Velomobil oder leichtes E-Fahrzeug

Dieses Thema im Forum "Velomobile" wurde erstellt von Lukas, 12.07.2019 um 08:54 Uhr.

  1. Georg

    Georg

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    Wenn man am PKW einen Anhänger mitführt, wird man auch sehr oft überholt.
    Selbst nur die Anhängerkupplung löst beim BMVV -fahrer den Überholimpuls aus.

    Strada, Quest, DF, Alpha und die neueren Milan SL haben eine Einarmschwinge und sind nicht für Nabenmotoren geeignet.
     
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  2. emotor

    emotor

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    Hallo Lukas
    I habe wie "gasmann, beitrag #36", eine Strada mit 250W Bafang Tretlagermotor / mittelmotor. Eine gute kombination. Noch fahrad aber motor-unterstützung möglich wenn erwünscht.
    Und erhöht auch den km/h Durchschnitt, wenn gewünscht. Nur 40kg Fahrzeug mit motor und 10Ah akku. Extrem sparsam bei wh batterieverbrauch.
    Vergiss Cityel mit 250kg Fahrzeug allein und sau-schwere BleiAkkus.

    Die 250W reicht auch für mehr als 25km/h wenn... aber die legale 25km/h ist OK für die meisten bedarf

    Siehe hier von einer 1500 km tour im 2 Waw velomobils mit dieselbe 250W Bafang Tretlagermotor / mittelmotor und 200-250 km/tag, mit 2 x 14,5Ah akkus jeder.
    Doch trainierte leute denke Ich, aber auch im eine woche.

    Mit english CC-Untertitel


    Gute suchen ;)
     
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  3. labella-baron

    labella-baron

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    Die Elektrik mag das in der Regel nicht!
     
  4. JKL

    JKL

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    Hallo @Lukas ,
    ich schreibe mal für die 45er

    vorher noch
    Was meinst du damit?
    Dafür sind VM's zu rund.
    Ein Fz mit Zulassung müßte dafür einen Scheibenwischer haben.
    Damit der die Scheibe nicht in wenigen Monaten blind macht, müsste die aus Sicherheitsglas sein.
    Vom Gewicht mal ganz abgesehen, wäre die bei den geringen Stückzahlen unbezahlbar.
    Desshalb habe die 45er einen Sehschlitz.

    Ich kann dir sagen, das ich bei meinem Fz nur ein paar Tropfen ins Gesicht bekomme, so wenig, das ich mir, bei Dauerregen. erst nach 30 - 40 km die Brille putzen muss.
    Richtig nass geworden bin ich nur 2 x bei Platzregen, im Brustbereich.
    ;)
    Und genau desshalb fragt er im VM-Forum um Rat.
    ;)
    Schreiben alle die, die vergessen haben, das allein die Umstellung von normalem Fahrrad auf Liegerad, 3-6 Monate gedauert hat.
    Ich hatte in meinem alten Laden einige RR-Fahrer, die nach einer Woche VM fahren neue Muskeln kennen gelehrnt haben.

    Wie lange es dauert bis ein, am besten noch, untrainierter Autofahrer in einem VM über längere Strecken > 45km/h fahren kann, sei mal dahin gestellt und ob der dann noch Lust am VM fahren hat, oder seins dann klammheimlich bei Ebay Kleinanzeigen verkauft, auch.
    Von denen schreibt keiner hier.
    Aber mit 45km/h lassen mich die Dosen an meiner 8% Steigung in Ruhe, da fahren sie brav hinter mir her.
    ;)

    -----

    Bei einem 45er wirst du mit pedalieren nichts an der Höchstgeschwindigkeit ändern (mein Fz geht ab 48km/h sogar in die Reku, andere machen (können) das nicht), aber du erhöhst damit die Reichweite.
    Bei einer Probefahrt über 55km mit 440hm, hat ein Tester durch pedalieren die Reichweite um 20% erhöht.
    Dafür fährt man immer mit 45km/h, das schaffen ohne Motor nur Leute mit xx000 km in den Beinen und das sind hier auch die, die am häfftigsten gegen einen Motor schreiben.
    Auf einem abgesperten, flachen Rundkurs ist es für einen trainierten Fahrer, kein Problem in einer Stunde >50km zu schaffen, im Stadtverkehr wage ich das zu bezweifeln.
    Da spielt ein 45er seine Stärken aus.

