Verpflegung unterwegs

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Dem stimme ich zu. Mein Essen sieht so aus: Hühnerei in einer kleinen Plastikflasche und paar Kartoffeln. Kommt nacheinander in die Pfanne, lecker (das Ei natürlich ohne Flasche. Teilweise ein Brötchen dabei. Alternative Brötchen und eine Fischdose.
Das ist aber teilweise eine teure Angelegenheit, kaufe im REWE die Eigenmarke die mir auch gut schmeckt. Wird aufgepeppt mit Hackfleisch oder Couscous. Die asiatischen Nudeln nehme ich gerne als Suppe um sie dann mit Couscous zu verfeinern.
Weil mir irgendwann Wasser zum Halse raushängt
nehme ich gerne AHOI-Brausepulver als Geschmacksaufwerter mit.
MfG Roland
 

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Eiertransport:

Oben wurde ja schon die Möglichkeit angesprochen, diese in einer Plastikflasche zu transportieren. Ich mache das anders und nehme den ganz normalen Eierkarton, in dem ich die kaufe. Da kommt dann einfach ein passender Packsack drum. Der verhindert, dass sich der Karton öffnet. So bleiben die Eier intakt. Sollte doch mal eines kaputt gehen, was mir erst ein mal passiert ist, bleibt die Sauerei wegen Packsack begrenzt.
 
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Bei meinen letzten eher kurzen Touren war „das große Fressen“ dann eher in der lokalen Gastronomie, aber das war ja nicht gefragt. Wochenlang Trek and Eat und Konsorten geht, ist aber nur begrenzt lecker. Länger in der Wildnis war ich nie.
 

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Für mich gehört beides zu einer Tour. Essen gehen und selber kochen. Essen gehen bevorzugt, wenn das Wetter schwierig ist. Wenn man den ganzen Tag im Regen fährt, ist ein trockenes Restaurant schon sehr angenehm. Oder ein Frühstück im Warmen nach einer kalten Nacht. Auch kocht es sich schlecht bei Mückenpest. Und einen Alpenpass hoch fährt es sich auch besser mit wenig Verpflegung.
 
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Wenn man alleine unterwegs ist wirds natürlich schwierig. Die kritische Masse für Zutaten aus dem Supermarkt (z.B. Milch gibts nur im Literpack) ist unterschritten und der Zeitaufwand für's Kochen nicht teilbar.

Fertiggerichte sind schwer, schmecken grauslig und machen nicht satt (Portion zu klein) und wehe die Verpackung geht auf...
Butter, Margarine und Schokoriegel fallen südlich von Skandinavien natürlich aus. Alles andere aus dem Kühlregal sollte man auch nicht länger als einen halben Tag mitführen.
Als Frühstück bietet sich Gries (alternativ schnellkochende Haferflocken), Vollmilchpulver, mit Zucker und Salz und Zimt wer's mag an. Hat viel Kalorien pro kg, wenig Packmass, spart Brennstoff und hält unbegrenzt. Kann man mit (Trocken-) Früchten aufpeppen. Als Abendessen ist die Minimalversion Suppenwürfel und Suppennudeln (mit viel Nudeln und wenig Suppe) kocht schnell, kein Wasser verschwendet. Ohnehin empfielt sich ein Ortliebs Wassersack oder mehrere zum Wildcampen. Töpfe spülen geht wasserfrei mit Klopapier ausreiben.

Wenn man zu mehreren und in der Zivilisation (reichlich Wasser, Brennstoff, kurze Distanzen) ist kann man natürlich tolle Sachen machen, alles was der Supermarkt, Markt oder Dorfladen hergibt. Nudeln/Reis mit Gemüssepfanne, Öl, (Frühlings-)Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Paprika, Zucchini oder was es halt grad gibt. Kartoffeln kochen auch schnell wenn man sie klein würfelt.
Pfannkuchen (Eier, Mehl, Milch) mit mexikanischem Bohnenmuss, gebratenen Pilzen, Salami und Käs (in der Pfanne noch drauf zum verlaufen lassen) Nutella, Schocki oder Konfi (Pfanne bzw. der Deckel vom Trangia erforderlich). Auch gut und beliebt wenn man Leute zum Essen einlädt.

