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Rennen VM-/LR-Rennen auf dem Salzburgring: Interesse?

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DF
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THYS 222
Hi,

die Terminverschiebung um 2h ist zu verkraften. Die Aussicht auf 145 Skiroller auf der Strecke gefällt mir gar nicht. Auf Video sehen die recht raumgreifend aus.
Da sind mehrere Skirollerwettbewerbe parallel auf der Strecke. Etwa 100 davon sollten nach 30 Minuten fertig sein. Die übrigen fahren die lange Distanz und damit eher ein einhalb bis zwei Stunden.
Ich fürchte, wir können nur verhalten fahren um niemanden zu gefährden. Nix mit Messer zwischen den Zähnen. Insbesondere bei der Schikane ist das schade.
@MartinL , wie ist denn deine Meinung? Und könnte man die Verschiebung rückgängig machen?

Viele Grüße, Christian
 
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Wollte übrigens mit meinem VW Bus anreisen und könnte noch jemanden aus München mitnehmen, einschließlich Velomobil.
Hallo Stefan,

gilt das noch? Zumindest einen Weg würde ich eventuell mitreisen (nur Einspurer, unverkleidet) - wenn ich es rechtzeitig schaffe...

-> Wenn 14 Uhr das Rennen beginnt, wann sollten wir spätestens da sein für eine Last-Minute-Anmeldung und -Teilnahme?

Grüße, Melchior
[DOUBLEPOST=1566569300][/DOUBLEPOST]Und wie lange etwa dauert eine Fahrt mit Rad vom Hbf zum Ring?
 
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Milan SL
Hallo zusammen,
das ist wirklich ein Debakel. Ich komme gerade erst aus dem Urlaub zurück und bin geschockt.
Es sind natürlich sehr wenige VMs und Liegeräder, da kann ich verstehen, dass der Veranstalter den Ablauf straffen möchte.
Ich habe eben eine E-Mail geschrieben und die möglichen Gefährdungen erklärt (Geschwindigkeitsdifferenzen von weit über 40 km/h in der Abfahrt; Schikane und Kurven vor der Zielgeraden etc.). Unter den Bedingungen sehe ich nicht die Möglichkeit, da voll reinzuhalten ...
Vielleicht könnten wir nach einer Stunde des Skirollerrennens starten oder gegen 15.30 Uhr, kurz bevor der Hauptpulk der Skiroller um die Ecke biegt. Das könnte ich mir gerade noch vorstellen. Aber in der Schikane könnte es dennoch immer mal sehr eng werden.
Viele Grüße,
Martin
[DOUBLEPOST=1566607467][/DOUBLEPOST]Auszug aus meiner E-Mail:

Ich selbst hatte auf deutlich mehr Starter gehofft und verstehe sehr gut, dass ihr die Veranstaltung straffen wollt. Für euch ist es ein langer Tag, und es sind bereits lange Tage davor.
Aber so können die Velomobile keine einzige fliegende Runde voll durchfahren, geschweige denn ein Rennen austragen. Es gewinnt, wer gewillt ist, das größte Risiko einzugehen -- für sich und andere. Das könnte böse enden.

Wie sollen Überholmanöver mit Geschwindigkeitsdifferenzen von weit über 40 km/h sicher ablaufen? In Monza bin ich neulich im Stundenrennen 58,4 km/h im Schnitt und auf der fast flachen Strecke eine Vmax von gut 72 km/h gefahren. Auf dem Ring rechne ich in der Abfahrt mit über 80 km/h (und ich bin nicht der schnellste der Teilnehmer).
Wie sollen im Gedränge die Schikane und die Kurven vor der Zielgeraden kollisionsfrei durchfahren werden? Mit meinem knapp drei Meter langen Fahrzeug kann ich nicht durch kleine Lücken stechen. Das ist wie Vollgas mit dem Rennrad durch die belebte Fußgängerzone zu fahren: mit zunehmender Geschwindigkeitsdifferenz exponentiell gefährlicher.
Vor meinem inneren Auge laufen an verschiedensten Stellen auf der Strecke schon verschiedenste mögliche Unfallszenarien ab.
[DOUBLEPOST=1566607594][/DOUBLEPOST]@M-Elch
Notfalls könnte ich Dich abholen. Ich bin recht früh vor Ort.
 
