Video mit Bosch CEO zu Leistungsbeschränkung

@Jack-Lee, ich habe die hier fahren sehen, und die waren auf Gehwegen und entgegen der Richtung unterwegs, kann aber sein das sich da wirklich jemand beschwert hat, ich habe sie schon etwas länger nicht mehr gesehen.

Schade eigentlich.
 
Aber das soll ja genau nicht Lastenräder untersagt werden mit denen z.B. die Kinder in den Kindergarten gefahren werden (die Alternative zum Anhänger). Also sind wir wieder bei irgendwelchen Kategorisierungen.
(y)

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@all

Vielleicht also doch erstmal alles so lassen wie es ist, anstatt dem leicht zu durschaubaren Anliegen von Bosch auf dem Leim zu gehen und blind zu jubeln, nur weil man denkt, das es einen selbst ja nicht betrifft?

Als spätberufener MSler kann ich sagen ... man kann schneller betroffen sein als man denkt.
Wenn dann die Vorschriften so sind wie in dem Papier das @runwithdog reingestellt hat ... war es das mit Radfahren.

Drehmomentsteuerung mit MS :ROFLMAO: ... dann geht nur noch Krankenfahrstuhl.
Krankenfahrstühle dürfen auf den Radweg und dann stehen euch 150.000 davon mit 14km/h auf dem Radweg im Weg rum.
Kann man wollen.

Gruß Jörg
 
PS. Wir arbeiten auch mitLeuten zusammen, die das "selbstfahrende Bike" entwickeln. Das hat aber nix mit autonomen Fahren wie beim Auto zu tun, sondern hat zwei Gründe:
-In Fußgängerzonen muss man absteigen und schieben. Viel Spaß mit einem geschlossenen Lastrad mit vier Rädern. Bisschen Gefälle und es rollt weg.
- Arbeitserleichterung. Z.B. kann das Rad neben dem Kurier langsam herfahren um z.B. beim einsammeln von Grünschnitt.

Und ich bin sehr erpicht darauf, die Mobilität in unserem Land zu verbessern. Perfekt geht nicht, aber besser. Wenn ich 2500kg Leergewicht mit 80000W durch 200kg Leergewicht mit 3000W ersetzen kann, will ich es versuchen. Besonders weil durch die niedrige Geschwindigkeit das Verletzungsrisiko stark gesenkt ist. Mit 50 vom PKW umgenietet heißt meist Tod oder schwerste Verletzungen.
 
Wisst ihr was mir gerade bei der Diskussion um Leistungbegrenzung von Pedelec Antrieben und die 250 Watt Nenndauerleistung aufgefallen ist?

Wir fahren als Auto einen Renault Megane E-Tech Electric der mit 220 PS (160 KW) Antriebsleistung beworben wird.
Und was steht bei diesem Fahrzeug im Fahrzeugschein und der Versicherung für eine Leistung? 55 KW = 74 PS

Eigentlich nicht viel anders als bei den normalen Pedelec Antrieben. Wollte ich einfach nur mal einschieben, da mir das gerade aufgegangen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Joa, und nur weil man sich in 50 Jahren nicht angeeignet hat, wo welcher Griff ist sollen alle, die seit 30 Jahren Rad fahren sich jetzt umstellen?

Hm.... Nope.
Naja, ich hab ein paar Räder die schon sehr lange bewegt werden. Und auch mein Scorpion kam mit der gekoppelten Bremse für vorne auf der rechten Hand. Tatsächlich ist das erste neue Rad bei dem ich den Umbau ab Werk verlangt habe mein Lastenrad. Gekauft 2023.
Und weil es ein Hobby von mir ist frag ich tatsächlich viele Leute nach der Anordnung ihrer Bremshebel. Bei unseren ADFC- und Codieraktionen hab ich ja reichlich Gelegenheit. Fast alle sind noch durch Räder mit Rücktritt geprägt und felsenfest überzeugt mit der rechten Hand vorne zu bremsen.
Ich muß echt mal wieder in einen Radladen und mir Kinderräder ansehen. Mit den Dingern sammelt man die ersten Erfahrungen und eignet sich Reflexe an.
E-Scooter und Motorroller sind ja auch noch in deutlicher Anzahl unterwegs, davon hab ich allerdings so gar keine Ahnung.
Ich halte es für fatal wenn sich Fahrzeuge, die sich fahrdynamisch ähneln, in so wesentlichen Punkten grundlegende Unterschiede haben.
Vor dem Fahren lerne Bremsen.
Gerade mit Blick auf den gestiegenen Anteil von Alleinunfällen mit Pedelecs, das ist ja der Aufhänger für die ganze Geschichte, halte ich die Debatte um die Motorleistung für eine Nebelkerze die am eigentlichen Problem vorbei geht.
Für Bosch bietet das allerdings dann wieder Gelegenheit das hauseigene ABS zu bewerben.
 