Fleisch oder Fisch geht natürlich auch.

Ach ja und vorgeschnittener Salat aus der Tüte, oben aufschneiden, Salz, Olivenöl und Saft einer halben Zitrone, zuhalten und schütteln. Lecker.

Und natürlich selbstgeschnittene Obstsalate zum Dessert.

Unterwegs, Brot mit Wurst, Käs, Konfi, Nutella (im dicht schliessenden Glas) geschnittene Tomaten, Gurken. Leider ist vielenorts Brot eine traurige Angelegenheit oder gar nicht zu bekommen. Weizentortillas gehen als Ersatz, man klebt aber zusammen
davon
wegen der mastigen Konsistenz.

Merkt man eigentlich dass ich grade am Abnehmen bin?
 
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Gear7Lover

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Auch kocht es sich schlecht bei Mückenpest.
Frühstück entsteht im geschlossenen Zelt (Trangia), dann ist es auch gleich angewärmt. Die ersten hundert Stiche gibt's dann erst beim K...cken.
Beim Abendessen ist man ja noch angezogen und eingesprüht, nur die Finger müssen Repellent-frei sein, weil sonst wird's schnell ungeniessbar und die verstechen sie dann. Auch ist das Essen dann nicht mehr vollständig vegetarisch. Besonders Blackflies und No-see-ems kriechen regelrecht unter den Topfdeckel. Wenn es zu schlimm ist: ab ins Zelt und dort kochen (könnte aber warm werden in der Abendsonne). Keine Bärenmagneten (Fleisch, Fisch, Honig, Parfüm/Deo, Menstruierende) ins Zelt nehmen. (Schaatz, könntest Du bitte draussen schlafen, am besten 500m windabwärts?)
 
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Milch gibt es auch in kleineren Verpackungen, aber nur in teureren Geschäften.

Grundsachen am besten mitnehmen. Aber man bekommt Sachen wie Zwiebeln oder Knoblauch auch einzeln, besonders in Bioläden. Dort gibt es auch Verpacktes in kleinen Einheiten. Oder in kleinen Dorfläden.
 
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Als Notration hab ich einen(1) Energieriegel dabei, das reicht ohne Frühstück über den ersten Pass und in die Zivilisation - 120km mit 1300 mÜNN Kuppe hab ich so mal gemacht in Spanien.

Verpflegung sind sehr gerne Bananen, in den Niederlanden gerne die einzeln verpackten Lebkuchen. Sonst Belgische Waffeln aus dem Supermarkt, im Winter gerne mit Schokoglasur. Wenns auch langsamer sein darf, ist Vollkornbrot toll, gibt richtig lang Energie - aber man mümmelt auch richtig lang dran und wird dementsprechend langsam,
Trinken 3l Trinkbeutel, Wasser oder Saftschorle. Im Winter Heißwasser nehmen, in der Sommerhitze ist eine Füllung mit 2 kg Eiswürfel und 1/2l Saft genial.
Für den kurzen Energieschub komm ich mit Trinkjoghurt/Molkedrink gut klar, aufpassen, daß man nicht die kalorienreduzierte Variante erwischt.

Für Salz und Magnesiumversorgung nehm ich für die Nacht gerne 1-2 Tüten gesalzene Cashewkerne, die geben gleich das notwendige Eiweiß.

Und wenn ich was Warmes will, gibt es landestypische Küche im Restaurant - ist schließlich Urlaub :)

Gruß,

Tim
 
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Aber Deine Zuckerorgie würd meine Verdauung killen.
Vom Bodenseebrunch zurück 200km nur mit Wasser quasi nonstop. Werd wohl älter...
Die 10er Packung belgische Waffeln hat in Frankreich knapp eine Woche gereicht. Letzten Monat als die Fettverbrennung nicht anspringen wollte :mad: hab ich in 9h 10 gefuttert - immer so wie der Körper es braucht.

Warme Küche geht wahrscheinlich immer.
Nicht unterwegs, liegt mir zu schwer im Magen.

