen (ich peile so etwa 250W an), die um die Längsachse zur Sonne hin ausgerichtet werden kann, würde der (Einrad-) Anhänger doch relativ aufwendig werden. Er hier ist schon ziemlich weit damit, und man bekommt dort einen ungefähren Eindruck wieviel Arbeit das bedeutet. Vielleicht wird es aber auch ganz anders, mir schwirrt da gerade etwas im Kopf herum.. dazu aber erst dann mehr wenn es konkreter in diese Richtung gehen sollte.

Und ja, es ist nicht mehr viel Zeit und es gibt noch jede Menge zu tun. Das Gute bei meinem Basisfahrzeug ist, dass es einen recht brauchbaren, guten Ausgangszustand hat. Es ist ausgerüstet mit einem Bafang BBS01 und Rohloff-Nabe. Ich will auch nicht alles über den Haufen schmeißen, deswegen konzentrieren sich die Hauptarbeiten momentan auf 2 Themenbereiche:
  1. der Bafang-Motor muß noch anders abgestimmt werden. Das kann auch etwas aufwendiger werden. Es ist die 36V-Version, und der hört bei einer für mich zu niedrigen Kadenz auf zu unterstützen, vor allem wenn der Akku nicht mehr ganz voll ist. Das stört ganz besonders am Berg, wenn ich statt herunterzuschalten (weil er mit einer 85er Kadenz schon keine Leistung mehr bringt) sogar hochschalten muß, um in einem schnelleren Gang mich mit einer 60er Kadenz oder weniger zwar mit hoher Motorunterstützung, aber knieschädigender Trittfrequenz den Berg hochquälen muss. Und auch für den Motor ist das kontraproduktiv, da er bei diesen niedrigen Drehzahlen schneller warm wird. Kann also gut sein, dass ich die Systemspannung durch Controllerwechsel auf 48V anheben muss. Nicht um schneller zu werden, sondern um in einer für mich passenden Kadenz (etwa um die 90) fahren zu können. Wahrscheinlich werde ich in dem Zuge auch den CA V3 in Solarversion mit einbinden, mit dem ich bei meinem letzten Solarfahrrad sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
    @SunTrip : wir haben dann ja sehr ähnliche Antriebskonfigurationen mit dem Bafang. Es würde mich sehr interessieren, wie Du diese Punkte angehst und ein Erfahrungs- und Informationsaustausch würde mich sehr freuen. Kommst Du mit der Kadenz klar? Verwendest Du den serienmäßigen 36V-Controller? Rüstest Du auf Cycle Analyst um? Falls es Dir lieber ist, oder weil es vielleicht auch den Rahmen dieses Velomobil-Fadens sprengt, auch gerne per PN weiter.
  2. Bau der Solar-Panels mit Tragstruktur, hier muss ich mich vor allem schnellstens für ein Konzept entscheiden, damit ich loslegen kann.
Glücklicherweise ist das Velomobil in einem guten, jederzeit fahrbaren Zustand, so dass ich jetzt schon mit dem Training beginnen kann, weil es einfach prinzipiell schon mal funktioniert. Ok, momentan ist das Training ein paar Tage durch Schnee unterbrochen, aber ich hoffe es kann bald weitergehen.
Jetzt wird die Zeit gerade für sonstige Vorbereitungen wie Recherchen, Teilebeschaffungen, Konstruktionen, Streckenplanungen usw. verwendet.

Jedenfalls freut es mich riesig, dass das Interesse aus dem deutschsprachigen Raum anscheinend langsam ansteigt (habe diesen Faden leider erst vor kurzem entdeckt und musste erstmal lesen ;-)) und mit Patrick auch ein weiterer deutschsprachiger Teilnehmer dabei ist. Ich drücke Dir die Daumen für die Vorbereitungen und stehe sehr gerne für den Informationsaustausch zur Verfügung!

Ich freue mich schon riesig auf die Tour - natürlich vorausgesetzt dass wir im Sommer überhaupt irgendwo hin reisen können.

Beste Grüße,
Ralf
Hallo Ralf,

deine Beiträge hatte ich schon gesehen und freut mich, daß du dabei bist.
Dein WAW hatte ich mir auch angeschaut im Web. Das Konzept eignet sich gut für Motor und Solar und zum Transportieren. Einzig das Gewicht und die Gepäckfächer fehlen etwas, aber das ist beim KS auch nicht grandios.
Das Problem bei 48V ist, daß das VM zu schnell wird. In den Regeln steht ja 45 km/h in der höchsten Stufe im höchsten Gang. Mit Rad hochheben 50 km/h. Elektronische Begrenzung ist nicht erlaubt. Je höher die Kadenz ist, ums kleiner muss dann das Kettenblatt sein. Wie schnell wirst du im Moment bei maximaler Unterstützung? Für höhere RPM muss du nur den Stator tauschen, kannst 36V lassen.
Habe den Motor noch nicht mal eingebaut und getestet. CA mach ich nicht dran, das kommt ja noch vom Organisator (wie ich das verstanden habe).