    Aber auch das dreht sich nach 100 - 130km wieder, dann müssen die 45ger laden und die Anderen fahren weiter.
    Je nach Akkugröße, Fz, Strecke und persönlicher Leistung ist auch bei den 25ern nach, sagen wir, 200km der Akku leer (in der Ebene später, mit Steigungen eher).
    Da fahren die hochtrainierten Fahrer immer noch viele km weiter.

    Aber ich habe noch keine Ausfahrt erlebt, auf der wir (HPV, 25er, 45er), nach spätestens 3 Stunden, keine längere Pause gemacht hätten.
    Da kann man laden, dann kommt es auf den Akku und das Ladegerät an, weit weit man danach wieder kommt.
    Sowohl mit 45ern oder mit 25ern, als auch mit Muskelkraft (HPV), die Pause bleibt gleich lang.

    Die Frage ist, wo du dich einsortierst, wie deine täglichen Fahrten aussehen und welche Straßen du zu Verfügung hast.

    Ich muss nach der Arbeit (auf der ich 8 Stunden stehe), jeden Tag 180hm auf den letzten 10km rauf, da habe ich keine Lust und keine Kraft mehr, den 8%er mit 5km/h rauf zu kurbeln.
    Ohne die 180hm würde mir für die (je nach Strecke) 16-18km vielleicht auch ein 25ger reichen, aber bei uns sind die Radwege so bescheiden, das man die nicht schneller als 30km/h fahren kann und ich habe keine Lust auf Diskusionen mit der Rennleitung, wenn ich einen Radweg NICHT benutze.

    Für jemanden, der den ganzen Arbeitstag im Bürostuhl verbringt und vielleicht nicht so viele hm hat, mag das ein guter Ausgleich sein, aber auch der muss pünklich auf der Arbeit sein.
    Da kann ein Pedelecmotor eine Hilfe sein.

    Wenn der aber, mangels alternativen Strecken, im Berufsverkehr mitschwimmen muß, plus schwer atmend in den Abgasen der Blechbomber, Holla die Waldfee, mir hat das keinen Spaß gemacht.
    Da drücke ich jetzt lieber das Daumengas, bin von der Ampel weg und ziehe die Lücken lieber hinter als vor mir.

    Das ist die andere Seite des VM fahrens.
    Es gibt für beide Extreme (HPV, 45er) gute Gründe und in der Mitte ist dann noch der Pedelec-Antrieb (25er), mit beiden Stärken und beiden Schwächen.

    Was für dich das Beste ist, kann dir (auch hier) keiner wirklich sagen.
    Lies dich durch und als dich von den - du brauchst (keinen) - Meinungen nicht verwwirren.
    Das mag auf ihren Strecken (auch die 25 und 45er) alles passen, ob auf Deiner kann dir keiner wirklich sagen.
    Fahr verschiedene VM probe und nimm dann das was am besten zu dir passt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.07.2019 um 23:49 Uhr
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  5. Ich

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    Wo lädst Du denn? Wenn ich eine Tour machen würde und der Akku würde irgendwo leer sein, hätte ich nicht unbedingt eine Steckdose.
    (Ich hab ja auch jede Menge Zeugs zu laden (Handy, Radcomputer usw.) und möchte deshalb einen Dynamo einbauen, weil ich öffentliche Steckdosen an meinen Strecken noch nicht gesehen habe und es auch zu lange für mich wäre, stundenlang zu warten, bis die Akkus wieder genug Strom haben.)
     
  6. einrad

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    Zwei Unterschiede wären für mich auf unangenehmen Strecken durchaus relevant:
    1)
    Der Motor bringt deutlich mehr Leistung, als die meisten auf Dauer treten können. Deshalb wird Dein Beispiel für längere Steigungen mit/ohne Motor eher bei 25/10 km/h liegen.
    (Mit/ohne Motor: 400/150 Watt )
    2)
    Die Zeit, die man auf dem Anstieg langsam unterwegs ist, wird um ca. das 2,5-fache verkürzt.
    Damit gibt's dann auch deutlich weniger Begegnungen mit Autos, da man einfach viel kürzer auf der Straße ist.

