Verfahren beim Fasten...

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Kettcar, 27.02.2019.

  1. OldMax

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    Deine Glashauslogik macht mich mental besoffen:

    Im Dreivierteltakt haust Du uns Deine Essorgien und seelischen Wirrungen um die Forums-Augen, dass uns schwindlig wird. Ungefragt.

    Heute kroch mir ein Gedanke in die Windungen, Deine Ergüsse könnten reine Erfindungen eines Gelangweilten sein, der sich - in Wahrheit dünn wie eine Bohnenstange - diebisch freut, wie manche Forumsmitmacher nicht nur darauf hereinfallen, sondern aktiv an diesem obskuren Versagerimage mitstricken. Es fällt mir nämlich auf, wie viele Prägungen Du zu entfalten, wie viele Gesichter Du auf Knopfdruck zu wechseln vermagst. Beim einen Mal kaum der Sprache mächtig plötzlich in reinstem Hochdeutsch verzichtest Du angeblich wochenlang auf Chips, um sie dann doch in Massen zu verdrücken. Ob ich das spaßig finde? Ne, mir ist nach Fasten zumute....:eek:
     
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  2. TitanWolf

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    Hallole Martin,
    ein Beleg für die Wahrhaftigkeit der teuflichen Chips! Sünder, kehret von euren Chipstüten ab! :ROFLMAO:

    @Kettcar s grammatikalisch-rechtschreibbezogene künstlerische Freiheit ist sein Wortwitz-Stilmittel, doch ob der chipstütenseitigen Diätenerfolge zweifel ich auch etwas. :whistle:

    Möglicherweise wird mit "Lays"-Chips das Bestreben schnelle Realität?!

    Viele Grüße
    Wolf
     
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  3. Kettcar

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    Quest
    Layda kaufe ich die Lays nur, wenn sie im Angebot sind. Das ist eher selten der Fall.

    Aber wie schon gesagt, es sind nicht die Chips selbst die Einfluß auf das Gewicht nehmen, sondern ihre symbolische und emotionale Bedeutung und deren Einfluß auf die Hormonpegel. In der Zeit wo mein Gewicht wegen dem Questkauf von 113 kg auf 103 kg runter ging hab ich ja trotzdem meine Chips gegessen, weil das Quest meine Grundstimmung verbessert hatte. Da Chips auch satt machen, lasse ich automatisch andere Dinge dafür weg. Ich esse sie ja nicht abends "zusätzlich" sondern, wenn mir danach ist. Das kann auch mal morgens oder mittags sein.

    @OldMax , was hälst du von der Ignorierfunktion oder bist du bekennender Masochist ? dann würde ich an deiner Stelle, mal versuchen wenigstens wärend der Fastenzeit darauf zu verzichten, vielleicht bringt dir das wieder Ordnung in die Windungen.

    Wenn du dich mit den Facetten von LRS auskennen würdest, hättest du bemerkt, das es sich nicht um eine konstante Schwäche handelt, sondern auch stressinduziert ist. Das bedeutet, je gestresster ich bin um so mehr Probleme habe ich und je ruhiger ich bin um so weniger Probleme. Das ist auch bei anderen hier zu beobachten. Vielleicht gibt es ja doch ganz einfache Erklärungen für die von dir beobachteten Phänomene ;)

    Komm mich doch mal besuchen auf einen Kaffee, Chips und Fertigkuchen, dann kannst du dir ein echtes Bild von mir machen. (y)
     
  4. TitanWolf

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    Das mag sein, doch gebe ich zu bedenken, dass Korrelation durch Chipstüten nicht mit Kausalität übereinstimmt. Ein ziemlich häufiger "Wunschvater der Gedanken", welcher auch in Homöopathie und Sportarten weit verbreitet ist.
    Der umgekehrte Fall kann übrigens auch hier zutreffen, denn ein hohes Level an Stress entsteht selten durch problemfreies, entspanntes Leben.

    Für eine Diät ist Stress übrigens kein Zwangsbeeinflussungsfaktor in eine Richtung. Das kann auch in Richtung Magersucht laufen.

    Viele Grüße
    Wolf
     
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  5. Kettcar

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    Quest
    Ja, es ist traurig, das wir die Wirkung von Chipstüten auf den menschlichen Köper, nicht auf wissenschaftlicher Basis diskutieren können, sondern nur über subjektive Eindrücke, sowie Glaubenssätze und Überzeugungen, basierend auf Hörensagen, schwadronieren können. :(

    so wie ich es gelernt habe, braucht man zum dick werden mindestens Stress + Insulinausschüttung, was bei einer Magersucht wahrscheinlich selten der Fall ist. Magersucht ist wie viele Süchte etwas was als Stressreduzierungsmittel benutzt wird, bis ein Stadium erreicht wird, wo die Sucht selbst, Stress erzeugt so wie beim Alkoholmissbrauch.
     