Bei dem Schnee werden meine Test erst mal länger verzögert…
IMG_20210117_204204.jpg
 
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I have had success in running a Bafang clone with a 44v battery and 36v controller. Like @ralfl I had cadence problems with the 36v battery and the 87 RPM of the motor did not fit my 94 RPM average cadence. The 44v battery gives a 106 RPM cadence - I do all my calculations based on 104 RPM and you should just sneak under 45 km/h top speed with 38:16 gearing on the Rohloff.
 
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I have had success in running a Bafang clone with a 44v battery and 36v controller. Like @ralfl I had cadence problems with the 36v battery and the 87 RPM of the motor did not fit my 94 RPM average cadence. The 44v battery gives a 106 RPM cadence - I do all my calculations based on 104 RPM and you should just sneak under 45 km/h top speed with 38:16 gearing on the Rohloff.
38:16 mit 210 cm Umfang sind 7,32 m pro Umdrehung. Bei 90 RPM sollten das ca. 40 km/h sein
Bei 106 RPM sind es ca. 49 km/h
 
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Für höhere RPM muss du nur den Stator tauschen, kannst 36V lassen.
Danke für den Link (y). Wenn ich es richtig verstehe müssen dafür Stator und Rotor getauscht werden, aber es scheint zu funktionieren. Ehrlich gesagt liebäugle ich auch gerade mit einer Umrüstung auf externen Controller, evtl. würde ich gerne mal den Phaserunner probieren. Die Akkuspannung anzuheben würde mich auch nicht so sehr stören, ich muss sowieso einen neuen Akku bauen der die zugelassene Kapazität möglichst ausnutzt. Die Gesamtübersetzung wird dann so angepasst, dass bei meiner maximalen Kadenz die daraus resultierende Geschwindigkeit den Sun Trip Regularien entspricht.
CA mach ich nicht dran, das kommt ja noch vom Organisator (wie ich das verstanden habe)
Vom Veranstalter kommt eine Databox. Wie genau die aussieht werden wir demnächst erfahren. Es kann sein, dass sie nur als "Black Box" die Daten zur Kontrolle aufzeichnet, es kann aber auch sein dass sie die wichtigen Daten so anzeigt dass Du etwas damit anfangen kannst. Es kann aber auch sein, dass sie ausfällt, was beim letzten großen Sun Trip 2018 nicht selten vorkam.
Für mich persönlich ist klar, dass ich während der Fahrt eine stabile und gut ablesbare Anzeige aller verbrauchten und erzeugten Energiedaten im Sichtbereich habe. Die darauf angezeigten Daten über den Energiehaushalt bestimmen die Fahrweise. Nur so habe ich ein klares Bild ob ich gerade verhalten fahren muss oder Gas geben kann, so dass mir möglichst weder die Energie ausgeht noch Sonnenenergie verloren geht weil z.B. mein Speicher schon voll ist. Ohne diese Informationen wäre das so etwas wie ein energetischer Blindflug. Für mich hat sich da der CA V3 absolut bewährt und ich kann es mir ohne den nicht vorstellen. Klar kann man auch ohne fahren und den Ladezustand anhand der Akkuspannung schätzen, aber ich empfehle es nicht. Bei so einer Veranstaltung solltest Du Deinen Energiehaushalt gezielt verwalten können. Es geht auch günstiger z.B. mit 2 einfachen Wattmetern, einer für den Verbrauch und einer für die Solarproduktion. Könnte aber ungünstig ausgehen wenn die beiden nicht synchron laufen, weil z.B. einer mal aus Versehen abgesteckt wird. Aus diesen Gründen benutzen die allermeisten Teilnehmer den CA. Genauso wie den Genasun Laderegler. Das sind quasi 2 feste Größen :) .
Einzig die Einbindung des CA in unser Bafang-Umfeld ist etwas komplizierter, aber machbar.
 
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Danke für den Link (y). Wenn ich es richtig verstehe müssen dafür Stator und Rotor getauscht werden, aber es scheint zu funktionieren. Ehrlich gesagt liebäugle ich auch gerade mit einer Umrüstung auf externen Controller, evtl. würde ich gerne mal den Phaserunner probieren. Die Akkuspannung anzuheben würde mich auch nicht so sehr stören, ich muss sowieso einen neuen Akku bauen der die zugelassene Kapazität möglichst ausnutzt. Die Gesamtübersetzung wird dann so angepasst, dass bei meiner maximalen Kadenz die daraus resultierende Geschwindigkeit den Sun Trip Regularien entspricht.