    Wenn die Strecke schön ist und wenig KFZ-Verkehr hat, kann meditatives, langsames Raufkurbeln ja ganz OK sein.
     
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  7. winido

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    Fröhliches Laden mit Dynamo!:)
    Schon mal überschlagen, wieviel Du treten musst, damit da was relevantes zusammen kommt, wenn es an der Haushaltssteckdose schon Stunden dauert?
    Gegen die Stunden helfen ein richtig dimensionierter Akku, ggf. auch Mehrere, passende Zellen und ein dazu kompatibeles kraftvolles Ladegerät. Ist aber üblicherweise nicht mit in gängigen 08/15 Billig-Standard-/Umrüstungssätzen mit einem 1 - 3A Ladegerät enthalten, lässt sich aber, ggf. mit passender fachlicher Beratung leicht zusammenstellen.
    Wer suchet, der findet auch Steckdosen :). Man kann natürlich auch Strecken fahren, in denen die menschliche Zivilisation dünn ist und der Abstand zu den Steckdosen entsprechend groß. Aber der Lieblingsuntergrund für mein VM ist glatter Asphalt und da ist die menschliche Zivilisation in Form von Steckdosen nicht weit. Falls man sie nicht selbst findet, hilft i.a.R. freundliches Nachfragen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.07.2019 um 09:20 Uhr
  8. einrad

    einrad

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    Wie zitiert, meint @Ich das für kleine Elektronik Gimmicks. Das klappt sicher, das Thema passt dann aber eher in einen Thread für den Forumslader?
     
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  9. winido

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    Wasser (insbesondere salzhaltig) und Strom passen natürlich nicht blank zusammen, aber deshalb sind die Sachen auch üblicherweise passend geschützt, da sie ja auch an offenen UPs funktionieren sollen. In einem VM sind sie regelmäßig besser geschützt.
    Beachten soltte man da noch, dass Carbon ein recht guter Stromleiter ist ind die Kunststoffaußenhülle der gängigen VMs im Zweifelsfall auch ganz gut brennt.
     
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  10. AntoineH

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    Das ist leider auch bundesweit sehr mager. Und der Gebrauchtmarkt existiert fast nicht. Es braucht viel Geduld für einen guten Gebrauchtkauf.
    Falls es bei Dir einen geeigneten Weg zur Arbeit gibt, der mit VM Autokosten ersetzt, lohnt meist auch Neukauf (Beste Technik, leichte VM, Autoersparnis, Fahrspaß, Sport).
    Ob mit E oder nicht kannst Du meist wahlweise dazu nehmen, Kost aber viel Mühe bei der sauberen Integration und über 25 kmh musst Du die Kilos immer mit beschleunigen. Wenn Du es als überflüssig erfahren hast, kannst Du den Antrieb auch wieder verkaufen.
    Leider haben auch neue VM ab 4 Monaten Lieferzeit, aber das steigert ja die Vorfreude. Viel Spaß dabei :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.07.2019 um 09:26 Uhr
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  11. fan-dan

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    Fährst Du 45er, ist 80%
    Strom und (höchstens) 20% Eigenleistung.
    Deutlich weniger als ein Tesla.
    Fährst Du 25er, ist die Eigenleistung höher, Antrieb schwächer, mehr Schweiss fliesst.
    Solar gestützte Fahrzeuge brauchen gegen 2 qm und sind technisch 25er, z.B. die leaning trikes von http://gonano.eu/here-is-how-i-have...ar-trike-with-new-more-efficient-solar-panels
    Bild 2019-07-13 um 09.03.15.jpg
    Ohne nachhaltig produzierten Akku geht ein VM auch. Sogar gut. Ein Tesla nicht.
    Ein schnöder Bosch 500Wh Akku mit 4A Ladegerät braucht 2Stunden für 50% Kapazität. 'Unterwegs nachladen' geht mit kleinen Akkus / wenig Verbrauch schneller.
    Für 5k könntest auch einen Mö Bausatz bestellen. Das wird vielleicht mal der Europäische ELF werden. Es passt Photovoltaik rauf, und ein Bericht würde viele interessieren, und Pedale hat er auch.
    Bild 2019-07-13 um 09.19.42.jpg
     
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  12. winido

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    Aber davon
    Kommt halt drauf an, was man unter jede Menge versteht.
    Der zitierte Link bezog sich auf sehr weitgehend e-unterstütztes Fahren mit entsprechend dimensioniertem Akku. Da sind die "kleine Elektronik Gimmicks" irrelevante Peanuts im Vergleich zum Leistungsbedarf E-Unterstützung.
     