@Jack-Lee , ich denke, aber das diese Fahrzeuge dann keine Fahrräder mehr sind. Das heist ja nicht, das diese schlecht sind, oder nicht entwickelt werden können. Aber ich würde schon Z. Bsp gerne sicher stellen, das diese keine Personen gefährden - irgendeine Art von Zulassung, Norm, was immer)
(„Wir“ testen Autonome Roboter im Distributionszentrum- ich habe damit aus Arbeitssicherheitsicht zu tun)
 
In einem Artikel (müsste ich nochmal raus suchen) stand, dass die auf 6 km/h beschränkt sind. Also autonome Schiebhilfe.
 
Super Diskussion, ich mache jetzt mein Work Out vom Sofa aus. Ich schicke einfach das autonom fahrende Rad die Berge hoch. War sonst noch was zu besprechen?
 
Wo ist das Problem? Wir dürfen 25km/h schnell fahren. Lass doch die Pappnasen 1000W Motoren nehmen. Mehr als 1009W braucht man für 25km/h doch eh nicht. Wie sieht es denn mit Autos in der Stadt aus? Die dürfen 50km/h fahren. Plant die EU da auch, die Leistung für Stadtautos auf sinnvolle 30PS zu begrenzen? Die Gesetzes-Intiativen geht doch von Bosch aus.

Baut doch einfach kleinere, leichtere und billigere Systeme. Der Markt wird sich freuen.
 
Wo ist das Problem?
Did you read the article?
> E-Bikes mit Unterstützungsfaktor 8
>Cargobikes über 300 Kilogramm
>Mountainbikern eine Rolle, die am liebsten mit einer Crossmaschine im Wald fahren würden.
>EU-Regulierung, die nicht zum Problem passt

But what I still miss is enforcability (Durchsetzbarkeit) - one button press on your phone and the motor switches between 50+km/h to 25km/h and the police can't do anything.
 

(aus dem Nachbarforum)
I think their photo tells it all. That truck should have a license plate imho.
 
@flowi : Und wie erhöhst du die Sicherheit damit? Oder verbesserst für Irgendenjemanden irgendetwas?
Kennzeichen wurden bei KFZ eingeführt, weil es bereits im 19Jhr. damit schwere und tödliche Unfälle mit Fahrerflucht gab. In den 60ern hatten wir hier in Deutschland 28000Verkehrstote, hauptsächlich durch KFZ. Die Anzahl der Verkehrstoten durch Cargobikes dürfte, wenn überhaupt, im unteren einstelligen Bereich liegen. Unterhalb von "Tod durch Stereoanlagen" oder "Tod durch Kissen".
 
"Tod durch Stereoanlagen" oder "Tod durch Kissen".
Nicht vergessen: Tod durch Stifte. Kommt jetzt auch die EU-Vorschrift, dass Stift mindestens 50mm im Durchmesser haben müssen, damit man sie nicht verschlucken kann? Es gibt kein reales Risiko durch Lastenräder.

" ... Allein in Deutschland ersticken schätzungsweise jedes Jahr mindestens 300 Menschen an Kleinteilen eines auseinandergelegten Kugelschreibers, die man – sei es aus Nervosität oder Langeweile – unbedacht in den Mund gesteckt hat...."

Darum nochmal: Es gibt kein Problem, also muss auch nichts neu geregelt werden!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso wird eigentlich immer nur in Toten argumentiert? Verletzungen und andere Dinge können viel relevanter sein.
 
@smö : Dann bitte auch mit den Alternativen Vergleichen : LKW/Transporter
Und auch die indirekte gesundheitliche Beeinträchtigung durch Abgase und Lärm bitte beachten.
Am Ende steht das Cargo-Bike sicherheitstechnisch immer besser da, auch wenn das KFZ Nummernschilder, massig Gesetze für Fußgängerschutz, Assistenzsysteme, usw. besitzt.
 
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