  6. TitanWolf

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    Was, wenn ich Dir sage, dass Dein Körper auch komplett -ohne- Insulin Fett anbauen kann. Ich testete das.. ausgiebig, über Jahre. Bei nachgewiesen nicht vorhandener Eigenproduktion.

    Insulin im Übermaß führt jedoch zu einem anderen Effekt: Dein Körper kann und wird dem Fettabbau wenig Priorität widmen, da dieser dadurch erschwert bis blockiert wird. Dieser funktioniert demnach mit low carb einfacher - der Aufwand ist geringer.

    Auch komplett ohne Stress kannst Du kugelrund werden, doch Stress führt zu Kompensationsverhalten (= essen, beispielsweise) und Hormonschwankungen, welche sowohl Fettab- als auch -aufbau beeinflussen können. So gibt es stressgeplagte 200 Kg Menschen und stressgeplagte 35 Kg Menschen..

    Kartoffelchips sind jedoch ein ungünstiger Faktor aus "hohen Kohlenhydraten" und "hohem Fettanteil" (ausgenommen wenige fettarme Sorten) - das begünstigt eher den Anbau von Fett am und im Körper (Organfettdepots schwanken deutlich, bevor Du extern überhaupt etwas siehst - resp. wenn Du extern etwas siehst, ist schon einiges an Organfett vorhanden).

    Was nicht bedeutet, dass Du mit ihnen nicht abnehmen kannst: Eine, zwei, eventuell sogar drei Tüten Kartoffelchips pro Tag und ansonsten nur Wasser (Tee) und Gemüse führt gewiss zu einer stark negativen Energiebilanz, ergo wird Dein Körper nicht zum Perpetuum mobile, sondern baut Fettdepots ab.

    Soweit die medizinische Seite, welche messbar ist. Gewichtsschwankungen über Tage sind zumeist Zellwasser(einlagerungen).

    Viele Grüße
    Wolf
     
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  7. Kettcar

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    Quest
    ...kein Widerspruch.

    ...aber an das Abnehmen mit der These von der negativen Energiebilanz, würde ich erst glauben, wenn sie wissenschaftlicht bewiesen wäre.

    Das man mit einer Diät vorübergehend abnehmen kann, von der man überzeugt ist, stelle ich aber nicht in Frage. Das hab ich ja auch schon mit verschiedensten Diäten geschafft. Dabei spielt es dann keine Rolle ob low Fett, low carb, low Eiweiß oder mehr Fett, mehr Eiweiß, mehr KH, mehr oder weniger sonstwas.

    All das funktioniert schon allein durch den Glauben daran. (y)
     
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  8. OldMax

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    Ein dickes Hallo Wolf und Kettcar,

    Ich halte nichts davon, mein Leben zu mechanisieren. Ob ich etwas ignorieren will hat nichts mit automatischem, auch selbst auferlegtem, Muss zu tun, sondern mit spontaner Laune. Zum Masochismus dagegen fehlt mir gänzlich ein Bezug, da ich das, was er auslöst, auch ohne ihn (und diesmal: zwangsweise unfreiwillig) in jeder Minute bewusster Wahrnehmung auskosten darf.

    ...ich glaube langsam, sein ganzes Leben sei ein Stilmittel....

    ...ssssss.... selbst Brigitte hat das "vorübergehend" inzwischen kapiert. Zwang, auch selbst auferlegter, ist nie gut und nie lange von Erfolg gekrönt: er stresst und hilft nicht.
    Das ist definitiv Quatsch. Fehlen Dir wichtige Bausteine des Lebens, wirst Du das über kurz oder lang mit bis zu lebensgefährlichen Wirkungen spüren.

    Es gibt aber auch einen zweiten Effekt, der
    genau das verhindert:
    Da der Körper bei seiner verzweifelten Suche nach den fehlenden Baustoffen so lange ein "mir fehlt noch `was"-Gefühl ans Gehirn schickt, lässt dieses den Glaubenden so lange nicht in Ruhe, bis der Körper (und es selbst natürlich - aber es braucht ja den Körper, um existieren zu können, weshalb es so hartnäckig und vehement um sein Wohlergehen besorgt ist) hat, alles hat, was er braucht. Das führt bei einer schlechten Zusammensetzung der zugeführten Nahrung dazu, dass mehr gegessen wird. Und damit auch von den Stoffen, die der Körper völlig ausreichend oder gar im Übermaß schon hat. Hinzu kommen bei Chips die Sucht verursachenden Substanzen, die dafür sorgen, dass man nur schwer wieder davon ablassen kann. Zuviel Salz übrigens sorgt - soviel ich weiß zum Ausgleich - für einen Heißhunger auf Zucker.

    ...spürst Du nicht, obwohl sie letztlich - zum Beispiel Leber - die gefährlicheren Fettablagerungen sind....