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  13. Kraeuterbutter

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    auch wenn die da Kurbeln reinbauen - "Fahrradfeeling" (im Sinne von: ich bin für (teil) der km selber verantwortlich) kommt da keines mehr auf...

    Twike: 250 kg
    gut gemachtes Elektro-Velomobil: 30kg
    gutes motorloses Velomobil 18-35kg

    Twike ist näher beim Auto als beim irgendeinem Fahrrad...

    gehts darum ökologisch unterwegs zu sein, sind aber natürlich 0,5l/100km beim Twike ein Wort - sofern man ein normales Auto oder ein Motorrad als Vergleich heranzieht
     
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  14. winido

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    Das ist die beste Form der Nachhaltigkeit, denn einen nachhaltig produzierten Akku habe ich für diesen Anwendungsbereich noch nicht gesehen, weder beim Fahrrad noch beim Auto:).

    Mit weniger Verbrauch ja. Mit kleinerem Akku, bei gleichem Verbrauch, gleichen Zellen und gleichem Ladegerät definitiv nein.
    Schneller Laden geht bei entsprechend entladenem Akku mit einem leistungsfähigeren Ladegerät und entsprechenden Zellen, nur halt nicht mit einem der üblichen Pedelec-Akkus von Bosch:). Wenn man sich die Werkzeug-Akkus von Bosch anschaut, ginge es auch mit Bosch, aber leichter und preiswerter geht es ohne:).
     
  15. Gerhard Naujok

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  16. winido

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    Schäffler BioHybrid als Personen Transporter min ca. 100 Kg, (max.) 50 Km Reichweite (mit einer Batterie)

    Kein weiterer Kommentar, die Zahlen sprechen für sich.

    Besonders gefällt mit der Satz: "Der Bio‑Hybrid hält dich fit."
     
  17. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Diese beiden Fahrzeuge mögen zwar keine Alternativen zu einem Velomobil nach reiner HPV-Ideologie sein, eine Alternative zum PKW sind sie allemal.
     
  18. Kraeuterbutter

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    kann man weiterführen: wieviele FAhrräder oder gar Velomobile sind "nachhaltig" produziert ? (STichwort Carbon, STichwort Harze, Stichwort produzieren Osten weils billiger ist, etc. ;) ;) )

    technisch wäre vieles (seit Jahren) lösbar...

    es wäre - mit handelsüblichen Komponenten - gut möglich ein VM zusammenzustellen, das
    a) effizient ist (weil z.b. Evo-K / DF / Milan als BAsis) (die derzeitigen 45km/h-VM sind leider eher von der art, dass man die ohne verbauten Motor gar ned mehr fahren würde wollen)
    b) bei 30kg rum wiegt und trotzdem Strom für 200-300km fast Verdoppelung der Tour-REise-Dauerleistung des FAhrers sorgen würde (und ich red da nicht nur von Berg und Anfahren, sondern Unterstützung auch über 25km/h)

    dagegensprechen tut leider die rechtliche Lage und Zulassbarkeit
    wenn die nicht wäre: auch mit einem kleinen handelsüblichen 250Watt-Motor wären mit VMs wie df 60km/h und mehr gut möglich

    in Australien scheint das Gesetz diesbezüglich lockerer zu sein..
    da zeigt ein Australier, dass ein df mit BAfang BBS01 flott (auch über 50km/h) zu fahren wäre....

    und das sind 08/15 Motor, 08/15 VM

    man könnte sich auch - hirngewixxt - ein Alpha7 mit 18kg vorstellen, modifiziert mit 3kg Motor..
    und dann 9kg Akku dazu
    wäre damit immernoch bei nur 30kg Gesamtgewicht
    ReichweitenAngst mit 2300Wh bräuchte man da keine mehr haben...
    Reichweite von 1000km+ am Stück wäre da kein Problem mehr

    und selbst wenn der Akku doch leer werden würde...
    ein 30kg Velomobil wie ein df oder Alpha7 --> die fahren auch mit 30kg und ausgeschaltetem Motor dann immernoch schneller als WAW, Strada, Mango, Hilgo, alleweder, Muslan, usw. usf.