Vom Veranstalter kommt eine Databox. Wie genau die aussieht werden wir demnächst erfahren. Es kann sein, dass sie nur als "Black Box" die Daten zur Kontrolle aufzeichnet, es kann aber auch sein dass sie die wichtigen Daten so anzeigt dass Du etwas damit anfangen kannst. Es kann aber auch sein, dass sie ausfällt, was beim letzten großen Sun Trip 2018 nicht selten vorkam.
Für mich persönlich ist klar, dass ich während der Fahrt eine stabile und gut ablesbare Anzeige aller verbrauchten und erzeugten Energiedaten im Sichtbereich habe. Die darauf angezeigten Daten über den Energiehaushalt bestimmen die Fahrweise. Nur so habe ich ein klares Bild ob ich gerade verhalten fahren muss oder Gas geben kann, so dass mir möglichst weder die Energie ausgeht noch Sonnenenergie verloren geht weil z.B. mein Speicher schon voll ist. Ohne diese Informationen wäre das so etwas wie ein energetischer Blindflug. Für mich hat sich da der CA V3 absolut bewährt und ich kann es mir ohne den nicht vorstellen. Klar kann man auch ohne fahren und den Ladezustand anhand der Akkuspannung schätzen, aber ich empfehle es nicht. Bei so einer Veranstaltung solltest Du Deinen Energiehaushalt gezielt verwalten können. Es geht auch günstiger z.B. mit 2 einfachen Wattmetern, einer für den Verbrauch und einer für die Solarproduktion. Könnte aber ungünstig ausgehen wenn die beiden nicht synchron laufen, weil z.B. einer mal aus Versehen abgesteckt wird. Aus diesen Gründen benutzen die allermeisten Teilnehmer den CA. Genauso wie den Genasun Laderegler. Das sind quasi 2 feste Größen :) .
Einzig die Einbindung des CA in unser Bafang-Umfeld ist etwas komplizierter, aber machbar.
Einfach einen V2.4 CA und Shunt zwischen Akku und Bafang für den Verbrauch. Und einen Shunt zwischen Solar und Akku
 
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It would be great if a controller limit to 45 km/h was allowed. People would cheat of course, but I don't find cheating to win a race very interesting, which just goes to show that I am not normal...

If you have the ability to convert to an external controller that is the best option, I have heard that it is not as easy as it once was with the BBS01B version. My clone came in two versions, with or without internal controller. The first batch of internal controller motors did not go very far, I chose the external controller one of course. The motor was tested on flat English plains with a 25 Amp controller and a 48v battery and cruised an upright pedelec unrestricted at 45-48 km/h without ever getting warm to the touch. On my bike it managed 42-43 km/h with a 15 Amp controller and a 36v battery.
 
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Heute noch die Lager vom BBS überprüft, wo zu wenig Fett drin war, hab ich etwas nachgelegt. Ob das gut ist oder dadurch mehr Widerstand entsteht? Vielleicht ersetze ich sie noch alle gegen bessere – in der Hoffnung, daß sie leichter laufen. Motor mal am Akku laufen lassen und zieht ohne Last mit Vollgas 43W. Der Motor ist allerdings neu und muss sich noch etwas einlaufen. Das Nylongetriebe wurde mit Mobilgrease 28 verfeinert. Besser immer am Anfang gleich ordentlich machen. Auf Bafang ist nicht immer Verlass. Manche Lager haben wenig Fett drin. Der Lekkie-Getriebedeckel ist aus Alu und hält mehr aus. Ausserdem gibt es eine kleine Öffnung zum Fetten unterwegs.
Die Tage sollte die Kurbeln von @TitanWolf kommen und dann kann es hoffentlich los gehen.
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Den GMAC-Nabenmotor hab ich eingespeicht in eine Andra 30 Felge. Aber keine Chance, den reinzukriegen. Das Carbon vom K und KS liegt eng an und schleift. Da müsste ich großzügig ausschneiden, damit es gut läuft. Auch die Achse ist zu lang, die hab ich schon gekürzt. Die ca. 138 mm Einbaubreite machen den 135 mm Ausfallenden auch zu schaffen und hab ich nur mit Spreizern reingekriegt. Gefühlt eine halbe Ewigkeit, bis der Motor drin war und unterwegs darf man keinen Platten oder Defekt haben. Die Kassette war fast nicht reinzukriegen. Wie soll ich die Drehmomentstütze fest machen, wenn ich nich dran komme…
Der Motor sollte nicht viel breiter sein als ein Nabe. Breiter heißt aber auch mehr Magnete, mehr Drehmoment. Oder höher, wie ein BionX der letzten Generation. Bei einem VM ist doch alles anders als bei einem Up…
Vielleicht war es eine Schnapsidee einen GMAC zum Trainieren zu nehmen. Vielleicht auch der Bafang… vielleicht überhaupt am Rennen teilzunehmen. Wir werden sehen. Langeweile kommt nicht auf…
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Schwinge ist schon mal raus. Soll, ich?
 
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Na klar! Weg mit dem unnützen Zeug. Mein Radkasten ist mittlerweile auch mindestens 1/2kg leichter. :ROFLMAO:


Das war nur für den SWXH. Vom MXUS mit 11-42z Kassette hab ich noch keine aktuellen Bilder.
Marc, du hast es sicher schon woanders geschrieben, aber ich finde es nicht. Wie machst du deinen Deckel drauf? Ich sehe keinen Rand, kein Magnet… Danke
 
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Hab nen Rahmen aus 1,5mm GFK eingeklebt und M3 Nietmuttern in den Rahmen eingesetzt.



Inzwischen sind allerdings M3 Senkkopfschrauben mit Kreuzschlitz drin.

 
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