    ...mit Besuchen habe ich es nicht so (kurz mal winken reicht mir massig)...Kaffee wäre ansonsten o.k., falls er nicht aus Fertigpulver besteht oder aus Automaten kommt...Chips und Fertigkuchen rühre ich nicht an (selbst backen hilft übrigens beim Zunehmen weniger als Fertiggebäck)...
    Trotzdem Danke


    und Gruß
    Martin

    (habe es eilig - die Sonne scheint)
     
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  9. TitanWolf

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    Hallo Martin,
    .. in vielen Fällen abnehmen, klar. Das stimmt schon, doch muss das keine "gesunde" Abnahme von Fett sein, denn das Gewicht reduziert sich auch, wenn Muskelgewebe, Knochenmasse oder gar der Wasserhaushalt Einbußen hinnehmen muss.
    Exakt, das sind die gefährlichen Ablagerungen, sofern die "Außenschicht" nicht jedes Normal vielfach überschreitet. Wobei die Haut natürlich auch ein Organ darstellt, doch hier geht es um die inneren Organe.
    Bei einer moderaten "Außenschicht" sind deren Wirkungen auf die Körperfunktionen und den Hormonhaushalt minimal - nicht jedoch so bei Organfettdepots.

    Das "sehen" und "fühlen" der Organfettdepots ist wirklich schwierig. Wenn jemand sie sehen oder fühlen kann oder gar sich fast jede Zunahme auf der Körperaußenfläche abbildet, ist das Organfett schon lange außerhalb der Komfortzone - dann ist es evtl. auch möglich, bei Organbetätigung (Herz, Lungen, Verdauungstrakt) davon Wind zu bekommen. Üblicherweise merkt einer von "Wegfall" und "Zuwachs" der Organfettdepots jedoch sehr wenig, gerade optisch.
    Korrekt. Bei einigen Nährstoffen "intensiver", bis hin zu einer Intensität, welche einen komatösen Alkoholiker auf drei Promille dank Adrenalinausstößen hellwach und funktional werden lässt.. bei anderen Nährstoffen eher unterschwellig. Und ebenfalls richtig: die Zusammensetzung der dann aufgenommenen Nahrung (mit Tendenz zum Fehlenden) ist in heutiger industrialisierter Zeit derart vielschichtig, dass es in anderen Bereichen oft für massive Überversorgung reicht.


    Hallo @Kettcar ,
    naja, das ist wissenschaftlich bewiesen, da bislang niemand ein Perpetuum mobile funktional und mit wissenschaftlich akkreditiertem Ergebnis auf den Markt brachte oder auch nur präsentiert hätte.

    Klar - Versuche gab und gibt es viele und oft werden unsinnige Ergebnisse aufgrund von Messfehlern :whistle: als Fakten präsentiert, doch das Gegenstück: einen Beleg, dass ohne Energiezufuhr auch nichts an Energie dabei herauskommt.. das wurde und wird tagtäglich billiardenfach belegt. Sonnenenergie ist für Menschen auch nur im Hormon- und Vitaminhaushalt relevant, sie kann keinen Nahrungsmangel ausgleichen.

    Wenn Du den Blick über die unterversorgten Regionen der Welt schweifen lässt, ist Dir sicherlich bewusst, dass die dort lebenden, groß gewachsenen Menschen ihre 30-40 Kg Erwachsenenkörpergewicht nicht freiwillig annehmen.

    Demnach: wenn Du nicht annimmst, dass Du als Körper wie ein Perpetuum mobile funktionieren kannst, dann ist eine negative Energiezufuhr immer mit dem Abbau vorhandener physikalischer Komponenten versehen, um die Funktion aufrecht zu halten. Dass es nicht in jedem Fall mit dem Fettabbau beginnt, sondern bspw. mit Muskelabbau - das ist ein anderes Thema.

    Viele Grüße
    Wolf
     
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  10. Kettcar

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    @Energiebilanz-Diät
    wissenschaftlich bewiesen wäre die, wenn sie in einer Doppelblindstudie bewiesen worden wäre. Davon, habe ich noch nie gehört oder gelesen, alles andere ist unwissenschaftlich. Die genaue Berechnung der negativen Bilanz setzte vorraus, das man den Energieinhalt von Lebensmitteln genau bestimmen könnte, das man genau bestimmen kann, was der Körper davon aufnimmt und was nicht, das die Ausscheidungen und Abwärme auf ihren Enegriegehalt untersucht werden könnten, wenn sich der individuelle Grundumsatz konstant verhalten würde, was nicht geht, denn allein Zufriedenheit oder Angst verändern ihn z.B. deutlich, was wiederum messbar wäre. Und letzlich würde es eine Diät bleiben, die man sein Leben lang beibehalten müsste. Irgentwann würde man des Rechnens und Dokumentierens müde und dem JoJo-Effekt wären Tür und Tor geöffnet. Letztlich würde der Körper mit der Wiederherstellung des alten Zustands antworten + Zusatzpolster für die nächste "Zeit des Mangels".