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Milan SL
@MartinL: ist super-kurzfristige Nachmeldung auch möglich?
Sorry, habe Deine Frage erst jetzt gesehen, Richard! Bis zwei Stunden vorher sollte es gehen; vielleicht auch eine gute Stunde vorher. Irgendwie bringen wir Dich da rein. ;) Freue mich wenn Du dabei bist!

Start ist um 16.00 Uhr! Update jetzt auch auf der Homepage des Veranstalters!
 
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Milan SL
Irgendwie stand die Veranstaltung nicht unter einem guten Stern: Terminkollision mit Köln, hohe Ausfallrate bei den Startern, und pünktlich eine gute Stunde vor dem Start fing es an zu regnen.

Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß!

Gewonnen hat @Stefan Flakus mit einem Vorsprung von knapp 1:30 Minuten vor mir. Dritter war @roland65 ("Sonderwertung" für Anfahrt mit VM: 177 km und 1800 HM! :eek:) vor @latzke und @etfl .

Es ist ein technisch und konditionell sehr anspruchsvoller Kurs, der v.a. bei Nässe möglichst auf der Ideallinie gefahren werden wollte. Beim Einfahren hatten wir schon einen Ausflug ins Kiesbett, und ich hätte es an derselben Stelle auch zweimal fast geschafft o_O. Aber die Strecke ist der Hammer! Die weiten Kurven lassen sich sehr schnell fahren, und eine Kurve vor der Zielgeraden sowie die Schikane waren am jeweilige Limit knifflig.
Die auf den ersten Seiten diskutierte seitliche Neigung der Strecke ist nie störend.

Anfangs ging mein Milan hie und da über alle Räder ein wenig seitlich weg. Mit leichtem Gegensteuern und notfalls minimalem Bremsen war das aber beherrschbar :cool:. Im Verlauf des Rennens trocknete es zunehmend ab, und von Runde zu Runde waren schnellere Geschwindigkeiten in den Kurven möglich.
In den zweiteiligen Anstieg (leicht bergauf - flach/minimal bergab - etwas steiler bergauf) konnte man sehr gut Schwung mitnehmen. Dennoch zogen einem die Anstiege von Runde zu Runde den Saft aus den Beinen. Pro Runde sind es wohl doch insgesamt ca. 33 HM.

Es war für alle, mit denen ich gesprochen habe (also mit allen :D) ein sehr schönes Erlebnis!

Ergebnisse gibt es hier:
https://www.sportzeitnehmung.at/ergebnisse/ergebnisse-2019/151-25-august-2019-skate-the-ring

Der Veranstalter hat trotz der wenigen Starter signalisiert, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben könnte -- mit hoffentlich deutlich mehr Startern, denn sonst ist das das letzte Mal.

@landler hat Fotos gemacht, auf die ich sehr gespannt bin!
 
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roland65

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Wahrlich ein Wochenende mit "besonderen" Hindernissen.

Die Vorbereitungen liefen bei mir recht gut, auch wenn ich nicht jede Optimierung am Ks noch vornehmen konnte. Aber dann kam der Hammer von Donnerstag auf Freitag - Zahnschmerzen und die gesamte Nacht wach auf dem Sofa verbracht. AUA. :cry: Erst Morgens ging der Schmerz dann ziemlich plötzlich zurück. Also doch erst mal arbeiten, 2x fast vom Stuhl gefallen :eek:, weil ich kurz eingenickt bin, aber eben nur fast - also ohne Verletzungen überstanden.

Nachmittags habe ich dann etwas Schlaf nachgeholt, aber da war ich noch extrem unsicher, ob ich überhaupt fahren kann. Samstag Morgen per HRV gecheckt, was der Körper so meint - alles o.k. (y)

!!!!!!!!!!!!!!!!!! (An der Stelle aber der med. Hinweis, dass bei Schmerzen der Zähn oft ein bakterielles Problem vorliegt und dann KEINESFALLS Sport erfolgen darf, weil sonst die Gefahr von Herzschäden droht. In meinem Fall deuteten alle Zeichen auf einen Trigeminus-Schmerz hin. Es gab nicht die geringste Schwellung o.ä.) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Alles war ja vorbereitet und so packte ich fertig und startete in Richtung Salzburgring. Glücklicherweise habe ich Freunde in 5 km Entfernung vom Ring, also für den Samstag ein lohnendes Ziel. Die Route hatte ich wie schon oft über brouter erstellt, im Kopf so 1/4 bis 1/3 Höhenmeter drauf geschlagen und das sah ganz passabel aus - hat so bisher ja immer ganz gut gepasst. Ja, bisher. Bis Altötting lief es auch so wie erwartet, bis Burghausen war auch noch o.k., außer dass ich in einer wunderschön schnellen Abfahrt abbrechen musste, weil mir das Wasser ausging.

