VM plötzlich langsamer? Bremshebel am Tiller war der Übeltäter

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Oberbayern
Immer wieder mußte ich bei meinem GoOne Evo R feststellen, dass es irgendwie langsamer als gewohnt fuhr. Auffällig war, dass es bei bestimmten Temperaturen besser oder weniger gut lief. Der erste Gedanke ist natürlich die Tagesform, aber das war es nicht. (niemals:giggle:)

Nun ist der Übeltäter gefunden, es war der Bremshebel am Tiller, der immer wieder nicht vollständig in seine Ausgangslage zurück schnellen wollte.
Die Folge, ich fahre mit mehr oder weniger angezogener Bremse, ist zwar gut fürs Training aber weniger gut für mein Wohlbefinden. Da sich der Alu-Bremshebel und die Stahlschraube bei Wärme unterschiedlich ausdehnen kommt es zum Klemmen an der Schraubverbindung bei bestimmten Temperaturen.

Aufgefallen ist mir erst, dass ich an einigen Tagen den Bremshebel mal mehr mal weniger per Hand in seine Ursprungslage zurückdrücken mußte.
Aber dieses langsame Zurückbewegen reicht in den Regel nicht vollständig aus.
Schnappt der Bremshebel ungebremst in seine Ausgangslage, so lösen sich die Bremsen weiter als wenn man den Bremshebel langsam zurückbewegt.
Das hängt wohl mit den Reibungskräften der Bowdenzüge und der Mechanik in der Bremse zusammen.

Einfache Lösung des Problems:
Die Schraube bzw. Stoppmutter am Bremshebel um ca. eine Umdrehung lösen, das reichte bei meinem Evo R.
Denke das Problem könnte bei vielen VM`s mit Tiller auftreten.

Viele Grüße Tom
 
Da gibts jede Menge andere Ursachen, die plötzlich für Frust sorgen können.

Ein Beispiel ist das Röhrchen, in dem die Kette zwischen den Umlenkrollen beim Milan läuft.
Schnell möglich ist, dass das Röhrchen zwischen Kette und Chassis-Boden in Richtung nach unten links "eingeklemmt" wird, und damit schwer läuft. Grund 1: zu weit links sitzende, vordere Umlenkrolle, Grund 2: zu weit nach vorne sitzendes Rörchen, da ist in Richtung vordere Umlenkrolle noch eine nicht gut zu sehende Stufe, wenn das Röhrchen da drüber ragt, klemmt es schneller.
Da das der Lasttrum ist, läuft die Kette dann umso schwerer, je kräftiger man rein tritt. Wenn das Röhrchen zu weit nach vorne gerät, kann es über die Stufe rutschen, und drückt sich durch die Zugebewegung der Kette dann noch mehr zwischen Kette und Chassis-Boden.
Bei mir habe ich mal nach geraumer Zeit festgestellt, dass die Kette das Röhrchen an einer Stelle diagonal "eingesägt" hat, der Beweis für zu wenig Platz an dieser Stelle.
Richtig witzig wird es, wenn sich das lose liegende Röhrchen im "eingelaufenen" Zustand dann aus irgendeinem Grund nur leicht dreht. Dann klemmt das Röhrchen wieder mehr als an der bereits "freigelaufenen" Stelle, und die Kiste läuft aus unerklärlichem Grund plötzlich deutlich schlechter.

Noch eine Möglichkeit ist die hintere Umlenkrolle, die sich eigentlich frei auf der Achse nach links und rechts bewegen können soll.
Die Rolle kann sich auf der Achse verkanten, und läuft dann nicht mehr so frei.

Da gibts noch mehr.
 
Dieses Problem habe ich an meinem Bülk Race auch gehabt. Es fuhr sich immer langsamer? Ich dachte . . . ja, fett geworden mit der Zeit, müsst mal weniger Cola trinken. Ja, nee, es war die Bremse, der Hebel, die kleine Schraube mit der selbst sichernden Mutter. die zog sich selber fest. Hab die Mutter gelöst und es fährt wunderbar!
Sollte das nochmal passieren stülpe ich ein kleines Röhrchen über die Schraube, dann kann die Mutter sich nicht enger ziehen; das Röhrchen genau so breit, dass man den Bremshebel spielfrei aber leicht beweglich festziehen kann.
Was mir aber auch aufgefallen ist am Race bei mir jetzt, dass wenn ich mit einem Finger bremse der Bremshebel sich ganz minimal verkanntet aber ich gehe einfach stark davon aus, dass es jetzt einen hauch zu locker ist, also die Schraube.
Muss man mal genau herausfinden wie locker bzw. fest die Schraube angezogen sein muss damit der Bremshebel ideal funktioniert.
 
Jetzt erzähl uns bloß nicht, dass Du bei den 2 zusammengeschweißten Kinderbremshebelgriffen Spielfreiheit erwartest.

Die Bremsgriffe, die die da ausgechlachtet haben, kenne ich nicht anders als wackelig. Seit meiner Kindheit. Aber interessanterweise konnte man mit den Dingern trotzdem sehr ordentlich bremsen.
 
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