Gruß,

Tim
 
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Die kritische Masse für Zutaten aus dem Supermarkt (z.B. Milch gibts nur im Literpack) ist unterschritten und der Zeitaufwand für's Kochen nicht teilbar.
Erwähnte ich, dass man in den Niederlanden fertig geschibbeltes Gemüse in kleinen Gebinden bekommt?
Ein "Reste-freies" Kochen ist möglich:
20170731_201234.jpg20190826_182314.jpg
Gilt auch für "Kochwein";)
Für die Pausenverpflegung unterwegs gibt es Müsli mit Milchpulver in einen Becher. Bei Bedarf Wasser aus der Trinkflasche drauf und schütteln.

Gruß
Christoph
 

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Nicht unterwegs, liegt mir zu schwer im Magen.
Deswegen mag ich kleine Portionen.

Wenn ich was essen gehe, ist mir das auf Tour auch oft zu viel. Ich halte mich dann lieber zurück und packe mir den Rest ein. Das kommt dann in die LunchBox von Light My Fire. Und irgendwann später unterwegs freue ich mich richtig darüber. Das ist viel besser, als mich vorher vollzusstopfen. Oftmals schmeckt es auch kalt richtig gut.

Von Light My Fire gibt es auch noch kleinere Boxen, eine Dreieckige (SnapBox oval) und eine Längliche (SnapBox original). Die passen beide in die Lunchbox. In die Längliche passt genau eine Packung Butter. Die Lunchbox selber besteht aus zwei Teilen (Stachbowl & Stacklids), die jeweils gut als Teller geeignet sind.

An der LunchBox habe ich mir die überstehenden Ecken so weit abgeschliffen, dass diese nun genau in meine Pfanne passt. Gummi drum, kompaktgut und dicht ist.
 
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Gummi drum, kompaktgut und dicht ist.
Deine ist richtig dicht? Oder nur wenn der Inhalt trocken und nicht suppig ist?
Meine (ist eine älter, ist ja vllt. inzwischen anders) ist auf jeden Fall nicht dicht. Als Brotdose o.k., für alles mit auch nur ein wenig Flüssigkeit nicht zu gebrauchen. (Für so etwas schwöre ich auf Lock&Lock-Dosen.)
 

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Ich hatte bisher mit Sachen mit Soße keine Probleme. Suppe habe ich noch nicht probiert. Man muss aber schon den Deckel mit einem Gummi fixieren. Das blöde ist, dass die Dinger relativ scharfe Kanten haben und daher das mitgelieferte Gummi nicht lange hält. Bei mir aber im Zusammenhang mit den abgeschliffenen Kanten und der Pfanne dann bisher kein Problem mehr.
 
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Auf meine erste biketour hatte ich mir eine tafel schokolade einpackt, so rund der mittag war ich dann ziemlich hungrig und weit und breit kein dorf, nur war aus der tafel wegen der gute temperatur eine Nutella ahnliche paste geworden. Milchreis aus dosen fand ich auch gut, ist mir aber jetzt zu viel zucker.

Mir gefallen diese kleine tuten mit mini salami wurstchen. Die mussen nicht im kuhlschrank, bei 20 grad geht das auch fur ein paar tage prima, bei 35 grad nicht mehr. Fur unterwegs gibt es in grosseren luxus supermarkte ab und zu salate gemischtes gemuse und ahnliche in buffet form. Nicht billig, aber billiger als ein restaurant. Couscous und pasta esse ich auch gerne unterwegs.

Ich sehe mich gern im supermarkt um was es so gibt. Manchmal gibt es produkte die mann einfach so essen kann, und die auch gut schmecken. Diese Pizza ahliche brotchen, feta/spinat brotchen zum beispiel.

Grusse, Jeroen
 
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Meine absolute Nr.1, danach kommt lange nichts und dann kommt der zweite Apfel (y)
Kommt auch schon mal vor. Zuerst weg und damit nicht zu früh der halt sein muß, Apfel klein achteln und in der Plastiktüte griffbereit, dann hat man bei Bedarf etwas für den kleinen Hunger. Ich habe zwar meinen Sitzplatz immer dabei, aber auch schonmal keinen Bedarf zum halten.

Warme Küche geht wahrscheinlich immer.
Bei Hitze geht bei mir keine warme Küche definitiv nicht, in der Situation gibt es bei mir gerne kalte Küche, Quark und Früchte, oder ein trockenes Körnerbrötchen (gerne eins nach Buchinger)
MfG Roland
 
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