    @Chipssucht
    es erscheint mir, als wenn Martin bei dem Thema Sucht im allgemeinen und die Bedeutung von Konditionierung vs. stoffliche Abhängigkeit, nicht so gut differenzieren kann. Gerade bei Chips gibt es mehrere Faktoren die man trennen muss. Es handelt sich um ein sehr ausgeklügeltes Verhältnis von Eiweiß, Fett und KH welches man in der Fachwelt wohl auch als "goldener Schnitt" bezeichnet. Verfügbarkeit, Geräusch und Kauen als solches, spielt noch mit. Es kann also viele Gründe geben warum einen die Tüte im Regal an einem Tag anspricht und an einem anderen Tag nicht. Es kann echter Hunger sein, emotionale Defizite, die mit der allgemeinen oder individuellen symolischen Bedeutung der Chips befriedigt werden sollen, es kann bei mir auch mal der Bedarf an Mineralien sein, wenn ich wieder mal an Salzmangel leide, ein ritualisiertes Zugreifen oder stressreduzierende Kompensation mit Hilfe eines allgemein verpönten Produktes (je verpönter, um so wirksamer).

    @Übergewicht i.allg.
    halte ich, nach meinen Erfahrungen und dem was ich gehört und gelesen habe, für eine sehr intelligente Reaktion des Körpers, zur Vorsorge für Zeiten der Not und eines beführchteten Nahrungsmangels. Das hatte schon bei Herrn und Frau Neandertaler eine beruhigende Wirkung. In Zeiten des Überflusses konnte der Körper auf Übergewicht verzichten. Fettaufbau war also eine für Millionen Jahre nützliche Funktion. Seit ein paar Jahren gibt es für uns Europäer Lebensmittel im Überfluss und wir können sogar unser Bankkonto überziehen, wenn wir Hunger haben und kein Geld im Haus. Trotzdem reagiert unser Körper noch auf viele Ängste, Sorgen und Stress mit Fettaufbau so wie es sich über jahrmillionen bewehrt hat. Bei manchen reicht schon der Gedanke oder die Planung einer Diät, die einer Mangel- o. Notsituation gleich käme um einen Zunahmie auszulösen. Auch materielle und finanzielle Sorgen können das auslösen. In der Zeit des absichtlichen Verzichts und des Hungerns kann der Fettabbau verschiedene Gründe haben. Einer ist z.B. das man sich besser fühlt und mit sich zufriedener ist, weil man "endlich das Richtige" tut, weil man Vernüftig is(s)t, weil man sich erwachsener fühlt, sich als disziplinierter Mensch anerkannter fühlt und meistens auch Anerkennung bekommt, von den "Undisziplinierten". Diese Anerkennung verklingt und verblasst aber im Laufe der Wochen und Monate, so das die Anfangseuphorie ihre positive Wirkung auf der Waage verliert.

    @ my fasten time
    es tut sich ja gerade sehr viel positives im Bezug auf meine finanzielle Situation. Und das gerade auch mit Beginn der Fastenzeit. Um die Wirkung auf mein Fettdepo, als Reaktion auf die Veränderungen im Gelddepo klarer beobachten zu können, werde ich also doch nicht absichtlich in meine Ernährungsweise eingreifen. Kann aber sein das sich auch die Ernährungsweise von allein verändert, denn, an Tagen wo ich eine gute oder verbesserte Stimmung habe, sind mir die Chips z.B. nicht so wichtig und da lasse ich sie auch schon mal im Regal einfach liegen. In den Jahren der 90er, wo ich unter 90kg gewogen habe, ging es mir finanziell auch sehr gut. Ich dachte immer es hätte mit der Liebe zu einer Frau :rolleyes: zu tun gehabt, aber es kann auch mit dem schnöden Mammon zu tun gehabt haben. :eek:

    Mein Motto könnte also "Diäten statt Diät !", lauten. :D

    ...oder so.
     
  11. TitanWolf

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    Ich bestelle im Dönerladen um die Ecke das nächste Mal einen Pommes-Dönerteller "goldener Schnitt, frittiert". (y) Nein, mit "goldenen Schnitt" haben eingetütete Kartoffelchips sicherlich nichts zu tun. Dazu brauchst Du schon frische Kartoffeln, gaaanz wenig Salz und Pfeffer sowie eine AirFryer(-clone)-Lösung.

    Anders sähe es aus, wäre deine Ernährung nicht von überkompensierenden, verarbeiteten Nahrungsmitteln ergänzt. Diese sind nicht per se zwangsläufig schlecht oder ungesund, doch sie überkompensieren schnell.
    Oh, es besteht kein Grund zum Übertreiben. Natürlich ist jeder Körper, jede Verdauung und jede gesundheitliche Lage variabel - doch mehr aus der Nahrung herauszuholen, als nun einmal darin steckt, das ist nicht möglich.