Aber ab Burghausen ... Ich bin ja schon sehr vorsichtig mit Ortnamen geworden. Alles was Burg, Berg, Höhe o.ä. im Namen trägt ist VM-technisch mit Vorsicht zu genießen. :rolleyes: Immerhin hatte ich nach der Durchfahrt von BURGhausen im kurzen, passartigen Anstieg einen tollen Blick auf die längste Burganlage.
20190824_143248.jpg

Dann rechnete ich mit leicht welligem Gelände, hatte aber - wie auch brouter - übersehen, dass der Begriff "Wellen" in der Regel noch einer genaueren Definition bedarf. Diese Wellen waren natürlich immer ansteigend Richtung Salzburgring, gefühlt für mich quasi eine kleine Sturmflut - Welle folgte Welle folgte Welle und der Pegel stieg ständig. Mit meiner "perfekten" Vorbereitung wurde es mit jeder Welle härter. Am Ende waren es 177 km mit 1800 hm (barometrisch). Also SOOO war das nicht geplant. Eigentlich wollte ich da locker hin rollen, um am Sonntag voll abzuräumen. :D

Eigentlich ging's mir danach gefühlt gar nicht so schlecht, abgesehen von der Erschöpfung, aber an die Muskeln erzählten mir schon eine Gute-Nacht-Geschichte von ruhigen Runden über den Salzburgring.

Dann gut versorgt und geschlafen am Morgen raus - die Treppe geht noch, schon mal gut. (y) Mittags dann Richtung Salzburgring und da war schon wieder eine .... WELLE. 300 Meter nach dem Start gleich mal 140 Hm in der Anfahrt zum Salzburgring. Dann der erste Blick von oben auf den Ring - stark. :D
20190825_140654.jpg
Gleichzeitig fielen die ersten Regentropfen - weniger stark und keine Zeit für weitere Bilder von oben. Es fing gerade richtig an, da kam ich durch den Tunnel auf das Gelände geschossen - wo unterstellen - natürlich - Tankstelle. :p Die Regenpause habe ich statt zu ratschen dafür genutzt, das VM noch mit Seitenscheiben zu versehen - sonst fahre ich ohne.

Start war für 16 Uhr geplant und wir konnten vorher noch 2 Runden auf den Kurs. Also mal los. Alles noch sehr nass und der Nutrak kennt v.a. den Weg Richtung Kurvenaußenseite :eek: - ist halt kein Nassreifen. Also mal nicht überziehen. Dann nach der letzten 180°-Kurve stand ich bei der Einfahrt in die folgende, etwas unterschätzte Kombination vor der entscheidenden Frage - "Putzen oder Folieren?". Ich entschied mich fürs Putzen und nahm den direkten Weg gerade ins Kiesbett. :eek: Also so hatte ich mir das mit dem Kies nicht vorgestellt - ich dachte bisher v.a., den hätte man irgendwo sicher angelegt. Aber, schön angelegt war das Kiesbett schon. Ich hätte nur nicht so viel davon einpacken sollen.