    an schnellen Elektro-Velomobil gibts im Moment nix innovatives oder effizientes am Markt..

    entweder veraltete VMs, mit veralteter Aerodynamik und dann schwerer 45km/h Motorisierung
    oder doch nur 25km/h Motorisierung

    technisch wäre vieles möglich...
    vom GEsetzgeber aber auch sicher nicht gewollt..
    wir dürfen froh sein, dass VMs ohne Motor (derzeit noch) toleriert werden
    ein gefährt das 50km/h und mehr in der Ebene fährt, ohne Führerschein ! ohne Helmpflicht ! ohne Gurtpflicht ! ohne TÜV (Bremsen etc) ! ohnen Nummerntafel ! ohne Versicherung ! ohne Registrierung.....

    wir können nur hoffen, dass der GEsetzgeber lange genug nicht hinschaut
    und VMs ein kleiner überschaubarer und damit noch unbemerkt und unregulierter Haufen bleibt
     
  19. marquee

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    Den Renault Twizy als Alternative zu nennen halte ich für gewagt. Für 200km ist der eher ungeeignet. Der hat doch so ~6kWh Akku und kommt damit keine 100km weit. Zumal man dann auch liegen bleibt. Mit einem Velomobil (auch 45er Kleinkraftrad-Variante) kann man dann immer noch treten.
    Wenn die täglichen Strecken kürzer sind, dann wäre der natürlich sehr komfortabel. Fand den auch mal interessant, aber der Akku war mir dann doch zu klein. Auf die Arbeit hin und zurück sinds bei mir 70km mit 600Höhenmeter, das wäre dann doch etwas zu knapp.

    Ich fahre selbst auch ein Velomobiel.nl Strada mit Bafang BBS01 250W Motor als 25km/h Pedelec. Dazu nutze ich einen 870Wh Akku. Reichweite ist halt extrem abhängig wie viel man selbst tritt. In der Ebene die 27km/h (25km/h plus Toleranz) zu fahren strengt einen im Velomobil auch ohne Motor nur sehr wenig an, da kann man quasi unendlich fahren.
    Habe aber die Reichweite nicht so wirklich ausgenutzt. Effektiv fahre ich trotzdem meist mit dem Auto zur Arbeit bzw. dann öfter mit dem normalen UP-Pedelec zurück (Freundin arbeitet an gleicher Arbeitsstelle, daher fährt das Auto eh immer ;) )

    @Lukas
    Generell müsstest du schauen, ob du mit einem Velomobil auf deinen normalen Strecken auch fahren kannst. Radwege sind oft zu eng, bei uns in RLP oft in schlechtem Zustand, grob geschottert,... Da muss man dann oft auf die Strasse ausweichen. Dort fahre ich zwar öfter, aber nicht sehr gerne, Radweg ist irgendwie entspannter.
    Auch habe ich das Problem, dass ich für meinen Arbeitsweg den Rhein queren muss und von 3 Brücken ist nur eine Velomobil-geeignet und die liegt blöderweise direkt in Neuwied in der Innenstadt. D.h. ich muss mit dem Velomobil im Berufsverkehr durch die Stadt. Das ist nicht wirklich entspannt. Mit dem UP kann ich über einen Bahn-brücke über Land / Radwege fahren, das ist wie Urlaub im Vergleich dazu.

    Bzgl. Gepäck:
    Man kann in viele Velomobile auch tatsächlich viel einpacken. Problem ist aber, dass durch die Aero-Form nicht möglich ist Kästen oder änliches zu transportieren. Selbst eine Pizza geht quasi nicht sinnvoll rein. Einer hatte mal eine "hochkant" eingeladen, aber dann war natürlich der Belag unten :D
     
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  20. fan-dan

    fan-dan

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    Bild 2019-07-13 um 10.37.04.jpg Am SunTrip macht übrigens eine Leiba mit, aber die hat nicht nicht den 'normalen' e-Leiba-Antrieb.
     
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