    Wenn Du demnach vom Maximum der oftmals durch Verbrennung(?) gemessenen Energiebestandteile ausgehst, liegst Du im besten Fall deutlich darunter mit der von Dir verwertbaren Energie daraus. Aber in keinem Fall darüber.
    Ich nenne es nicht Diät, sondern Ernährung. Diese musst Du natürlich nicht strikt und ohne Ausschweifungen Dein Leben lang beibehalten, die Ernährung kann auch auf einem "weniger als notwendig"-Dauerniveau mit zeitweisen Ausschweifungen in die Zu-viel-Region basieren (ist in Deutschland auch der Fall - nur dass sie bei vielen Mitbürgern in der "immer-zu-viel-Region" angesiedelt wird, ihr Leben lang).

    Aber klar: die Ernährung selbst musst Du natürlich auf ein mit Dir kompatibles Maß reduzieren, willst Du Dein Körpergewicht beibehalten. Oder etwas essen, was Dir das Gefühl gibt, viel zu essen - jedoch keine Energiebilanzänderungen mit sich bringt. Glucomannan bspw. Es gibt so viele Lebensmittel, welche für den Mensch wenig Energievorteile mit bringen und dennoch gut schmecken (können). Im Gemüsebereich wird einer fast rund ums Jahr fündig..
    Richtig, doch mittlerweile driftet sowohl Konsum als auch Fettanbau in eine utopische Übertreibung ab. Bei 95%+ unserer Wohlstandskonsumgesellschaft übrigens rein lebensstil- und ernährungsbasiert, nicht gesundheitsbedingt. Und selbst bei den 5% könnten viele problemlos ihr Gewicht halten - lebensstilbedingt.
    Die "Verzehrsempfehlungen" für die in Deutschland aufgedruckten Wertetabellen sind bei Salz etwa bei 180-250% dessen, was in anderen Ländern als empfehlenswert und gesund betrachtet wird. Und praktisch jedes Nahrungsmittel, welches eine industrielle Verarbeitung erfuhr, ist "übersalzen" (und überzuckert in vielen Fällen). Ich frage mich wirklich, wie Du es schaffen kannst, in Deutschland "zu wenig Salz" zu konsumieren. Das Gegenteil ist üblich..
    Das ist etwas ungünstig, unabhängig vom Budget. Wenn die Ernährungsweise drei Tage komplett schleifen gelassen wird (ich esse sehr gerne und gönne mir ausschweifende Auszeiten), kann dies bereits acht bis zehn Tage "Mehraufwand" zum Erreichen des vorherigen Stands nach sich ziehen.. Und wer dann nicht Willens ist, diese acht bis zehn Tage durchzuhalten, für den wird es auf lange Sicht natürlich negative Konsequenzen mit sich bringen.

    Viele Grüße
    Wolf
     
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  12. OldMax

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    Guten Morgen @Kettcar und Wolf nach stürmischer Nacht.

    Freud würde sich freuen....
    Aber: siehe da: bis auf ein paar verzeihliche Rechtschreibfehler offenbaren sich ansonsten versteckte Denk- und Logiktalente! Auch wenn diese Logik eher eine selbstverzeihende ist.
    Ein kurzer Rückgriff: ich werde Niemanden ignorieren, da ich meine Bewertung nicht als allgemeingültig empfinde noch Lust dazu habe.
    Das sehe ich genauso: Salz ist zum Teil schon in einfachem Mineralwasser im Übermaß vorhanden. Man bräuchte nicht einmal selbst verarbeitete Lebensmittel mit Salz versetzen, um seinen Salzhaushalt nicht zu gefährden. In jedem Brot, in jedem Brötchen steckt Salz.
    Die Salzesserei ist - genauso wie der extreme Zuckerverzehr - unter anderem eine Folge des viel zu niedrigen Preises und des Einsatzes der Industrielobby. Hat man seine Geschmackssinne erst einmal entsprechend trainiert (unempfindlich gegen Übermaß) gemacht, nimmt man den Missbrauch nicht mehr wahr. Probiere einmal, zwei Wochen auf Salz und Zucker weitgehend zu verzichten. Dann schmecken Chips abscheulich, Schokoladen unter 80% auch.
    Erst im Alter, wenn die Geschmackssinne nachlassen, kann es sinnvoll sein, wieder mehr Salz und Zucker zuzugeben, damit dem Hang zur Unterernährung entgegengewirkt wird. Aber bis dahin vergibt man mit dem unsinnig hohen Gebrauch dieser "Gewürze" ohne Not die Chance zur Wahrnehmung der geschmacklichen Vielfalt guten Essens.