Dann Start - Hauptsache einmal kurz die Nase vorne :cool: - Gas geben und ab. Das hielt zwar nicht mal bis zur Schikane vor, aber egal, das haben die Zuschauer vmtl schon nicht mehr mit bekommen. Anders sah es dann ab da aus, wenn Stefan und Martin immer als erstes vorbei kamen. Die zwei zogen langsam aber sicher davon und der Blick auf meine Daten riet mir, mich auf das einzuschießen, was ich mit meiner "perfekten" Vorbereitung eine Stunde durchhalten kann. :coffee: Das habe ich dann rel. konstant gehalten und so konnte mich in einem hart umkämpften Rennen immerhin gegen ein offenes, filmendes DF und ein TV mit einem 3. Platz durchsetzen. :whistle: Ehrlich gesagt - ich hoffe, das wird nächstes Jahr mit einem deutlich größeren Fahrerfeld schwerer.
@MartinL - danke für die Sonderwertung. :D

Nach der Stunde hatte ich dann mehr Zeit mich um das getestete Kiesbett zu kümmern. Es dürften geschätzt so 1 kg davon aus dem Quertunnel raus gekommen sein. :rolleyes: Den habe ich also die ganzen Hm auf dem Ring die Steigungen hoch geschleppt. Na, ohne das hätte ich natüüürlich gewonnen, aber soooo hatte ich keine Chance.

Martin - war super, dass Du das angebahnt hast. Eine absolut suuuuper Strecke, toller Asphalt und fahrerisch wirklich anspruchsvoll, die Ideallinie zu finden - nach 10 Runden ist mir das auch immer besser gelungen. Du bist wirklich toll um die Kurven geflitzt. Da komme ich, meist etwas vorsichtiger fahrend, eher nicht mit.

Man sieht sich hoffentlich nächstes Jahr auf dem Salzburgring. Ihr verpasst echt was, wenn ihr da nicht hin fahrt.
[DOUBLEPOST=1566805030][/DOUBLEPOST]
Am selben Tag angefahren?
Ne. Samstag. War auch schon zu viel. :rolleyes: So was kann nur @Sunny Werner
 
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nächstes Wochenende dann, die 420 km von und nach Salzburg war mir dann doch zu viel, und Zeitlich hätte ich montagmorgen wieder in der Früh in der Firma sein sollen, dass hätte ich nicht geschaft, hoffentlich nächstes Jahr ein Bessere Termin für Salzburg, das auch mehr kommen können.
 
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Hallo
Auch von mir nochmal herzlichen Dank an Martin für das Organisieren. Ich fand, das wir bei den (zu dem Zeitpunkt nur noch wenigen) Zuschauern durchaus Begeisterung erzeugt haben, wenn man mit 65 bis 70 die Start-Zielgrade runterkachelt. Der Sprecher meinte dann ja zum Schluß: Bringts nächstes Jahr noch ein Paar von euern Spezln mit, dann wird das ne runde Sache.
Ich selbst hatte mir ja vorgenommen, wenn Ich schonmal auf ner abgesperrten Strecke fahren kann, über dem Stundenweltrekord der Rennradler (55kmh) zu bleiben. Strecke und Bedingungen gaben das aber leider nicht her. Trotzdem macht Rennenfahren dort richtig Spaß, Kurven (vor allem bei Nässe) und Höhenmeter machen es richtig anspruchsvoll.
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Vergleich mit dem Profipeloton vom vorherigen Wochenende:mad::mad::mad::mad: müßte eigentlich direkt nochmal ne Runde fahren....
 
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DF XL
Auch mir als langsamsten Piloten hat mein erstes VM Rennen sehr viel Spaß gemacht, die Schikanen und schnellen Kurven entlang zu driften war schon ein besonderes Erlebnis. Danke an Martin für das Einfädeln des Rennens, ich wollte schon seit ich ein VM habe dort einmal fahren, ich bin ja nur 31 km von dort wohnhaft. Da mir von vorne herein klar war dass ich mit den anderen nicht mithalten kann, habe ich gerne das Kameravelomobil gemacht, ab nächster Woche werde ich den Film bearbeiten und hier und auf YT einstellen. Es hat mich sehr gefreut euch alle einmal persönlich kennenzulernen, ich hoffe nächstes Jahr gibt es wieder ein Rennen, hoffentlich mit viel mehr Teilnehmern. Bis dahin Grüße vom Erholungsurlaub an der Adria
 
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Mango Plus
Hej zusammen,

da mich eine Bronchitis erwischt hatte, war ich zwar am Sonntag am Ring aber nicht mit dem Tiller in der Hand sondern einer Canon DSLR. Also habe ich die Atmosphäre genossen und Bilder gemacht. Hoffentlich findet nächstes Jahr nochmals einen Rennen statt, den einmal mag ich auf jedenfall dort fahren und Letzter werden;)

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