    Genau so mache ich das auch: wer sich zwanghaft an Diäten hält, wird scheitern, weil man sich einen wichtigen Part des Lebens, die Abwechslung und Freude beim Essen, nimmt. Das hält nur jemand durch, der aus Gründen mangenlnder Gelegenheit schauen muss, dass er überhaupt genügend zu essen findet.
    Meine Disziplin beschränkt sich auf wenige Grundsätze:
    1. ich kaufe nur so viel (eher sogar weniger) wie ich tatsächlich verbrauche. Lebensmittel landen bei mir nicht im Mülleimer.
    2. habe ich geschlemmt, wird mindestens ein Tag lang wenig gegessen plus eine größere Runde mit dem Rad gefahren. Diese Konsequenz muss direkt am nächsten Tag stattfinden, sonst geht das Konzept nicht auf. Das ist fast wie beim Zusammenleben mit Tieren: wenn eine Reaktion nicht sofort auf ein Verhalten folgt, ist die Kausalität nicht gegeben. Das ist auch der Grund, warum "gute Vorsätze" selten funktionieren.
    3. Süßigkeiten (auch Knabbereien) sind weder Belohnung noch Mittel zum Stillen von Hunger. Erst wenn ich satt bin, wird Lust daraus. Mengenmäßig begrenzt, da ich nie viel zuhause habe und niemals in einen Laden gehen werde, um Nachschub zu besorgen.
    4. wenn ich einkaufe, weiß ich vorher schon, was ich kaufen will. Besser: was ich brauche. Das gilt auch für Süßigkeiten. Habe ich keine Schokolade aufgeschrieben bzw. auf meiner inneren Merkliste, gibt es auch keine. Auch nicht im nächsten Laden.
    5. mein Essen koche ich selbst. Ganz, ganz selten kommmt auch mal eine Pizza ins Haus. Wenn jemand meint, dies sei eine aufwändige Einschränkung, täuscht er sich - meist bereue ich schon beim Essen der Pizza, dass ich nicht selbst gekocht habe. Denn ich habe noch nie eine Pizza geliefert bekommen, die wirklich schmeckt. Lieber gehe ich zu einem Pizzabäcker in der Stadt, der herrlich knusprige, dünne Böden macht mit dünnen Belägen aus hervorragenden Lebensmitteln und ohne jeden Kunstkäse. Dieser Könner übrigens setzt Salz nur sparsam ein.

    Grüße vom fastenlosen (was das Essen betrifft)
    Martin
     
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  13. Kettcar

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    Quest
    Ganz einfach, ich habe 2014 das Buch Weizenwampe gelesen und dann für Monate alle Weizenprodukte gemieden. Was ich damals nicht wusste war, das Brot oder Sonnenblumenvollkornbrot meine größte Salzquelle waren. Es stellte sich hernach ein Salzhunger ein, den ich mit einer Tüte Salzchips pro Tag nicht abdecken konnte, denn da sind nur 2,8g drin. Der Tagesbedarf wird mit 5-6g angegeben. Damals hab ich aber auch noch nicht jeden Tag eine Tüte Chips konsumiert. Durch genaues nachrechnen, kam dann raus, das ich so gut wie jeden Tag deutlich untersalzen war, als ich kein Brot mehr gegessen habe. Auch auf dem RR führte das zu einem Leistungsabfall, von dem ich aber nicht wusste, das er vom Salzmangel kam. Als ich dann öfters morgens wieder ein Glas Salzsole trank, mit etwa 4g aufgelöstem Himalaja-Salz, hatte ich sofort wieder den alten Bumms in den Beinen. Sicherlich kann es den einen oder anderen Zeitgenossen geben, der Meersalz aufnimmt als die empfohlene Tagesdosis, aber, nach dem was ich über die Entstehung und Gefährlichkeit von Wasserödemen durch Salzmangel gehört habe und nicht viel über Probleme wegen zu viel Salz, behalte ich das Salz im Auge und auf dem Gaumen.

    @Vollmilchschokolade
    früher hab ich jede die ich gekauft hab, zu Haus angekommen unverzüglich verspeißt. Seit dem ich über die ursächliche Konditionierung bescheit weiß, liegen immer 4-8 der gleichen Sorte wie früher, im Schrank. Manchmal esse ich ein Stückchen oder einen Riegel oder eine Ganze. Das, ist aber eher selten und sie schmeckt mir auch nicht mehr so gut wie früher. Dafür profitieren meine Gäste jetzt davon, denn so etwas hatte ich früher nie im Angebot zum Kaffee, denn meistens war die Schokolade schneller weg, als die Gäste kommen konnten. Ich muss auch keine Edelschokolade haben, sie interessiert mich eher nicht mehr.

    @ÜG
    so wie es aussieht werde ich morgen früh mit 103,5 kg in die Fatsenzeit starten. Ein Gewicht mit dem ich im letztes Jahr ins Trainingslager und die Radsportsaison gestartet bin. Hat sich auch trotz ausschweifendem Trainingsleben kaum verändert, nur als ich wegen Knie und Periformes das Training abbrechen musste, ging wegen dem Frust das Gewicht entsprechend hoch bis zu 109kg, dann sank es langsam wieder und eiert jetzt seit Monaten wieder um die 103kg aber es ging nie unter 100kg. Es wird also spannend zu sehen um wieviel sich mein Gewicht verändert, durch die Veränderungen im finanziellen Bereich. Unter 100 kg wäre zu erwarten, unter 90 kg hatte ich seit 1996 nicht mehr, egal mit welcher Diät- oder Sportoffensive ich da qualitativ oder quantitativ ran gegangen bin.

    liebe Grüße vom verfressenen Kettcar :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 05.03.2019
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  14. TitanWolf

    TitanWolf

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    Hallo @Kettcar ,
    auf Weizen versuche ich auch, großteils zu verzichten. Nicht komplett - Pizzateig ist oft aus Weizenmehl, die frischen Bäckerbrötchen ebenfalls.. aber zumindest stark reduziert.

    Salzmangel wäre jedoch für mich so nicht zu erzielen, denn fast jeder "Ersatz" ist mit Salz versetzt. Selbst, wenn ich eigens koche, landet eine minimale Prise Salz daran.
    Einige Ressourcen sprechen von 2,5-3,2g Salz beim "sportlich moderat aktiven Menschen". Je stärker einer schwitzt, desto mehr. Klar. Variabel, der effektive Bedarf.

    Ich halte etwa 4g pro Tag für eine gute Basis, trotz häufigerem Schwitzen. In einem meiner Proteinriegel sind etwa 0,4g (Verzehre 3-4 am Tag), dazu eine Hauptmahlzeit und etwas zwischendrin.. und die 4g sind locker absolviert. Massenweise Salz will ich nicht unbedingt zu mir nehmen, zumindest nicht regulär (= Großteil der Zeit).
    Die allermeisten Mitbürger in unserem Land tun das.. unfreiwillig oder "freiwillig".

    Zu niedrige Salzeinnahme ist wirklich, wirklich schwierig zu erreichen bei uns. Ist so ähnlich wie mit Vitamin C..

    Jeder muss seinen eigenen Weg finden, wenn Du diesen mit einer oder zwei Tüten Chips am Tag bestreitest, super! Aber eine Abnehmempfehlung sind die Chips eher nicht, meine Meinung.

    Viele Grüße
    Wolf
     
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  15. OldMax

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    Für diese Menge reichen schon zwei Frühstücksbrötchen, Wolf. Und Hallo.

    Beweis:
    Am Sonntag Abend machte ich einen Brötchenteig (mit kalter Teigführung für den Montag).
    500 g 550er Weizenmehl
    250 ml Wasser
    10 g Butter
    5 g Hefe
    10 g Salz

    Ergab 8 Brötchen. Macht pro Brötchen 1,25 g Salz! Dabei sind meine Brötchen um Längen weniger gesalzen als die vom Bäcker, geschweige denn die Aufbackware aus dem Supermarkt.

    Ich meine, @Kettcar sollte in erster Linie beim Salz fasten. Ich bin fast versucht, seine Ausführungen in den Verdacht zu schrauben, ein ansehnlicher Teil seiner unterfinanzierten (etwas abgewandeltes Zitat :censored:) Kilos seien schlicht durch Salzmissbrauch gespeichertes Trinkwasser.

    Fasten an sich scheint aber grundsätzlich etwas Gutes für den Körper zu sein (Diabetiker ausgenommen). Meine Wahrnehmung der jüngsten Erkenntnisse (?) läuft darauf hinaus, dass vor allem auch Krebszellen nichts so fürchten wie wenig Nahrung, weshalb Bestrahlungstherapien anscheinend besser anschlagen, wenn vorher gefastet wird. Ich selbst habe einmal eine 8-Tages-Aktion durchgezogen, die nicht das geringste Problem bereitete. Hunger war nach wenigen Stunden kein Thema mehr. Viel wichtiger ist aber eine gute Vorbereitung/Information. Suppenbrühen sind wichtig zur Versorgung mit Mineralien, Mineralwasser sollte auch genügend zur Verfügung stehen. Beim Wiedereinstieg sollte man die Sache langsam angehen und am besten der Brühe erst einmal nur Gemüse zufügen.
    Die ganz Harten lassen sich die Schlacken entschlacken, wobei mir nicht ganz klar ist, was Schlacken sein sollen. Im Krankenhaus lag einmal ein Koch neben mir, der ständig nach Entschlackerei rief, weil er Probleme mit AA hätte. Mir kam es eher wie ein Hobby vor. Ich denke, wenn man im Vorfeld (noch lieber grundsätzlich) eine Ernährung wählt, die zu seinem Körper passt, und sich so viel bewegt, wie es der Körper braucht, dürften die Krankenschwestern um solche Späße herumkommen. Auch ohne diese Maßnahme leert sich ein Körper sowieso durch ausschließliche Flüssigkeitszufuhr, während die tatsächliche "Schlacke" in den Zellen durch das Entschlacken gar nicht entschlackt wird, sondern erst mit der Fastenzeit, weil die Zelle aus Mangel "aufräumen" muss. Kehrwoche auf Schwäbisch, mo sot mol auf Badisch.
    So ernst genommen reichen meine 8 Tage natürlich nicht. Dann sollte der Deliquent schon über 20 Tage und mit ärztlicher Begleitung kommen, damit keine Mangelerscheinungen mehr Schaden anrichten als das Fasten Gutes bringt.

    Momentan ist es in aller Munde, das 16-Stunden-Fasten. Da ich im Alltag morgens nur Kaffee trinke und frühestens um 15:00 Uhr feste Nahrung durch die Zahnlücken presse, ist das Standard. Hat sich wohl eingeschlichen, weil ich es in meiner Jugend hasste, jeden Tag zu festen Zeiten Hunger haben zu müssen. Das sah weder ich noch mein Magen ein, was dazu führte, dass zur rechten Hungerzeit Zusätzliches in den Magen wanderte. Die tägliche Pause von heute hat - soweit die Blutwerte zeigen - keine negativen Auswirkungen.

    So, wie ich es jeden Tag halte - nur essen, wenn ich Hunger spüre und gute Nahrung greifbar ist - lasse ich mich auf Fastenzeiten nur auf eigenen Bedarf ein und nicht, wenn es allgemeines Ritual ist. Wann ist Bedarf? Sobald ich merke, dass irgendetwas aus dem Takt ist. Fasten als eine Art Reset. Den macht man ja auch nicht zu vorgegebenen Zeiten, sondern beim Auftauchen von Problemen.
     
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  16. Knarf

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    Ömmm ... meine Güte, bleibt Euch vor lauter Posten noch Zeit zum Radeln?:confused:
     
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  17. OldMax

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    1. muss ich dafür weder anhalten noch absteigen :whistle:
    2. kann ich einen verzweifelten @Kettcar nicht in Salz und Zucker versinken lassen
    3. habe ich heute zwangsweise Radelfasten, weil meine Katze eine Lungenentzündung hat*

    *unsere Katzen sind allesamt Freigänger und nur unter größten Mühen im Haus zu halten - schlecht, wenn man zu festen Zeiten Antibiotika geben muss...



    Aber sonst? Hast Du Recht!
     
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  18. Kettcar

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    Frohe Ostern,

    wünsche ich den Fastern, fast Fastern, non Fastern und den Fast and Furiosen.

    ...für mich hat sich das digitale Fasten als machbar erwiesen, auch wenn es bei manchen Themen, die ich trotzdem mitgelesen habe, in den Fingern gejuckt hat. Die Fähigkeit zur Selbstdisiplin sollte man aber wohl doch ab und zu trainieren, um eines der 4 Grundbedürfnisse jedes Menschen zu befriedigen, die mir Stefanie Stahl in ihrem Buch, was ich gerade mit Freuden lese, verdeutlicht hat. Hab mich also in der Fastenzeit wenig mit der Ernährung beschäftigt, sondern mehr mit der Erforschung meiner negativen Glaubenssätze, die sich in der Kindheit eingeprägt haben und bis heute mein Denken, Fühlen und Handeln beeinflußen.

    In der ersten Fastenwoche, nachdem sich also mein Finanzstatus geändert hatte, bekam ich nach 8 Jahren ohne, erst mal wieder eine ordentliche Erkältung und musste übers WE sogar das Bett hüten, denn Krankfeiern ging nicht. Leider hatte ich in den 8 Jahren alles vergessen, was man als Sofortmaßnahme machen kann, und so zogen sich die Symptome über Wochen hin, bis sich mögliche Vitaminmängel beruhigt hatten und mit 2 EL Leinöl am Morgen wurde es dann wieder besser. Seit Anfang dieser Woche sind die Symptome abgeklungen, so das ich nicht mehr so erschöpft und müde zur Abeit gefahren bin, wie an manch anderem der Fastentage.:)

    Die für mein Alter schlechte Regeneration, nach dem ersten Radtraining, hat noch mal deutlich gemacht, das ein Großteil des jetzt zu Verfügung stehenden Übergeldes erst mal in meine körperliche Gesundheit investiert werden sollte.

    Um die seelische Gesundheit kümmert sich ja jetzt Stefanie und der Frühling. :D:cool:

    Einer der Glaubenssätze meiner Kindheit lautete: " Wer nicht hören will, muss fühlen ! "

    der, gilt ja auch für "Erwachsene". :X3:

    Ich höre gerne den Vögeln zu, und hab gestern eine neue Gattung entdeckt...möglicherweise der gemeine Raubwürger, der jetzt auch in Ostwestfalen sein Unwesen treibt. :eek:

    ...also, fahrt vorsichtig ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 21.04.2019
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  19. spreehertie

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    Das Salz muß nicht nur aus dem Meer kommen, es gibt ja viele Varianten.

    Gruß
    Felix
     
  20. HeinzH.

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    Hmmh, ich bin in der Elternarbeit aktiv und beobachte seit einiger Zeit, daß die Religiosität von muslimischen SchülerInnen nicht ohne Einfluß auf ihre aus dem christlichen Kulturkreis stammenden Klassenkameraden ist. Der christliche Religionsunterricht wird aktiv nachgefragt und man interessiert sich füreinander. Aus gegebenen Anlässen muß vielmehr darauf geachtet werden, daß "bekenntnislose" SchülerInnen nicht ausgegrenzt werde.
    Bis denne,
    HeinzH.
     


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